Feuerwehr Hamburg

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Feuerwehr Hamburg
Wappen von Hamburg Amt der Stadt Hamburg
Hh-feuerwache-innenstadt-CN.jpg
Berufsfeuerwehr
Gründungsjahr: 12. November 1872
Standorte: 55
Mitarbeiter: 2.398 (Stand 2013)[1]
Freiwillige Feuerwehr
Gründungsjahr: 1809
Abteilungen: 87
Aktive Mitglieder: 2.488 (Stand 2013)[1]
www.hamburg.de/feuerwehr

Die Feuerwehr Hamburg ist ein Teil der Behörde für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg.

Organisation[Bearbeiten]

Die Feuerwehr Hamburg wird unterteilt in

Zu den Aufgaben gehören die Brandbekämpfung, die Technische Hilfeleistung, der Krankentransport in der Notfallrettung (Rettungsdienst) sowie die Mitwirkung im Katastrophenschutz. Der Krankentransport von Nicht-Notfallpatienten wurde Anfang der 1990er Jahre aufgegeben.

Leiter der Feuerwehr Hamburg ist seit Oktober 2006 Oberbranddirektor Klaus Maurer er löste den bisherigen Amtsleiter Dieter Farrenkopf ab. Landesbereichsführer der FF Hamburg ist seit 2010 André Wronski er löste den bisherigen LBF Herman Jonas ab. Herman Jonas war 16 Jahre lang Chef der Freiwilligen Feuerwehrleute in Hamburg. Für seine Verdienste wurde er am 7. Dezember 2010 durch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Christoph Ahlhaus mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Im Jahr 2010 wurden folgende Einsätze bewältigt:

  • 11.456 Einsätze auf die Brandbekämpfung,
  • 21.750 Einsätze auf die Technische Hilfeleistung und
  • 220.377 Einsätze auf den Rettungsdienst.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Organisation der Brandbekämpfung lag im Mittelalter bei den Hamburgs Kirchspielen, die jeden ihrer Bürger zur Mitarbeit verpflichtete.

1809 wurde Johann Georg Repsold zum Oberspritzenmeister des gesamten Löschwesens in Hamburg gewählt. Repsold starb bei einem Brandeinsatz am 14. Januar 1830 durch einen herabstürzenden Giebel. Sein Sohn Adolf Repsold übernahm das Amt des Spritzenmeisters. Den Einsatz der Feuerwehr während des Hamburger Brandes 1842 leitete Repsold. 1856 wurde Adolf Repsold Oberspritzenmeister. 1858 richtete er in seinem Haus das Central Bureau des Löschwesens ein.[2] Nach seinem Tod im Jahre 1871 trat Branddirektor Friedrich Wilhelm Kipping aus Danzig an seine Stelle. 1872 wurde er mit der Einrichtung einer Berufsfeuerwehr für die Stadt Hamburg beauftragt, bis dahin gab es in den Spritzenhäusern lediglich eine Nachtwache. Kipping begann mit einigen aus seiner Heimatstadt Danzig mitgebrachten Oberbrandmeistern die Einrichtung und Ausbildung einer Berufsfeuerwehr. Für diese waren insgesamt 3 Feuerwachen mit 6 Oberfeuerwehrmännern, 6 Maschinisten und 36 Feuerwehrmännern vorgesehen.

Am 12. November 1872 um 12 Uhr mittags nahm die Berufsfeuer die Hauptfeuerwache 1 am Schweinemarkt, Feuerwache 2 in provisorischen Anbauten an der Catharinenkirche und die Feuerwache 3 an der Davidstraße in Dienst. Die drei Dienstschichten hatten jeweils 48 Stunden Dienst und anschließend 24 Stunden frei. In jeder Feuerwache standen pferdebespannte Alarmfahrzeuge, Mannschaftswagen, Handdruckspritze mit Schlauchkarre, Wasserwagen und Dampfspritze zur Verfügung. Die Berufsfeuerwehr wurde im Laufe des Jahres noch weiter ausgebaut.

Am 12. Februar 1909 wurde in der Admiralitätsstraße die 11. Feuerwache in Dienst genommen. In ihr wurde der erste motorisierte Löschzug in Dienst gestellt. Er bestand aus einer Gasspritze, einer Dampfspritze, einem Mannschaftswagen und einer Drehleiter mit einer Steighöhe von 22+3 Metern. Alle Fahrzeuge wurden auf Fahrgestelle der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) aufgebaut und mit Batterien angetrieben. Pferde spielten in Hamburg aber weiterhin eine wichtige Rolle bei der Feuerwehr, und erst am 17. Dezember 1925 wurden die letzten beiden pferdebespannten Löschzüge der Wachen 3 (Millerntor) und 4 (Sedanstraße) durch motorisierte Fahrzeuge, inzwischen mit Benzinmotor, ersetzt.[3]

Berufsfeuerwehr[Bearbeiten]

