Müllenbach (bei Mayen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Müllenbach
Müllenbach (bei Mayen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Müllenbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 13′ N, 7° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 4,27 km2
Einwohner: 603 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56761
Vorwahl: 02653
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 067
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Römerturm 2
56759 Kaisersesch
Webpräsenz: www.muellenbach.kaisersesch.de
Ortsbürgermeister: Andreas Klotz
Lage der Ortsgemeinde Müllenbach im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Müllenbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kaisersesch an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1036 erfolgt angeblich die erste urkundliche Erwähnung Müllenbachs als „Michelembach sup Cumitato“, gesichert ist die urkundliche Erwähnung erst für das Jahr 1333. 1548 übernahm Kurtrier die landesherrlichen Rechte über Müllenbach von den Grafen von Virneburg. Müllenbach gehörte zum Amt Monreal und zum Hochgericht Masburg. Das Hochgericht Masburg war ein Lehen der Grafen von Virneburg. Im Trierer Feuerbuch aus dem Jahr 1563 sind 23 Feuerstellen (Haushalte) in Müllenbach (Moelenbach) verzeichnet.[2]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer annektiert, von 1798 bis 1814 gehörte Müllenbach zum Kanton Kaisersesch im Arrondissement Koblenz des Rhein-Mosel-Departements. Der Munizipalrat (Müllenbacher Gemeindevertreter in der Mairie Kaisersesch) war 1808 der Bürger Felser. Es gab einen Schullehrer im Ort.[3]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kam die Gemeinde Müllenbach zur Bürgermeisterei Kaisersesch im Kreis Cochem, der zum neuen Regierungsbezirk Koblenz sowie von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.[4]

Seit 1946 ist die Gemeinde Müllenbach Teil des Landes Rheinland-Pfalz, seit 1968 gehört sie der Verbandsgemeinde Kaisersesch an und seit 1969 zum Landkreis Cochem-Zell.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Müllenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 392
1835 750
1871 800
1905 978
1939 705
Jahr Einwohner
1950 727
1961 652
1970 691
1987 642
2005 709

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Müllenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müllenbach, St. Hubertus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Müllenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 138, 155, 210.
  3. Handbuch für die Bewohner vom Rhein-Mosel-Departement, Koblenz: Prefektur-Buchdruckerey, 1808, S. 65 (www.dilibri.de)
  4. Topographisch-statistische Übersicht des Regierungs-Bezirks Coblenz, Coblenz: Hölscher, 1843, S. 38 (www.dilibri.de)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen