Liste denkmalgeschützter Gebäude des Post- und Fernmeldewesens

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Diese Liste enthält eine Auswahl von Gebäuden, die für Zwecke des Post- oder Fernmeldewesens errichtet wurden, und seitdem als Einzelgebäude unter Denkmalschutz gestellt wurden. Ein Postamt als Bestandteil eines Gebäudeensembles unter Ensembleschutz reicht also nicht für die Aufnahme in die Liste aus. Die fortdauernde Nutzung als Postgebäude ist für die Aufnahme in die Liste hingegen nicht erforderlich. Zu den üblichen Nutzungsarten zur Bauzeit zählen Postämter, Fernmeldeämter, Telegrafenanstalten und Oberpostdirektionen.

Die Liste ist alphabetisch nach Staaten, dann nach Orten sortiert; innerhalb eines Ortes dann aufsteigend nach Baujahr. Angegeben werden sollte möglichst Adresse, Baujahr, Architekt und heutige Nutzung. Bei Gebäuden, zu denen noch kein Artikel vorliegt, sollte wenn möglich die Denkmallisten-Nummer angegeben werden.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Augsburg:
    • Oberpostdirektion an der Grottenau, errichtet 1905–1908.
    • Postamt in der Franz-Kobinger-Straße 3, errichtet 1925 nach einem Entwurf von Thomas Wechs.
    • Postamt in der Gögginger Straße 57, errichtet 1927 nach einem Entwurf von Georg Werner.
    • Telegraphen- und Fernsprechbezirksgebäude in der Stadtjägerstraße 10, errichtet 1927 nach Entwürfen von Georg Werner.
    • Postamt in der Neuburger Straße 36, errichtet 1928 nach einem Entwurf von Georg Werner.
    • Postamt in der Ulmer Straße 23c, errichtet 1930 nach einem Entwurf von Georg Werner.
    • Postamt in der Bürgermeister-Aurnhammer-Straße 9, errichtet 1931 nach einem Entwurf von Georg Werner und Heinrich Goetzger.
  • Bad Liebenwerda: Kaiserliches Postamt (Bad Liebenwerda) in der Schlossstraße entstand in den Jahren 1893 und 1894 vom Bauunternehmer Carl Weiland (1850–1923), königlicher Kommissionsrat.
  • Berlin:
    • Generalpostamt Leipziger Straße 15, errichtet 1871–1874 nach Entwürfen von Carl Schwatlo, heute Museum für Kommunikation Berlin
    • Postfuhramt, Oranienburger Straße, errichtet 1881 nach Entwürfen von Carl Schwatlo
    • Haupttelegrafenamt Berlin Das ehemalige Haupttelegrafenamt in Berlin-Mitte, Oranienburger Straße 73–76, entstand für 3,1 Millionen Mark in den Jahren 1910–1916 als der aufwändigste und teuerste Postbau in Deutschland.
    • Altes Postamt SW 61 (Berlin-Kreuzberg) Es wurde von dem Architekten und Postbaurat Hermann Struve in den Jahren 1900 bis 1902 errichtet.
    • Postamt Schöneberg Das Gebäude wurde 1901/1902 nach Plänen der Architekten Otto Spalding und Louis Ratzeburg für die Reichspost erbaut und bis 1927 mehrfach an- und ausgebaut.
    • Alte Post (Neukölln), die Postverwaltung ließ auf den 1900 erworbenen Grundstücken Richardstraße 119/120 (heutige Karl-Marx-Straße 97–99) ein eigenes Gebäude nach Entwürfen des Postbaurats Hermann Struve errichten. Die Einweihung des neuen Postamts „Rixdorf 1“ als Kaiserliches Postamt I. Klasse erfolgte 1906.
    • Postscheckamt Die ehemalige Markthalle der Dorotheenstadt gelang 1913 in den Besitz der Reichspost und wurde als Postscheckamt bis 1996 betrieben.
    • Postamt Tempelhof Das Postamt ist ein denkmalgeschütztes Postgebäude am Tempelhofer Damm, das 1915–1917 nach Plänen von Otto Spalding für die Kaiserliche Oberpostdirektion errichtet wurde.
    • Postamt 36, Skalitzer Straße, errichtet 1927 nach Entwürfen von Fritz Nissle und Postbaurat Jakob
    • Oberpostdirektion (Berlin) ist ein architektonisch bedeutendes Dienstgebäude im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Dernburgstraße 50. Es gehört zu den Hauptwerken des Berliner Expressionismus der 1920er Jahre, vollendet 1928. Es handelt sich um das reifste und bedeutendste Werk von Oberpostbaurat Willy Hoffmann (1878–1977).
    • Dienstgebäude des Reichspostzentralamts, Ringbahnstraße 130, 1928 vollendet nach Entwürfen von Edmund Beisel und Karl Pfuhl
    • Postamt N 65 Im Berliner Stadtteil Wedding entstand in den Jahren 1923–1928 nach den Plänen von Postbaurat Wilhelm Tietze das Postamt mit einer ausdrucksstarken, subtil durchdachten Relieffassade.
  • Bremen:
    • Kaiserliche Oberpostdirektion an der Domsheide 15, errichtet 1875–1879 nach Entwürfen von Carl Schwatlo
    • Hauptpostamt 5 am Bahnhofsplatz 20–21, errichtet 1923–1926 nach Entwürfen von Rudolph Jacobs, heute Einkaufs- und Dienstleistungszentrum.
