Handball-Europameisterschaft der Frauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Handball-Europameisterschaft der Frauen
Logo
Voller Name Women's European Handball Championship
Abkürzung EHF EURO
Verband EHF
Erstaustragung 1994
Mannschaften 16
Spielmodus Rundenturnier

(8 Gruppen à 4 Teams)
K.-o.-System (ab Halbfinale)

Titelträger NorwegenNorwegen Norwegen (7)
Rekordsieger NorwegenNorwegen Norwegen (7)
Website www.ehf-euro.comVorlage:InfoboxHandballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für Handball-Weltmeisterschaft

Die Handball-Europameisterschaft der Frauen wird seit 1994 ausgespielt. Sie finden im Abstand von zwei Jahren statt. Nach einer Qualifikation treffen hier seit 2002 die besten 16 (zuvor die besten 12) Mannschaften der Europäischen Handballföderation (EHF) aufeinander. Das Turnier dient neben der Ermittlung der besten europäischen Mannschaft auch als Qualifikation für die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen. Die Europameisterschaften der Frauen und der Männer werden stets separat ausgetragen, finden jedoch immer im selben Jahr statt.

Aktueller Titelverteidiger ist Norwegen. Die nächste Handball-Europameisterschaft findet 2018 in Frankreich statt.

Turniere im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland wurde als Veranstalter der ersten Europameisterschaften der Frauen 1994 ausgewählt und erreichte hierbei auch gleichzeitig mit dem zweiten Platz sein bislang bestes Ergebnis. Österreich konnte 1996 einmal den dritten Platz erreichen, als man im kleinen Finale Deutschland besiegte. Insgesamt wurden die Turniere jedoch von den Mannschaften aus Norwegen (7 Titel) und Dänemark (3 Titel) dominiert.

Jahr Gastgeber Europameister Ergebnis Vize-Europameister Dritter
1994 DeutschlandDeutschland Deutschland DanemarkDänemark Dänemark 27:23 DeutschlandDeutschland Deutschland NorwegenNorwegen Norwegen
1996 DanemarkDänemark Dänemark DanemarkDänemark Dänemark 25:23 NorwegenNorwegen Norwegen OsterreichÖsterreich Österreich
1998 NiederlandeNiederlande Niederlande NorwegenNorwegen Norwegen 24:16 DanemarkDänemark Dänemark UngarnUngarn Ungarn
2000 RumänienRumänien Rumänien UngarnUngarn Ungarn 32:30 n. V. UkraineUkraine Ukraine RusslandRussland Russland
2002 DanemarkDänemark Dänemark DanemarkDänemark Dänemark 25:22 NorwegenNorwegen Norwegen FrankreichFrankreich Frankreich
2004 UngarnUngarn Ungarn NorwegenNorwegen Norwegen 27:25 DanemarkDänemark Dänemark UngarnUngarn Ungarn
2006 SchwedenSchweden Schweden NorwegenNorwegen Norwegen 27:24 RusslandRussland Russland FrankreichFrankreich Frankreich
2008 MazedonienMazedonien Mazedonien NorwegenNorwegen Norwegen 34:21 SpanienSpanien Spanien RusslandRussland Russland
2010 DanemarkDänemark Dänemark
NorwegenNorwegen Norwegen
NorwegenNorwegen Norwegen 25:20 SchwedenSchweden Schweden RumänienRumänien Rumänien
2012 SerbienSerbien Serbien MontenegroMontenegro Montenegro 34:31 n.2V. NorwegenNorwegen Norwegen UngarnUngarn Ungarn
2014 KroatienKroatien Kroatien
UngarnUngarn Ungarn
NorwegenNorwegen Norwegen 28:25 SpanienSpanien Spanien SchwedenSchweden Schweden
2016 SchwedenSchweden Schweden NorwegenNorwegen Norwegen 30:29 NiederlandeNiederlande Niederlande FrankreichFrankreich Frankreich
2018 FrankreichFrankreich Frankreich
2020 DanemarkDänemark Dänemark
NorwegenNorwegen Norwegen

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand nach 12 Europameisterschaften, einschließlich 2016.

Rang Land Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Gesamt
1 NorwegenNorwegen Norwegen 7 3 1 11
2 DanemarkDänemark Dänemark 3 2 - 5
3 UngarnUngarn Ungarn 1 - 3 4
4 MontenegroMontenegro Montenegro 1 - - 1
5 SpanienSpanien Spanien - 2 - 2
6 RusslandRussland Russland - 1 2 3
7 SchwedenSchweden Schweden - 1 1 2
8 DeutschlandDeutschland Deutschland - 1 - 1
NiederlandeNiederlande Niederlande - 1 - 1
UkraineUkraine Ukraine - 1 - 1
11 FrankreichFrankreich Frankreich - - 3 3
12 OsterreichÖsterreich Österreich - - 1 1
RumänienRumänien Rumänien - - 1 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Handball-Europameisterschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]