Löderburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 51° 52′ 41″ N, 11° 32′ 21″ O

Löderburg
Stadt Staßfurt
Wappen von Löderburg
Höhe: 67 m ü. NN
Fläche: 19,84 km²
Einwohner: 3448 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 174 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 2003
Postleitzahl: 39446 Löderburg, Staßfurt
Vorwahl: 039265
Löderburg (Sachsen-Anhalt)
Löderburg

Lage von Löderburg in Sachsen-Anhalt

Löderburg ist eine Ortschaft der Stadt Staßfurt im Salzlandkreis in der Magdeburger Börde im Zentrum Sachsen-Anhalts, mit rund 3.500 Einwohnern. Löderburg liegt 34 Kilometer südlich von Magdeburg und 58 Kilometer nördlich von Halle. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1170 n. Chr., trat Löderburg nie groß in Erscheinung. Der Ort ist bereits seit 1600 eine Gemeinde, da er sich mit Athensleben zusammenschloss. Löderburg wurde bekannt durch den großen Salz- und Kohleabbau in der Region. Heute ist Löderburg der größte Ortsteil der Stadt Staßfurt, mit einer Fläche von 19,84 km² (Quadratkilometern) und einer Einwohnerzahl von 3448 Personen. Der Ort liegt an der Bode und besitzt zwei Übergänge darüber.

Bei Löderburg liegt das Touristenzentrum „Am Löderburger See“, welches ein bedeutender Freizeitort im Raum um Staßfurt ist. [2]

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt Staßfurt im Salzlandkreis

Löderburg liegt etwa 3,5 km in nordwestlicher Richtung vom Stadtkern und etwa 1 km vom Ortsausgang Staßfurts entfernt. Als Folge des bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts betriebenen Bergbaus entstanden zahlreiche Seen (teilweise mit künstlicher Haltung des Wasserstandes), die das Gesicht des Ortes heute mitprägen. Am Ort verläuft die Bode in Süd-Ost-Richtung. Dieser Fluss entspringt im Harz und mündet bei Nienburg in die Saale. Die Kreisstraße 1303 stellt Verbindungen zur Landesstraße 71 her, die nur etwa 1 km vom Ort entfernt liegt, und in Atzendorf zu den Landesstraßen 70 und 50 führt.

Löderburg liegt an der Bode in der fruchtbaren Magdeburger Börde und ist dadurch umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, entlang der Ufer der Bode erstreckt sich ein schmales Waldgebiet. Um Löderburg liegen die Orte Lust und Athensleben im Norden, Neu Staßfurt im Osten, Atzendorf und Förderstedt im Nordosten und Staßfurt im Süden. Alle umliegenden Orte zählen zum Stadtgebiet Staßfurts im Salzlandkreis.

Luftbild und Schematischer Aufbau Löderburgs

Nachbarortschaften und -gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Loederburg.png Athensleben
3 km
Wappen Loederburg.png Lust (Staßfurt)
2,5 km
Wappen Atzendorf.png Atzendorf (Staßfurt)
7 km
Wappen Einheitsgemeinde Hecklingen.png Groß Börnecke
5 km
Nachbargemeinden Wappen Stassfurt.png Neu Staßfurt
1 km
Wappen Einheitsgemeinde Hecklingen.png Hecklingen
4 km
Wappen Einheitsgemeinde Hecklingen.png Gänsefurth
1 km
Wappen Stassfurt.png Staßfurt
2 km
Bode bei Löderburg
Bodebrücke Löderburg
Fußgänger Bodeübergang am Thie

Wasseranbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg liegt direkt östlich an der Bode. Der Ort besitzt einen Verkehrsübergang in Richtung Löderburger See und einen Fußgängerübergang am Thie. Die Bode war zudem einer der Hauptgründe zur Niederlassung und der damit folgenden Entstehung des Orts. In der Nähe des Ortes liegen die Wehre von Staßfurt-Nord und Rothenförde.

