Neubulach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neubulach
Neubulach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neubulach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 40′ N, 8° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 584 m ü. NHN
Fläche: 24,69 km2
Einwohner: 5624 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 75387, 75385
Vorwahlen: 07053, 07055Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 047
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 3
75387 Neubulach
Website: www.neubulach.de
Bürgermeisterin: Petra Schupp
Lage der Stadt Neubulach im Landkreis Calw
OstelsheimEnzkreisLandkreis KarlsruheLandkreis KarlsruheLandkreis BöblingenLandkreis TübingenLandkreis RastattLandkreis FreudenstadtPforzheimBad HerrenalbDobelHöfen an der EnzUnterreichenbachSchömberg (Landkreis Calw)Oberreichenbach (Schwarzwald)Bad LiebenzellAlthengstettCalwBad Teinach-ZavelsteinBad WildbadEnzklösterleNeuweilerSimmersfeldAltensteigRohrdorf (Landkreis Calw)EgenhausenHaiterbachNagoldWildberg (Schwarzwald)EbhausenNeubulachGechingenOstelsheimSimmozheimSimmozheimKarte
Über dieses Bild

Neubulach ist ein Heilklimatischer Kurort mit Heilstollenkurbetrieb im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Die Stadt gehört zur Region Nordschwarzwald.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Neubulach gliedert sich in die fünf Stadtteile Altbulach, Liebelsberg, Martinsmoos, Neubulach und Oberhaugstett. Der Stadtteil Altbulach ist wiederum in die vier untereinander nicht abgegrenzten Teilbezirke Altbulach, Seitzental, Kohlerstal und Station Teinach gegliedert. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung wie auch die der Teilbezirke des Stadtteils Altbulach erfolgt in der Form „Neubulach – Stadtteil …“. Die Stadtteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, wobei die Teilbezirke Seitzental, Kohlerstal und Station Teinach des Stadtteils Altbulach zusammen den Wohnbezirk „Talorte“ und der Teilbezirk Altbulach den Wohnbezirk „Altbulach“ bilden.[2]

Zum Stadtteil Altbulach gehören das Dorf Altbulach, die Weiler Kohlerstal und Seitzental und die Orte Elektrizitätswerk und Marmorwerk. Zum Stadtteil Liebelsberg gehören das Dorf Liebelsberg, das Gehöft Lautenbachhof und die Häuser Teinachtal. Zu den Stadtteilen Martinsmoos und Oberhaugstett gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zum Stadtteil Neubulach gehören die Stadt Neubulach und der Ort Lochsägmühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altbulach wurde erstmals 1390 erwähnt, könnte aber bereits um 800 entstanden sein und erhielt die Vorsilbe Alt- im Ortsnamen zur Unterscheidung von der erst im 13. Jahrhundert entstandenen Stadt (Neu-)Bulach. Oberhaugstett wurde 1355 erstmals erwähnt, Liebelsberg 1374 und Martinsmoos 1075.[4] Alle drei Orte sind aber sicher deutlich älter, Liebelsberg und Martinsmoos wurden als Waldhufendorf angelegt.

Neubulach, bis 1799 meist nur Bulach genannt, ist eine besonders gut erhaltene kleine mittelalterliche Bergbaustadt und wurde 1275 erstmals erwähnt, der Silberbergbau 1286.[5] Im 13. Jahrhundert hatte der Bergbau offenbar seine große Blütezeit, die vielleicht bis ins 14. Jahrhundert andauerte. Dabei entstand wohl auch eine Bergbausiedlung, die vielleicht um 1274 von den Grafen von Hohenberg zur Stadt Bulach erhoben wurde. Gelegentlich wird vermutet, dass der Bergbau bereits vor dem 13. Jahrhundert eingesetzt haben könnte, dafür gibt es bisher aber keinerlei Hinweise. 1364 verkauften die Grafen von Hohenberg Stadt und Herrschaft Bulach einschließlich des Bergwerks an die Kurfürsten von der Pfalz, die sie 1440 an die Grafen von Württemberg weiterverkauften.

