Erster Opiumkrieg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
HEIC Nemesis zerstört eine chinesische Dschunke, (Edward Duncan, 1843)

Der Erste Opiumkrieg war ein politischer und militärischer Konflikt zwischen Großbritannien und dem Kaiserreich China der Qing-Dynastie von 1839 bis 1842 um die Einfuhr des in China verbotenen Opiums nach China. Nach der Niederlage wurde China zur Duldung des Opiumhandels und zur Öffnung seiner Märkte gezwungen.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Chinas im Welthandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die kantonesischen Faktoreien, welche den Europäern als ausschließlicher Handelsort in China zugewiesen war. (William Daniell, 1805/06)

Die ersten dauerhaften Handelsbeziehungen erreichten portugiesische Seefahrer, welche im 16. Jahrhundert von der Ming-Dynastie das Recht erhielten in Macau eine Siedlung unter chinesischer Souveränität zu errichten. Die 1644 an durch ihre militärische Überlegenheit an die Macht gekommene Mandschudynastie der Qing konsolidierte das Kaiserreich und dehnten sein Territorium in Zentralasien und durch die Gewinnung Taiwans aus. Im 17. Jahrhundert war China der größte Importeur von Silber, welches im Währungssystem Chinas eine tragende Rolle spielte. Ende des 18. Jahrhunderts galt das von der Qing-Dynastie regierte Kaiserreich China in der westlichen Welt als hochentwickelte Zivilisation. Adam Smith beschrieb das Land in seinem Werk Der Reichtum der Nationen als wirtschaftliche Großmacht, die wenig Entwicklungspotential zeige deren Leistungsfähigkeit und Reichtum jedoch den Europas übertreffe. Während des 18. Jahrhunderts war die Lebenserwartung der Stadtbevölkerung in China vergleichbar mit der Europas. Gemessen am Konsum von Luxusgütern war in China der Lebensstandard höher. Die Einführung neuer Ackerpflanzen, wie Mais und Süßkartoffeln führte zu einem rapiden Bevölkerungswachstum. Von 1740 bis 1790 verdoppelte sich die Zahl der Menschen in China. Am Ende des Jahrhunderts hatte China rund 200 – 300 Millionen Einwohner, in etwa ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung.[1]

1637 erhielt Großbritannien durch eine militärische Aktion vom Kaiserhof in Guangzhou (Kanton) das Recht auf eine Handelsniederlassung. Die Europäer mussten dort im abgeschlossenen Wohngebiet der Dreizehn Faktoreien leben und sich bei der Kommunikation mit den chinesischen Handelshäusern der Vermittlung durch Kaufleute der sog. Cohong-Gilde sowie der vom Hof bestellten Handelsbeamten („Hoppo關部, guan1bu4, chinesischer Zolldirektor in Kanton) bedienen. Die Beschränkungen, darunter Preisfestsetzungen, wurden von der Zollverwaltung festgelegt und durchgesetzt. 1717 begann die East India Company mit der Aufnahme regelmäßiger Handelstätigkeit. Hauptziel war der Import von Tee nach England.[1] 1760 beschränkte Kaiser Qianlong den Handel mit den Europäern ausschließlich auf Kanton.[2] Für die chinesische Seite machten die Zolleinnahmen aus dem Handel in Kanton einen wichtigen Teil der Staatseinnahmen aus. Da der Kaiser Kangxi per Edikt eine Erhöhung der Grundsteuer ausgeschlossen hatte, blieben ihm und seinen Nachfolgern Handelszölle als steigerungsfähige Einnahmequellen. Für die East India Company stellte der Kantonhandel den Hauptstütze ihrer Einnahmen dar. Die Teeimporte vervielfachten sich während des 18. Jahrhunderts und machten 1800 – 1810 2/3 des Umsatzes der Gesellschaft aus.[1] Die Steuern auf dieses Importgut dienten der britischen Regierung dazu einen Großteil der Ausgaben für die in den Napoleonischen Kriege geforderte Royal Navy zu bestreiten.[2] Zum Schutz der Gesellschaft erteilte die Regierung der Gesellschaft 1784 ein Handelsmonopol für den Teeimport nach England.[1]