Seen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg besitzt mehrere Seen wie die Laake, den Salzteich, den Kreuzteich und den Seemann welche aus den ehemaligen Tagebauen um Löderburg entstanden, da sich diese nach ihrer Stilllegung mit Wasser füllten. Zudem kommt der Löderburger See welcher als Touristenzentrum umgebaut wurde; alle anderen Seen werden als Anglerseen genutzt; alle Seen sind reine Süßwasserseen, da in den Gruben ausschließlich Kohle abgebaut worden war.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der durchschnittliche Jahresniederschlag Löderburgs liegt bei etwa 500 mm. Gemessen am gesamtdeutschen Durchschnitt gilt das als niedrig; dies tritt daher auf, da der Ort noch im Regenschatten des Harzes liegt. Der trockenste Monat ist der März, niederschlagsreichster Monat ist Januar. Wärmster Monat ist der Juli, kühlster Monat ist laut Statistik der Januar, mit 7 Stunden zeigen sich die meisten Sonnenstunden im Juni und Juli, der Durchschnitt liegt aber deutlich geringer bei nur etwa 3,9 Stunden pro Tag.

Klimadiagramm Löderburgs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monatliche Klimadurchschnitte in Löderburg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 4 8 13 18 22 24 23 20 14 7 3 Ø 13,2
Min. Temperatur (°C) −3 −2 0 4 8 11 13 13 10 6 2 -2 Ø 5
Sonnenstunden (h/d) 1,0 2,0 3,0 5,0 6,0 7,0 7,0 6,0 5,0 3,0 1,0 1,0 Ø 3,9
Regentage (d) 17 15 13 14 14 13 14 13 13 14 15 15 Σ 170
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
2
−3
4
−2
8
0
13
4
18
8
22
11
24
13
23
13
20
10
14
6
7
2
3
-2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
{{{nbjan}}} <div title="Januar" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbfeb}}} <div title="Februar" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbmär}}} <div title="März" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbapr}}} <div title="April" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbmai}}} <div title="Mai" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbjun}}} <div title="Juni" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbjul}}} <div title="Juli" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbaug}}} <div title="August" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbsep}}} <div title="September" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbokt}}} <div title="Oktober" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbnov}}} <div title="November" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px"> {{{nbdez}}} <div title="Dezember" style="background: #8AB0FF; border-color: #739CF1; border-style: solid; border-width: 0px 1px 0px 1px; width: 19px; height:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator *px">
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Löderburg hat ganzjährig ein gemäßigtes Klima mit kühlen Wintern, warmen Sommern und milden Wechseljahreszeiten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die Provinz Sachsen in Preußen 1815–1945

1170 n. Chr. wurde Löderburg erstmals urkundlich erwähnt; zu diesem Zeitpunkt wurde auch die Ludwigsburg bei Löderburg errichtet, welche auch späterer Namensgeber des Ortes war; zudem besaß der Ort eine Kirche und ein Pfarrhaus. Um 1600 übernahm Löderburg die Verwaltung von Athensleben, das zu dieser Zeit ein kleiner Ort von Fischern und Kaufleuten war. Dies führte später zu einem Zusammenschluss der Orte und somit zu einem gemeinsamen Ortsherren. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wohnten ca. 46 steuerpflichtige Personen und deren Familien in Löderburg, die zu großen Teilen aus Bauern und Handwerkern bestanden. Zu dieser Zeit gab es nur wenige Verbindungen zu anderen Orten, da das Gebiet von großen Sümpfen umgeben war. 1726 und 1748 brachen Großbrände in Löderburg aus, die auf mehrere Gebäude und sogar die evangelische Kirche der Gemeinde übergriffen, es wurde aber niemand getötet.

Am 5. Mai 1809 zog Ferdinand von Schill, der auf dem Weg von Dessau nach Dodendorf bei Magdeburg mit seiner Garnison durch Löderburg. Dort begann dann die Schlacht bei Dodendorf. Voller Tatendrang schloss sich Schill der Löderburger Bürger Heyer an, der von da an nicht mehr nach Löderburg zurückkehrte. Heyer ist der heutige Namensgeber für die Heyerstraße am Thie in Löderburg. 1815 gehörte Löderburg zur Preußischen Provinz Sachsen, die in direkter Nähe eine Grenze des Gebiets zur Provinz Anhalt hatte. 1861 lebten in Löderburg bereits 852 Einwohner.