Wachen[Bearbeiten]

Die Berufsfeuerwehr Hamburg betreibt über das Stadtgebiet verteilt 22 Feuerwachen (darunter 2 Löschbootstationen), eine Technik- und Umweltwache sowie 32 Rettungswachen.[1] Die numerische Bezeichnung der Wachen (F11–F16, F21–F26, F31–F36) geht auf die frühere Einteilung in die drei Branddirektionen West, Ost und Süd zurück. Jede Wache führt jedoch auch noch eine lagebeschreibende Ortsbezeichnung bzw. im Falle der F32 eine funktionsbeschreibende Bezeichnung:

F11 Innenstadt, F12 Altona, F13 Rotherbaum, F14 Osdorf, F15 Stellingen, F16 Alsterdorf, F21 Wandsbek, F22 Berliner Tor, F23 Barmbek, F24 Sasel, F25 Billstedt, F26 Bergedorf, F31 Harburg, F32 Technik und Umwelt, F33 Veddel, F34 Wilhelmsburg, F35 Finkenwerder, F36 Süderelbe, F14 Außenstelle Elbtunnel-Nord und F13 Elbtunnel-Süd.

Die Krankentransportwache F17 wurde nach dem Rückzug aus dem Krankentransport aufgegeben.

Ausbildung und Laufbahn[Bearbeiten]

Alle Feuerwehrbeamten des mittleren Dienstes erwerben in ihrer anderthalb-jährigen Ausbildung die Befähigung zum Gruppenführer. Außerdem werden sie zum Rettungssanitäter ausgebildet. Die Weiterqualifizierung zum Rettungsassistenten erfolgt nach zwei Jahren Einsatzdienst an einer Feuer- und Rettungswache.

Das bisher gültige Laufbahnverlaufsmodell im mittleren Dienst, welches eine Beförderung nach Dienstzeit (9 bzw. 6 Jahre) vorsah, wurde 2011 nach rechtlichen Vorgaben geändert. Nun ist ein Aufstieg nur nach vorheriger Bewerbung und Teilnahme an einem Auswahlverfahren für einen bestimmten Prozentsatz der Beamten eines Dienstgrades möglich. Dieses erfolgt nach Leistung und Befähigung.

Die Beamten an der Technik- und Umweltwache erhalten eine spezielle Fortbildung.

Hofseite mit Übungsturm
Feuerwache Barmbek
Öffentlicher Feuermelder, bis Anfang der 1960er Jahre
Das Technikzentrum der Feuerwehr Hamburg in der Großmannstraße

Löschzüge und Schutzziel[Bearbeiten]

Der ehemalige Standardlöschzug in Hamburg bestand, wie früher bei den meisten Berufsfeuerwehren, aus einem Löschgruppenfahrzeug (LF), einem Tanklöschfahrzeug (TLF) und einer Drehleiter (DL).

Anfang 2014 wurde das AGBF-Schutzziel eingeführt[4] (siehe hierzu auch Hilfsfrist). Jede Feuer- und Rettungswache (17 Stück) ist seit dem mindestens 10 Funktionen besetzt. Die 10 Funktionen teilen sich in 2 Mann Kleinlöschfahrzeug (ELW/KLF), 6 Mann Hamburger Löschfahrzeug (kurz: HLF; siehe unten), 2 Mann Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter [DL] oder Teleskopmastfahrzeug [TMF]) auf.

Das Schutzziel baut auf das Szenario "kritischer Wohnungsbrand"[Anm. 1] auf. Daraus ergaben sich zwei Hilfsfristen, die bei einem "Standard-Feuer" (Feuer in Gebäuden) in 85 % einzuhalten sind. Die Zeit der Hilfsfrist läuft ab 1,5 Minuten nach Notrufeingang und der ab diesem Zeitpunkt getätigten Alarmierung der Kräfte.

Hilfsfrist 1: 8 Minuten nach Alarmierung müssen 10 Funktionen am Einsatzort eingetroffen sein; gem. AGBF die sog. Grundschutzeinheit.

Hilfsfrist 2: Nach weiteren 5 Minuten müssen 6 weitere Funktionen am Einsatzort eintreffen; die sog. Ergänzungseinheit.

Daraus ergibt sich, dass 14,5 Minuten nach Notrufeingang, 16 Funktionen mit einem KLF/ELW, einem HLF, einer DL und einem weiteren HLF oder einer Freiwilligen Feuerwehr vor Ort sein müssen (siehe hierzu auch Löschzug).

In Randgebieten, wo die Berufsfeuerwehr nicht in 8 Minuten vor Ort sein kann, werden zwei Freiwillige Feuerwehren gleichzeitig alarmiert. Alle Freiwillige Feuerwehren müssen jeweils eine Stärke von 6 Mann, davon mindestens ein Trupp unter Atemschutz, stellen.

