Jack Dann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jack Dann

Jack Mayo Dann (* 15. Februar 1945 in Johnson City, New York) ist ein in Australien lebender US-amerikanischer Science-Fiction-Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien. Er veröffentlichte über zehn Romane und zahlreiche Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Seine Werke wurden bisher in 13 Sprachen übersetztund mehrfach ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jack Danns Vater war der Anwalt und Richter Murray I. Dann, seine Mutter Edith, geborene Nash. Dann selbst beschrieb sich als „schwieriges Kind in einer sehr kleinen Stadt“. Als Heranwachsender war er Mitglied einer örtlichen Jugendbande. Als bei einem Vorfall mit Abbrennen von Feuerwerk Menschen verletzt wurden, wurde er vor die Wahl zwischen Militärakademie und Besserungsanstalt gestellt. Er entschied sich für das Militär und blieb dort zwei Jahre.

Im Anschluss begann er ein Theaterstudium in New York City. Während des Studiums erkrankte er 1965 an einer Bauchfellentzündung als Folge einer schlecht durchgeführten Blinddarmoperation. Er überlebte und verbrachte vier Monate Rekonvaleszenz auf einer Krankenstation, auf der sich mehrere Mafiosi von einer Schießerei erholten.[1]

Nach seiner Genesung zog er nach Binghamton, New York, setzte sein Studium fort und schloss 1968 mit dem Bachelor in Sozial- und Politikwissenschaften ab. Die meiste Zeit der nächsten 30 Jahre lebte er in Binghamton, immer wieder unterbrochen durch Auslandsaufenthalte, der längste drei Jahre in Malaysia.[2]

Ersten Kontakt mit Science Fiction hatte er bereits in früher Jugend durch die Bibliothek seines Vaters. In den späten 1960ern lernte er eine Anzahl namhafter Science-Fiction- und Fantasy-Schriftsteller kennen, unter anderem George Zebrowski, Pamela Sargent, Gardner Dozois, Jack C. Haldeman II und Joe Haldeman. Zebrowski und Sargent hatten gemeinsam mit Jack Dann an der Binghamton University studiert. Kurze Zeit später kam es zu ersten gemeinsamen Arbeiten mit Zebrowski, von denen 1970 die beiden Kurzgeschichten Dark, Dark the Dead Star und Traps im Magazin Worlds of If erschienenen. Zebrowski war es auch, der ihn in die Welt der Science-Fiction-Conventions und Fantreffen einführte. Dann ist seitdem ein fester Teil des SF-Fandom und dort auch sehr engagiert.[3][4]

1974 veröffentlichte er seine erste Anthologie Wandering Stars, 1977 folgte sein erster Roman Starhiker. Er hatte zuvor eine Zeit lang als Reisevertreter arbeiten müssen, da ein Verlag zunächst Interesse am Exposé des Romans bekundet, er daraufhin den Roman geschrieben und derweil Schulden gemacht hatte und als der Verlag den Roman dann doch nicht kaufte, Dann sich in finanziellen Schwierigkeiten befand.[3]

1994 zog Dann nach Melbourne und dort mit Janeen Webb zusammen, einer Science Fiction-Schriftstellerin und -Kritikerin, die er in San Francisco kennengelernt hatte und 1995 in zweiter Ehe heiratete. Seit dieser Zeit arbeiteten die Eheleute gemeinsam an vielen Projekten rund um Science-Fiction und sind sehr bekannt im australischen Fandom.[5]

Von 1970 bis 1975 arbeitete Dann als Redakteur für das Bulletin der Science Fiction and Fantasy Writers of America[6], von 1970 bis 1972 als Redaktionsassistent, danach bis 1975 war er Chefredakteur. Seit 1994 ist er beratender Redakteur für Tor Books.

Gegenwärtig lebt Jack Dann auf einer Farm in Victoria, verbringt aber auch regelmäßig Zeit in Los Angeles und New York.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dann ist vor allem bekannt als Herausgeber von Anthologien in den Genres Science Fiction, Fantasy und Horror.