Angeblich soll Neubulach um 1326 abgebrannt sein, ein zweiter Stadtbrand ereignete sich 1505. Im Bauernkrieg 1525 wurde Neubulach von den Bauern besetzt. Anders als gelegentlich behauptet, wurden dabei aber weder die Stadt in Brand gesetzt, noch das (vermutlich stillliegende) Bergwerk zerstört.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Neuzeit hatte der Bergbau in Neubulach seine Blütezeit längst überschritten, weitere Versuche erfolgten um 1478, in den 1530er Jahren, 1551–1553, 1557–1563, 1567–1568, 1594–1608, 1656–1657, 1718–1727, 1747–1761, 1773–1790 (Auffahrung des Wasser-Stollens) und schließlich 1820–1831 (1822–1831 Auffahrung des Wilhelm-Stollen, heute Hella-Glück-Stollen genannt). Dabei wurde aber immer wieder festgestellt, dass die Lagerstätte bereits im Mittelalter so tiefreichend abgebaut worden war, dass keine gewinnbringenden Erze mehr vorhanden waren.

Neubulach kam 1807 bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg vom Amt Wildberg zunächst zum Oberamt Nagold und 1812 schließlich zum Oberamt Calw.[6]

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Neubulach 1938 zum Landkreis Calw.

1916–1932 und 1937–1945 versuchten verschiedene Unternehmen untertage, vor allem aber aus den alten Halden, Gold und Wismut zu gewinnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Neubulach in die Französische Besatzungszone und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern. 1952 ging das provisorische Nachkriegsland im Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern auf und gehört seither zum neuen Bundesland Baden-Württemberg.

Im Jahr 1972 wurde im Stollen des mittelalterlichen Silberbergwerkes „Hella-Glück“ eine Therapiestation zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingerichtet.

Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Calw Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald, die dem Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Somit wird seither über die Angelegenheiten Neubulachs auch aus Pforzheim und Karlsruhe mitentschieden.

Die heutige Stadt wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Neubulach und der Gemeinden Altbulach, Liebelsberg, Martinsmoos und Oberhaugstett neu gebildet.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze +/−
Unabhängige Wählervereinigung 45,5 % 8 47,7 %, 10 Sitze
CDU 43,5 % 8 38,4 %, 8 Sitze
Unabhängige Grüne Liste 11,0 % 2 0 %, 0 Sitze
Aktive Bürger 0 % 0 13,9 %, 3 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • von 1975 bis 1983: Ernst Braun[8]
  • von 1983 bis 2007: Siegfried Luz
  • von 2007 bis zum 31. Januar 2015: Walter Beuerle
  • seit dem 1. Februar 2015: Petra Schupp.

In der Bürgermeisterwahl vom 9. November 2014 erreichte Petra Schupp 69 % der gültigen Stimmen.[9]

Stadtwappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Gold ein rotbewehrter, rotbezungter und rotgekrönter schwarzer Adler, belegt mit einem silbernen Brustschild, darin in Rot Schlägel und Eisen.“

Wappen der früheren Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Evangelische Kirchengemeinde Neubulach[10] im Kirchenbezirk Calw-Nagold der Evangelischen Landeskirche in Württemberg umfasst die Kernstadt und die Stadtteile Altbulach, Liebelsberg und Oberhaugstett der Stadt Neubulach. Der Stadtteil Martinsmoos bildet eine eigene Kirchengemeinde, die zur Verbundkirchengemeinde Zwerenberg gehört.[11] Seit Gründung der Stadt war Neubulach zunächst Filiale von Effringen, wurde dann 1443 Sitz der Pfarrei anstelle von Effringen. Endgültig wurde die Pfarrei nach der Reformation bestätigt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Neubulach und Oberhaugstett verläuft die Landesstraße 348 aus Richtung Calw nach Altensteig. Durch das Nagoldtal und damit über Neubulacher Gemarkung führt die Bundesstraße 463 von Horb nach Pforzheim. Die nächsten Autobahnanschlüsse an die A 81 in etwa 25 km Entfernung sind in Herrenberg und Gärtringen.