Im Fall, dass aufgrund vor Krankheit o.Ä. die 10 Funktionen nicht besetzt werden können, wird zusätzlich ein HLF oder eine Freiwillige Feuerwehr alarmiert, um ein Stärke von mindestens 16 Mann zu gewährleisten.

Bei technischen Hilfeleistungen (z. B. Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person) müssen die 16 Funktionen nicht erfüllt sein. Dort werden auch Feuerwehreinheiten mit z.B. nur 8 Funktionen und als Ergänzung ggf. das 2. HLF oder eine Freiwillige Feuerwehren alarmiert.

Sonstige (wichtige) Veränderungen im Schutzziel:

Jede Feuer- und Rettungswache hat einen Gerätewagen (GW) mit 2 sogenannten Springerfunktionen. Die Besatzung des GW besetzt ebenfalls den "Rettungswagen Kaufmann" (RTWK), um in Spitzenzeiten im Rettungsdienst auszuhelfen. Die Wachen Stellingen (F-15), Barmbek (F-23), Billstedt (F-25) haben zusätzlich ein 2. HLF (6 Funktionen) im Dienst. Die Wache Harburg (F-31) hat zeitweise ein 2. HLF (6 Funktionen) im Dienst. Immer dann, wenn von der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr Auszubildende die Wache verstärken.

Eine feuerwehreigene Studie aus dem Jahre 2010 kam zum Ergebnis, dass die Berufsfeuerwehr nur mit 50 % (am Wochenende) bis 89 % (in der Woche) der geforderten Soll-Personalstärke ausrückt.[5]

Hamburger Löschfahrzeug (HLF)[Bearbeiten]

In Hamburg werden spezielle Löschfahrzeuge verwendet, welche "Hamburger Löschfahrzeug" genannt werden. Die Abkürzung "HLF" ist dieselbe wie die eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges, was öfters zu Verwirrungen führt. Hamburger Löschfahrzeuge sind ähnlich wie Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge ausgerüstet, verfügen aber z. B. nicht über eine Seilwinde. Sie besitzen aber einige zusätzliche Ausrüstungen wie etwa einen Wasserwerfer oder einen Notfallrucksack mit erweiterter medizinischer Ausrüstung, da die meisten Berufsfeuerwehrleute in Hamburg die Ausbildung zum Rettungsassistenten haben. Hamburger Löschfahrzeuge gab es bereits vor der Norm des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug.

Pool-Wachen[Bearbeiten]

Diverse weitere Fahrzeuge (z. B. Rüstwagen RW, Teleskopmastfahrzeug TMF 53, Großraum-Rettungswagen GRTW und Abrollbehälter) sind bei der Berufsfeuerwehr an den sogenannten Pool-Wachen F12, F25 und F36 vorhanden und werden entsprechend der Einsatzlage von dort aus eingesetzt.

MOBAS[Bearbeiten]

Auf einem Iveco Eurofire Sattelzugauflieger ist MOBAS zur Ausbildung an den Atemschutzgeräten aufgebaut. Damit die Beamten nicht mehr von den Wachen zu ihren regelmäßigen Atemschutzübungen fort müssen und damit zusätzliche Arbeitszeiten anfallen, findet die Schulung in diesem Fahrzeug jeweils direkt an der Feuerwache statt. MOBAS steht für MOBile AtemSchutz-Übungsstrecke.

Die Technik- und Umweltschutzwache[Bearbeiten]

Eine Sonderstellung besitzt die Technik- und Umweltschutzwache (F32). Diese ist dicht am Hafen in Neuhof angesiedelt. 109 Männer und eine Frau versehen dort ihren Dienst. Dort wird Material für Technische Hilfeleistungen und Einsätze mit gefährlichen Stoffen vorgehalten. Hierzu gehören unter anderem Einsätze mit auslaufenden chemischen Stoffen, Unfälle mit radioaktiven Materialien, Leckagen an Gasleitungen oder die Bergung von umgestürzten Lastwagen mittels des Krans. So ist dort ein Kranwagen mit einer Hubkraft von 40 Tonnen stationiert. Die meiste Ausrüstung ist auf 21 Abrollbehälter verladen, zu deren Transport sechs Wechselladerfahrzeuge bereitstehen. Von den in ganz Hamburg im Einsatz befindlichen 121 Chemikalienschutzanzügen sind 82 auf der Technik- und Umweltwache gelagert; sie werden im Rendezvous-Verfahren zu den jeweiligen Einsatzorten gebracht. Zur technischen Ausstattung gehört auch ein Infrarotspektrometer zur Schadstoffbestimmung. Das Gerät ist neben weiteren Geräten Bestandteil der analytischen Task-Force (ATF), die auch von Feuerwehren außerhalb Hamburgs angefordert werden kann, um im größeren Umfang analytische Messungen vorzunehmen.