    • Postamt 15 in der Utbremer Straße 97–99, errichtet 1927–1929 nach Entwürfen von Karl Martini.
  • Coburg: Hauptpost in der Hindenburgstraße 6, errichtet 1929–1931 nach Entwürfen von Robert Simm
  • Elsterwerda: Kaiserliches Postamt, errichtet 1904–1905 nach Entwürfen von Carl Weiland (1850–1923), königlicher Kommissionsrat aus Bad Liebenwerda.
  • Essen: Das Hauptpostamt entstand in den Jahren 1924 bis 1933 in einzelnen Bauabschnitten und wurde vom Architekten Hoeltz mit einer Fassade aus Klinkern und Kalksteinen entworfen.
  • Flensburg:
    • Alte Post in der Innenstadt: errichtet und eröffnet in den Jahren 1880/1881 in der Rathausstraße 2, nach Entwürfen der Bauabteilung des Reichs-Postamts und unter der Oberleitung des Postbaurates und Reg.Baumeister Ernst M. Hake (1848–1925), Hamburg und der örtlichen Leitung des Architekten Hildebrandt.
    • Kaiserliche Post in Mürwik: errichtet im Jahr 1910.
  • Hamburg:
    • Alte Post an der Poststraße, errichtet 1845–1847 nach Entwürfen von Alexis de Chateauneuf, heute als Einkaufszentrum genutzt.
    • Oberpostdirektion am Stephansplatz, errichtet 1883–1887 nach Entwürfen von Julius Carl Raschdorff, bis 2009 durch das Museum für Kommunikation genutzt.
    • Bahnpostamt am Hühnerposten, errichtet 1902–1905 nach Plänen von Paul Schuppan, heute Zentralbibliothek der Bücherhallen
    • Fernsprechamt in der Schlüterstraße 51–55, errichtet 1902–1907 nach Plänen von Paul Schuppan und Willy Sucksdorf
    • Post- und Fernmeldeamt in der Niedernstraße 10, erbaut 1924–1926 nach Plänen von Postbaurat Thieme.
  • Kempten (Allgäu):
    • Posthalterei in der Poststraße 11, 1778 von Johann Georg Specht errichtet.
    • Postamt in der Allgäuer Straße 1, dreigeschossiger neubarocker Zweiflügelbau, bezeichnet 1904, heute Sitz der Sozialbau Kempten
  • Meiningen: Postamt Meiningen am Marktplatz Wettiner- / Ecke Eleonorenstraße errichtet 1877–1879 als Backsteinrohbau im französischen Renaissancestil nach Plänen des Architekten August Kind und unter der Bauleitung von Regierungsbaumeister Richard Kux. Seit 1995 als Postfiliale genutzt.
  • Minden: Oberpostdirektion, erstes Gebäude Friedrich-Wilhelm-Straße / Ecke Kaiserstraße errichtet 1855–1858, zweites Gebäude an der Heidestraße 1905. Heute Finanzamt.
  • Neuss: Alte Post an der Neustraße / Ecke Promenadenstraße in den Jahren 1877–1879 mit Sandstein und abgesetzten gelblichen Ziegelsteinen bebaut, italienischer Renaissance nachempfunden. Seit 1989 genutzt als Kulturforum Alte Post.
  • Neustrelitz: Kaiserliches Postamt, errichtet und eröffnet in den Jahren 1899/1901 in der Schloßstraße 12–13, ein von neoromanischen und neogotischen Architekturformen inspirierter Neubau.
  • Pforzheim: Ehemaliges Hauptpostamt Pforzheim an der Westseite des Bahnhofplatzes wurde in den Jahren 1957 bis 1959 als Hauptpostamt nach Entwürfen der Architekten Friedrich Gack und Helmut Kayser an Stelle des kriegsbeschädigten Post- und Telegrafenamts von 1879 errichtet.
  • Potsdam: Die Neue Post steht in der Potsdamer Innenstadt, in der Straße Am Kanal Nummer 16 bis 18, am Platz der Einheit. Im Jahr 1894 begann der Bau und wurde am 10. März 1900 durch Kaiser Wilhelm II. von Preußen persönlich eingeweiht. Der im neobarocken Stil errichtete Bau besaß Seitentürme und eine Kuppel, welche den Haupteingang krönte. Diese wurden im Jahr 1936 wieder zurückgebaut.
  • Quedlinburg: Postamt, Bahnhofstraße 15, nach dem Entwurf im Reichspostamt und Plänen des Regierungsbaumeisters Voges im Stil der Neoromanik errichtet 1889.
  • Ronsdorf: Postamt, Lüttringhauser Straße 16–18, errichtet 1893.
  • Wimbern: Alte Poststation, errichtet 1821/1822 von Christoph Schlünder
  • Stralsund: Postamt am Neuen Markt an der Ecke zur Poststraße 1886–1888 errichtet und mehrfach erweitert.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chur: Postgebäude am Postplatz, errichtet 1902–1904 nach Entwürfen von Jean Béguin und Theodor Gohl.

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alabama
Arizona
Arkansas
Kalifornien
Colorado
Connecticut
Florida
Georgia
Hawaii
Idaho
Illinois
Indiana
Iowa
Kansas
Kentucky
Louisiana
Maine
Massachusetts
Maryland
Massachusetts
Michigan
Minnesota
Mississippi
Missouri
Montana
Nebraska
Nevada
New Hampshire
New Mexico
New York
North Carolina
North Dakota
Ohio
Oklahoma
Oregon
Pennsylvania
Puerto Rico
Rhode Island
South Carolina
South Dakota
Tennessee
Texas
Utah
Virginia
Washington
Wisconsin
Wyoming

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]