Georges Antenen

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Georges Antenen als Mitglied der Schweizer Mannschaft bei der Tour de France 1932 (r.)

Georges Antenen (* 20. Dezember 1903 in La Chaux-de-Fonds; † 25. März 1979 ebenda) war ein Schweizer Radrennfahrer.

1923 wurde Georges Antenen Dritter bei den UCI-Strassen-Weltmeisterschaften der Amateure vor heimischem Publikum in Zürich, 1926 Schweizer Strassenmeister der Amateure. Anschliessend trat er zu den Profis über (bis 1935). Er gehörte gemeinsam mit seinen Konkurrenten und Freunden Kastor Notter, der auch sein Schwager war, und Heiri Suter zu den stärksten Strassenfahrern der Schweiz in den 1920er und Anfang der 1930er Jahre.

In den folgenden Jahren siegte Antenen bei mehreren Radrennen, wie der Ostschweizer Rundfahrt (1928), der Tour du Lac Léman (1928 und 1932) und dem Circuit de Haute Savoie. 1931 nahm er an der Deutschlandrundfahrt teil, dreimal (1931, 1932 und 1933) an der Tour de France, dreimal an der Tour de Suisse (1933, 1934, 1935) und einmal am Giro d’Italia (1928), jedoch ohne grösseren Erfolg. 1924 startete Antenen bei den Olympischen Spielen in Paris im Strassenrennen; im Einzelrennen belegte er Platz 21, mit der Mannschaft Platz vier.

Dreimal wurde Georges Antenen Schweizer Strassenmeister.

Georges Antenen war der Onkel des Fussballers und Schweizer Nationalspielers Charles Antenen und Bruder des Amateur-Rennfahrers Charles Antenen sen.

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