Dienst[Bearbeiten]

Seit März 2013 praktiziert die Feuerwehr Hamburg ein 24-Stunden Dienstplanmodell in drei Wachabteilungen für die Einsatzabteilung des Brandschutzdienstes. Die regelmäßige durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt 48 h. Das Schichtplanmodell konnte von allen Kollegen aus mehreren Vorschlägen, die mitunter auch Dienst in 2 Wachabteilungen vorsahen, gewählt werden.

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten]

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Aufgaben[Bearbeiten]

Der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs besteht aus 87 Freiwilligen Feuerwehren in 12 Bereichen. Die Dienstaufsicht wird durch die Berufsfeuerwehr ausgeübt. Zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren gehören neben den normalen Einsätzen auch die Unterstützung der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes (im Rahmen der Erstversorgung von Notfallpatienten) und der Wasserrettung. Außerdem wirken die ehrenamtlichen Kräfte im Katastrophenschutz, insbesondere bei der Deichverteidigung, mit.

Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr[Bearbeiten]

Die Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs unterstehen an der Einsatzstelle neben ihrem Löschzugführer der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr. Bei Alleineinsätzen wird jedoch grundsätzlich eigenverantwortlich gearbeitet. In der Regel bestimmt ein Disponent der Einsatzzentrale von der Berufsfeuerwehr abhängig von der Schadensart und Einsatz- und Ausrückeordnung über den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren.

Die überwiegende Mehrheit der Freiwilligen Feuerwehren ist in die sogenannte „1. Alarmfolge“ eingebunden. Sie werden bei jedem Schadenereignis in ihrem Revier zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr alarmiert. Verschiedene Feuerwehren mit Sonderaufgaben, wie unter anderem Wasserversorgung, Fernmeldedienst oder Versorgung, sind besonderen Schadensereignissen (beispielsweise Flugunfall) oder Alarmstufen (beispielsweise „FEU 3“, Alarmstufe 3: Feuer) zugeordnet.

Sonderaufgaben[Bearbeiten]

Es gibt drei Feuerwehren mit der Sonderaufgabe „Wasserversorgung“, vier Feuerwehren mit der Sonderkomponente „Versorgung“ (diese Feuerwehren sind mit einem Feldkochherd ausgestattet, zwei mit einem Gerätewagen Versorgung), sechs Feuerwehren mit der Sonderaufgabe „Fernmeldedienst“ (für die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr, eine zur Verstärkung der FEZ/iRLSt, eine für die Gesamteinsatzleitung bei einem Schadensfall auf dem Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel), zwei Feuerwehren mit der Sonderaufgabe „Bergung und Beleuchtung“. 7 Feuerwehren haben die Sonderaufgabe „Dekontamination und Reinigung“ und 7 Feuerwehren die Sonderaufgabe „Spüren und Messen“ mit den entsprechenden Fahrzeugen. Weiterhin nehmen 17 Feuerwehren als „First Responder“ (Erstversorger) Aufgaben in der vorklinischen Erstversorgung von Notfallpatienten bis zum Eintreffen der Rettungsmittel der Berufsfeuerwehr in den Außenbezirken wahr. Mit Einführung des Schutzziels nach AGBF ging die Sonderkomponente "Behandlungsplatz" als weitere Sonderkomponente von der Berufs- an die Freiwillige Feuerwehr Hamburg über. Seit Februar 2014 sind drei Feuerwehren mit dieser Sonderkomponente betraut.

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Für die Jugendarbeit und Nachwuchsgewinnung unterhalten derzeit insgesamt 58 Feuerwehren eine Jugendfeuerwehr.

Engagement in den Stadtteilen[Bearbeiten]

In ihren Stadtteilen und Ausrückebezirken nehmen die Freiwilligen Feuerwehren, besonders in den ländlich strukturierten Bereichen, mit Veranstaltungen und Festen im sozialen Gefüge der Gesellschaft einen wichtigen Platz ein.

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Feuerwehrakademie Hamburg in Billbrook

Die Ausbildung ist innerhalb Hamburgs in allen Bereichen der Freiwilligen Feuerwehren gleichartig.

Grundausbildung: Nach Aufnahme und Einkleidung, der Feuerwehrmann-Anwärter, beginnt in jedem Bereich jährlich ein Grundausbildungslehrgang Teil 1, der mindestens 80 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht umfasst. Es werden die Grundbegriffe von Feuerwehrtechnik, Fahrzeug- und Gerätekunde, technischer Hilfeleistung, Sanitätsdienst und Grundlagen für die Arbeit im Feuerwehrdienst und im Katastrophenschutz vermittelt. Dies geschieht umlaufend bei allen Freiwilligen Feuerwehren des Bereichs durch die Bereichsausbilder und Gruppenführer. Die einzelnen Feuerwehren unterstützen sich dabei gegenseitig aufgrund der verschiedenen vorhandenen Fahrzeugtypen und der einzelnen wehrbezogenen Sonderkomponenten. Die Grundausbildung Teil 1 wird durch eine Abnahmeprüfung abgeschlossen.

