Eydelstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Eydelstedt führt kein Wappen
Eydelstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eydelstedt hervorgehoben

Koordinaten: 52° 42′ N, 8° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Barnstorf
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 76,12 km2
Einwohner: 1814 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49406
Vorwahlen: 05442, 05448
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 017
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Website: www.eydelstedt.de
Bürgermeister: Friedrich Bokelmann (Wählergemeinschaft Eydelstedt)
Lage der Gemeinde Eydelstedt im Landkreis Diepholz
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Über dieses Bild

Eydelstedt (plattdeutsch: Eidelstee) ist eine Gemeinde in der niedersächsischen Samtgemeinde Barnstorf im Landkreis Diepholz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eydelstedt liegt zwischen dem Naturpark Dümmer und dem Naturpark Wildeshauser Geest ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Osnabrück. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Barnstorf an, die ihren Verwaltungssitz in dem Flecken Barnstorf hat.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünf Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Donstorf (mit Heitmannshausen, Egelriede, Clausen, Danhollen, Holte, Neu-Holte, und Donstorf)
  • Dörpel (mit Scharrel und Dörpel)
  • Düste (mit Helmsmühle, Aufurth, Herkamp, Neu-Aufurth und Düste)
  • Eydelstedt (mit Gothel, Holzort, Neu-Eydelstedt, Haslau, Klöterbusch, Heide, Traxelsiedlung und Eydelstedt)
  • Wohlstreck (mit Brockmannshausen, Stubben, Bülten, Ohe, Hartingen, Hollen, Clausheide, Wuthenau, Loge, Schierholz, Neu-Schierholz und Krakeel)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Donstorf, Dörpel, Düste und Wohlstreck eingegliedert.[2]

Während des Kalten Krieges gab es von 1961 bis 1988 in der Hülsmeyer-Kaserne die Nukleare Verwahrung der USA für das Flugabwehrraketenbataillon 25 mit Nike Hercules-Raketen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Eydelstedt besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1000 und 2000 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
WGE 86,47 % 9
SPD 6,66 % 1
Bündnis 90/Die Grünen 6,85 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 65,32 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Friedrich Bokelmann (WGE) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Großes Meer. Es liegt fünf Kilometer südlich vom Ortskern von Eydelstedt, steht seit 1942 unter Naturschutz und hat eine Fläche von 24,6 ha.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich der Gemeinde in etwa drei Kilometern Entfernung verläuft die Bundesstraße 51, BassumOsnabrück.

Vereine, Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chorgemeinschaft Eydelstedt
  • Freiwillige Feuerwehren in allen Ortsteilen
  • Kyffhäuser-Kameradschaft Eydelstedt/Wohlstreck
  • Schützenverein Eydelstedt 1911
  • Schützenverein Dörpel von 1913
  • Schützenverein Donstorf
  • Schützenverein Düste-Rechtern von 1907
  • Schützenverein Wohlstreck von 1908
  • Sportverein SV DEDWD Jura 67,

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 190.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 21. Februar 2017.
  4. a b Gemeinde Eydelstedt – Ergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 21. Februar 2017
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 21. Februar 2017.
  6. Rat des Gemeinde Eydelstedt, abgerufen am 20. Februar 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eydelstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien