Evangelische Hochschule Berlin

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Evangelische Hochschule Berlin (EHB)
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Gründung 1904/1909/1971
Trägerschaft kirchlich
Ort Berlin
Land Deutschland
Rektor Anusheh Rafi[1]
Studierende 1547 (WS 2018/2019)[2]
Mitarbeiter 118 (2018)[3]
davon Professoren 65 (2018)[4]
Website www.eh-berlin.de

Die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) ist eine kirchliche, staatlich anerkannte Hochschule in Berlin. Sie ist eine Ausbildungs-, Dienstleistungs- und Forschungsinstitution für gesundheits- und sozialwirtschaftliche Betriebe und Institutionen sowie für kirchliche und diakonische Organisationen. Träger ist die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1904 wurden erstmals im kirchlich-diakonischen Bereich in Berlin weibliche Fachkräfte für soziale Arbeit in Kursen ausgebildet. Die Frauenschule der Inneren Mission unter der Leitung von Bertha von der Schulenburg hat ab 1909 diese Kurse konsequent weiter entwickelt, um dem gestiegenen Bedarf an professionell ausgebildeten Frauen für soziale Arbeit zu entsprechen. 1971 ging die damalige Höhere Fachschule für Sozialarbeit in die Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB) über. Damit entstand der erste Fachhochschulstudiengang für Sozialarbeit/Sozialpädagogik im tertiären Bildungsbereich des Sozialwesens. 2004 feierte die EFB ihr hundertjähriges Bestehen als eine der ältesten Ausbildungsstätten für soziale Berufe in Deutschland. Im April 2010 wurde die EFB im Zuge der Umfirmierung der Berliner Fachhochschulen in Hochschulen in Evangelische Hochschule Berlin (EHB) umbenannt und erhielt ein neues Logo.[5]

Studiengänge und Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der EHB werden sechs Bachelor- und drei Master-Studiengänge angeboten.

Veranstaltung ehb.forscht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Veranstaltung ehb.forscht verleiht die Evangelische Hochschule Berlin jährlich im Wintersemester den Gräfin-von-der-Schulenburg-Preis für die beste Abschlussarbeit des Jahrgangs und stellt gleichzeitig die Forschungsergebnisse des letzten Hochschuljahres vor. Damit betont die EHB einen Arbeitsbereich, der in der Wahrnehmung der Hochschulen häufig zu Gunsten einer praxisorientierten Ausbildung zurücktritt. Mit der Veranstaltung ehb.forscht sollen auch das Gespräch und der fachliche Austausch zwischen den Mitgliedern der Hochschule gefördert werden.

Zeitlicher Orientierungspunkt ist der Reformationstag – ein Brückenschlag zur kirchlichen Trägerschaft der Hochschule. Die Namensgeberin des Preises, Bertha Gräfin von der Schulenburg, gründete 1904 die Frauenschule der Inneren Mission, aus der im Wintersemester 1971/72 die staatlich anerkannte evangelische Fachhochschule Berlin hervorging.

Hochschulzeitung ehb.spiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2007 erscheint zweimal pro Semester die Hochschulzeitung ehb.spiegel. Der Newsletter informiert Studenten, Mitarbeiter und Freunde der Evangelischen Hochschule Berlin über Aktivitäten und Ereignisse der EHB.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Evangelische Hochschule Berlin ist Mitglied der Studentischen Darlehnskasse, die Studenten auf ihren Weg zum Studienabschluss unterstützt.[6]

Außerdem ist die Hochschule Mitglied im Verbundsprojekt BIT⁶ (Berlin Innovation Transfer), einem Zusammenschluss von sechs Berliner Hochschulen für einen praxisorientierten Wissens- und Innovationstransfer.[7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochschulleitung. Website der EHB, abgerufen am 16. Juni 2015.
  2. EHB in Zahlen. Website der EHB, abgerufen am 15. November 2018.
  3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Website der EHB, abgerufen am 15. November 2018.
  4. Hauptamtlich Lehrende. Website der EHB, abgerufen am 15. November 2018.
  5. Aus EFB wird EHB. Traditionsreiche Hochschule erhält neuen Namen und neues Logo. (PDF) Evangelische Hochschule Berlin, 12. Mai 2010, abgerufen am 15. November 2018 (Pressemeldung).
  6. Die Mitglieder der Studentischen Darlehnskasse e. V. (Memento des Originals vom 27. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dakaberlin.de Website der Studentischen Darlehnskasse, abgerufen am 16. Juni 2015.
  7. BIT⁶ - Berlin Innovation Transfer. In: Website von BIT⁶. Abgerufen am 15. November 2018.

Koordinaten: 52° 25′ 24,2″ N, 13° 15′ 46,1″ O