Bis etwa 1820 zeigte die bilaterale Handelsbilanz des Chinahandels immer einen deutlichen Außenhandelsüberschuss der chinesischen Wirtschaft. So flossen von 1800 bis 1810 rund 26 Millionen US-Dollar nach China. Für den Zeitraum von 1828 bis 1836 erzielte China ein Handelsdefizit von 38 Millionen US-Dollar. Diese Verluste flossen in Form von Silberwährungen ab, mit denen der Außenhandel und auch der Opiumimport bezahlt wurden. Unabhängig vom Opiumhandel kam es durch die Unabhängigkeitsbestrebungen lateinamerikanischer Staaten zu einer Silberverknappung auf dem Weltmarkt, was aus chinesischer Sicht die Importpreise weiter in die Höhe trieb. Die Verknappung von Silber störte das chinesische Währungssystem.[3] Die unteren Schichten der Bauern, Handwerker und Arbeiter wurden in Kupfermünzen bezahlt, welche diese auch für Ersparnisse und Abgabenzahlungen verwendeten. Zur Abwicklung größerer Transaktion unter Händlern und als Sparwährung der Wohlhabenden dienten Silbermünzen und Silberbarren. Im 18. Jahrhundert blieb das System stabil bei einem Verhältnis von 1.000 Kupfermünzen zu einem Tael (rund 37 g) Silber eingeführt worden. 1820 betrug das Verhältnis 1 Silberbarren zu 1200 Kupfermünzen. 1830 stieg es auf 1 zu 1350. 1840 betrug es 1 : 1600 bis 1 : 2000. Damit verteuerten sich für die unteren Schichten sowohl Konsum- und Gebrauchsgüter. Ebenso verteuerten sich die Steuerzahlungen, da die Steuern in Silber berechnet, aber in Kupfer eingezogen wurden. Ab 1830 setzte eine Depression der chinesischen Wirtschaft ein und es kam zur Deflation der Getreidepreise, was die Lage für Bevölkerungsmehrheit der Bauern weiter verschlimmerte. Trotz einer Verminderung des Gesamtsteueraufkommens stieg die effektive Steuerbelastung des durchschnittlichen bäuerlichen Haushalts in den ersten zwanzig Jahren der Herrschaft Qianlongs um 40 %. Gleichzeitig wurde die Stellung der Unterschicht durch die steigende Arbeitslosigkeit bedroht.[4] Die Währungskrise und die wirtschaftlichen Probleme brachten den Qing-Staat in Zahlungsschwierigkeiten und führte zu einer Unterfinanzierung der Streitkräfte und der öffentlichen Hand. Dies führte wiederum zu einer Zunahme der Korruption im Beamtenapparat. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Misere drückte sich in immer häufigeren Unruhen, Streiks und Protesten aus.[3]

Zunahme des Opiumschmuggels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstlerische Darstellung verarmter Opiumraucher

Schlafmohn und damit Opium waren in China seit der Tang-Dynastie vor der Jahrtausendwende bekannt. Der medizinische Gebrauch ist seit dem 11. Jahrhundert schriftlich festgehalten. Die ältesten Berichte zum Einsatz von Opium als Rauschmittel stammen aus dem 15. Jahrhundert.[5] Im 16. Jahrhundert erreichte neben anderen neuen Feldpflanzen Tabak erstmals China. Die Versuche der kaiserlichen Regierung Tabak als neues Rauschmittel zu unterdrücken schlugen fehl und zur Mitte des 17. Jahrhunderts war der Tabakkonsum in ganz China verbreitet.[6] Mit der Zeit kam das Rauchen einer Opium/Tabak-Mischung als neue Konsumform für Opium in Mode und verdrängte die bisherige Aufnahme über den Verdauungstrakt.[5] Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts wurde der inhalative Opiumkonsum zu einem begehrten Luxus der vermögenden Elite, in welcher der Opiumgebrauch bald als Statussymbol galt. Für die Händler stellte Opium als leicht transportable und leicht abzusetzende Ware einen möglichen Währungsersatz dar.[7] 1729 folgte ein Verbot des Opiumhandels durch Kaiser Yongzheng. Das Verbot führte jedoch zu keinem dokumentierten Fall einer erfolgreichen Strafverfolgung.[5] Im 19. Jahrhundert wurde Opium durch eine Expansion der einheimischen Produktion und des Schmuggels aus Indien für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich. Infolgedessen nahm der Opiumkonsum rasch zu. Opium wurde auch in China in allen Reichsteilen von Yunnan im Süden bis Xinjiang im Westen hergestellt. Dabei brachte der Opiumanbau im 19. Jahrhundert auf gleicher Fläche rund das Zehnfache ein als Reisanbau.[8]

