Enzklösterle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Enzklösterle
Enzklösterle
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Enzklösterle hervorgehoben

Koordinaten: 48° 40′ N, 8° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 590 m ü. NHN
Fläche: 20,2 km2
Einwohner: 1240 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 75337
Vorwahl: 07085
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 025
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausweg 5
75337 Enzklösterle
Website: www.enzkloesterle.de
Bürgermeister: Sascha Dengler
Lage der Gemeinde Enzklösterle im Landkreis Calw
OstelsheimEnzkreisLandkreis KarlsruheLandkreis KarlsruheLandkreis BöblingenLandkreis TübingenLandkreis RastattLandkreis FreudenstadtPforzheimBad HerrenalbDobelHöfen an der EnzUnterreichenbachSchömberg (Landkreis Calw)Oberreichenbach (Schwarzwald)Bad LiebenzellAlthengstettCalwBad Teinach-ZavelsteinBad WildbadEnzklösterleNeuweilerSimmersfeldAltensteigRohrdorf (Landkreis Calw)EgenhausenHaiterbachNagoldWildberg (Schwarzwald)EbhausenNeubulachGechingenOstelsheimSimmozheimSimmozheimKarte
Über dieses Bild

Enzklösterle ist eine Gemeinde im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Nordschwarzwald.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Luftkurort liegt im oberen Enztal im Nordschwarzwald in 560 bis 917 Meter Höhe.

Von den 2020 ha Gemeindefläche sind 1790 ha (88 %) Waldflächen, 6 % werden landwirtschaftlich genutzt, der Rest ist Siedlungs- und Verkehrsfläche.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Stadt Bad Wildbad, im Südosten an Simmersfeld, im Südwesten an Seewald im Landkreis Freudenstadt und im Westen an Gernsbach und Forbach im Landkreis Rastatt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Enzklösterle gliedert sich in die Ortsteile Enzklösterle (Hauptort der Gemeinde), Poppeltal, Gompelscheuer sowie Nonnenmiß, dessen nördliche Hälfte nicht mehr zu Enzklösterle, sondern zur Nachbargemeinde Bad Wildbad gehört.[2] Zur Gemeinde zählen damit das Dorf Enzklösterle, die Weiler Gompelscheuer, Lappach, Mittelenztal, Poppeltal, Rohnbach und Süßbächle, das Gehöft Hetschelhof sowie der südliche Teil von Nonnenmiß. Im Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Birkenäckerle, Kaltbronn, Boppelseehaus und Zwickgabel.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde geht zurück auf ein 1145 gegründetes Zisterzienserkloster, das 1330 dem Kloster Herrenalb unterstellt und 1536 nach der Reformation aufgelöst wurde. Damit war der Ort seither ein Teil Württembergs. Das Dorf Enzklösterle gehörte bis 1826 zu Wildbad und wurde dann selbständig. Die neue Gemeinde kam zum Oberamt Neuenbürg als Bestandteil des Königreichs Württemberg an der Grenze zum Großherzogtum Baden.

1935 schloss sich Enzklösterle mit der Gemeinde Enzthal, die bis 1829 zur Gemeinde Simmersfeld gehört hatte, zusammen. Obwohl Enzthal die größere Gemeinde war, entschied man sich für den Namen „Enzklösterle“.

Während der NS-Zeit in Württemberg fanden zwei Kreisreformen statt. Zunächst gab es 1934 lediglich eine Umbenennung des Oberamts in Kreis Neuenbürg, dem Enzklösterle von 1934 bis 1938 angehörte. Mit der größeren Kreisreform von 1938 kam Enzklösterle zum Landkreis Calw.

Der Einmarsch der Französischen Armee ist bis heute mit der Erinnerung an das nie aufgeklärte Verbrechen vom 25. April 1945 im benachbarten Forsthaus bei Rombach verbunden.[4][5] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Enzklösterle Teil der Französischen Besatzungszone und des Landes Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1943–1945: Hermann Erhard
  • 1945–1946: Jakob Waidelich (Kommissarisch eingesetzt)
  • 1946–1948: Jakob Waidelich
  • 1948–1978: Karl Schlag
  • 1978–1987: Jochen K. Kübler
  • 1988–1992: Robert Weiß
  • 1992–2000: Manfred Wägerle
  • 2000–2006: Klaus Mack
  • 2006–2011: Michael Faschon (ehrenamtlicher BM)
  • 2011–2019: Petra Nych (ehrenamtliche BM)
  • seit 2019: Sascha Dengler (ehrenamtlicher BM)

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl 2019 hat der Gemeinderat 10 Mitglieder, zwei Frauen und acht Männer.[6]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hugo Bofinger (1876–1953), deutscher Arzt und Bakteriologe
  • Karl Schmückle (* 9. September 1898 in Gompelscheuer; † 14. März 1938 bei Moskau), deutscher Historiker und Literaturwissenschaftler

