Montecopiolo

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Montecopiolo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Montecopiolo (Italien)
Montecopiolo
Staat Italien
Region Marken
Provinz Pesaro und Urbino (PU)
Koordinaten 43° 50′ N, 12° 22′ OKoordinaten: 43° 50′ 28″ N, 12° 21′ 35″ O
Höhe 915 m s.l.m.
Fläche 35,74 km²
Einwohner 1.106 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 31 Einw./km²
Postleitzahl 61014
Vorwahl 0722
ISTAT-Nummer 041033
Volksbezeichnung Montecopiolesi
Schutzpatron Erzengel Michael
Website Montecopiolo

Montecopiolo (im gallomarchesischen Dialekt: Mont Cupiùl oder Cupiòl) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 1106 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Pesaro und Urbino in den Marken. Die Gemeinde liegt etwa 44 Kilometer ostsüdöstlich von Pesaro und etwa 25 Kilometer nordwestlich von Urbino am Parco naturale regionale del Sasso Simone e Simoncello, gehört zur Comunità montana del Montefeltro und grenzt unmittelbar an die Provinz Rimini (Emilia-Romagna). Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich im Ortsteil Villagrande.

Panorama von Montecopiolo mit der Burgruine (rechts)

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montecopiolo unterhält eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Mont-Saint-Martin im Département Meurthe-et-Moselle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1140 erhielt Antonio († 1184?) aus dem alten Geschlecht der Herren von Carpegna in einer Erbteilung mit seinen Brüdern Guido und Galeazzo das Schloss Montecopiolo. Später erwarb er auch die Burg San Leo, deren Burgfelsen seit der Antike den Namen Mons Feretrius führte, nach dem die Region Montefeltro benannt ist. 1155 ernannte ihn Kaiser Friedrich Barbarossa zum Reichsvikar für Urbino; vermutlich führte er auch den Titel eines Herrn von Montefeltro. Sein Sohn Montefeltrano I. (ca. 1135 - 1202) wurde zum Grafen von Montefeltro erhoben und dessen Söhne 1213 auch mit der Grafschaft Urbino belehnt. Das Haus Montefeltro stieg mit Federico da Montefeltro 1443 zu Herzögen von Urbino auf, starb jedoch mit dessen Sohn Guidobaldo da Montefeltro aus. Das Herzogtum fiel 1508 an den Sohn seiner Schwester Giovanna, Francesco Maria I. della Rovere, wodurch auch Montecopiolo an das Haus Della Rovere kam. Francesco Maria wurde durch Lorenzo di Piero de’ Medici aus Urbino vertrieben und konnte das Herzogtum erst nach dessen Tod 1521 zurückerobern, wobei er die Burg Montecopiolo aus Ausgangspunkt nahm. Nach dem Tod des Francesco Maria II. della Rovere 1631 fiel das Herzogtum Urbino an den Kirchenstaat. Die Burg Montecopiolo wurde noch bis ins 18. Jahrhundert bewohnt, verfiel dann aber zur Ruine.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montecopiolo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.