Lithographie des Lagers einer Opiumfabrik in Patna, Britisch-Indien, circa 1850

Das von der Ostindienkompanie unter ihrem Produktionsmonopol in Bengalen hergestellte Patna-Opium war qualitativ hochwertiger als das einheimisch produzierte Rauschmittel. Die Kompanie überließ aufgrund der Illegalität in China die Verschiffung ab Indien privaten Händlern, um ihre legalen Geschäfte in Kanton nicht zu gefährden. Diese gaben ihre Ware vor der Küste an chinesische Schmuggler weiter, die das Opium ins Landesinnere verbrachten. Ostindienkompanie erhielt jedoch Konkurrenz von Produzenten aus den Fürstenstaaten, für deren Malwa-Opium das Produktionsmonopol nicht galt. Die Gesellschaft versuchte die Produzenten aus den Fürstenstaaten mittels Expansion ihrer eigenen Produktion aus dem Markt zu drücken und steigerte die Produktion in Bengalen immer mehr. US-amerikanische Händler nahmen mit rund 8 % Marktanteil 1820 mit Opium aus dem Osmanischen Reich eine Nebenrolle ein. 1823 löste Opium Baumwolle als Topimport des Kaiserreichs ab.[9] Von 1805 bis 1839 hatte sich die Menge des von der Ostindienkompanie nach China exportierten Opiums von 3159 Kisten auf 40200 Kisten verzehnfacht. Dies führte in der chinesischen Gesellschaft zu einem Preisverfall und wurde als Opiumschwemme wahrgenommen. Das erweiterte Angebot führte zu einer raschen Ausbreitung des Konsums in niederen sozialen Schichten und Regionen außerhalb Südchinas.[10]

Bezüglich des Umgangs mit dem Opiumschmuggel gab es in der politischen Elite des Kaiserreichs unterschiedliche Positionen. Der unter politisch interessierten Gelehrten einflussreiche Gelehrte Bao Shichen vertrat ab 1801 die Ansicht, dass der Auslandshandel insgesamt die wirtschaftliche Position Chinas schwäche. Der Import volkswirtschaftlich nutzloser Luxusgüter sorge für einen Abfluss von Silber in das Ausland. Infolgedessen empfahl er eine komplette Einstellung des Außenhandels Chinas mit den westlichen Mächten und sprach sich für ein System der Autarkie aus. Für den Opiumhandel träfen diese Wirkungen des Außenhandels noch deutlicher zu Tage. Bao Shichen schätzte dass rund 3 Millionen seiner Landsleute pro Jahr für Opium rund 10 Millionen Tael Silber ausgeben würden. Diese Summe übertraf das komplette Steueraufkommen des Qing-Staates. Bao schrieb den Europäern die treibende Rolle bei der Opiumepidemie zu, da er annahm das in China hergestellte Opium würde nicht illegal im Land verkauft, sondern von den westlichen Kaufleuten nach Export wieder ins Land geschmuggelt. Ein militärisches Eingreifen westlicher Staaten zog Bao nicht in Betracht, da er an die Überlegenheit Chinas auf diesem Gebiet glaubte. Der Provinzgouverneur Chen Hanzhang betrachtete den Opiumhandel ebenso als großes gesellschaftliches Problem. Bei einem Abbruch der Handelsbeziehungen zu den westlichen Staaten fürchtete er jedoch eine militärische Revanche. Ebenso fürchtete er bei einem abrupten Ende des Außenhandels einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollaps Südchinas, welcher eine Rebellion befördern könne. Eine Unterbindung des Schmuggels selbst sah er nicht als möglich an, da die Sicherheitskräfte des Reiches die lange Küstenlinie nicht ausreichend kontrollieren könnten. Infolgedessen empfahl Chen durch Kontrolle und strafrechtliche Sanktionen den Opiumkonsum in China selbst zu bekämpfen. Der Vizeminister Xu Naiji sprach sich 1836 für eine Legalisierung des Opiumimports als Medizinprodukt aus. Er sah darin die beste Möglichkeit für den Staat den Handel in kontrollierte und begrenzte Bahnen lenken zu können. Ebenso würde der Qing-Staat von Zoll- und Steuereinnahmen profitieren. Eine Ausrottung des Opiumkonsums durch rechtliche und polizeiliche Maßnahmen sah er als unrealistisch an. Ebenso warnte er vor nachteiligen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft in Südchina sollte der Außenhandel vollständig eingestellt werden.[11]