1877 wurde der Ortsteil Thie über einen Damm geographisch und politisch mit Löderburg verbunden, was dazu führte, dass Löderburg die erste Dorfschule bekam, die sich am Thie befand.

1848 begann der Bau des ersten Braunkohlenwerks in Löderburg; zu diesem Zeitpunkt lebten hier etwa 1.050 Einwohner im Ort. Nach dem großen Aufschwung durch die Salz Schächte und der Pottaschefabrik wuchs die Einwohnerzahl von Löderburg sehr schnell, im Jahr 1880 waren es bereits 1.918 Einwohner, durch den großen Einwohnerzuwachs wurde dann die erste Feuerwehr in Löderburg von Alexander von Boremsky gegründet. Und im Jahr 1900 wuchs die Einwohnerzahl auf 5.500 Personen. Der Aufschwung brachte auch infrastrukturelle Vorteile, es wurde die erste richtige Schule der Gemeinde gebaut, eine Gemeindeverwaltung errichtet und ein Gasthof in Löderburg gegründet. Doch nach der Schließung der Salzbergwerke und Kohlegruben ging die Einwohnerzahl wieder etwas zurück, im Jahr 1926 waren es dann nur noch 4.200 Einwohner und 3.785 Einwohner im Jahr 1928. 1885 begann der Bau der ersten festen Straßen in Löderburg und 1900 gab es eine Verbindung an die nach Staßfurt führende Staßfurter Straßenbahn, der Betrieb wurde allerdings 1957 wieder eingestellt. 1945 wurden im Braunkohletagebau bei Löderburg aufgrund der Kohleknappheit immer weitere Möglichkeiten zum Kohleabbau entwickelt; dieser Standort war dabei bedeutend, als zum Beispiel Schüttelrutschen und Transportbänder erstmals eingesetzt wurden und bereits um 1939 genutzt wurden, außerdem begann hier die Einführung des Kurzstrebbruchbaues (1944) und des ersten Steigkettenförderers der DDR im Kurzstreb (1951). 1952 wurde der Tagebau wegen zu geringer Abgaben geschlossen. Infolge deines Grubenunglücks im Jahr 1935 wurde zum Gedenken an die Grubenarbeiter ein Holz Kreuz errichtet, doch nach einigen Jahren zerfiel es und am 26. April 2004 wurde ein neues 7,5 m hohes Stahlkreuz am Ortsausgang Richtung Lust errichtet. Nach der Schließung entstanden in den Gruben Seen, die heute als Anglerseen genutzt werden; der größte See ist der Löderburger See der etwa 400 m außerhalb von Löderburg liegt und als Badesee genutzt wird.

Infolge der DDR-Zeit entstanden in Löderburg neue infrastrukturelle Orte, wie das Großwohngebiet mit den für die DDR typischen Plattenbauten, der Sportplatz, eine Kindertagesstätte bzw. ein Schulhort, eine Kaufhalle, die noch heute steht, aber vom direkt daneben errichteten NP-Markt ersetzt wurde, und eine Sekundarschule, die heute als Wohnblock genutzt wird, und ein Bürgerhaus, welches zusätzlich als Schießübungscenter des Schützenvereins, sowie als Wahlort für Kommunal-, Landes-, und Bundeswahlen genutzt wird. Im Zuge einer Gebietsreform in Sachsen-Anhalt verlor Löderburg am 1. März 2003 seinen Status als eigenständige Gemeinde und ist seitdem ein Ortsteil der Stadt Staßfurt.[3] Zur früheren Gemeinde Löderburg gehörten auch die Ortschaften Athensleben, Lust und Rothenförde, die aber weiterhin das Wappen von Löderburg führen. Seit 2007 läuft das umfangreiche Sanierungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt Stark-III in Löderburg, in dem alle Straßen des Kernortes neu saniert werden, sowie eine Förderung von privaten Fassadensanierungen.

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namensentwicklung von Löderburg ist auf die Ludwigsburg zurückzuführen, auf der der Adlige Ludwig regierte und somit zur Entstehung des Ortes führte. Dadurch ergaben sich die folgenden Namen, die sich immer wieder nach der Deutschen Neuschreibweise richteten.