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Enzklösterle (unter anderem Neujahrskonzert, Osterkonzert, Muttertagkonzert, Pfingstkonzert, Weihnachtskonzert)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidelbeere und Heidelbeerwoche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Thema Heidelbeere ist im Heidelbeerdorf Enzklösterle ganzjährig präsent. Ein 12 km langer Heidelbeerweg führt um das Dorf und in der Gastronomie gibt es Speisenangebote in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Jedes Jahr Mitte Juli wird das Heidelbeerfest mit Heidelbeerwoche gefeiert. Eröffnet wird es am Samstagmittag mit dem Einzug der amtierenden Heidelbeerprinzessin mit Bühnenprogramm und Marktständen. Am Samstagabend findet eine Heidelbeerparty statt. Während der Heidelbeerwoche, die das zweitägige Fest umrahmt, finden Wanderungen, Führungen, kulinarische Kurse und weitere Veranstaltungen rund um die Heidelbeere statt.

Tanzsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreimal jährlich finden in der Festhalle Tanzsportseminare mit bis zu 50 Paaren statt. Im August ist Enzklösterle außerdem langjähriger Austragungsort von mehreren Latein- und Standard-Tanzturnieren, die an zwei Wochenenden durchgeführt werden. Jedes Jahr findet eine Woche nach Ostern das TBW-Superkombi-Wochenende statt. Hier finden sich Tanztrainer, Wertungsrichter und etablierte Tanzpaare zu einem Fortbildungs-Seminarwochenende in der Festhalle ein.

Rußhütte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kienrußbrennereien wurde durch das Verbrennen bzw. Verschwelen von harzhaltigen Baumbestandteilen (z. B. Nadelholzzapfen oder Nadelreisig) Ruß als Färbemittel (z. B. für Tusche und Ölfarbe) gewonnen. Erst mit der Einführung der Steinteerproduktion in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts starb dieses alte Handwerk aus.

Die 1829 erbaute, 1982 wiederentdeckte und von 1992 bis 1994 vollständig restaurierte Rußhütte zählt als eines der wenigen und am besten erhalten Bauwerke seiner Art in Deutschland und ist als Kulturdenkmal gemäß Denkmalschutzgesetz eingestuft.

Adventure-Golfpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf über 3.000 qm bietet Enzklösterle zentral in der Ortsmitte den Adventure Golfpark. Die 18 Bahnen sind an die natürliche Umgebung angepasst. Gespielt wird auf typischen Materialien des Schwarzwaldes: Über Holzrugel, eine Bachlandschaft, Trockenmauern oder ein Felsenfeld. Bei den Bahnen „Schneckentäle“ und „Poppeltal“ sind Distanzen über 30 Meter zu meistern.

Riesenrutschbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit rund 1.500 m Bergauf- und Talfahrt ist die Sommerrodelbahn in Enzklösterle-Poppeltal Süddeutschlands längste und rasanteste Rodelbahn aus Edelstahl. Mit einem großen Schlepplift gelangt man zuerst auf die Höhe des Seekopfs – und dann geht es in Steilkurven und mit anderen Finessen talwärts. Die Geschwindigkeit kann selbst bestimmt werden.

Bannwald Bärlochkar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem dort bereits seit 1993 kein Baum mehr gepflanzt oder gefällt und auch kein Totholz mehr beseitigt wurde, wurde das Bärlochkar am 7. November 1997 durch eine Verordnung der Forstdirektion Karlsruhe zum Bannwald erklärt. Entstanden ist die dortige Karlandschaft in der Würm-Kaltzeit. Das Schutzgebiet ist geprägt von großen Sturmwurfflächen. So fielen allein im Gebiet des Forstamtes Enzklösterle im Jahr 1999 bei dem Orkan Lothar 240.000 Festmeter Holz. Auf den im Bärlochkar befindlichen Sturmwurfflächen befindet sich der Wald nun in der Verjüngungsphase durch neu heranwachsende Fichten, Tannen und Buchen. In dem ca. 104 Hektar großen Waldschutzgebiet und Totalreservat Bärlochkar bleibt der Wald urwaldartig sich selbst überlassen und nur der hindurchführende Lehrpfad wird von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen freigehalten. Informationstafeln auf dem gut drei Kilometer langen Rundweg vermitteln Wissen zum Wald, der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und der geologischen Entstehungsgeschichte der Landschaft.

Enzquelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quelle der Enz befindet sich in Stein gefasst mitten im Ortsteil Gompelscheuer unterhalb des weiter oben am Hang an einem Waldweg gelegenen, heute in Privatbesitz befindlichen historischen Forsthauses, das samt der Scheune daneben unter Denkmalschutz steht. Die Enzquelle ist gleichzeitig Startpunkt des 115 km langen Enztal-Radwegs, der die Enz bis zu ihrer Mündung in den Neckar in Walheim begleitet.

Kaltenbachsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1782 als Flößersee angelegte Kaltenbachsee lässt sich vom Ortsteil Gompelscheuer (Startpunkt: Enzquelle) in einer knappen Stunde zu Fuß erreichen. Aus dem ca. 100 Meter langen und ca. 30 Meter breiten aufgestauten See konnte auf Abruf das zur Flößerei benötigte zusätzliche Schwellwasser abgelassen werden, um zu Flößen zusammengebundene Baumstämme ins Tal und weiter über Enz, Neckar und Rhein bis zum Bestimmungsort in den Niederlanden zu bringen. Der ursprüngliche Damm war überwiegend aus Holz errichtet. Erst im Jahr 1813 erbaute Karl August Friedrich Duttenhofer den Damm in seiner heutigen Form mit dem imposanten Durchlass aus Stein und Erde.

Rotwildgehege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem in Enzklösterle nach Westen abzweigenden Hirschtal befindet sich ein 3 Hektar großes Freigehege mit Rotwild. Das Areal, in dem sich immer 10–15 Hirsche befinden, kann zu Fuß umrundet werden. Dabei erläutern eine Vielzahl von Informationstafeln Wissenswertes zum Rotwild und anderen einheimischen Tierarten.

Waldklettergarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hirschtal befindet sich seit Frühjahr 2008 der Waldklettergarten Enzklösterle, der von der Fa. CS Naturkonzepte betrieben wird. In vier bis 13 Metern Höhe kann hier auf über 30 Elementen geklettert werden. Der Waldklettergarten Enzklösterle ist der erste Hochseilgarten in Deutschland, der einen Höhenlehrpfad geschaffen hat. Dabei handelt es sich um einen Waldlehrpfad in bis zu acht Metern Höhe, dessen Lehrplattformen durch Seilbrücken verbunden sind.

Alpinski und Langlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Winter stehen für Schneeliebhaber sowohl die längste Abfahrtspiste im Nordschwarzwald (1.200 m) als auch traumhafte Langlauf-Loipen zur Verfügung.[7]

Denkmale / Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Photo Stolpersteine Enzklösterle

Am 17. Mai 2021 wurden für Martha und Aurel Radowitz zwei Stolpersteine gegenüber dem Gebäude Jägerweg 23 verlegt. Weil der Ehemann Jude war, musste das Ehepaar sein Hotel im benachbarten Bad Wildbad 1941 aufgeben und nach Enzklösterle umziehen. Der Ehemann starb 1942 im Konzentrationslager Auschwitz.[8][9][10]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infolge der nährstoffarmen, sauren Buntsandstein-Böden, des kühlfeuchten Klimas und der teilweise extrem steilen Hanglagen im oberen Enztal war Landwirtschaft nur auf den begrenzten Flächen des Talbodens möglich. Der letzte landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb gab schon in den 1970er Jahren auf, im Jahr 2005 nannte die Statistik noch drei Nebenerwerbsbetriebe. In früheren Zeiten lebte die Bevölkerung hauptsächlich von der Waldwirtschaft, d. h. von Holzeinschlag, Flößerei, Köhlerei, Harzgewinnung und der Herstellung von Ruß. Heute ist der Tourismus die Haupterwerbsquelle.

Breitband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2019 wurden Poppeltal und Gompelscheuer, als erste Teilorte im Landkreis Calw, an ein gigabitfähiges Glasfasernetz angeschlossen. 2020 folgte der Ortsteil Nonnenmiß. Bis Ende 2021 wird der Ausbau der Gesamtgemeinde abgeschlossen sein und damit ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz zur Verfügung stehen.

Wasserversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Enzklösterle bezieht ihr Trinkwasser vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung, dessen Mitglied sie seit 1996 ist. Mit dem Beitritt wurden die gemeindeeigenen Wassergewinnungsanlagen an den Zweckverband übergeben.[11] 2001 wurden die Ortsteile Gompelscheuer und Poppeltal an die Trinkwasserversorgung des Zweckverbands Schwarzwaldwasserversorgung angeschlossen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Enzklösterle. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Neuenbürg (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 41). Karl Aue, Stuttgart 1860, S. 148–153 (Volltext [Wikisource]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Enzklösterle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Enzklösterle – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2020 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Internetseite der Gemeinde Enzklösterle: Informationen zu den Ortsteilen
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 515
  4. Geschichte zu Fuß: Durchs Rohnbachtal
  5. Geschichte zu Fuß: Massaker im Forsthaus
  6. http://www.enzkloesterle.de/de/index.cfm?fuseaction=gemeindeleben&rubrik=gemeinderat
  7. http://www.skizentrum-enzkloesterle.de/
  8. Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote/Amtsblatt Enzklösterle Nr. 38; 15. Mai 2021; S. 3–4
  9. Götz Bechtle: 1942 von den Nazis deportiert Stolpersteine in Enzklösterle erinnern an zerstörte Leben. In: Schwarzwälder Bote. 19. Mai 2021, abgerufen am 21. Mai 2021.
  10. Eintrag im Gedenkbuch des Bundesarchivs. Abgerufen am 21. Mai 2021.
  11. Karl Walz, Dagmar Kraus: 100 Jahre Trinkwasser. Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung 1896–1996. Neuweiler 1996.