Im Anbetracht der zunehmenden Opiumschwemme schwenkte der Kaiser Daoguang auf eine repressive Linie ein. Ab 1836 setzte der neue Provinzgouverneur von Guangdong und Guangxi Deng Tingzhen bestehende Gesetze gegen den Opiumschmuggel energischer durch. Dies traf vor allem die chinesischen Schmuggler, welche das Opium kurz vor der Küste von europäischen Händlern übernahmen. Dies zwang die britischen Exporteure dazu das Opium immer öfter selbst nach Kanton zu schmuggeln. Bei der Planung der weiteren Politik orientierte sich Daoguang an einem Memorandum von Huang Juezi. Dessen Memorandum stellte den Endverbraucher des Opiums als Hauptproblem dar. Sein Vorschlag war nach einer einjährigen Karenzzeit alle Opiumkonsumenten mit dem Tode zu bestrafen. Die Droge selbst und die mit ihr einhergehenden Konsumgegenstände sollten öffentlich vernichtet werden. Huang begründete diese Maßnahmen damit dass in westlichen Staaten ähnlich drakonische Gesetze gelten würden, was eine Fehlinformation war. Huangs Memorandum konnte neben dem Kaiser auch viele hochrangige Würdenträger des Reiches umstimmen und die Befürworter der Legalisierung allen voran Xu Naiji verfielen in Ungnade. Nach einem spektakulären Opiumfund in der nördlichen Hafenstadt Tianjin, welchen die chinesischen Behörden als Schmuggelware aus Kanton einordneten entschloss sich der Kaiser einen speziellen Gesandten nach Kanton zu entsenden um den Schmuggel endgültig zu unterbinden. Die Wahl fiel auf Lin Zexu, der als Provinzgouverneur von Hunan und Hubei zu den prominenten Befürwortern von Huangs Memorandum zählte.[12]

Anlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eskalation in Kanton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lin Zexu kam am 10. März 1839 in Kanton an. Ihm vorausgegangen waren Befehle an Deng Tingzhen bekannte Opiumhändler zu inhaftieren. Er erklärte den Opiumschmuggel und -konsum öffentlich zum größten Problem Chinas und erklärte mittels Flugblättern seinen kaiserlichen Auftrag diesen vollständig zu zerschlagen. Nach seiner Ankunft beschlagnahmten seine Männer mehrere tausend Pfund Opium von Chinesen und zerstörten öffentlich tausende Opiumpfeifen. Am 18. März forderte er per öffentlichem Edikt die ausländischen Händler in den Faktoreien auf ihre Opiumvorräte seinen Behörden zu übergeben. Als dem am Folgetag nicht entsprochen wurde, verbot er den Kaufleuten das Verlassen der Faktorei. Drei Tage später drohte er mit der Hinrichtung des wichtigsten Honghändlers Howqua und eines weiteren chinesischen Geschäftspartners der Briten, sollte das Rauschmittel nicht ausgehändigt werden. Die Händler erklärten sich zur Übergabe von 1000 Kisten Opium bereit. Dies lehnte Lin ab und bestellte den Opiumhändler Lancelot Dent ein, den er befragen wolle. Dent lehnte es ab sich in die Hand der chinesischen Behörden zu begeben. Am 24. März verfügte Lin, dass alle chinesischen Angestellten und Diener die Faktoreien zu verlassen hätten. Ebenso verhängte er ein formelles Embargo über die rund 350 verbliebenen britischen, amerikanischen und niederländischen Staatsangehörigen im Faktoreibezirk.[13]

