Jürgen Brähmer

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Jürgen Brähmer Boxer
Daten
Geburtsname Jürgen Brähmer
Gewichtsklasse Halbschwergewicht
Nationalität DeutschlandDeutschland Deutsch
Geburtstag 5. Oktober 1978
Geburtsort Stralsund
Stil Rechtsauslage
Größe 1,81 m
Kampfstatistik
Kämpfe 50
Siege 48
K.-o.-Siege 35
Niederlagen 2
Profil in der BoxRec-Datenbank

Jürgen Brähmer (* 5. Oktober 1978 in Stralsund) ist ein deutscher Profiboxer. Er ist regulärer WBA-Weltmeister,[1] ehemaliger WBO-Weltmeister und ehemaliger Europameister der EBU, jeweils im Halbschwergewicht.

Amateur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992 wechselte Brähmer mit 13 Jahren von der Leichtathletik zum Boxsport. Er trainierte beim ESV Lok Stralsund unter der Leitung von Heinz-Peter Schmidt. Zwei Jahre später holte ihn sein späterer Profi-Trainer Michael Timm, damals Landestrainer vom Boxverband Mecklenburg-Vorpommern, in das Sportinternat des Schweriner SC.

In seiner Amateurlaufbahn gelangen dem Rechtsausleger Brähmer in seinen 100 Kämpfen 95 Siege. Unter anderem besiegte er dabei 1996 zweimal Ricky Hatton, im Finale der deutschen Meisterschaft 1997 Felix Sturm und 1998 Carl Froch. Für den Schweriner SC blieb er in der Box-Bundesliga ungeschlagen. Als Amateur wurde Brähmer Deutscher Jugendmeister, Deutscher Juniorenmeister und Deutscher Halbmittelgewichtsmeister. Bei den Junioreneuropameisterschaften 1995 im ungarischen Siófok belegte er einen dritten Platz. Höhepunkt seiner Amateurlaufbahn war der Titelgewinn im Weltergewicht bei den Juniorenweltmeisterschaften 1996 in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Profikarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 wurde Brähmer von Universum Box-Promotion unter Vertrag genommen, sein Profidebüt fand am 11. Dezember 1999 in Hamburg statt. Er boxte zunächst im Supermittelgewicht. In seinem 24. Profikampf gewann er am 12. Oktober 2002 den WBC-International Titel. Anschließend wurde seine Karriere aufgrund einer Haftstrafe für drei Jahre unterbrochen. Sein erfolgreiches Comeback nach der Haftentlassung fand am 15. Oktober 2005 statt. Am 4. Februar 2006 gelang Brähmer durch einen Punktsieg gegen den Südafrikaner Andre Thysse der erneute Gewinn des WBC-International Titels.

Am 27. Mai 2006 traf Brähmer auf seinen Stallkollegen Mario Veit. Zwar gelang ihm in der ersten Runde ein Niederschlag, dennoch unterlag er Veit unerwartet nach Punkten. In seinem nächsten Kampf besiegte er den Argentinier Francisco Antonio Mora durch K.o. in der achten Runde. Im Mai 2007 gewann Brähmer den WBO-Intercontinental Titel im Supermittelgewicht gegen Héctor Velazco, musste in diesem Kampf in der sechsten Runde aber erstmals in seiner Profikarriere selbst zu Boden. Anschließend trat er am 15. September 2007 in Rostock zu einem Rückkampf gegen Mario Veit an und konnte sich für die Niederlage im Jahr zuvor durch einen K.o.-Erfolg in der vierten Runde revanchieren.

Nach diesem Kampf wechselte Brähmer vom Supermittelgewicht in das Halbschwergewicht. Seinen ersten Kampf in der höheren Gewichtsklasse gewann er im April 2008 gegen Karim Bennama. Schon in seinem zweiten Kampf im Halbschwergewicht wurde ihm ein Weltmeisterschaftskampf ermöglicht; er trat am 22. November 2008 in Rostock gegen den WBA-Titelträger Hugo Hernán Garay aus Argentinien an, verlor jedoch über zwölf Runden nach Punkten.