Neubulach besitzt einen Bahnhof an der Nagoldtalbahn von Horb nach Pforzheim, der halbstündlich in beide Richtungen bedient wird. Der Bahnhof liegt etwa 5 km nordöstlich des Stadtkerns im Nagoldtal, daher werden die Stadtteile durch Busse erreicht, die im Anschluss an die meisten Zugankünfte vom Bahnhof aus abfahren. Darüber hinaus verkehren aus allen Stadtteilen direkte Busse nach Calw, Wildberg und Altensteig. Alle öffentlichen Verkehrsmittel in Neubulach sind in den kreisweiten Gemeinschaftstarif der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw integriert.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Maschinenfabrik Friedrich Duss wurde 1920 in Neubulach gegründet und ist heute einer der bekanntesten Hersteller von Bohrwerkzeugen.

Das Orgelbauunternehmen Johannes Rohlf stellte die Orgel der Baden-Badener Stiftskirche her.

Die Firma Mineralbrunnen Teinach GmbH befindet sich zum Teil auf der Gemarkung Liebelsberg (die Gemarkungs- und Gemeindegrenze verläuft mitten durch das Werksgelände bzw. -gebäude),[12] des Weiteren befinden sich ein Teil der Quellen auf dem Gebiet der Gemeinde Neubulach.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neubulach verfügt über eine Gemeinschafts- und zwei Grundschulen.[13]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altbulach: Kirchlich gehörte Altbulach zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Der Ort hat aber eine alte Kirche vom 12. Jahrhundert, die noch ein romanisches Langhaus besitzt. 1445 wurde sie durch einen spätgotische Chor, darin hohe Spitzbogenfenster mit ihrem feinen Maßwerk, ein Sakramentshäuschen und das reich verzierte Netzgewölbe, erweitert und ab 1508 als St. Mauritiuskirche bezeichnet. Die frühere Bedeutung und dann die Erweiterung und Aufwertung der Kirche hing vermutlich mit dem örtlichen Konvent der frommen Frauengemeinschaft von Beginen und der Förderung durch das Kloster Hirsau zusammen. Nach der Reformation brach man größere Fensteröffnungen in die romanische Nord- und Südwand des Schiffs, damit mehr Licht einströmen konnte und somit das helle Licht des Evangeliums von Jesus Christus unterstrichen wurde. Eine grundlegende Erneuerung konnte 1966 abgeschlossen werden mit einer Erhöhung des Kirchenschiffs unter Verwendung alter Dachstuhl-Teile, dem Entfernen der Nordempore und alten Kanzel, Änderungen an den Fenstern und der Aufstellung eines neuen Altars. Die verbliebenen historischen Chorfenster-Butzenscheiben von 1493 wurden für das Langhaus verwendet und die Chorfenster neu vom Stuttgarter Glaskünstler Wolf-Dieter Kohler ungegenständlich farbverglast. Den steinernen Blockaltar mit eindrucksvollen Darstellungen der biblischen Schöpfungsgeschichte schuf der ortsansässige Bildhauer Albert Volz.