In derselben Nacht kehrte Charles Elliot der britische Handelssuperintendent aus Macau nach Kanton zurück. Die Honggilde versorgte die Europäer unter der Hand weiter mit Nahrungsmitteln, aufgrund des Aufkeimens von Ausschreitungen zwischen Europäern und Chinesischen angesichts öffentlicher Hinrichtungen von chinesischen Opiumschmugglern vor den Faktoreien befürchtete dieser jedoch eine weitere Eskalation. Aus seiner Sicht um die Händler freizubekommen und Blutvergießen zu verhindern ordnete er die Abgabe des Opiums und versprach den Opiumhändlern eine Kompensation durch die britische Krone zu Marktpreisen. Der Marktwert der 20.283 in Kanton gelagerten Kisten Opium entsprach ungefähr einem Jahreshaushalt der Krone. Elliot handelte eigenmächtig und überschritt seine Kompetenzen, eine Rücksprache mit London erschien ihm jedoch aufgrund des sechsmonatigen Postweges nicht möglich. Durch die Maßnahme konnte der Konflikt zunächst entschärft werden. Durch das Auftreten Lins und die weitere Aufrechterhaltung der Blockade bis zur vollständigen Erfüllung der Übergabeforderung kam Elliot jedoch zum Schluß dass ein militärisches Auftreten gegen die Qing notwendig sei. Am 3. April 1839 bat er in einem Brief an Lord Palmerston um die Entsendung einer Flotte mit dem Ziel den Jangtse von See her zu blockieren. Am 21. Mai durften die Ausländer Kanton gen Macau verlassen. Das Opium wurde auf Befehl Daoguangs öffentlich vernichtet. Im Juli eskalierten die Spannungen jedoch erneut als die chinesische Regierung die Herausgabe eines britischen Seemanns verlangte, der wegen des Totschlags eines Chinesen angeklagt war. Da Elliot dem nicht Folge leistete verbot Lin die Versorgung der britischen Schiffe in Macau. Die Briten verließen unter Elliots Kommando Macau in Richtung der dünn besiedelten Insel Hong Kong. Am 4. September kam es bei der Insel zu einem ersten Seegefecht zwischen drei britischen Schiffen unter Elliots Kommando und chinesischen Kriegsdschunken, welche die Engländer schließlich in Hong Kong einschließen konnten.[14]

Kriegsentscheidung der britischen Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lord Palmerston erhielt im August Nachricht von der Forderung Elliots nach einer Flotte. Palmerston sah das Versprechen Elliots nach einer Kompensation der britischen Händler als Kompetenzüberschreitung seines Untergebenen. Die Forderung über rund 2 Millionen Pfund stellte die Whig-Regierung unter Lord Melbourne vor Probleme und das Kabinett traf sich am 1. Oktober 1839 um eine Lösung der Frage festzulegen. Lord Melbourne selbst brachte den Vorschlag ein, die Kompensationszahlungen der Ostindienkompanie aufzubürden, da sie vom jahrzehntelangen Opiumhandel profitiert hatte. Palmerston setzte sich jedoch zusammen mit dem Kriegsminister Lord Macaulay mit dem Vorschlag China durch eine militärische Machtdemonstration zur Übernahme der Forderung zu zwingen. Sekundäres Ziel der Unternehmung sollten bessere Handelsbedingungen für Großbritannien sein. Palmerston legte hierfür einen Kriegsplan vor, der ihm 1836 nach dem Scheitern Napiers vom Opiumhändler James Matheson überreicht worden war. Ein Linienschiff, zwei Fregatten und mehrere Dampfschiffe sollten von Europa nach China entsandt werden. Durch die Seeblockade der wichtigsten Häfen und Flussdeltas sollte der Küstenhandel und Binnentransport von Getreide lahmgelegt und die Qing zu einem Friedensschluss zu britischen Bedingungen gezwungen werden. Ein Versuch der konservativen Opposition, den Krieg per Parlamentsbeschluss im Unterhaus zu stoppen, scheiterte am 10. April 1840.[15]

Die Strategie der britischen Regierung wurde von dem seit dem Misserfolg der Napier-Mission für den Krieg Lobbyismus treibenden Opiumhändler entscheidend mitgeprägt. William Jardines und James Mathesons Eingaben und Briefe überzeugten dass vom ungeeinten und mit inneren Problemen beschäftigten Qing-Staat keine ernstzunehmende Kriegsanstrengung auf See zu erwarten sei. Ebenso wiesen sie auf die Möglichkeit hin, die für China lebenswichtigen Seehandelswege an den Küsten zu blockieren. Der mittlerweile in Großbritannien weilende Jardine setzte bei Palmerston eine Erweiterung der Flotte durch private Schiffe und Einheiten der Ostindienkompanie.[16] Jardine schlug Palmerston auch das erste Angriffsziel, die Insel Zhoushan vor, welche er als optimale Operationsbasis für die Handelsblockade der chinesischen Küste ansah.[17]

Ende Juli 1840 versammelten die Briten eine Flotte von 22 Kriegsschiffen, davon 16 Linienschiffe, vier Dampfschiffe und vier weitere Kriegsschiffe im von den ehemals in Kanton eingeschlossenen Briten gehaltenen Hong Kong. Begleitet wurden diese von 3600 – 4600 britischen und indischen Soldaten in 27 Transportschiffen. Das militärische Kommando über die Flotte erhielt Admiral George Elliot, ein Cousin von Charles Elliot.[18][19] Elliot blieb der politisch Verantwortliche für die Mission und erhielt von Palmerston die Befugnis über einen Frieden zu verhandeln.[20]