In seinem nächsten Kampf am 7. März 2009 in Dresden boxte Brähmer gegen Rachid Kanfouah um die vakante Europameisterschaft im Halbschwergewicht. Er siegte durch technischen K.o. in der fünften Runde, nachdem der Kampf aufgrund des gänzlich zugeschwollenen linken Auges Kanfouahs vom Ringrichter abgebrochen wurde. Brähmer verteidigte den Titel durch einen Erstrunden-K.o. gegen den Italiener Antonio Brancalion, bevor er den Gürtel niederlegte, um gegen den ebenfalls bei Universum-Box-Promotion unter Vertrag stehenden Aleksy Kuziemski am 22. August 2009 in Budapest um die Interimsweltmeisterschaft des WBO-Verbandes zu boxen. Brähmer gewann gegen den Polen durch technischen K.o. in der elften Runde und erwarb somit das Recht, gegen den langjährigen WBO-Weltmeister Zsolt Erdei antreten zu können.

Am 13. November 2009 wurde Brähmer kampflos offizieller WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht, da der bisherige WBO-Weltmeister Erdei, ebenfalls bei Universum unter Vertrag, den Titel niederlegte und somit ein Stallduell vermieden wurde. Er verteidigte den Weltmeistertitel erstmals am 19. Dezember 2009 in Schwerin erfolgreich gegen den Russen Dimitri Suchotski[2]. Seine zweite Titelverterteidigung absolvierte er gegen den Argentinier Mariano Plotinsky, den er durch technischen K.o. in der fünften Runde bezwang.

Eine weitere, für den Juni 2010 geplante freiwillige Verteidigung des WBO-Titels gegen den Rumänen Alexandro Lakatos sagte Brähmer wegen einer Rückenverletzung ab. Danach sollte er am 8. Januar 2011 gegen den amtierenden WBA-Weltmeister Beibut Schumenow in Schymkent zu einer Titelvereinigung antreten[3]. Doch auch dieses Duell sagte er vier Tage vor dem Kampftermin wegen einer Magendarm-Erkrankung ab.[4] Anschließend ordnete die WBO eine Pflichtverteidigung ihres Titels gegen den britischen Interimsweltmeister Nathan Cleverly an. Der erste geplante Termin am 2. April in London wurde zunächst auf den 21. Mai 2011 verschoben, schließlich aber am 18. Mai 2011 von Brähmer wiederum abgesagt. Als Grund wurde eine im Training erlittene Platzwunde am Augenlid angegeben. Daraufhin wurde ihm der Weltmeistertitel von der WBO aberkannt und Cleverly zum WBO-Weltmeister ernannt.[5] Brähmer pausierte daraufhin bis zu seinem Kampf am 28. Januar 2012 gegen den Spanier José María Guerrero in Hamburg. Er gewann den Kampf durch technischen K.o. nach Kampfabbruch aufgrund einer Platzwunde und eines zugeschwollenen Auges bei Guerrero. Den nächsten Kampf bestritt er am 21. April 2012 in Schwerin gegen Vikapita Meroro. Er gewann den zehnründigen Kampf einstimmig nach Punkten (97-92, 98-91, 98-91).

Im August 2012 verließ Brähmer den Hamburger Universum-Boxstall und unterschrieb einen Vertrag bei der Berliner Sauerland Event GmbH.[6] Neuer Trainer dort wurde sein Wunschtrainer Karsten Röwer.

Am 2. Februar 2013 wurde er mit einem einstimmigen Punkteurteil gegen Eduard Gutknecht neuer Europameister im Halbschwergewicht; am 27. April 2013 verteidigte er seinen Titel mit einem K.o.-Sieg in der zweiten Runde gegen den Franzosen Tony Averlant.

Am 15. Dezember 2013 gewann Brähmer nach einstimmigem Urteil der drei Punkterichter gegen Marcus Oliveira den vakanten regulären WM-Titel der WBA. Am 5. April 2014 verteidigte er den Titel erfolgreich gegen den Briten Enzo Maccarinelli, der den Kampf wegen einer Augenverletzung vorzeitig vor Beginn der 6. Runde aufgeben musste (TKO). Zwei Monate später konnte er seinen Titel gegen den Argentinier Roberto Bolonti nach einstimmigem Urteil verteidigen. Sein nächster Herausforderer, der Pole Pawel Glazewski hatte ebenfalls keine Chance gegen ihn, denn Brähmer gewann diesen Kampf bereits durch K.o. in der 1. Runde.

