Internationale Gartenausstellung 2027

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2027 soll die Internationale Gartenbauausstellung im Ruhrgebiet, der Metropolregion Rhein-Ruhr stattfinden. Getragen werden soll die IGA Metropole Ruhr 2027 vom Regionalverband Ruhr (RVR), den 53 Kommunen und vier Kreisen des Ruhrgebiets sowie der Emschergenossenschaft gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Der RVR initiierte zusammen mit der Emschergenossenschaft die Bewerbung. Ende 2016 erhielt die Metropole Ruhr den Zuschlag von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen beschloss am 10. Juli 2018, die Veranstaltung zu unterstützen. Am 14. Dezember 2018 stimmte die Vertreterversammlung des RVR den Veranstaltungsplänen zu.

IGA-Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das IGA-Konzept sieht ein dezentrales Großereignis vor, das auf drei Ebenen realisiert werden soll: Sechs „Zukunftsgärten“ inklusive dreier Leistungsschauen des Gartenbaus sollen auf der ersten Ebene als Hauptinvestitions- und Haupteventstandorte (Hotspots) fungieren und umweltbezogene Kernfragen zu Gärten, Umwelt, Klima und Energie begreifbar machen.

Kostenpflichtig soll der Besuch der Zukunftsgärten Emscher Nordwärts in Dortmund, Rheinpark Duisburg einschl. Kultushafen und Nordsternpark Gelsenkirchen samt Umfeld in Richtung Schurenbachhalde sein. Drei weitere kostenfreie Zukunftsgärten sollen im Kreis Recklinghausen („Emscherland“), im Kreis Unna („Freizeit und Erholung an Lippe und Kanal“) sowie an der Emschermündung im Kreis Wesel entstehen.

Auf der zweiten Ebene („Unser Garten“) sollen kommunale Projekte realisiert und die schönsten vorhandenen Parks und Gärten in der Region präsentiert werden. Im Rahmen dieser Ausstellungsebene sollen zahlreiche Grünflächen aufgewertet und über Themenrouten verbunden werden. Viele nachbarschaftliche Grüninitiativen von Menschen aus dem Ruhrgebiet wie Urban-Gardening-Projekte sollen auf der dritten Ebene unter dem Schlagwort „Mein Garten“ ein Forum erhalten.

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der IGA 2027 sollen 200 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden, für die Durchführung besteht ein Zuschussbedarf von 45 Millionen Euro. Aktuelle Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus, laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]