Ina-Yoko Teutenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ina-Yoko Teutenberg Straßenradsport
Ina-Yoko Teutenberg (2009)
Ina-Yoko Teutenberg (2009)
Zur Person
Geburtsdatum 28. Oktober 1974
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Straße / Bahn (Ausdauer)
Karriereende 2013
Wichtigste Erfolge
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
2012 Weltmeister – Mannschaftszeitfahren
2011 Bronze – Straßenrennen
Team(s) als Sportlicher Leiter
2018 Trek
Letzte Aktualisierung: 15. September 2018

Ina-Yoko Teutenberg (* 28. Oktober 1974 in Düsseldorf) ist eine ehemalige deutsche Radrennfahrerin und heutige Sportliche Leiterin. Sie war eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen der 1990er und 2000er bis in die 2010er Jahre hinein.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teutenberg stammt aus einer Radsportfamilie und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Sport. Ihre älteren Brüder Lars und Sven waren ebenfalls Radrennfahrer, ihre Nichte ist die Tochter von Bruder Lars, Lea Lin Teutenberg. Ihre Qualitäten lagen vor allem im Sprint und kurzen Zeitfahren, wie Prologen. Im Laufe ihrer Karriere errang sie über 200 Siege.[1]

1990 wurde Ina-Yoko Teutenber im britischen Middlesbrough Doppel-Junioren-Weltmeisterin, im Straßenrennen sowie im Punktefahren auf der Bahn. 2009 und 2011 wurde sie deutsche Meisterin im Straßenrennen.

1996 gewann Teutenberg die Internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen. Darüber hinaus gewann sie mehrere Rennen des Rad-Weltcups der Frauen und zahlreiche Etappen bei wichtigen Radrundfahrten, etwa der Tour de l’Aude und die Grande Boucle Féminine. Unter anderem gewann sie fünf Mal das Liberty Classic in Philadelphia, vier Etappen der Tour of Chongming Island, 13 Etappen des Giro d’Italia Femminile und 14 Etappen der Holland Ladies Tour.

2000 nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil und startete im Straßenrennen, das sie aber nicht beenden konnte. 2006 wurde sie Zweite in der Gesamtwertung des Rad-Weltcups der Frauen, 2007 belegte sie Platz drei. Bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2011 in Kopenhagen errang sie die Bronzemedaille im Straßenrennen und belegte bei den Olympischen Sommerspielen 2012 den vierten Platz.

Im Frühjahr des Jahres 2013 erlitt Ina-Yoko Teutenberg bei einem Sturz während des niederländischen Eintagesrennens Drentse 8 eine schwere Gehirnerschütterung und fiel für die gesamte Saison aus.[2][3] Sie beendete ihre Radsportlaufbahn zum Ende der Saison.[1][4]

Berufliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende ihrer aktiven Sportlaufbahn war Ina-Yoko Teutenberg für den US-amerikanischen Verband USA Cycling tätig sowie für das Team Rally Cycling. 2018 wurde sie Sportliche Leiterin des neugeschaffenen Frauenteams von Trek.[5]

Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ina-Yoko Teutenberg bei der Geelong Tour 2009
1990
  • Weltmeister Junioren-Weltmeisterin – Straßenrennen
1994
1995
1996
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990
  • Weltmeister Junioren-Weltmeisterin – Punktefahren
1993
  • MaillotAllemania.svg Deutsche Meisterin – Punktefahren
1997
  • MaillotAllemania.svg Deutsche Meisterin – Punktefahren

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b With 200-plus wins, Teutenberg retires from women's racing – VeloNews.com. In: velonews.competitor.com. 17. Oktober 2013, abgerufen am 16. September 2018 (englisch).
  2. Teutenberg fällt längere Zeit aus. In: radsport-news.com. Abgerufen am 16. September 2018.
  3. Ina-Yoko Teutenberg fällt für den Rest der Saison aus. In: radsport-news.com. Abgerufen am 16. September 2018.
  4. Ina-Yoko Teutenberg hört auf. In: radsport-news.com. 16. September 2012, abgerufen am 16. September 2018.
  5. Simone Giuliani: The boss is back: Ina Teutenberg returns as Trek women’s team director. In: CyclingTips. 2. August 2018, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).