Seine nächste Titelverteidigung stieg am 21. März 2015 gegen Robin Krasniqi, den Brähmer durch Aufgabe seines Gegners in der 10. Runde gewann. Bei seinem nächsten deutschen Duell traf er am 5. September 2015 auf Konni Konrad; auch diesen Kampf gewann Brähmer durch Aufgabe seines Gegners bereits in der 8. Runde. In einem weiteren deutschen Duell besiegte er am 12. März 2016 seinen ehemaligen Universum-Teamkollegen Eduard Gutknecht nach Punkten.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brähmer wurde in eine kinderreiche Familie geboren; er ist gelernter Schweißer. 1998 kam er erstmals mit dem Gesetz in Konflikt und wurde wegen gemeinschaftlichen Raubes und schwerer Körperverletzung vom Jugendschöffengericht Schwerin zu dreieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Im Jahr 2002 wurde Brähmer erneut straffällig, als er Anfang September in Hamburg ohne Führerschein fahrend einen Verkehrsunfall verursachte. Als der Unfallgegner daraufhin die Polizei hinzuziehen wollte, schlug Brähmer ihn bewusstlos und beging Unfallflucht. Für den WBC-Intercontinental-Titelkampf am 12. Oktober 2002 wurde er für drei Tage unter Hinterlegung einer 125.000-Euro-Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Es folgte eine erneute Verurteilung zu weiteren zwei Jahren und sechs Monaten Haft, die er zum Teil in der JVA Bützow verbüßte, bis er unter Gewährung von Reststrafaussetzung zur Bewährung vorzeitig entlassen wurde.

Im Dezember 2007 kam eine neue Anklage hinzu, da Brähmer im Juni 2006 einen Mann, der sich an seinem Auto zu schaffen machte, angeblich mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen hatte. Der Boxer wurde nach rund dreißigminütiger Verhandlung freigesprochen. Weitere Auffälligkeiten folgten. Im Mai 2008 verletzte Brähmer einen Mann während einer Auseinandersetzung in einer Bar in Schwerin. Der Verletzte nahm seinen zunächst gestellten Strafantrag zwar zurück, die Staatsanwaltschaft ermittelte vorläufig jedoch weiter, weil sie davon ausging, dass an der Verfolgung der Tat, die – im Falle ihres Nachweises – während laufender Bewährungszeit begangen worden wäre, besonderes öffentliches Interesse bestand. Im Januar 2009 wurde Brähmer erneut wegen Körperverletzung angeklagt; angeblich hatte er am 13. September 2008, ebenfalls in einer Schweriner Bar, eine Frau geschlagen und schwer im Gesicht verletzt.[7] Dafür wurde er vom Schweriner Amtsgericht am 12. Januar 2010 zu einer Gefängnisstrafe von 16 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Sowohl Brähmers Anwälte als auch die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil Berufung ein. In der Berufungsverhandlung vor dem Schweriner Landgericht wurde das Verfahren am 29. März 2011 unter Auflage einer Zahlung von 5000 Euro an eine Jugendhilfeeinrichtung eingestellt, da die Brähmer angelasteten Taten „voraussichtlich nicht zu beweisen“ seien. Brähmer geht mittlerweile juristisch gegen Bezeichnungen wie „Knast-Boxer“ vor. [8]

Er unterstützt ein PPP-Projekt in der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel. Dort werden unter der Marke Santa Fu Waren hergestellt, deren Erlöse zum Teil an die Opferschutzorganisation Weißer Ring gehen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amateurbilanz: 95 Siege – 5 Niederlagen
  • Profibilanz: 44 Siege – 2 Niederlagen

Amateur

  • 1994: Goldmedaille im Weltergewicht der internationalen Deutschen Meisterschaft der Junioren in Dessau
  • 1995: Deutscher Juniorenmeister im Weltergewicht Hanau
  • 1995: Bronzemedaille im Weltergewicht der Junioren-Europameisterschaft in Ungarn
  • 1996: Goldmedaille im Weltergewicht der Junioren-Weltmeisterschaft in Kuba
  • 1996: Deutscher Juniorenmeister im Weltergewicht
  • 1997: Deutscher Meister im Halbmittelgewicht

Besonderes Aufsehen erregten seine Siege gegen die späteren Profiweltmeister Ricky Hatton, Felix Sturm und Carl Froch.

