Charlotte Becker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Charlotte Becker Straßenradsport
Charlotte Becker (2016)
Charlotte Becker (2016)
Zur Person
Spitzname Lotte
Geburtsdatum 19. Mai 1983
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Straßenradsport, Bahnradsport
Zum Team
Aktuelles Team Hitec Products
Funktion Fahrerin
Verein(e)
2004–2005 RSV Unna 1968
Wichtigste Erfolge
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
2012: Weltmeister - Mannschaftszeitfahren
Infobox zuletzt aktualisiert: 8. September 2016

Charlotte Becker (* 19. Mai 1983 in Datteln) ist eine deutsche Radrennfahrerin, die auf Straße und Bahn erfolgreich ist.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 ist Charlotte Becker im Radsport aktiv. Sowohl 2000 wie 2001 wurde sie Dritte in der Einerverfolgung bei Junioren-Bahn-Weltmeisterschaften. 2004 gewann sie den Titel einer Europameisterin (Nachwuchs) im Punktefahren; diesen Erfolg konnte sie 2005 wiederholen. 2008 wurde sie Deutsche Meisterin in der Einerverfolgung (Elite) sowie Zweite im Punktefahren. 2008 belegte sie bei der Bahn-WM in Manchester den dritten Platz in der Mannschaftsverfolgung gemeinsam mit Verena Jooß und Alexandra Sontheimer.

2006 wurde Charlotte Becker deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren auf der Straße. U.a. konnte sie 2008 sowie 2010 das Straßenrennen Cologne Classic (2010 vor ihrer Schwester Christina) für sich entscheiden sowie die Gesamtwertung der Holland Ladies Tour (2008). 2009 wurde sie Dritte des Giro della Toscana. 2010 errang sie ihren ersten Weltcup-Sieg beim GP Ciudad da Valladolid vor Judith Arndt.[1] Darüber hinaus wurde sie Deutsche Meisterin 2010 im Straßenrennen sowie in der Einerverfolgung bei der Deutschen Bahnmeisterschaft in Cottbus; im Punktefahren wurde sie Vize-Meisterin. Im August 2011 belegte sie Platz zwei in der Gesamtwertung des Trophée d’Or Féminin.[2]

2012 errang Charlotte Becker gemeinsam mit ihrer Mannschaft von Specialized-lululemon (Amber Neben, Evelyn Stevens, Ina-Yoko Teutenberg, Ellen van Dijk und Trixi Worrack) bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Limburg den WM-Titel im Mannschaftszeitfahren.

Im September 2014 kündigte Becker an, dass sie nach zwei Jahren Pause wieder auf der Bahn fahren werde. Ihr Ziel sei die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.[3] Im Jahr darauf wurde sie deutsche Meisterin im Scratch.

Anfang Juli 2016 stürzte Charlotte Becker beim Giro d’Italia Femminile schwer und musste sich einer Schulteroperation unterziehen. Trotzdem konnte sie wenige Wochen später bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starten, wo sie gemeinsam mit Mieke Kröger, Stephanie Pohl und Gudrun Stock Platz neun in der Mannschaftsverfolgung belegte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Becker beim Einzelzeitfahren der Deutschen Straßenradmeisterschaften 2017

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006
  • Deutscher Meister Deutsche Meisterin - Einzelzeitfahren
2008
2009
2010
2011
2012
2014
2016
2017

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000
  • Silber Junioren-Weltmeisterschaft - Einerverfolgung
2001
  • Bronze Junioren-Weltmeisterschaft - Einerverfolgung
2004
  • Europameister Europameisterin (U23) - Punktefahren
2005
  • Europameister Europameisterin (U23) - Punktefahren
2008
2011
2016
  • Deutscher Meister Deutsche Meisterin - Punktefahren

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Charlotte Becker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Radsport-news.com: „Charlotte Becker gewinnt ihr erstes Weltcuprennen“
  2. Trophée d’Or Féminin 2011 auf cyclingnews.com
  3. Charlotte Becker zieht es zurück auf die Bahn. Recklinghäuser Zeitung, 30. September 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.