Seine erste Anthologie Wandering Stars: An Anthology of Jewish Fantasy and Science Fiction (1974) enthält Geschichten von jüdischen Autoren und Geschichten, die sich mit dem Thema Judentum befassen und war in den 1970er Jahren sehr erfolgreich. 1981 folgte mit More Wandering Stars: Outstanding Stories of Jewish Fantasy and Science Fiction eine weitere Sammlung jüdischer Geschichten. 2000 gab er zusammen mit Grania Davidson Davis Everybody Has Somebody in Heaven: Essential Jewish Tales of the Spirit, eine Sammlung von Erzählungen Avram Davidsons. Trotz seiner jüdischen Wurzeln und einer Affinität zu den kulturellen Themen des Judentums beschreibt Dann sich selbst als Atheisten oder „bestenfalls“ einen Agnostiker.[4]

1987 gab er gemeinsam mit seiner ersten Ehefrau, Jeanne Van Buren In the Field of Fire heraus, eine Sammlung von SF- und Fantasy-Geschichten, deren Thema die Verarbeitung des Vietnamkriegs war, und die 1988 für den World Fantasy und den Locus Award nominiert wurde.[7] Zusammen mit Ramsey Campbell und Dennis Etchison gab er die Horror-Anthologie Gathering the Bones heraus, die vom Library Journal in die Liste der Best Genre Fiction of 2003 und in die engere Wahl zum World Fantasy Award kam.[8]

Als Herausgeber von Anthologien ist Dann aber vor allem bekannt durch eine zusammen mit Gardner Dozois herausgegebene Serie von Themen-Anthologien. Die meisten Titel der Serie erschienen bei Ace Books. Da die ersten Bände verschiedene Arten magischer Wesen wie Einhörner und Meerjungfrauen zum Thema hatten, ist die Serie auch als Magic Tales Series bekannt, aber auch als Exclamatory Series wegen der Ausrufezeichen (englisch exclamation point) im Titel, zum Beispiel Aliens!, Unicorns!, Magicats! etc. Die Anthologien decken ein breites Themenspektrum von klassischer SF bis Fantasy ab. Sowohl die Bände als auch die einzelnen Stories haben jeweils ein Vorwort der Herausgeber.

Die ersten vier Romane von Dann waren Science-Fiction. Erst mit Memory Cathedral 1995 wandte er sich Erzählungen alternativer Geschichte und Formen des magischen Realismus zu. Mehrere seiner Romane basieren auf Kurzgeschichten.

Neben den von ihm herausgegebenen Anthologien und seinen Romanen schrieb Dann über 100 Kurzgeschichten, Novellen und Erzählungen. Sie erschienen unter anderem im Omni, dem Playboy und vielen anderen Zeitschriften und Anthologien. Eine erste Sammlung erschien 1980 mit Timetipping, weitere Sammlungen folgten.

Danns Gedichte wurden in vielen verschiedenen Magazinen und Sammlungen abgedruckt. Er schrieb 1978 ein eigenes Lesebuch Christs and Other Poems. Ein Großteil ist in The Anthology of Speculative Poetry und Rod Serling Presents The Twilight Zone Magazine erschienen.

Seit seinen ersten Zusammenarbeiten mit George Zebrowski hat Jack Dann mit vielen anderen Autoren zusammengearbeitet, unter anderem mit Susan Caspar, Gardner Dozois, Jack C. Haldeman II, Michael Swanwick und seiner Frau, Janeen Webb.[9] Dann und Webbs Kurzgeschichte Niagara Falling gewann den Aurealis und den Ditmar Award.[7] Die meisten Zusammenarbeiten mit anderen Autoren waren Kurzgeschichten, von denen Dann mit The Fiction Factory 2005 eine Auswahl herausbrachte.

Seine Geschichten erinnern vom Stil her manchmal an Kafka oder Borges, können sehr komplex und anspruchsvoll und oft auch geheimnisvoll und nicht vorhersehbar sein. Dann verwendet gerne surreale, traumhafte oder halluzinatorische Elemente und spielt mit verschiedenen Realitätsebenen, verwischt den Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Wahrnehmung und es entsteht das Gefühl, das nichts so ist, wie es scheint. Sprache und die Bilder haben eine poetische Qualität, dennoch ist seine Ausdrucksweise präzise und er kann sowohl dem Dunklen und Düsteren als auch dem Hellen und Heiteren zugleich Raum geben.[10]

Jack Dann ist bekannt für akribische Vorbereitung und umfangreiche Recherche. Besonders in seinen alternativgeschichtlichen Romanen ist das deutlich spürbar. Im Fall von The Rebel: an Imagined Life of James Dean las er über 100 Bücher, um sich in den Zeitgeist und die Mentalität der 1950er Jahre einzufühlen. Wie ein Historiker geht er so weit wie möglich zurück zu den Quellen.[9] Er ist der Auffassung, dass eine Schreibblockade nicht zwangsläufig eine negative Erfahrung ist und meint, es sei eine Aufforderung des Unterbewusstseins an den Autor, mehr Nachforschungen zu einem Thema zu betreiben und über Studien und die Verarbeitung von Erfahrenem den Materialvorrat des Unterbewusstseins wieder aufzufüllen und so später aus diesem neuen Material neue Ideen für kreatives Schreiben entstehen zu lassen.[3][11]

In den 1960er Jahren beschäftigte Dann sich mit Method Acting, ursprünglich als Lernmethode für Schauspieler konzipiert. Er fand Parallelen zum Handwerk des Schreibens und nutzte die Methode für die Entwicklung seiner Romanfiguren. So verbrachte er ein Jahr bei den Sioux und nahm an deren traditionellen Riten und Zeremonien teil, um seinen Charakter John Stone aus dem Roman Bad medicine authentischer darstellen zu können.[12]

Dann plädiert dafür, dass mehr etablierte Schriftsteller den jungen, aufstrebenden Künstlern in Form von Workshops Hilfestellung geben sollten, einen eigenen Schreibstil zu entwickeln. Viele heutige Science-Fiction-Autoren haben eine Form der Grundausbildung in solchen Workshops erhalten, so auch Jack Dann, der sagt, dass die Teilnahme an solchen Workshops auch ihn geformt hat.[4][5] Seit er selbst zu den etablierten Autoren gehört, gibt er selbst regelmäßig Workshops und unterrichtet kreatives Schreiben.

Dann hat sich in vielen Genres betätigt und sagt, dass er deren Vielfalt und die sich so ergebenden literarischen Möglichkeiten schätzt. Er lässt sich daher nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen und vermischt in vielen seiner Werke Elemente aus mehrerer Genres. Die Zuordnung seiner Werke zu einem bestimmten Genre sieht er in erster Linie im Dienst der Vermarktung und als Orientierungshilfe für die Leserschaft.[12]

Charisma, Erinnerung, Mythos, Verwandlung und das Zeugnis des Holocaust sind Themen, die er für sich gefunden hat oder die bei ihm von anderen gefunden wurden.[4][12] Er behandelt sie oft als Teil transzendenter Erfahrungen, spiritueller Reisen oder einschneidender Erlebnisse, durch welche die Psyche der Protagonisten dramatisch verändert wird.[13] Viele Geschichten haben junge Menschen als Hauptfiguren, die sich im Laufe der Erzählung psychisch verändern durch Einflüsse, die von Aliens ausgehen, durch Erlebnis einer Offenbarung, durch Traumata oder anderes.

Dann zufolge haben mehrere Autoren sein Schreiben besonders beeinflusst, darunter Jorge Luis Borges, Gabriel García Márquez, J.D. Salinger und J.G. Ballard, vor allem aber Paris – Ein Fest fürs Leben, die Erinnerungen Hemingways an seine Zeit in Paris in den 1920ern hätten ihn stark beeindruckt.[14] Das Buch las er während seiner schweren Krankheit 1965.[3]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Starhiker (1977) – Welten-Vagabund 1979

Dann beschreibt die Flucht eines jungen Mannes, der von einer zukünftigen Erde entkommen ist, die von außerirdischen Besatzern beherrscht wird. An Bord eines dieser Alien-Raumschiffe macht er eine Reihe außer- und überweltlicher Erfahrungen, bevor er schließlich zur Erde zurückkehrt.

Junction (1981) – Grenzland der Hölle 1985

Eine frühere, kürzere Version dieses Romans wurde 1974 für den Nebula und den Locus Award nominiert.[7]

The Man Who Melted (1984) – Der schmelzende Mensch 1988

Robert Silverberg schrieb das Vorwort zu diesem Dann-Roman. Er ist im 21. Jahrhundert in einer postapokalyptischen Welt angesiedelt, in der die „Schreier“ der Menschheit den Tod bringen und das Land verwüsten. Raymond Mantle sucht verzweifelt nach seiner Frau, die er bei einem Angriff der „Schreier“ verlor, eine Begebenheit, an die er kaum eine greifbare Erinnerung hat. Er ist allerdings überzeugt davon, dass sie in irgendeiner Form überlebt hat und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die geschilderte Zukunft zeigt ungewöhnliche Formen des Bewusstseins, die Einführung einer neuen telepathischen Realität, verkörpert durch den „Großen Schrei“, und die Veränderung der menschlichen Moral hin zu sehr fragwürdigen Handlungsweisen bis hin zu Spielen mit menschlichen Organen.