Militärische Kräfteverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitgenössische britische Illustration chinesischer Soldaten und ihrer Bewaffnung aus dem Buch Narrative of a Voyage Round the World von Edward Belcher (1843)

Die Struktur des Qing-Militäs stammte aus der Zeit der Gründung der Dynastie im 17. Jahrhundert. Die erbliche Militärelite des Qing-Staates bildeten die aus Mandschu bestehenden Acht Banner. Diese wurden vom Staat für ihren Kriegsdienst mit Reis, Geld und Land entlohnt. Aufgrund ihrer Nähe zum Thron stellten sie die mobile Interventionstruppe des Kaisers für Militärkampagnen dar. Daneben hatte der Staat die Grüne Standarte, eine Truppe von Berufssoldaten aus der Ethnie der Han. Diese waren in Garnisonen über das Land verteilt stationiert und dienten vor allem der Aufrechterhaltung des Landfriedens und im Einsatz gegen Rebellen und Banditen. Auf einen Bannersoldaten kamen rund drei Soldaten der Grünen Standarte. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verfielen die Finanzmittel zu Erhaltung des Heeres. Dies schlug sich in der Versorgung der Bannersoldaten und dem Sold der Berufssoldaten nieder. Viele Mandschu gaben ihren erblichen Status auf und wandten sich zivilen Berufen zu. Innerhalb der Truppe machten sich Korruption und Nebenerwerbstätigkeiten breit. Ebenso wurden stellenweise Feuerwaffen und Artillerie wieder durch Bögen und Nahkampfwaffen ersetzt um deren teuren Unterhalt einzusparen. Die Unterfinanzierung der Streitkräfte äußerte sich in der Weiterverwendung längst veralteter Waffen insbesondere bei der Artillerie. Die mit Schußwaffen ausgerüsteten Qing-Soldaten verfügten über Luntenschlossmusketen, auf dem Entwicklungsstand des chinesischen 15. Jahrhunderts. Ebenso verwendeten die Truppen Schießpulver minderer Qualität. Die lokal organisierten Marineeinheiten Chinas bestanden aus Dschunken, welche nur rund zehn Kanonen trugen. Die Schiffe waren nur zum Einsatz im Fluss- und Küstengewässer fähig.[21] Die Artillerie der Qing setzte sich aus Kanonen auf dem technischen Entwicklungsstand des 17. Jahrhunderts zusammen. Die in der Küstenartillerie defensiv eingesetzten Einheiten waren oft mit einhundert bis zweihundert Jahre alten Exemplaren ausgestattet.[22] Die Gesamtstärke des Qing-Heeres betrug auf dem Papier 800.000 Soldaten. In Kanton standen jedoch bei Kriegsbeginn nur 2400 Soldaten zur Verfügung. Die Dynastie benötigte Monate um eine Reserve von 51.000 Soldaten aus dem Landesinneren an die Küsten heranzuführen.[23]