Profi

  • 7. März 2009: Europameister der EBU im Halbschwergewicht (1 Titelverteidigung)
  • November 2009: Weltmeister der WBO im Halbschwergewicht (2 Titelverteidigungen)
  • 2. Februar 2013: Europameister der EBU im Halbschwergewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 5. April 2014: Weltmeister der WBA im Halbschwergewicht (bisher 5 Titelverteidigungen)

Liste der letzten Profikämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Tag Ort Gegner/Kampfziel Ergebnis für Brähmer
1999 11. Dezember DeutschlandDeutschland Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland DeutschlandDeutschland Ramdane Kaouane Punktsieg (4 Runden)
2000 5. Februar DeutschlandDeutschland Rhein-Ruhr-Halle, Duisburg, Deutschland FrankreichFrankreich Ferousa Ilunga Sieg / KO 1. Runde
11. März DeutschlandDeutschland Hansehalle, Lübeck, Deutschland DeutschlandDeutschland Ramdane Kaouane Sieg / KO 2. Runde
18. März DeutschlandDeutschland Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland SlowakeiSlowakei Zsolt Janko Sieg / TKO 1. Runde
1. April DeutschlandDeutschland Estrel Convention Center, Berlin-Neukölln, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Davis Sieg / KO 2. Runde
15. April DeutschlandDeutschland Preussag Arena, Hannover, Deutschland PortugalPortugal Antonio Ribeiro Sieg / TKO 2. Runde
6. Mai DeutschlandDeutschland Swissotel, Neuss, Deutschland DeutschlandDeutschland Mario Lupp Sieg / KO 1. Runde
28. Mai DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland KroatienKroatien Vedran Akrap Punktsieg (6 Runden)
1. Oktober DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jason Collins Sieg / KO 1. Runde
14. Oktober DeutschlandDeutschland Kölnarena, Köln, Deutschland BelgienBelgien Marino Monteyne Sieg / TKO 3. Runde
25. November DeutschlandDeutschland Preussag Arena, Hannover, Deutschland ItalienItalien Domenico Alfano Sieg / TKO 1. Runde
5. Dezember DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jerry Williams Punktsieg (6 Runden)
2001 10. Februar DeutschlandDeutschland Estrel Convention Center, Berlin-Neukölln, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pat Lawlor Sieg / TKO 1. Runde
24. Februar DeutschlandDeutschland Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrik Swann Sieg / TKO 5. Runde
24. März DeutschlandDeutschland Rudi-Sedlmayer-Halle, München, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rob Bleakley Sieg / TKO 4. Runde
7. April DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Juan Carlos Viloria Sieg / TKO 5. Runde
5. Mai DeutschlandDeutschland Volkswagenhalle, Braunschweig, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Klinesmith Sieg / KO 1. Runde
28. Juli DeutschlandDeutschland Estrel Convention Center, Berlin-Neukölln, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Menefee Sieg / TKO 1. Runde
29. September DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland BelgienBelgien Rudi Lupo Sieg / KO 2. Runde
24. November DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ray Domenge Sieg / KO 3. Runde
15. Dezember DeutschlandDeutschland Estrel Convention Center, Berlin-Neukölln, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Coker Sieg / TKO 2. Runde
2002 16. März DeutschlandDeutschland Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart, Deutschland BrasilienBrasilien Roberto Martins Sieg / TKO 2. Runde
6. April DeutschlandDeutschland Universum Gym, Hamburg-Wandsbek, Deutschland VenezuelaVenezuela Francisco Lares Sieg / TKO 3. Runde
12. Oktober DeutschlandDeutschland Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland ArgentinienArgentinien Omar Eduardo Gonzalez
vakante WBC-International-Weltmeisterschaft
Punktsieg (12 Runden)
2005 15. Oktober DeutschlandDeutschland Mehrzweckhalle Süd, Düsseldorf, Deutschland ArmenienArmenien Roman Aramian Sieg / TKO 6. Runde
26. November DeutschlandDeutschland Wilhelm-Dopatka-Rundsportalle, Leverkusen, Deutschland Costa RicaCosta Rica Henry Porras Sieg / TKO 7. Runde
2006 4. Februar DeutschlandDeutschland Burg-Wächter Castello, Düsseldorf, Deutschland SudafrikaSüdafrika Andre Thysse Punktsieg (12 Runden)
27. Mai DeutschlandDeutschland Kulturhalle Zenith, München, Deutschland DeutschlandDeutschland Mario Veit
vakante WBC-International-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (12 Runden)
28. Oktober DeutschlandDeutschland Porsche-Arena, Stuttgart, Deutschland ArgentinienArgentinien Francisco Antonio Mora Sieg / KO 8. Runde