Bemerkenswert ist unter anderem die Vision des World Wide Web in einer Form, die der heutigen sehr nahekommt. Zur Zeit der Veröffentlichung existierte das ARPANET zwar bereits, war aber nur für sehr eingeschränkte Kreise benutzbar.[15]

Der Roman wurde 1985 für den Nebula und den Locus Award nominiert. Auszüge und Kurzfassungen sind unter verschiedensten Titeln erschienen, wovon der erfolgreichste, Amnesia, ebenfalls für einen Nebula nominiert war.[7]

High Steel (1993) mit Jack C. Haldeman II

Im 22. Jahrhundert bestimmen gigantische Firmenkomplexe das Leben. Der Roman erzählt das Schicksal von John Stranger, einem Indianer, der gezwungen wird, sein Reservat zu verlassen, um im Auftrag von „Trans-United“ an einer Orbitalstation zu arbeiten. Er wird wegen seiner schamanischen Fähigkeiten angeworben, die dabei helfen sollen, eine außerirdische Botschaft zu entschlüsseln. Es entsteht ein Wettkampf mehrerer rivalisierender Unternehmen, da in der Botschaft die Bauanleitung für einen überlichtschnellen Antrieb vermutet wird.

Der Roman ist eine erweiterte Neufassung der Kurzgeschichte Echoes of Thunder von 1991.[16] 2003 arbeitete Dann an einer Fortsetzung von High Steel unter dem Titel Ghost Dance. Barbara Delaplace, die Witwe des 2002 verstorbenen Jack C. Haldeman II. sollte als Co-Autorin mitwirken.[5]

The Memory Cathedral (1995)

In seinem alternativ-historischen Roman zeichnet Dann eine Version der Renaissance, in der Leonardo da Vinci einige seiner Erfindungen, die tatsächlich nur als Zeichnungen existieren, auch wirklich konstruiert, so zum Beispiel sein Fluggerät. Im Roman verwendet da Vinci seine Geräte auch in einem Krieg im Mittleren Osten. Jack Dann legt seine Erzählung in einen Zeitabschnitt von da Vincis Leben, der sehr spärlich belegt ist. Der Roman beleuchtet das Leben und den Charakter des Erfinders und Malers innerhalb dieser Periode sehr detailliert. Es erscheinen auch andere historische Gestalten aus dem Florenz jener Zeit, darunter Machiavelli und Botticelli.

Der Titel bezieht sich auf eine Form der Mnemotechnik, den sogenannten Gedächtnispalast, ein imaginiertes Gebäude, mit dessen Hilfe Erinnerungen räumlich-visuell strukturiert werden und so besser verfügbar gemacht werden.

Der Roman wurde in zehn Sprachen übersetzt, gewann den australischen Aurealis Award 1997 und erreichte Platz eins der Bestsellerliste The Age. Die Kurzgeschichte Da Vinci Rising, basierend auf The Memory Cathedral, wurde mit dem Nebula Award ausgezeichnet.

The Silent (1998)

Jack Danns zweiter historischer Roman ist eine Ich-Erzählung aus der Sicht des Jugendlichen Edmund „Mundy“ McDowell zur Zeit des amerikanischen Sezessionskriegs 1862. Nachdem sein Heim niedergerissen und seine Mutter von plündernden Unionssoldaten vergewaltigt und ermordet wurde, reist er ziellos durch Virginia. Die schrecklichen Erfahrungen ließen ihn stumm werden, daher auch der Titel des Buchs. Dann nutzt die Reise seines Protagonisten, um die Schrecken der Schlachtfelder des Bürgerkriegs auszumalen, die sich in Wahnvorstellungen, Halluzinationen und gespenstischen Visionen symbolisch ausdrücken.