Nach einer Ausbildungszeit, von etwa einem Jahr, innerhalb der eigenen Feuerwehr findet dann der Teil 2 der Grundausbildung (mindestens 50 Stunden) wiederum auf Bereichsebene (d. h. in Zusammenarbeit mit den benachbarten Feuerwehren) statt. Das Ende der gesamten Grundausbildung bildet die Truppmannprüfung, die vor einer Prüfungskommission aus Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr an der Feuerwehrakademie in Hamburg-Billbrook abgelegt wird und zur Ernennung zum Feuerwehrmann führt.

Fachausbildung: Der Feuerwehrmann wird dann in der eigenen Feuerwehr kontinuierlich weiter ausgebildet, nicht nur in den schon in der Grundausbildung vermittelten Inhalten, sondern auch in den Fachkomponenten, die einzelne Feuerwehren wahrnehmen – z. B. Wasserversorgung, Erstversorgung („First Responder“), AC-Dienst, Kommunikation (Sprechfunk- und Fernsprechausbildung) oder Bootsausbildung oder Deichverteidigung.

Die Feuerwehrangehörigen können auf weiterführenden Lehrgängen an der Feuerwehrakademie Hamburg eine Ausbildung zum Truppführer, Gruppenführer, Zugführer, Wehrführer (Führungsausbildung) oder zum Kraftfahrer Klasse C, Atemschutzgeräteträger, Bootsführer, Bereichsausbilder, ABC-Helfer, Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr und auf Direktionsebene der Freiwilligen Feuerwehr zum Sprechfunker absolvieren.

Fortbildung: Um im Training zu bleiben bzw. um die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren stets auf dem aktuellen Wissensstand zu halten, werden sie regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen unterzogen. Einige der erworbenen Lehrgänge bedürfen der regelmäßigen Kontrolle, so unterzieht sich jeder Atemschutzgeräteträger jährlich dem Besuch in der Mobilen Atemschutzübungsstrecke (MOBAS) der Feuerwehr Hamburg. Auch das Training in der Brandgewöhnungsanlage an der Feuerwehrakademie trägt zur Festigung des Gelernten bei.

Die Ausbildung innerhalb der gesamten Freiwilligen Feuerwehr erfolgt durch ehrenamtliche Ausbilder und durch die Feuerwehrakademie in Methodik und Didaktik geschult worden sind.

Aufteilung und Wehrnummern[Bearbeiten]

An den Wehrnummern, die vorne auf dem Helm aufgeklebt sind, kann man erkennen zu welcher Feuerwehr ein Feuerwehrmann gehört. Diese Wehrnummern sind vierstellig. Da es früher drei Direktionen gab, beginnen die Wehrnummern westlich der Alster mit 19, östlich der Alster mit 29 und südlich der Elbe mit 39. Die nachfolgende Ziffer steht für den jeweiligen Bereich. In den Bereichen sind die Feuerwehren durchnummeriert.

So bedeutet zum Beispiel die Nummer F-1956 folgendes:

1 = Direktion West
9 = Freiwillige Feuerwehr
5 = 5. Bereich der Direktion (in diesem Falle Bereich Nord)
6 = 6. Feuerwehr in diesem Bereich (in diesem Fall Freiwillige Feuerwehr Langenhorn)

Die Berufsfeuerwehr hat nur zweistellige Wehrnummern (z. B. F-16 2. Bereich = Direktion West, 6. Feuerwehr = Berufsfeuerwehr Alsterdorf)

Löschboot
Oberbaurat Schmidt

Feuerwehren mit Sonderkomponenten[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Sonderkomponenten, die spezielle Fahrzeuge erfordern. Es ist in jedem Bereich der Freiwilligen Feuerwehren ein RW 1 vorhanden, Feuerwehren, in deren Einsatzgebiet ein Gewässer liegt, verfügen über ein entsprechendes Boot (unmotorisierten Schlauchboot bis zum Aluminiumboot mit 75 PS Außenbordmotor für den Einsatz auf der Elbe). Eine Sonderstellung hat die Freiwillige Feuerwehr der zu Hamburg gehörigen Nordseeinsel Neuwerk. Es ist die einzige Freiwillige Feuerwehr in Hamburg mit einem Rettungswagen.

Sonderkomponente Erstversorgung[Bearbeiten]

In den Gebieten, in denen die Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr zu lange brauchen würden, haben die jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren die Sonderkomponente Erstversorgung. Sie haben eine umfangreichere Sanitätsausrüstung auf ihrem ersten Löschfahrzeug und natürlich entsprechend geschultes Personal. Zurzeit sind 17 Feuerwehren mit dieser Sonderkomponente beauftragt.

