Fußball-Saarlandliga

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Saarlandliga
Voller Name Karlsberg-Liga Saarland
Verband Saarländischer Fußballverband
Erstaustragung 1947
Hierarchie 6. Liga
Mannschaften 18
Meister FV 07 Diefflen
Rekordmeister SV Röchling Völklingen (5 Titel)
Region Karte-DFB-Regionalverbände-SL.pngVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
↓ Verbandsliga Saar (VII)

Die Saarlandliga, deren offizieller Name seit der Saison 2012/13 „Karlsberg-Liga Saarland“ lautet[1], ist seit der Saison 2009/10 der Name der höchsten Spielklasse des Saarländischen Fußballverbandes. In der Ligenhierarchie des deutschen Fußballs stellt die Liga die sechsthöchste Spielklasse dar. Bis zur Umbenennung führte die Liga die Bezeichnung „Verbandsliga Saar“. Unter diesem Namen wurde ab der Saison 2009/10 eine der Saarlandliga untergeordnete zweithöchste saarlandweite Spielklasse eingeführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenliga Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ehrenliga Saarland

Die Liga wurde 1947 unter dem Namen Ehrenliga Saarland unterhalb der Oberliga Südwest gegründet. Die zehn Gründungsmitglieder waren:

SV HomburgSportfreunde BurbachFC EnsdorfSC BrebachSV Preußen MerchweilerFV 08 PüttlingenSV LudweilerASC DudweilerSV BlieskastelViktoria Hühnerfeld

Von 1948 bis 1951 war das Saarland nicht Teil des deutschen Ligasystems, so dass die Ehrenliga für die saarländischen Teams die höchste Spielklasse war. Einzig der 1. FC Saarbrücken spielte außer Konkurrenz in der 2. französischen Division.

Amateurliga Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1951 kehrte das Saarland in das deutsche Ligasystem zurück und der 1. FC Saarbrücken und Borussia Neunkirchen wurden in die Oberliga Südwest eingegliedert. Die Amateurliga Saarland, wie sie nun hieß, wurde zur dritten Spielklasse, unterhalb der 2. Liga Südwest.

Mit der Einführung der Bundesliga 1963 verschwand die 2. Liga Südwest, so dass die Amateurliga Saarland weiterhin die dritte Spielklasse, nun unterhalb der Regionalliga Südwest, blieb. Diesen Status behielt sie auch nach der Einführung der 2. Bundesliga im Jahr 1974.

Verbandsliga Saar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1978 wurde die Amateurliga Saarland in Verbandsliga Saar umbenannt. Gleichzeitig wurde sie zur vierten Spielklasse, da unterhalb der 2. Bundesliga die neue Oberliga Südwest eingeführt wurde.

Mit der Einführung der neuen Regionalligen 1994 war die Liga nunmehr als fünfthöchste Spielklasse angesiedelt.

Saarlandliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als im Jahr 2008 die 3. Liga gegründet wurde, rutschte die Verbandsliga erneut eine Stufe tiefer, so dass sie – seit der Saison 2009/10 unter der Bezeichnung Saarlandliga – nun nur noch die sechsthöchste Klasse im deutschen Fußball-Ligasystem darstellt.

Saarlandliga 2016/17

Mitglieder der Saarlandliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2016/17 gehören der Saarlandliga folgende 18 Mannschaften an:

Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1948 bis 1978 (Ehrenliga / Amateurliga)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die jeweiligen Meister mussten nach der Saison noch Aufstiegsrunden bestreiten, um in die nächsthöhere Spielklasse aufzusteigen. Fett geschriebene Mannschaften gelang der Aufstieg.

1979 bis 2009 (Verbandsliga Saar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1979 steigt der Saarlandmeister automatisch in die nächsthöhere Spielklasse auf. Der VfB Dillingen (1994), Rot-Weiß Hasborn (1999), der 1. FC Saarbrücken II (2002) und der SV Mettlach (2008) stiegen als Zweitplatzierte ebenfalls auf.

  • 2000/01: Saar 05 Saarbrücken
  • 2001/02: SV Röchling Völklingen
  • 2002/03: Sportfreunde Köllerbach
  • 2003/04: SC Halberg Brebach
  • 2004/05: Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler
  • 2005/06: FC Kutzhof
  • 2006/07: Sportfreunde Köllerbach
  • 2007/08: SV Elversberg II
  • 2008/09: SV Auersmacher

seit 2009 (Saarlandliga)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Verein Titel Spielzeiten
1. Voelklingen.gif SV Röchling Völklingen 5 1960, 1961, 1983, 2002, 2011
2. FC 08 Homburg Logo.svg FC 08 Homburg 4 1948, 1957, 1966, 19911
Borussia Neunkirchen.svg Borussia Neunkirchen 4 1949, 1976, 1977, 1978
Coats of arms of None.svg 1. FC Saarbrücken II 4 1951, 1988, 1998, 2010
Theley VfB.gif VfB Theley 4 1958, 1970, 1972, 1999
6. SC Friedrichsthal.gif SC Friedrichsthal 3 1959, 1967, 1969
Ensdorf FC 1912.jpg FC Ensdorf 3 1973, 1979, 1984
SV 07 Elversberg.svg SV Elversberg 3 1980, 1994, 20081
RWHasborn-Dautweiler.jpg Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler 3 1981, 1987, 2005
Saar 05.png SV Saar 05 Saarbrücken 3 1990, 2001, 2014
Logo SC Halberg Brebach2.svg SC Halberg Brebach 3 1997, 2004, 2012
Viktoria Hühnerfeld.gif Viktoria Hühnerfeld 3 1956, 1963, 1964
13 Ludweiler-Warndt SV.jpg SV Ludweiler-Warndt 2 1954, 1965
Sportfreunde Saarbrücken.gif Sportfreunde Saarbrücken 2 1950, 1952
St. Ingbert SV.jpg SV St. Ingbert 2 1955, 1974
Coats of arms of None.svg SV 09 Fraulautern 2 1962, 1971
Ssvueberherrn.jpg SSV Überherrn 2 1986, 1996
FSG Schiffweiler.gif FSG Schiffweiler 2 1989, 1992
SV Mettlach.png SV Mettlach 2 1993, 2000
SV Auersmacher Logo.png SV Auersmacher 2 1995, 2009
SF Köllerbach.gif SF Köllerbach 2 2003, 2007
22 Dillingen VfB.gif VfB Dillingen 1 1953
ASC Dudweiler.gif ASC Dudweiler 1 1975
S2dlogo.jpg Teutonia Landsweiler-Reden 1 1968
FC St. Wendel.gif FC St. Wendel 1 1982
FSV Saarwellingen.png FSV Saarwellingen 1 1985
Kutzhof.jpg FC Kutzhof 1 2006
FC Hertha Wiesbach Logo.png FC Hertha Wiesbach 1 2013
Coats of arms of None.svg FSV Viktoria Jägersburg 1 2015
FV 07 Diefflen FV 07 Diefflen 1 2016
1 jeweils mit der zweiten Mannschaft

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saarländischer Fußballverband e.V. (Hrsg.): Neue Karlsberg-Liga Saar. 21. Mai 2012, abgerufen am 3. Juni 2012.