Bad Medicine (2000)

Protagonisten des Romans (Alternativtitel: Counting Coup) sind zwei Männern in ihren 60ern, der Hauswart Charlie Sarris und der indianische Medizinmann John Stone. Beide beklagen ihre verlorene Jugend, beide sind heftige Trinker und erkennen sich so als Seelenverwandte. Als Charlie entdeckt, dass seine junge Tochter schwanger und mit den Pflichten der kommenden Elternschaft überfordert ist, schließt er sich John zu einem Trip nach Florida an. John beabsichtigt seinen schamanischen Gegenspieler Whiteshirt zu treffen. Auf der Reise legen beide ein zügelloses, kriminelles und selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag. Wie sich herausstellt, hat Whiteshirt John mit einem Fluch belegt, der auch auf Charlie Auswirkungen hat und nun die schlechtesten Seiten ihres Charakters zu Tage treten lässt.

Das Buch erschien erst Jahre nach der Fertigstellung, weil der ursprüngliche Verlag Bluejay Books insolvent wurde. Eine gekürzte Version erschien 1984 in Isaac Asimov's Science Fiction Magazine 8 und kam in die engere Wahl für den Locus Award, den Nebula und den World Fantasy Award 1985.[7]

The Rebel: An Imagined Life of James Dean (2004)

Ähnlich wie in The Memory Cathedral geht es auch in The Rebel um alternative Vergangenheit, in welcher der Schauspieler James Dean nicht an den Folgen eines Autounfalls stirbt, sondern ein erfolgreicher Schauspieler, Regisseur und später dann Gouverneur von Kalifornien wird. Dean begegnet einer Menge berühmter Zeitgenossen, unter anderem Marilyn Monroe, den Kennedys und Elvis Presley.

The Economy of Light (2008)

Hauptperson dieses Horror-Romans ist ein ehemaliger Nazijäger, dessen Geschwister von Josef Mengele umgebracht worden sind. Dies treibt ihn zu einer anstrengenden Suche nach einem Wunderheiler im Amazonasgebiet, der Gerüchten zufolge in der Lage sein soll, ihn von den Auswirkungen einer geistigen Krankheit zu heilen, die er sich am Grab Mengeles zugezogen hat. Das Vorwort schrieb Michael Swanwick.

2008 ist dieses Buch in der Kategorie bester Horror-Roman für den Aurealis Award nominiert worden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Nebula Award für Da Vinci Rising
  • 1996: Aurealis Award für The Memory Cathedral[17]
  • 1997: Aurealis Awardfür Niagara Falling, mit Janeen Dann[17]
  • 1997: Ditmar Award für Niagara Falling
  • 1999: Ditmar Award für Dreaming-Down Under mit Janeen Dann
  • 1999: World Fantasy Award für Dreaming-Down Under mit Janeen Dann
  • 2002: Ditmar Award für The Diamond Pit
  • 2004: Peter McNamara Conveners’ Award
  • 2009: Ditmar Award für Dreaming Again
  • 2009: Peter McNamara Conveners’ Award
  • 2012: Aurealis Award für Ghosts by Gaslight
  • 2012: Shirley Jackson Award für Ghosts by Gaslight
  • 2017: Ditmar Award für Dreaming in the Dark
  • 2017: World Fantasy Award für Dreaming in the Dark