Sonderkomponente Spüren und Messen[Bearbeiten]

Es gibt sieben Freiwillige Feuerwehren in Hamburg, die spezielles Material zum Aufspüren von gefährlichen atomaren und chemischen Stoffen besitzen. Sie sind hierfür mit einem CBRN-ErKW ausgestattet. Zurzeit stehen in Hamburg aber nur fünf CBRN-ErKW auf Fiat Ducato-Maxi 2.8 i TD und ein Erkundungsfahrzeug für den Spür- und Messeinsatz (ErkKW) auf Volkswagen T4 zur Verfügung.

Sonderkomponente Versorgung[Bearbeiten]

Zwei Freiwillige Feuerwehren haben die Sonderkomponente Versorgung. Hierfür stehen diesen Feuerwehren ein Gerätewagen Versorgung sowie ein Feldkochherd zur Verfügung (FF Ottensen-Bahrenfeld und FF Eißendorf). Zwei weitere Feldkochherde stehen bei der FF Krauel und FF Lemsahl-Mellingstedt.

Sonderkomponente Dekontamination[Bearbeiten]

Sieben der 87 Feuerwehren sind für die Sonderkomponente Dekontamination verantwortlich. Sie verfügen über Dekon-Lkw P.

Sonderkomponente Bergung und Beleuchtung[Bearbeiten]

Die Feuerwehren Eppendorf und Warwisch sind als Technische Züge (TZ) für die Sonderkomponente Bergung und Beleuchtung verantwortlich. Der Fuhrpark umfasst als erstes Fahrzeug ein geländegängiges LF 20-TH (KATS), einen hochgeländegängigen und watfähigen Gerätewagen Rüst3, einen GKW1 (Sonderausführung Feuerwehr Hamburg) sowie einen geländefähigen Lichtmastanhänger mit einer Gesamtlichtleistung von 7000 Watt und einem integrierten 20-kW-Stromerzeuger. Der Gerätekraftwagen 1 und der Gerätewagen Rüst3 verfügen über eine maschinelle Zugeinrichtung (Seilwinde).

Der Hauptauftrag der beiden TZ ist die Unterstützungsfunktion der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr oder der übrigen Freiwilligen Feuerwehren bei besonderen Einsatzlagen mit bestimmten Spezialgerät und entsprechendem fachlichen Know-how, welches je nach Lagebild durch Einzelfahrzeuge oder bis hin zum gesamten Technischen Zug an etwaige Einsatzstellen zugeführt und betrieben wird.

Eine Besonderheit ist u.a. das Rettungsset für Bahnunfälle im Netz der DB AG. Hier sind die Feuerwehren Eppendorf und Warwisch primär zuständig für das Hamburger Stadtgebiet, aber auch um Hamburg herum. Beide Feuerwehren wurden dafür in der Nachwirkung des schweren Zugunglücks in Eschede (3. Juni 1998) von der DB AG mit entsprechendem Gerät ausgerüstet. So stehen beiden TZ u.a. fünf Schleifkorbtragen und ein Rettungsschnellbaugerüst zur Verfügung.

Sonderkomponente Wasserversorgung[Bearbeiten]

Die drei Feuerwehren Barmbek, Fünfhausen und Francop sind im Notfall für den Aufbau und Betrieb einer Wasserversorgung über lange Wegstrecke verantwortlich. Den drei Wehren steht je ein [[SW 2000-Tr]bzw SW-Kats] unterschiedlichster Baureihen (Mercedes-Benz DB 1113B aus 1979, Iveco-Magirus FF 96E18 W aus 1995 und Mercedes-Benz Atego 1326 aus 2014) zur Verfügung.

Sonderkomponente Fernmeldedienst[Bearbeiten]

ehemaliger GwFM der
FF Eimsbüttel

Sechs Feuerwehren verfügten über einen Gerätewagen Fernmeldeausstattung (GW-FM) auf dem Mercedes-Benz-Fahrgestell DB L 407 D-KA (4,0 Tonnen, 68 PS, Baujahr 1982). Diese Fahrzeuge verfügten neben einem Fernmeldearbeitsplatz mit 4-Meterband-Funkgerät und Relaisstellengerät über Feldtelefonkabel und Feldfernsprecher, um ein unabhängiges Telefonnetz aufbauen zu können, sowie entsprechendes Anschlussmaterial an das öffentliche Telefonnetz. Ein 13-kVA-Stromerzeuger sowie ein 6,5-Meter-Pneumatikmast gehörten ebenfalls zur Ausstattung dieser Fahrzeuge.