  • 1170 – Luderdeborch
  • 1180 – Luderdeburg
  • 1658 – Lödderburgk, Loderdeburgk, Loderburg, Loederburg
  • seit 1700 – Löderburg

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung von Löderburg hat sich im Laufe der Zeit immer an historischen Ereignissen orientiert, wie zum Beispiel um das 20. Jahrhundert als kurz zuvor ein großer Anstieg der Einwohnerzahl zu vermerken war, was sich an der Bergbausituation zurückzuführen lässt, oder der daraus folgende Abstieg nach der Schließung der Bergwerke und Tagebaue.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
woher stammen die Einwohnerzahlen der vergangenen Jahre?

Einwohnerentwicklung Löderburgs (tabellarisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1817 493
1820 467
1822 481
1825 484
1828 521
Jahr Einwohner
1831 520
1834 543
1837 553
1840 593
1843 592
Jahr Einwohner
1846 611
1849 643
1852 709
1855 720
1858 766
Jahr Einwohner
1861 852
1864 1004
1867 1050
1871 1285
1875 1526
Jahr Einwohner
1880 1918
1900 5500
1910 4603
1925 3880
1927 3825
Jahr Einwohner
1928 3785
1930 3876
1933 3490
1939 3262
2012 3448

Quelle: Website der Deutschen Gemeinden, Seite von Löderburg

Einwohnerentwicklung Löderburgs (graphisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bürger- und Schützenhaus Löderburg

Öffentliche Einrichtungen von Löderburg sind neben der Gemeindeverwaltung und der Feuerwehr der „Löderburger Hof“ und das Bürger- und Schützenhaus Löderburg, welches für Großveranstaltungen und Privatfeiern genutzt werden kann.

Jugend- und Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort verfügt über diverse an Bildungs- und Jugendstätten wie zum Beispiel:

Bildungsstätten: Grundschule Löderburg (GSL)

Kita/Hort: Kindertagesstätte Zwergenland

Jugend-Center: Kinder- und Jugendzentrum Löderburg

Wohnlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zu DDR Zeiten errichtete neue Ortskern zeichnet sich durch eine große Anzahl an Wohnblocks aus, welche heute zu großen Teilen von der Umland-Wohnungsbaugesellschaft mbH und der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Staßfurt verwaltet werden. Zudem wurden die zwei großen Siedlungsgebiete, Am Wasserturm und die Friedrich-Wolf Siedlung neu errichtet, dies sind Siedlungsgebiete mit Einfamilienhäusern, zudem werden im Bereich der Seen um Löderburg neue Wohnviertel geschaffen. Der Ort spricht vor allem junge Familien mit Kindern an, da sich der Ort durch dein attraktives Wohnangebot auszeichnet, welches sich durch mehrere Wohnungen, Spielplätze, einer Kindertagesstätte mit Schulhort sowie der Grundschule abzeichnet.

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg ist umgeben von guten landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Magdeburger Börde mit Bodenwertzahlen von 90 und mehr. In der Region werden neben Zuckerrüben, Raps und Mais auch verschiedenste Getreidesorten angebaut.

NP Markt in Löderburg

Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort befindet sich ein Discounter, der NP-Markt, der eine Grundversorgung an Lebensmitteln stellt. Zudem befinden sich in Staßfurt mehrere Discounter und große Warenhandelsfilialen; außerdem befinden sich im Ort drei Fleischereifachgeschäfte und zwei Backshops. Weiterhin befindet sich im Ort ein Allgemeinarzt, eine Physiotherapiepraxis, zwei Zahnärzte und eine Apotheke.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptstraße in Löderburg

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der R1 verläuft auch durch Staßfurt. Rechts zu sehen ist der Fluss Bode
PKW-Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg besitzt eine Anschlussstelle über Staßfurt an die A 14 Magdeburg–Halle–Dresden. Die autobahnähnliche Schnellstraße B 6 (auch „Nordharzautobahn“ genannt) verläuft etwa 12 Kilometer südlich des Orts. Mehrere Landstraßen sorgen für regionale Verknüpfung des Ortes.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es verkehren regelmäßig Linienbusse der Nahverkehrsbetriebe Kreisverkehrsgesellschaft Salzland mbH (KVG) mit den Übergruppen: Starker Nahverkehr, Magdeburger Regionalverkehr (marego) und der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt, welche für eine Regionale anbindung nach Staßfurt, Aschersleben und Egeln aber auch Magdeburg sorgen.

Radverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg liegt am bedeutenden Europaradweg R1 welcher sich durch eine große Anzahl von Städten in Europa zieht, Der weg ist mit typisierten Schildern gekennzeichnet, welche das Synonym R1 und ein Fahrradsymbol zeigen.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In direkter Nähe von Löderburg befinden sich mehrere Bahnhöfe und Zughaltestellen, wie der Staßfurter Bahnhof, oder die sich bei Neundorf und Förderstedt befindlichen Zughaltestellen. Die Gemarkung Löderburg wurde tangiert durch das Industriegleis Staßfurt – Neu-Staßfurt – Schacht VI, welches heute nördlich des ehemaligen Bahnübergangs Triftweg stillgelegt und teilweise abgebaut ist.

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Löderburg

Die Freiwillige Feuerwehr Löderburg ist eine Stützpunktfeuerwehr im Raum Staßfurt.

Sie wurde von Alexander von Boremsky am 1. April 1885 gegründet. Damals waren es 14 freiwillige Kameraden, als Kommandant fungierte Alexander von Boremsky.

Die Freiwillige Feuerwehr Löderburg ist eine Ortsfeuerwehr der Stadt Staßfurt. Sie verfügt insgesamt über 66 Mitglieder, davon sind 48 aktiv und zwei in der Alters- und Ehrenabteilung tätig. In der Jugendfeuerwehr verrichten 16 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren ihren Dienst.

Da dieser Standort eine Stützpunktfeuerwehr ist, verfügt sie über umfangreiche Technik, Ausrüstung und Fahrzeuge: Tanklöschfahrzeug 16/25, Löschgruppenfahrzeug 8/6, Mehrzweckfahrzeug, Gerätewagen, Feuerwehranhänger und einem Rettungsboot. Die Ortsfeuerwehr Löderburg fährt jährlich durchschnittlich 50 bis 70 Einsätze, die hauptsächlich aus Hilfeleistungen und Brandbekämpfung bestehen. Eine wöchentliche Ausbildung findet freitags ab 18.00 Uhr im Feuerwehrhaus der Feuerwehr statt, aber auch Lehrgänge sowie Schulungen werden im FTZ Staßfurt und BKS–Heyrothsberge regelmäßig besucht.

Auch der Feuerwehrsport spielt eine Rolle, im Lauf der Jahre wurden etliche Erfolge der Wettkampfmannschaften verzeichnet. Neben zahlreichen Öffentlichkeitsarbeiten, die mittlerweile schon etwas Traditionelles haben wie z. B. das jährliche Osterfeuer und das Nikolausfest, unterstützt die Freiwillige Feuerwehr benachbarte Vereine und Kindertagesstätten der Umgebung bei Veranstaltungen, Festumzügen oder durch Präsentation und Vorführung der Feuerwehrtechnik.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Touristenzentrum Am Löderburger See

Löderburger See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Löderburger See

Der Löderburger See ist einer der größten Badeseen in der Region durch das Touristenzentrum und das Wakeboardcenter ist es ein bedeutender Touristenmagnet für Löderburg entstanden. Er ist aus einem der ehemalig größten Tagebaue im Bereich Staßfurt entstanden, welcher 1918 eröffnet worden war. Anfang der 1970er Jahre wurde der ca. 36 ha große Restlochsee zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut und im Juli 1977 eingeweiht. Nach 1990 wurde das Tourismuszentrum „Löderburger See“ privatisiert, bevor es der Gemeinde Löderburg 2001 Rückübertragen wurde, aber immer noch Privat verwaltet wird.