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane
  • Starhiker (1977)
  • Junction (1981)
  • The Man Who Melted (1984)
  • mit Jack C. Haldeman II: Echoes of Thunder (1992, auch als High Steel, 1993)
  • The Memory Cathedral: A Secret History of Leonardo da Vinci (1995)
  • The Silent (1998)
  • Bad Medicine (2000, auch als Counting Coup)
  • The Rebel: An Imagined Life of James Dean (2004)
  • The Economy of Light (2008)
  • Da Vinci Rising / The Diamond Pit (2010)
  • The Rebel: Second Chance (2015)
Sammlungen
  • Timetipping (1980)
  • Jubilee (2001)
  • Visitations (2003)
  • The Fiction Factory (2005, Sammlung von Zusammenarbeiten anderen Autoren)
  • Promised Land (2007)
  • mit Pamela Sargent und George Zebrowski: Dream of Venus (2012)
  • mit George Zebrowski: Decimated (2013)
  • Concentration (2016)
Magic Tales-Anthologien (mit Gardner Dozois, auch bekannt als Exclamatory Series)
Weitere Anthologien
  • Wandering Stars: An Anthology of Jewish Fantasy and Science Fiction (1974)
  • mit George Zebrowski: Faster than light: An Original Anthology About Interstellar Travel (1976)
  • mit Gardner Dozois: Future Power: A Science Fiction Anthology (1976)
  • Immortal: Short Novels of the Transhuman Future (1978)
  • More Wandering Stars: Outstanding Stories of Jewish Fantasy and Science Fiction (1981)
  • mit Jeanne Van Buren Dann: In the Field of Fire (1987)
  • mit Jack C. Haldeman II und Harlan Ellison: Run for the Stars / Echoes of Thunder (1991)
  • mit Pamela Sargent und George Zebrowski: Three in Time: White Wolf Rediscovery Trio, Volume 1 (1997)
  • mit Pamela Sargent und George Zebrowski: Three in Space: White Wolf Rediscovery Trio, Volume 2 (1998)
  • mit Janeen Webb: Dreaming Down-Under: Thirty-one Original Stories From the Wild Side of Australian Speculative Fiction (1998)
  • Nebula Awards 32: SFWA's Choices for the Best Science Fiction and Fantasy of the Year (1998)
  • mit Ramsey Campbell und Dennis Etchison: Gathering the Bones: Thirty-three Original Stories From the World's Masters of Horror (2003)
  • Nebula Awards Showcase 2005: The Year's Best SF and Fantasy of the Year, Selected By the Science Fiction and Fantasy Writers of America (2005)
  • Dreaming Again: Thirty-Five New Stories Celebrating the Wild Side of Australian Fiction (2008)
  • mit Jonathan Strahan: Legends of Australian Fantasy (2010)
  • mit Nick Gevers: Ghosts by Gaslight: Stories of Steampunk and Supernatural Suspense (2011)
  • mit Pamela Sargent und George Zebrowski: Dream of Venus and Other Science Fiction Stories / Decimated: Ten Science Fiction Stories (2012)
  • Dreaming in the Dark (2016)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jack Dann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Murray Waldren: An interview with JACK DANN, erschienen in The Weekend Australian, 1999, abgerufen am 25. Dezember 2017
  2. Gold Down-Under. In: Locus. Mai 1999, abgerufen am 26. November 2012.
  3. a b c d Meredith Morgenstern: The Rose & THorn: An Interview with the Author Jack Dann (Memento vom 13. Mai 2008 im Internet Archive)https://web.archive.org/web//
  4. a b c d Nick Gevers: J.D. meets J.D. as Jack Dann writes from down under about the imagined life of James Dean (Memento vom 20. März 2008 im Internet Archive)
  5. a b c Leigh Blackmore: Time and Memory. In: Tabula Rasa. 2003, abgerufen am 20. Januar 2009.
  6. Alison Neale, Elizabeth Sleeman: International Who's Who of Authors and Writers 2004. Routledge, New York 2003, ISBN 1-85743-179-0.
  7. a b c d e Index of Literary Nominees. In: The Locus Index to SF Awards. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2008; abgerufen am 28. Januar 2009. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.locusmag.com
  8. Adam-Troy Castro: Off the Shelf. In: Sci Fi Weekly. Sci Fi Channel, 2003, archiviert vom Original am 30. August 2007; abgerufen am 22. Januar 2009.
  9. a b Teri Smith, Jean Marie Ward: Jack Dann: Leather Jackets and Leonardo. In: Crescent Blues. 2006, abgerufen am 22. Januar 2009.
  10. Roger Zelazny: Introduction. (Einleitung) In: Jack Dann: Timetipping. Doubleday and Company, 1980, ISBN 0-385-14338-9, S. xii-xiii.
  11. Nancy Kress: Beginnings, Middles and Ends. Writer's Digest Books, 1999, ISBN 0-89879-905-8, S. 99.
  12. a b c Killian Melloy: Jack Dann interviewed by Kilian Melloy. In: Infinityplus. 2004, abgerufen am 28. Januar 2009.
  13. John Kessel: Out of the Box. (Einleitung) In: Jack Dann: Jubilee. Voyager, Sydney 2001, ISBN 0-7322-6719-6, S. 3.
  14. Frances Atkinson: Influences. In: The Sunday Age. Agenda Section, 29. Juli 2001, S. 10.
  15. Nader Elhefnawy: The Man Who Melted by Jack Dann. In: Strange Horizons Reviews. August 2007, abgerufen am 29. Januar 2009.
  16. Jack Dann: Jack Dann: Bibliography. In: Jack Dann: The official website. Archiviert vom Original am 25. Januar 2008; abgerufen am 4. Februar 2009.
  17. a b Aurealis winners, 1995–2006 (Memento des Originals vom 27. Juni 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aurealisawards.com (PDF; 727 kB)