Hompesch (Titz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 50° 58′ 46″ N, 6° 21′ 1″ O

Hompesch
Gemeinde Titz
Höhe: ca. 90 m
Einwohner: 177 (30. Jun. 2006)
Eingemeindung: 1. April 1936
Postleitzahl: 52445
Vorwahl: 02463
Das Dorf Hompesch

Das Dorf Hompesch gehört zur Gemeinde Titz im Kreis Düren.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt zwischen den vier Orten Boslar (Linnich), Hottorf (Linnich), Müntz (Titz) und Mersch (Jülich) am Malefinkbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort geht auf einen Gutshof der Herren von Hompesch zurück. Der Hof wurde 1659 erstmals erwähnt, als er an den Malteserorden verkauft wurde. Ob es eine Burg in Hompesch gab, ist bis heute ungeklärt. 1732 wurde der Hompescher Hof als Rittersitz aus dem Jülicher Landesmatrikel gestrichen. Der Hof existiert als Bauernhof weiter. 1825 ist Cornelius von Geier (Geyr) aus Köln Eigentümer.

Seit dem 19. Jahrhundert war Hompesch eine Gemeinde im Kreis Jülich. Von 1862 bis 1938 existierte eine Schule. 1869/70 wurde der Lohbusch, ein Waldgebiet zwischen Hompesch, Boslar und Mersch gerodet. 1925 zählte die Gemeinde 176 Einwohner. Am 1. April 1936 wurde die Gemeinde Hompesch in die Gemeinde Müntz eingegliedert.[1] 1969 wurde diese Gemeinde der Gemeinde Titz zugewiesen.

Hompesch gehört zur Pfarre Boslar. In Hompesch wurde 1666 eine Kapelle erbaut, 1750 und 1948 wurde sie neuerrichtet. Sie ist der Dreifaltigkeit und dem Heiligen Gereon geweiht.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die RVE fährt Hompesch mit der Linie 278 (Titz-Linnich) an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hompescher Treff. Festschrift zum Dorffest der Hompescher Dorfgemeinschaft am 29. und 30. Juni 1991, Broschüre, 36 Seiten
  • Hompescher Treff. Festschrift zum 2. Dorffest der Hompescher Dorfgemeinschaft am 29. und 30. Juni 1996, Broschüre, 16 Seiten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Dezember 2014.