Wasserturm in Löderburg
Gemeindeverwaltung Löderurg

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Dorfplatz findet man die Gemeindeverwaltung des Ortes. In der Nähe befindet sich auch die „Glück Auf“ Apotheke, sie wurde im Jahr 1901 gegründet und wurde 1949 verstaatlicht, aber um 1990 wieder privatisiert[4],zudem gibt es einen historischen Torbogen, der die ehemalige Einfahrt eines Guts war. Etwas weiter westlich befindet sich die Evangelische Dorfkirche St. Jakobi, und am Ortsausgang Richtung Staßfurt der 1912 erbaute Wasserturm Löderburg, er dient seit dem 6. Juni 1998 als Aussichtsturm und ziert die Ansicht Löderburgs als Standardmotiv. Außerdem hat der Ort neben dm NP-Markt zudem noch eine alte Kaufhalle, die aber bereits seit 1995 nicht mehr genutzt wird; seither dient der NP-Markt als Versorgungsmarkt.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zur Gemeindeverwaltung befindet sich im selben Gebäude ein Heimatmuseum, welches den Haushalt vor 1960 und teilweise die Geschichte des Orts widerspiegelt. Der Heimatverein und Museum Löderburg sind stetig beim Festumzug des Staßfurter Salzlandfestes mit einer Umzugsgruppe vertreten.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort beherbergte vor 1980 gleich zwei Filmtheater, wovon das Filmtheater, welches sich im Ortskern befand, abbrannte; das andere, welches sich im Gemeindeteil Löderburg-Thie befand, wurde später geschlossen.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grubenarbeiter Denkmal Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gedenkkreuz bei Löderburg

Das Stahlkreuz am Ortsausgang (Richtung Lust (Staßfurt)) erinnert an die verunglückten Grubenarbeiter des Bergbaus in Löderburg. Da das ehemalige Holzkreuz verfallen war, wurde am 26. April 2004 ein 7,5 m hohes Stahlkreuz errichtet.

Opferdenkmal Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Opferdenkmal in Löderburg

1966 wurde in deutscher und französischer Sprache ein Opferdenkmal errichtet und 1992 auf deutsch erneuert, welches die Worte auf dem Linken Stein ziert: DEN OPFERN DES 1. U. 2. WELTKRIEGES ZUM GEDENKEN und auf dem rechten Stein in Deutsch: EHRENDES GEDENKEN DEN VON FASCHISTEN ERMORDETEN INTERNATIONALEN WIDERSTANDSKÄMPFERN IN DER SCHACHTANLAGE VI. In jedem Jahr findet am 19. Juni und 1. September eine Kranzbeilegung durch den Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt und des Ortschefs der Gemeinde Löderburg statt.

Gedenkstein Alexander von Boremsky[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein Alexander von Boremsky

Der Gedenkstein zur Erinnerung an Alexander von Boremsky, dem Gründer der Feuerwehr Löderburg wurde 2003 von der Freiwilligen Feuerwehr Löderburg errichtet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg veranstaltete bereits als Gemeinde viele Events, nach der Eingemeindung nach Staßfurt blieben aber diese Traditionen erhalten, wahrscheinlich auch weil sich die Freiwillige Feuerwehr Löderburg so stark dafür engagiert. Die Heute bestehenden Veranstaltungen sind:

Naherholungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Löderburger See als Naherholungsgebiet gibt es um den Ort verschiedene Kleingartenanlagen die für viele Bewohner ein wichtiger Freizeitpunkt sind.

Kleingartenvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Löderburg ansässigen Kleingartenvereine sind:

  • Kleingartenverein „Thiedamm + Laake“ e.V. Löderburg
  • Kleingartenverein „Am Friedhof“ e.V. Löderbug
  • Kleingartenverein „Am Sportplatz“ e.V. Löderburg
  • Kleingartenverein „Am Wasserturm“ e.V. Löderburg

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortschaftsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3
1
2
2
1
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 35,2 %
 %
40
30
20
10
0
38,1 %
20,2 %
12,9 %
10,4 %
6,1 %
2,29 %
Vehlgut, Klaus-Dieter
Wirth, Oliver
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Der Rat des Orts besteht in der 2009 begonnenen Legislaturperiode aus 9 Ratsmitgliedern.