2007 19. Mai DeutschlandDeutschland Color Line Arena, Hamburg, Deutschland ArgentinienArgentinien Héctor Velazco
vakante WBO-Intercontinental-Weltmeisterschaft
Punktsieg (12 Runden)
15. September DeutschlandDeutschland Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland DeutschlandDeutschland Mario Veit
vakante WBO-Intercontinental-Titelverteidigung
Sieg / KO 4. Runde
2008 5. April DeutschlandDeutschland Burg-Wächter Castello, Düsseldorf, Deutschland FrankreichFrankreich Karim Bennama Sieg / TKO 9. Runde
22. November DeutschlandDeutschland Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland ArgentinienArgentinien Hugo Hernán Garay
WBA-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (12 Runden)
2009 7. März DeutschlandDeutschland Freiberger Arena, Dresden, Deutschland FrankreichFrankreich Rachid Kanfouah
vakante EBU-Europameisterschaft
Sieg / TKO 5. Runde
6. Juni DeutschlandDeutschland König-Pilsener-Arena, Oberhausen, Deutschland ItalienItalien Antonio Brancalion
EBU-Titelverteidigung
Sieg / TKO 1. Runde
22. August UngarnUngarn SYMA Sport & Leisure Center, Budapest, Ungarn PolenPolen Aleksy Kuziemski
WBO-Interims-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 11. Runde
19. Dezember DeutschlandDeutschland Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland RusslandRussland Dimitri Suchotski
WBO-Titelverteidigung
Punktsieg (12 Runden)
2010 24. April DeutschlandDeutschland Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland ArgentinienArgentinien Mariano Plotinsky
WBO-Titelverteidigung
Sieg / TKO 5. Runde
2012 28. Januar DeutschlandDeutschland Hotel Grand Elysée, Hamburg, Deutschland SpanienSpanien José María Guerrero Sieg / TKO 4. Runde
21. April DeutschlandDeutschland Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland NamibiaNamibia Vikapita Meroro Punktsieg (12 Runden)
2013 2. Februar DeutschlandDeutschland Max-Schmeling-Halle, Berlin, Deutschland DeutschlandDeutschland Eduard Gutknecht
EBU-Europameisterschaft
Punktsieg (12 Runden)
27. April DeutschlandDeutschland Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland FrankreichFrankreich Tony Averlant
EBU-Titelverteidigung
Sieg / KO 2. Runde
25. August DeutschlandDeutschland Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland ItalienItalien Stefano Abatangelo
EBU-Titelverteidigung
Punktsieg (12 Runden)
14. Dezember DeutschlandDeutschland Jahnsportforum, Neubrandenburg, Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marcus Oliveira
EBU-Titelverteidigung
Punktsieg (12 Runden)
2014 5. April DeutschlandDeutschland Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Enzo Maccarinelli
WBA-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 5./6. Runde
7. Juni DeutschlandDeutschland Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland ArgentinienArgentinien Roberto Bolonti
WBA-Titelverteidigung
Punktsieg (12 Runden)
6. Dezember DeutschlandDeutschland EWE Arena, Oldenburg, Deutschland PolenPolen Pawel Glazewski
WBA-Titelverteidigung
Sieg / KO 1. Runde
2015 21. März DeutschlandDeutschland Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland DeutschlandDeutschland Robin Krasniqi
WBA-Titelverteidigung
Sieg / Aufgabe 10. Runde
5. September DeutschlandDeutschland EnergieVerbund Arena, Dresden, Deutschland DeutschlandDeutschland Konni Konrad
WBA-Titelverteidigung
Sieg / Aufgabe 8. Runde
2016 12. März DeutschlandDeutschland Jahnsportforum, Neubrandenburg, Deutschland DeutschlandDeutschland Eduard Gutknecht
WBA-Titelverteidigung
Punktsieg (12 Runden)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.sportschau.de. 
  2. Brähmer und Zbik mit tollen Siegen in Schwerin Universum Box-Promotion, 20. Dezember 2009
  3. Große Titelvereinigung: Jürgen Brähmer boxt am 8. Januar um zwei Gürtel! Universum Box-Promotion, 8. Dezember 2010
  4. Weltmeister Jürgen Brähmer reist krankheitsbedingt aus Kasachstan ab Universum Box-Promotion, 4. Januar 2011
  5. Brähmer verliert nach erneuter Absage seinen WM-Titel abendblatt.de, 19. Mai 2011
  6. Ex-Weltmeister Brähmer boxt künftig für Berliner Team, Berliner Morgenpost, vom 25. August 2012
  7. Anklage erhoben, Schweriner Volkszeitung, 12. Januar 2009
  8. Sportschau online, abgerufen am 6. Juni 2014, 23:00
Vorgänger Amt Nachfolger
Zsolt Erdei Boxweltmeister im Halbschwergewicht (WBO)
13. November 2009 – 18. Mai 2011
Nathan Cleverly
Beibut Schumenow Boxweltmeister im Halbschwergewicht (WBA)
seit 14. Dezember 2013