GwFM der
FF Eimsbüttel
GwFM der
FF Eimsbüttel

Als Ersatzfahrzeuge für die in die Jahre gekommenen GW-FM alter Bauart wurden neue Fahrzeuge beschafft. Am 25. Juli 2008 wurden die Fahrzeuge beim Hersteller EMPL Fahrzeugwerk GmbH abgeholt und an die technische Abteilung der Feuerwehr Hamburg (F03) für abschließende Arbeiten übergeben. Im September 2008 wurden die bestellten 7 GwFMs von der technischen Abteilung der Feuerwehr Hamburg an die Feuerwehren übergeben. Sechs dieser Fahrzeuge gingen an die Freiwilligen Feuerwehren (u. a. an die FF Eimsbüttel). Das 7. Fahrzeug der Serie ging für Ausbildungszwecke und als Reservefahrzeug an die Feuerwehrakademie.

Die bis zu 26 Jahre alten Fahrzeuge der Vorgängergeneration gingen außer Dienst, das Material wurde zum Teil auf die neuen Fahrzeuge verlagert.

Die neuen GwFMs verfügen über folgende Eckdaten:
- MAN TGL 12.240 (Dieselmotor mit 240 PS, 5,20 m Radstand bei 8,10 m Länge)
- 3 Sitzplätze (inkl. Maschinist) im Führerhaus
- 5 Arbeitsplätze im Aufbau, davon 3 gegen die Fahrtrichtung mit Sicherheitsgurten
- Analogfunk (BOS-Funk) (2-m- und 4-m-Band)
- TETRA-Funk
- GSM-ISDN Gateway
- ISDN TK-Anlage
- div. Antennen und Material für unterschiedlichste Zugangstechniken
- ein Mannschaftszelt SG30 in hoher Bauform
- Material zur Beleuchtungseinrichtung
- 13 kVA Stromerzeuger

Folgende Feuerwehren haben diese Sonderkomponente:
FF Altona, Besetzung Befehlswagen;
FF Berliner Tor, Besetzung FEZ (im Betriebszustand „Ausnahme“)/FEL/ZKD/ZAM;
FF Bille, Besetzung Befehlswagen / TEL Deichverteidigung;
FF Eimsbüttel, Besetzung Befehlswagen / Meldekopf Flughafen;
FF Harburg, Besetzung Befehlswagen;
FF Wandsbek-Marienthal, Besetzung Befehlswagen.

Sonderkomponente Ölwehr[Bearbeiten]

Die Feuerwehren Fünfhausen und Warwisch sind für die Reinigung ölverschmutzter Gewässer im gesamten norddeutschen Raum verantwortlich. Die beiden Feuerwehren betreiben hierfür gemeinsam eine Ölseparationsanlage vom Typ SepCon 01. Sie umfasst die Anlage SEPCON 01 (die Separationsanlage), den Tandemachs-Anhänger (Zubehör und Auffangbehälter m. 130 m³ Fassungsvermögen), einen Tieflade-Anhänger mit 3-to Gabelstapler (mit Allradantrieb), sowie Schlauchmaterial und weiteres Equipment.

Als Zugfahrzeuge dienen ein GW- Kran der FF Warwisch für den SEPCON 01, ein GKW 1 der FF Warwisch für den Tieflader und ein Gerätewagen Rüst3 der FF Warwisch für den Tandemachser. Weiteres Equipment ist auf Gitterboxen und Rollcontainern verlastet, die im Feuerwehrhaus Warwisch/Fünfhausen eingelagert sind und im Einsatzfall auf den Lkw Dekon-P der FF Warwisch verlastet werden. Zu den weiteren Einsatzfahrzeugen gehören ein LF 16/12 und ein SW- 2000 der FF Fünfhausen für die Wasserversorgung, sowie ein Lkw Dekon-P der FF Fünfhausen mit Aufenthalts- und Duschzelt. Als Führungsfahrzeug dient ein ELW.

Sonderkomponente Behandlungsplatz[Bearbeiten]

Seit Februar 2014 hat die Freiwillige Feuerwehr die Sonderkomponente "Behandlungsplatz" von der Berufsfeuerwehr übernommen. Die Freiwilligen Feuerwehren Osdorf, Groß Borstel und Rönneburg besetzen seitdem je einen GW- Rettungsdienst (Mercedes-Benz Vario 815D, Aufbau Ludewig mit einer Ladebordwand von dhollandia), die derzeit noch an den Feuer- und Rettungswachen Osdorf, Stellingen und Harburg untergebracht sind. Ein viertes Fahrzeug befindet sich an der Feuerwehrakademie. Diese Fahrzeuge sind bestückt mit allen notwendigen Gerätschaften zum Aufbau eines Behandlungsplatzes, welcher für eine Kapazität von 50 Patienten pro Stunde ausgelegt ist. Zur Ausstattung gehören unter anderem vier Schnelleinsatzzelte (davon eines mit Pressluftflaschen aufzublasen), Klapp- und Schleifkorbtragen, medizinischer Sauerstoff, sowie Rollcontainer mit Sanitäts- und Rettungsdienstmaterialien für jedes Zelt. Derzeit sind die Fahrzeuge in kein einsatztaktisches Konzept eingebunden, können aber auf besondere Anforderung hin alarmiert werden.

Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg[Bearbeiten]

Alle Feuerwehren (außer Eppendorf, Warwisch und Neuwerk) haben als erstes Fahrzeug ein LF 16/12 mit einem Aufbau des Unternehmens Ziegler auf Allradfahrgestellen der Firma Mercedes-Benz (Baureihe 1994 bis 1997) oder MAN (Baujahr 1998 in niedriger Bauhöhe, 1999 bis 2001, 2003). Die Feuerwehren Eppendorf und Warwisch (Schwerpunkt Bergung und Beleuchtung) haben als erstes Fahrzeug ein LF-KatS (Bund) und werden durch ihre diversen Sonderkomponenten wie z. B. dem GW- Rüst 3 (Gerätewagen Rüstausstattung 3) verstärkt. Planungen für eine Ersatzbeschaffung der LF 16/12 der ersten Serie (Baujahre von 1994 bis 1997 auf Mercedes Benz 1224AF/Ziegler) haben bereits Ende 2014 ihren Anfang genommen.

Als zweites Löschfahrzeug stehen den Freiwilligen Feuerwehren (mit Ausnahme der Feuerwehren Eppendorf, Warwisch, Berliner Tor und Neuwerk) je ein LF-KatS zur Verfügung. Diese wurden in insgesamt drei Tranchen beschafft und unterscheiden sich sowohl in der Wahl des Fahrgestells und des Aufbaus, sowie der gewählten Ausrüstung. 52 der 87 Feuerwehren verfügen über ein LF 16-KatS (Mercedes-Benz Atego 1428 AF/Ziegler), welche seit 2005 ausgeliefert wurden. Dieses Fahrzeug entspricht - wie auch die neueren Baureihen der LF 16/12 - der Norm für LF 20/16. Ende 2010 wurden an die Stadt Hamburg 25 LF-Kats, mit Aufbau der Firma Lentner auf MAN Fahrgestell, vom Bund übergeben. Die letzten verbliebenen LF 16 auf Mercedes-Benz 1019AF bzw. 1222AF (sogenannte "HANSA"-LF), LF 16-TS auf Mercedes Benz LAF 1113B und LF 24-TH auf Iveco Magirus 120-25 AW wurden im Dezember 2014 gegen neun von der Stadt beschaffte LF 20-KatS ersetzt. Diese Baureihe ist insbesondere für die Feuerwehren der Hansestadt gedacht, die über ein Feuerwehrhaus mit einer sehr niedrigen Durchfahrtshöhe verfügen. Die zuletzt beschaffte Fahrzeugreihe wurde auf Mercedes-Benz Atego 1529AF (FF Oldenfelde), bzw. Mercedes-Benz 1629AF aufgebaut. Die Mannschaftskabine und der Gerätekoffer wurde von der Firma Magirus-Lohr konstruiert und im Werk Ulm montiert.

Die Freiwillige Feuerwehr Neuwerk[Bearbeiten]

Auch auf der zu Hamburg gehörigen Nordseeinsel Neuwerk gibt es eine Freiwillige Feuerwehr (F 3936). Es ist die kleinste Freiwillige Feuerwehr Deutschlands und die einzige Hamburger Freiwillige Feuerwehr mit einem Rettungswagen. Weitere Informationen sind dem Hauptartikel Feuerwehr Neuwerk zu entnehmen.

Servicebereiche[Bearbeiten]

  • F01 Zentrale Verwaltung und Steuerung (Personal- und Einstellungsstelle)
  • F02 Einsatzabteilung (Rettungsleitstelle - FEL - Koordination)
  • F03 Technik und Logistik (Fahrzeug- und Gerätewerkstätten, Telekommunikationstechnik, techn. Beschaffung, Gebrauchtkleiderkammer)
  • F04 Vorbeugender Brandschutz (Brandsicherheitsschauen)
  • F05 Feuerwehrakademie

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Brand im Obergeschoss eines Wohnhauses mit verrauchtem (unpassierbarem) Treppenraum und Menschenleben in Gefahr

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feuerwehr Hamburg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Jahresbericht 2013. Feuerwehr Hamburg. Freie und Hansestadt Hamburg, April 2014, abgerufen am 17. November 2014 (PDF; 1,5 MB).
  2.  J. Schramm: Sterne über Hamburg - Die Geschichte der Astronomie in Hamburg. 2 Auflage. Kultur- & Geschichtskontor, Hamburg 2010, ISBN 978-3-9811271-8-8, Die Repsoldschen Werkstätten.
  3. Feuerwehrhistorie, Berufsfeuerwehr. Hamburger Feuerwehr-Historiker e.V., 13. Februar 2012, abgerufen am 13. Februar 2012.
  4. https://www.hamburg.de/contentblob/4258882/data/schutzziel-flyer.pdf
  5. Strategiepapier der Feuerwehr Hamburg (pdf) S.665 abgerufen am 8. Dezember 2013