(Stand: Kommunalwahl am 10. Juni 2009)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Löderburg:

  • 1852 bis 1857: Christoph Wallstabe
  • 10. Juli 1857 bis 1871: Andreas Rühle
  • 20. November 1871 bis 30. Juni 1886: Sebastian Kurtz
  • 1. Juli 1886 bis 8. November 1904: Andreas Heyer
  • 3. Dezember 1904 bis 31. Juli 1919: August Lange
  • 6. Oktober 1919 bis 21. Juli 1924: Karl Lohe
  • 1924 bis 1929: Otto Dolge
  • 1929: Hermann Hoffmann
  • 1973 bis 1989: Werner Danneberg
  • 1990 bis 1994: Christian Neubauer
  • 1994 bis 2002: Rolf Funda
  • 2002 bis 2003: Dieter Pratsch
Profilbild von Elvira Bartsch

Seit der administrativen Zugehörigkeit zur Stadt Staßfurt, die am 28. Februar 2003 in Kraft trat, besitzt die Ortschaft Löderburg einen Ortsbürgermeister. Dieses Amt wird seither von Elvira Bartsch geführt.

Wappen Loederburg.png

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein gelber Mann mit gelber Kleidung, der in seiner rechten Hand drei Ähren und in der linken Hand einen Fisch hält.“ Das Wappen wurde 1994 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet; neben Löderburg nutzen es auch Athensleben, Lust (Staßfurt) und Rothenförde, durch die frühere Gemeindezugehörigkeit.

Bedeutung des Wappens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegelmarke Gemeinde Löderburg

Die Ähren des Wappens sollen die Landwirtschaft, die sich vor allem zur Gründerzeit auf Getreide bezog, symbolisieren, der Fisch steht für die Anglerseen um Löderburg, welche einen hohen Fischbestand aufweisen.

Untergeordnete Orts- und Gemeindeteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg sind verwaltungstechnisch die drei Ortsteile Athensleben, Lust und Rothenförde zugeschrieben. Nach der Eingemeindung nach Staßfurt wurden diese Gleichzeitig mit nach Staßfurt übertragen, sie werden aber von Löderburg politisch mitverwaltet.

Gemeindeteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Löderburg-Thie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einzige Gemeindeteil von Löderburg ist der Thie welcher den Namen vom Volksversammlungsplatz Thie hat. Der Thie wurde 1877 mit der damaligen Gemeinde Löderburg über einen Damm verbunden, diese Stelle heißt noch Heute Thiedamm obwohl es keinen Damm mehr gibt. Vor der Vereinigung mit Löderburg war der Thie eine eigenständige Gemeinde mit einer Verwaltung, einer Schule einem Lebensmittelladen und einer Sporthalle. Der Thie war Versammlungsplatz für Innenpolitische Entscheidungen der Bevölkerung. Nach der Verbindung mit Löderburg verfielen die öffentlichen Einrichtungen und zogen sich zum Kernort Löderburgs, zu dieser Zeit entstanden auch die Tagebaue um den Thie, welche Heute kleine Anlegerseen sind. Der Thie wird seitdem als Gemeindeteil von Löderburg anerkannt.

Bedeutung des Thie´s für Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Thie war damalig ein Versammlungspunkt welcher später zu einer Gemeinde wurde, Heute ist der Thie ein großer Gemeindeteil von Löderburg, er besitzt eine Sporthalle, in der der „Black Horse Square Dance Verein Löderburg“ ist, mehrere Anglerseen und die Heizungs- und Lüftungsbaugesellschaft AERMA. Der Gemeindeteil macht etwa ein fünftel der Bevölkerung von Löderburg aus.

Wahlen und Wahllokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Wahlen finden in Löderburg im Bürger- und Schützenhaus Löderburg (ersatzweise: im Kinder – und Jugendzentrum Löderburg) und der Grundschule von Löderburg statt. Löderburg ist ein wählerischer Unterpunkt, da die Eingemeindung nach Staßfurt eine Bürgermeisterwahl unnötig macht, dennoch gibt es einen Ortsbürgermeister. Die Wahlbeteiligung in Löderburg bei der letzten Kommunalwahl (2009) lag bei 35,2 % das entspricht 717 Wählerinnen und Wählern.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Sporthalle in Löderburg

Sportliche Aktivitäten in Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1988 findet jährlich der Gänsefurther Schlossbrunnen-Triathlon statt, welcher aus einem Schüler und einem Fitness/Staffel Triathlon der Gänsefurther Sport Bewegung e.V. am Löderburger See stattfindet. Außerdem veranstaltet der Jugendclub Löderburg in den Sommerferien einen Kindersportwettstreit.

Sportvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SV Bode 90 Löderburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV Bode 90 Löderburg ist ein 1990 gegründeter Regionaler Sportverein, der interne Fußballverein FC Bode 90 Löderburg nimmt fast ausschließlich an Spielen der Kreisliga teil. Der Verein spielt im Kreisverband Salzland im Salzlandkreis und konnte seither durchschnittlich viele Erfolge auf Kreisebene verzeichnen. Zudem hat der Verein eine Tischtennisabteilung in Kreisliga.

Weitere Sportvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Löderburg bestehenden Sportvereine neben dem FC Bode 90 Löderburg sind:

  • 1. Line-Dance-Verein Staßfurt e.V.
  • 1. Schützengilde Löderburg 1922 e.V.
  • Sportfischerverein e. V. Löderburg/Hecklingen
  • Tischtennisverein des SV Bode 90 Löderburg
  • Marineclub Löderburg e.V. / Seesportzentrum Löderburger See

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sportstätten sind der Sportplatz Karlstraße in Löderburg, die neue Sport- und Mehrzweckhalle, welche sowohl für Schul- und Vereinssport als auch für größere Veranstaltungen genutzt wird und die alte Sporthalle am Thie, welche den 1. Line-Dance-Verein Staßfurt e.V. beherbergt.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 gab es eine große Debatte zum Thema „Ausbau der Infrastruktur in Ortsteilen von Staßfurt“ bei diesem “Wettstreit” ging es darum welcher Ortsteil von Staßfurt die Ortskernsanierung erhält. Die Favorit bei diesem Ereignis waren die Orte Neundorf und Löderburg welche fast auf einer Stufe standen. Letztendlich entschied sich das Land für Löderburg, da hier mehr Einwohner leben und der Ort Straßeninfrastruktur halber besser geprägt ist als Neundorf.

Im Jahr 2012 gab es im Ort ein großes Hochwasser, wobei vor allem die niedrig gelegenen Gebäude an der Bode betroffen waren. Für das Jahr 2016 sind daher Hochwasserschutzmaßnahmen geplant, welche sich durch die Errichtung von Dämmen und Hochwasserschutzmauern abzeichnen wird.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander von Boremsky (* 1856 in Ziegenhals; † 4. August 1899), Gründer der Freiwilligen Feuerwehr Löderburg

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religiöse Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur evangelischen St. Jakobigemeinde gehört die gleichnamige Kirche am Kirchplatz, welche 1866 eingeweiht wurde. Das zuständige Pfarramt befindet sich in Förderstedt.[5] Die Kirche gehört zum Kirchenkreis Egeln im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Die katholische Kirche St. Josef, welche in der Gänsefurther Straße liegt, wurde 1902 erbaut, da sich zu dieser Zeit, ausgelöst durch den Arbeitskräftebedarf im Bergbau und in der Landwirtschaft, wieder Katholiken im mit Einführung der Reformation evangelisch gewordenen Löderburg niedergelassen hatten. Da die Zahl der Katholiken wieder abgesunken war, wurde die Kirche im Jahre 2011 dauerhaft geschlossen.

Die Friedhofskapelle, welche sich im Friedhofspark des Löderburger Friedhofs befindet, wird als Verabschiedungseinrichtung und Gedenkzentrum Verstorbener genutzt.

Weitere Kirchengemeinden befinden sich in Staßfurt und den eingemeindeten Ortschaften.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Danzfuß: O du Heimatflur! - Ein schlichtes Buch unserer Heimat, gleichzeitig eine kurze Chronik von Löderburg und Athensleben, gedruckt in der Buchdruckerei des Eckartshauses, Eckartsberga i. Thür., 1930.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Löderburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.buergermeisterzeitung.info
  2. www.stassfurt.de
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. www.apotheke-loederburg.de/
  5. http://www.kirchenkreis-egeln.de/kirchenkreis/pfarraemter-und-gemeinden/foerderstedt/loederburg/