Mal Whitfield

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Mal Whitfield Leichtathletik
Mal Whitfield USA Athlete, Olympic Games, London, 1948.jpg
Voller Name Malvin Greston Whitfield
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 11. Oktober 1924
Geburtsort Bay City
Größe 185 cm
Gewicht 76 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf, 800-Meter-Lauf
Bestleistung 45,9 s (400 m)
1:47,9 min (800 m)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 3 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Panamerikanische Spiele 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold London 1948 800 m
Gold London 1948 4×400 m
Bronze London 1948 400 m
Gold Helsinki 1952 800 m
Silber Helsinki 1952 4×400 m
Bronze Helsinki 1952 400 m
Logo der Pan American Games Panamerikanische Spiele
Gold Buenos Aires 1951 400 m
Gold Buenos Aires 1951 800 m
Gold Buenos Aires 1951 4×400 m
 

Mal Whitfield (eigentlich Malvin Greston Whitfield; * 11. Oktober 1924 in Bay City, Texas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Sprinter und Mittelstreckenläufer, der 1948 und 1952 Olympiasieger wurde.

Karriere[Bearbeiten]

Whitfield, auch Marvelous Mal genannt, ging 1943 zur United States Air Force. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb er bei der Luftwaffe, schrieb sich aber in der Ohio State University ein. Anfang der 1950er Jahre nahm er auch am Koreakrieg teil.

1948 gewann er die NCAA-Meisterschaften über 800 Meter und 1949 über 880 Yards sowie die AAU-Meisterschaften über 800 Meter von 1949 bis 1951, ebenfalls 1952 über 400 Meter und 1953 und 1954 über 880 Yards. 1951 gewann er in Buenos Aires, Argentinien, bei den Pan American Games über 800 Meter.

Bei den Olympischen Spielen 1948 in London gewann er die Bronzemedaille im 400-Meter-Lauf, hinter den beiden Jamaikanern Arthur Wint und Herb McKenley, die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf vor Arthur Wint und dem Franzosen Marcel Hansenne sowie die Mannschafts-Goldmedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel zusammen mit seinen Teamkollegen Arthur Harnden, Cliff Bourland und Roy Cochran, vor den Teams aus Frankreich und Schweden.

Bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki konnte er über 800 Meter seinen Erfolg wiederholen und gewann die Goldmedaille vor Arthur Wint und dem Deutschen Heinz Ulzheimer sowie die Mannschafts-Silbermedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel zusammen mit seinen Teamkollegen Ollie Matson, Gene Cole und Charles Moore, hinter dem Team aus Jamaika und vor dem Team aus Deutschland.

Seinen Weltrekord über 880 Yards aus 1950 mit einer Zeit von 1:49,2 min verbesserte er 1952 auf 1:48,6 Minuten. 1954 gewann er den James E. Sullivan Memorial Award, der jährlich von der Amateur Athletic Union (AAU) an den herausragendsten Amateur-Athleten verliehen wird. Er war der erste Schwarze, der diesen Preis verliehen bekam. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete er für das Außenministerium der Vereinigten Staaten und war zuständig für die Führung von Sportkliniken in Afrika. Später führte er ein Trainingslager für Läufer in Äthiopien.

Weblinks[Bearbeiten]