Die britische Seite verfügte auf See über Linienschiffe mit metallbeschlagenen Holzrümpfen. Dieser Schiffstyp verfügte über dis zu 120 Kanonen. Ebenso stellte die Ostindienkompanie mit der Nemesis das erste dampfgetriebene Kriegsschiff in Ganzmetallbauweise zur Verfügung. Dieses eigens für den Krieg geheim in Dienst gestellte Schiff erreichte im November 1840 Macau. Zu Lande verfügten die Briten über disziplinierte, in Linientaktik operierende Militäreinheiten. Diese waren mit damals modernen Schusswaffen mit Steinschlössern und Perkussionsschlössern ausgestattet.[24] Bezüglich der Artillerie verfügten die Briten über die damals modernste Ausrüstung die auf Basis aktueller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse konstruiert wurden. Auf See ermöglichte die Karronade das Abfeuern schneller, wirkungsvoller Salven auf See- und Landziele. Gegen die nach oben offenen Forts der Qing brachten Haubitzen und Raketen einen taktischen Vorteil. Aufgrund ihrer modernen Bauart und technisch höherwertigen Verarbeitung war die britische Artillerie ihrem chinesischen Gegenstück an Reichweite, Feuerkraft und Mobilität deutlich überlegen. Die Artillerieoffiziere waren in Ballistik unterrichtet und erreichten durch die Berechnung der Flugbahn eines Projektils eine deutlich bessere Treffergenauigkeit als Anwender traditioneller Verfahren.[22] Durch ihre Überlegenheit auf See konnten die Briten schnell und ungestört ihre Truppen zwischen verschiedenen Häfen verschieben.[25]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britische Marineexpedition unter Elliot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hong Kong angekommen teilte Admiral Elliot seinen Flottenverband aus Schiffen der Royal Navy, der Ostindienkompanie und privat betriebenen Schiffen auf. Ein Teil des Verbandes sollte Kanton und das Perlflussdelta zu blockieren. Der andere Teil des Verbandes sollte nach die Insel Zhousan, die strategisch wichtig an der Jangtsemündung gelegen war unter die Kontrolle des Expeditionskorps bringen. Die Briten konnten die Insel und die Stadt Dinghai im Juli 1940 erobern. Nach einem kurzen, und verheerenden Artilleriebombardement der britischen Schiffe gegen die im Hafen liegenden chinesischen Dschunken leisteteten die chinesischen Truppen keinen Widerstand mehr. Die Briten errichteten eine Militärverwaltung, welche vom Ex-Missionar und Angestellten von Jardine & Matheson & Co. Karl Gützlaff gefuhrt wurde.[26] Die Bevölkerung der Insel, rund eine Million ergriff die Flucht und setzte aufs Festland über. Der Stadtgouverneur der Qing beging an Ort und Stelle Suizid. Die Garnison verlor im Verlauf rund 400 Mann Tote durch Krankheiten[27] Elliot reiste mit dem größten Teil seiner Flotte nach Norden in Richtung der Mündung des Hai He, während verbleibende Einheiten den Jangtse blockierten. Der Auftrag Elliots war eine diplomatische Depesche an den Kaiser mit Forderungen zu überbringen und dieser durch eine militärische Machtdemonstration Nachdruck zu verleihen.[28]

Friedenverhandlungen in Kanton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser Daoguang reagierte auf den Kriegsausbruch mit dem Bestreben den Krieg auf diplomatischem Weg zu beenden. Er machte Lin Zexu und Deng Tingzhen dafür verantwortlich den Krieg ausgelöst zu haben. Sie wurden beide ihrer Ämter enthoben und in den Westteil des Kaiserreichs verbannt. Er beauftrage den Vizekönig von Zhili Qishan mit der Untersuchung der Verfehlungen Lins und beauftragte ihn in Friedensverhandlungen mit Elliot zu treten. Qishan und Elliot trafen sich am 30. August 1840. Der Krieg kam damit zunächst zum Erliegen. Die Verhandlungen in Kanton begannen im Dezember 1840. Palmerston hatte Elliot einen weitreichenden Forderungskatalog für die Verhandlungen übermittelt. Dieser beinhaltete die vollständige Übernahme der Kriegskosten, Bezahlung des vernichteten Opiums, die Übernahme einer Insel vor der südchinesischen Küste als Handelsbasis unter britischer Souveränität. Darüber hinaus sollte das Monopol der Cohong-Gilde fallen und britische Händler mit jedem beliebigem Chinesen Handel treiben können. Dabei sollten britische Staatsbürger auf dem Gebiet Chinas nicht der Gerichtsbarkeit der Qing, sondern der Jurisdiktion der Kronte unterstehen. Elliot trug diese Forderungen vor. Generalgouverneur Qishan schlug diesen Forderungskatalog ab. Er und Elliot einigten sich schließlich auf eine Geldleistung der Cohonggilde von sechs Millionen Silberdollar für das zerstörte Opium an die britischen Händler. Ebenso stellte die chinesische Seite in Hong Kong einen Stützpunkt unter chinesischer Souveränität in Aussicht, wie es ihn in Macau für die Portugiesen bereits gab. Dafür müssten sich die Briten von Zhoushan zurückziehen.[29]

Das Abkommen stieß bei Kaiser Daoguang wie beim britischen Premierminister Palmerston gleichermaßen auf Ablehnung. Letzterer ersetzte im April 1841 daraufhin Charles Elliot durch Sir Henry Pottinger und beauftragte diesen mit der Fortsetzung des Krieges. Qishan wurde ebenso wie Lin und Deng verbannt.[30]

Fortführung des Krieges bis zum Vertrag von Nanjing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende August 1841 eroberte Pottingers Flotte die Städte Xiamen, Ningbo und Zhoushan und blockierte mehrere wichtige Wasserwege. Nach Eintreffen von Verstärkungstruppen aus Indien fielen im Sommer 1842 Shanghai und Zhenjiang. Ein Verhandlungsangebot Chinas wurde ausgeschlagen, vielmehr drangen die Briten im August bis Nanjing vor. Am 29. August 1842 endete der Krieg mit dem Vertrag von Nanking, dem ersten der sog. Ungleichen Verträge. Er verpflichtete die Chinesen unter anderem zur Öffnung der Handelshäfen Kanton, Xiamen, Fuzhou, Shanghai und Ningbo für Ausländer, zur Duldung weitgehend unbeschränkten Handels, zur Abtretung Hongkongs sowie zu Reparationszahlungen.