  • Liebelsberg: Kirchlich gehörte Liebelsberg zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Eine Filialkapelle St. Bartholomäus wurde 1537 erwähnt. Sie wurde 1842 zum Schulhaus umgebaut. 1978 wurde am erhaltenen Turm mit Turmchor ein Neubau mit Gottesdienst-, Gemeinde- und Nebenräumen errichtet. Der Chor der Bartholomäuskirche erhielt damals von Wolf-Dieter Kohler drei Chorfenster (links die alttestamentlichen Persönlichkeiten Mose, Elia und Jesaja als Hinweise auf Christus; Mitte: Leben und Wirken Jesu; rechts das Ziel aller Wege: Weltgericht, Kampf gegen das Böse, Herrschaft Christi und himmlisches Jerusalem). Das Altarkreuz mit Leuchtern stammt vom Altbulacher Bildhauer Albert Volz, das Wandkruzifix vom ortsansässigen Bildhauer Peter Steyer.
  • Martinsmoos: Kirchlich gehörte Martinsmoos zunächst zur Pfarrei Ebhausen, ab dem 16. Jahrhundert zur Pfarrei Zwerenberg. Die Kirche in Martinsmoos geht auf eine ursprünglich romanische Kapelle zurück. Am spätromanischen Turm der ursprünglich dem Hl. Konrad geweihten Kirche wurde 1955 ein neues Kirchenschiff angebaut und im Turmchor vom Stuttgarter Glaskünstler Adolf Valentin Saile das Chorfenster mit Ausschnitten aus der Passions- und Ostergeschichte gestaltet. Das Kruzifix ist wahrscheinlich eine Schnitzarbeit aus der Zeit um 1500.[14]
  • Neubulach: Eine Kirche in Neubulach wurde wohl schon mit der Gründung der Stadt erbaut. Sie war zunächst Filiale von Effringen. 1412 wird sie als St. Ulrichskirche bezeichnet, 1508 St. Jodokus. Sie gelangte 1379 vom Kloster Stein am Rhein an Konrad Grückler. 1443 wurde Neubulach anstelle von Effringen Sitz der Pfarrei. Endgültig wurde die Pfarrei nach der Reformation bestätigt. Die heutige Kirche hat einen romanischen Turm von kurz nach 1200. Das um 1430 errichtete gotische Schiff wurde nach dem verheerenden Stadtbrand von 1505 erst 1568 neu und einfacher als zuvor erbaut und 1683 verändert. Grabplatten und kleinere Steinskulpturen weisen darauf hin, dass Bulach 400 Jahre lang (von 1370 bis 1790) "Erbpfarrei" der wohlhabenden und kunstsinnigen „Kirchherren“-Familie Grückler war. Hinter dem Altarkruzifix von 1648 ist das mittlere Chorfenster um das Jahr 1920 vom Stuttgarter Künstler Rudolf Yelin d. Ä. zum Gedenken an die Gefallenen des Weltkriegs mit dem Bild des auferstandenen Herrn Jesus Christus gestaltet worden. Für die Hellverglasung der beiden Fenster links und rechts davon schuf sein Sohn Rudolf Yelin d. J. 1935 Bibeltexte und neutestamentliche Symbole als Glaseinlagen.[15]
  • Oberhaugstett gehörte kirchlich zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Der älteste Teil der Bartholomäuskirche Oberhaugstett ist der romanische Turmchor mit zahlreichen Fresken von Märtyrerdarstellungen, der Martinslegende und den Erlösten, die dem himmlischen Bräutigam entgegen gehen. Im Jahre 1972 wurde daran ein neues Kirchenschiff angefügt. Die Stuttgarter Glaskünstlerin Anna-Dorothea Kunz-Saile schuf bereits 1966 ein Chorfenster (Auferstandener inmitten der hörenden Jünger mit dem zweifelnden Thomas, ausgesandt „in alle Welt“, Evangelistensymbole in den Ecken des Fensters weisen in die vier Richtungen des Erdkreises) und dann 1972 im Schiff-Neubau ein Kanzelfenster (das Wort vom Kreuz in Verkündigung und Sakrament, Fischsymbol).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zum Besucherbergwerk Hella-Glück

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • großer Krämermarkt am Ostermontag
  • Herbst-Krämermarkt
  • Hallenfußballturnier Ende Dezember
  • Maibaumfest mit Maiwagenausstellung am 30. April in Altbulach
  • Maibaumstellen am 30. April in Martinsmoos
  • jedes zweite Wochenende im Juli Dorffest in Martinsmoos
  • Weiherfest Ende Juli in Liebelsberg, Freiwillige Feuerwehr Liebelsberg
  • Wein- und Zwiebelkuchenfest Ende September in Altbulach, Freiwillige Feuerwehr
  • Fotofestival Neubulach im November (früher Neubulacher Diatage)
  • Frühjahrskonzert des Musikvereins
  • Rettichfest des Musikvereins im Juli
  • Internationales Stabhochsprungmeeting des TV Oberhaugstett am Pfingstmontag
  • Schnitzelfest des DRK Ortsverein Neubulach im Juni
  • „Feuerwehrbesen“ mit Essen und Trinken sowie Kinderspiele am Feuerwehrhaus in Oberhaugstett, Freiwillige Feuerwehr

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Brenz, Reformator und lutherischer Theologe, lebte zwischen 1562 und 1570 zumindest zeitweise auf der ehemaligen Burg in Neubulach, die er 1562 erhalten hatte.[18]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julius Heuß
  • Georg Friedrich Müller
  • Friedrich Duss (1895–1972), Unternehmer
  • Heinrich Günzler
  • Friedrich Hermann
  • Friedrich Neuweiler
  • Albert Klein
  • Hugo Wieland
  • Ernst Braun (1915–1992), Kommunalpolitiker
  • Siegfried Luz

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sönke Lorenz, Andreas Schmauder (Hrsg.): Neubulach – Eine Stadt im Silberglanz. Neubulach 2003, ISBN 3-935129-12-2.
  • Wolfgang Werner, Volker Dennert: Lagerstätten und Bergbau im Schwarzwald. Freiburg im Breisgau 2004, S. 147–163.
  • Friedrich Neuweiler, Georg Ohngemach: Neubulach Heimatgeschichte. Neubulach 1977.
  • Albert Volz: Altbulacher Geschichten 1855–1990. Neubulach 1992.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Neubulach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Neubulach – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Stadt Neubulach vom 9. Dezember 2009 (PDF; abgerufen am 27. Januar 2014).
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 488–490.
  4. Pfeiffer, Günter.: Der Kreis Calw. Theiss, Stuttgart 1979, ISBN 3-8062-0229-X.
  5. Alle Angaben zur Bergbaugeschichte nach Meyerdirks in Werner/Dennert, S. 156–162.
  6. Visitenkarte von Neubulach bei LEO-BW, Landeskunde entdecken online, aufgerufen am 9. September 2018
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 488.
  8. Amtsblatt der Stadt Neubulach. Ausgabe 06/2015.
  9. neubulach.de abgerufen am 25. Dezember 2014.
  10. Website der Kirchengemeinde Neubulach, Altbulach, Liebelsberg und Oberhaugstett
  11. Website der Evangelischen Verbundkirchengemeinde Zwerenberg
  12. geoportal-bw.de (Memento des Originals vom 7. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geoportal-bw.de abgerufen am 6. März 2016.
  13. Schulen. In: neubulach.de. Abgerufen am 23. Oktober 2015.
  14. Reinhard Sayer und Evangelisches Pfarramt Zwerenberg (Hrsg.): Zwerenberg – 150 Jahre Kirche - 500 Jahre Kirchspiel; Reutlingen Eigenverlag 1990
  15. Claudia Lamprecht: Rudolf Yelin (1902-1991): Werkverzeichnis der baugebundenen Arbeiten; o. O. (Stuttgart), o. J. (1991), S. 65 f
  16. atelierwerkstatt-albert-volz.de
  17. Wasserversorgung auf der Webseite der Stadt Neubulach
  18. Manfred Wassner: Die Pfarrei Neubulach von zwischen Reformation und Pfälzischem Erbfolgekrieg. In: Lorenz Sönke, Andreas Schmauder: Neubulach – Eine Stadt im Silberglanz (= Gemeinde im Wandel. 12). Neubulach 2003, S. 231–246, hier S. 237.
  19. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Neubulach: Eine herausragende Persönlichkeit - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 2. August 2019.