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erste Opiumkrieg leitete den Niedergang Chinas von der einst unumschränkten Hegemonialmacht Asiens zu einer informellen Kolonie westlicher Mächte ein, das China bis zur Wende zum 20. Jahrhundert bleiben sollte. Ein seit Menschengedenken währendes Bewusstsein der eigenen Überlegenheit gegenüber den „Barbaren“ (Sinozentrismus) wurde nicht zuletzt durch die Leichtigkeit, mit der die britischen Truppen China besiegten, nachhaltig erschüttert.

Der Opiumkrieg bedingte durch die jahrelange Unterbrechung des Außenhandels in Südchina eine Verschärfung der wirtschaftlichen Lage für weite Bevölkerungsteile. Darüber hinaus verschärfte er die soziale Spaltung entlang der ethnischen Konfliktlinie zwischen den privilegierten Mandschu und dem Staatsvolk der Han-Chinesen, da sich beide Seiten für die demütigende Niederlage gegenseitig verantwortlich machten. Die Öffnung Chinas für Missionare und die sozialen Folgen des Krieges schufen den Nährboden für die Taiping-Rebellion, bei dem der Sektenführer Hong Xiuquan christliches Gedankengut und die Antipathie gegen die Mandschu zu einem religiös-politischen Gegenentwurf zur Kaiserherrschaft vermengte. Die Rebellion stellte den verlustreichsten Bürgerkrieg der chinesischen Geschichte dar.[31]

Gleichzeitig trat China durch die erzwungene Öffnung seiner Märkte und seiner Gesellschaft unfreiwillig aus seiner selbstgewählten wirtschaftlichen Isolation gegenüber den Europäern heraus und fand langfristig Anschluss an die Entwicklungen der Moderne. China war gezwungen, seine protektionistische Außenwirtschaftspolitik aufzugeben. Nicht umsonst beginnt daher nach der chinesischen Geschichtsschreibung mit dem Ersten Opiumkrieg die „Neuere Geschichte“ Chinas.

Was im kollektiven Gedächtnis der Chinesen und anderer Völker der Region bis heute unvergessen bleibt, sind die eingesetzten Mittel der europäischen Großmächte, mit denen die Öffnung Chinas erfolgte: mit militärischer Gewalt erzwungener Opiumimport zur Durchsetzung der kolonialen Wirtschaftsinteressen. Nach der Niederlage musste China den Drogenhandel wieder zulassen und Hongkong abtreten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 10–12, S. 52f, S. 71–73
  2. a b Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 2–5
  3. a b Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 36f
  4. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 304–308
  5. a b c Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 222–228
  6. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 21–24
  7. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 21 – 24, S. 36
  8. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 31f
  9. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 193–206
  10. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 30, S. 36f
  11. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 232 – 237, S. 325–328
  12. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 341–354
  13. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 367 – 382, S. 390–392
  14. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 367 – 382, S. 390–392
  15. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 382 – 387, S. 399–405
  16. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 410f
  17. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110
  18. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 410f
  19. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110
  20. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 410f
  21. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110–114
  22. a b Tonio Anrade : The Gundpowder Age - China, Military Innovation, and the Rise of the West in World History. Princeton, 2016, S. 240–255
  23. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110–114
  24. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110 – 114, S. 132
  25. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110 – 114, S. 132
  26. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 10–12, S. 52f, S. 411–415
  27. Julia Lovell : The Opium War. London, 2011, S. 110f
  28. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 10–12, S. 52f, S. 411–415
  29. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 412–419
  30. Stephen R. Platt : Imperial Twilight - The Opium War and the End of China's Last Golden Age. New York, 2019, S. 412–419
  31. Jonathan D. Spence : God's Chinese Son - The Taiping Heavenly Kingdom of Hong Xiuqan. New York, 1996, S. 51 – 56, S. 61f

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erster Opiumkrieg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien