Marina Owsjannikowa

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Marina Owsjannikowa (russisch Марина Овсянникова anhören?/i; * 1978 in Odessa,[1][2] als Marina Tkatschuk, russisch Марина Ткачук[3]) ist eine russische Redakteurin, die für den Fernsehsender Perwy kanal (Erster Kanal) gearbeitet hat. Sie erlangte internationale Bekanntheit durch eine Anti-Kriegs-Demonstration während einer Live-Sendung am 14. März 2022, 19 Tage nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine. Dabei wies sie auf die vom Perwy kanal verbreitete Propaganda der russischen Staatsführung hin. Owsjannikowas Aktion war eine von mehreren Protesten gegen die russische Invasion in der Ukraine 2022 von oder in russischen Medien. Im April 2022 engagierte der Medienkonzern Axel Springer SE sie als freie Korrespondentin für die Marken Die Welt und den Fernsehsender Welt.[4][5]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marina Owsjannikowa ist die Tochter eines Ukrainers und einer Russin.[6] Ein Jahr nach ihrer Geburt zogen ihre Eltern mit ihr nach Russland.[2]

1985 zog die Familie in die sowjetische Teilrepublik Tschetscheno-Inguschetische ASSR, von wo sie Anfang der 1990er Jahre aufgrund der beginnenden Tschetschenienkriege floh.[7] Ende der 1990er-Jahre zog sie mit ihren Eltern nach Krasnodar,[8] wo sie die Staatliche Universität Kuban absolvierte[3][9] und anschließend unter anderem beim Sender „Kuban TV“ arbeitete.[8][10] Später zog sie nach Moskau um und absolvierte die Russische Präsidentenakademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung.[9]

Danach arbeitete sie beim Perwy kanal (Ersten Kanal) für die staatliche Fernseh- und Rundfunkgesellschaft Russlands.[9] Dort war sie für den Bereich „Auslandsnachrichten“ zuständig; sie stand mit den internationalen Nachrichtenagenturen und Sendern in Kontakt, verfolgte die westlichen Nachrichten, recherchierte, nahm Interviews mit Politikern und Experten aus dem Ausland auf und produzierte Beiträge für das Programm.[2]

Marina Owsjannikowa war mit Igor Owsjannikow verheiratet, der als Regisseur bei Russia Today arbeitet.[11][12][7] Sie hat einen Sohn und eine Tochter (Anfang 2022 im Alter von 17 und 11 Jahren)[13] und wohnte in der SatellitenstadtNeu-Moskau“.

Einem Interview mit Yuga.ru aus dem Jahr 2002 zufolge war Marina Owsjannikowa während ihres Studiums Freiwasser-Wettkampfschwimmerin.[10]

Protestaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Owsjannikowa arbeitete bei Perwy kanal im Wochenwechsel (eine Woche Arbeit, eine frei). Am Sonntag, den 13. März 2022, dem letzten Tag einer freien Woche, kaufte sie Papier und Stifte und malte in ihrer Küche ein Protestplakat.[2]

Am 14. März 2022 lief Owsjannikowa während eines Beitrags über die Invasion in der Ukraine in den Hauptnachrichten Wremja ihres Senders an einem stetig anwesenden Polizisten vorbei ins Studio, stellte sich hinter die Nachrichtensprecherin Jekaterina Andrejewa und hielt ihr ausgerolltes Plakat in die Kamera.[2] Zunächst war das Plakat teilweise durch die sitzende Nachrichtensprecherin verdeckt. Owsjannikowa korrigierte daraufhin ihren Standort und blieb aus Zuschauersicht rechts hinter der Sprecherin mit dem vollständig sichtbaren Plakat stehen. Das Plakat zeigte neben kleinen ukrainischen und russischen Flaggen die englischen und russischen Aufschriften:

“NOWAR
Остановите войну
не верьте пропаганде
здесь вам врут

RUSSIANS AgAINST WAR”

„Kein Krieg
Beenden Sie den Krieg
Glauben Sie der Propaganda nicht
Hier werden Sie belogen
Russen gegen den Krieg“

Marina Owsjannikowa: Protestplakat[14]

Dazu rief sie: «Остановите войну! Нет войны!» („Beendet den Krieg! Kein Krieg!“)

Die Studioaufnahme wurde fünf Sekunden nach dem Beginn des Auftritts durch einen Einspieler-Beitrag unterbrochen. Owsjannikowa begab sich aus dem Studio zu ihrem Arbeitsplatz. Die vielen Vorgesetzten, die zu ihr kamen und fragten, ob sie es gewesen sei, wollten es nicht so recht glauben.[2]

Der halbstaatliche Perwy kanal ist der populärste Sender in Russland.[15] Eine Aufzeichnung der Nachrichtensendung vom 14. März 2022 stand nicht zum Download zur Verfügung, was für diesen Fernsehsender ungewöhnlich ist. Livesendungen werden seither um bis zu zwei Minuten versetzt übertragen.[2]

Videoerklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Tag vor der Aktion hatte Owsjannikowa ein Video mit einer persönlichen Erklärung aufgenommen, das sie nach der Aktion auf Facebook veröffentlichte.[2] Darin bekundete sie ihre Scham, für die russische Staatspropaganda beim Fernsehsender Perwy kanal (Ersten Kanal) gearbeitet zu haben, und rief zum offenen Protest gegen den Krieg auf.[16]

Ein Ausschnitt des Wortlauts wird in einer dpa-Übersetzung, hier aus der Süddeutschen Zeitung, wie folgt wiedergegeben:

„Das, was jetzt in der Ukraine geschieht, ist ein Verbrechen. Und Russland ist der Aggressor. Und die Verantwortung für diese Aggression liegt nur auf dem Gewissen eines Menschen – und dieser Mensch ist Wladimir Putin. […] Wir haben 2014 geschwiegen, als das alles anfing. Wir sind nicht für Demonstrationen rausgekommen, als der Kreml Nawalny vergiftet hat. Wir haben dieses menschenfeindliche Regime einfach nur stillschweigend beobachtet. Jetzt hat sich die ganze Welt von uns abgewendet. […] Wir, die russischen Menschen, können denken und sind klug. Es liegt nur an uns, diesen ganzen Wahnsinn zu beenden. Geht demonstrieren. Fürchtet nichts. Sie können uns nicht alle einsperren.“[17][18][19][20]

In der Videobotschaft trug sie eine Halskette mit in verschiedenen Farben aneinander gereihten Elementen: Auf Rot, Weiß und Blau (Farben Russlands) folgten Gelb und Blau (Farben der Ukraine).

Folgen und weiteres Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Owsjannikowa wurde festgenommen.[21] Eigenen Angaben zufolge wollten ihr die Beamten, die sie befragten, lange nicht glauben, dass sie keinen Kontakt in den Westen hatte und dass sie „selbst entschieden habe zu protestieren“. Bei den Vernehmungen wurde sie mit ihren Forderungen nach einem Anwalt vertröstet, und es war ihr währenddessen untersagt, selbst Kontakt zu einem Anwalt aufzunehmen.[2]

Die Rechtsanwälte Owsjannikowas teilten mit, dass eine Voruntersuchung wegen „Herabsetzung der russischen Streitkräfte“ eingeleitet worden sei. Ihre Mandantin werde unter Vorenthaltung anwaltlicher Vertretung festgehalten.[22] Am Abend des 15. März 2022 wurde berichtet, sie sei von einem Moskauer Gericht zu einer Geldstrafe von 30.000 Rubel (etwa 250 Euro) verurteilt worden.[23] Anschließend wurde sie freigelassen. Sie habe vor Gericht ihre Schuld bestritten und den Vorwurf erneuert, Russland begehe in der Ukraine als Aggressor ein Verbrechen. Sie wurde zunächst nicht nach dem neuen russischen Mediengesetz verurteilt, das bis zu 15 Jahre Haft für die Behauptung von „Falschnachrichten“ über das russische Militär vorsieht. Weil sich die Verurteilung wegen „Organisation einer nicht erlaubten öffentlichen Aktion“ auf ihr Video, nicht aber den Auftritt in der Nachrichtensendung bezog, war zunächst unklar, ob es zu einer weiteren Anklage kommen würde.[24][25]

In mehreren Interviews äußerte sich Owsjannikowa besorgt um ihre Sicherheit und die ihrer Kinder. Sie habe aber nicht vor, aus Russland zu fliehen; sie sei Patriotin. Jedoch erklärte sie, dass sie nicht sehr politisiert gewesen sei, sich aber ihre Unzufriedenheit über die Einschränkungen der politischen Teilhabe und die der Pressefreiheit in Russland über viele Jahre aufgestaut habe. Der Beginn des Krieges gegen die Ukraine der Punkt gewesen sei, an dem es für sie „kein Zurück mehr gab“. Für Owsjannikowa „war der Protest in erster Linie eine pazifistische Aktion“, weil es „im Interesse Russlands und der Welt“ sei, den Krieg „so schnell wie möglich zu beenden“. Sie hoffe, dass ihr Protest nicht umsonst gewesen sei und dass die russische Bevölkerung ihre Augen öffne und Kriegspropaganda genauer hinterfrage.[2][26][27]

In der oppositionellen Zeitung Nowaja Gaseta wurde sie in einem Kommentar als Nationalheldin bezeichnet, die die Ehre des Landes gerettet habe. Ihr Name werde in politische Lehrbücher und in die russische Geschichte eingehen und zitiert werden, wenn die Enkel vieler heutiger Regierungsmitglieder sich nur ungern an ihre Vorfahren erinnern würden.[28][29]

Etwa eine Woche nach ihrem Protest rief sie in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC zu Demonstrationen auf.[30]

Am 25. März 2022 wurde sie wegen „Diskreditierung“ der Armee angeklagt. Nach Angaben des zuständigen Gerichts sollte sich Owsjannikowa wegen Verstoßes gegen Artikel 20.3.3 verantworten. Das Gesetz gegen „Falschnachrichten“ war im März 2022 in Kraft getreten. Die Verhandlung war für den 14. April 2022 angesetzt.[31] Danach gelang ihr die Ausreise nach Deutschland, seit Anfang Mai 2022 lebt sie in Berlin.[32]

Nach Angaben des ukrainischen Zentrums für strategische Kommunikation und Informationssicherheit[33] habe sie zwar im Westen Anerkennung und Glaubwürdigkeit erlangt, nutze diese aber, um dem westlichen Publikum die „Notwendigkeit“ der Aufhebung der Sanktionen gegen Russland zu vermitteln. Ukrainische Aktivisten fordern, dass die Mediengruppe Die Welt Marina Owsyannikowa wieder entlässt.[34] Am 21. April 2022 verlieh ihr die deutsche Weimer Media Group (WMG) den Preis für Medienfreiheit. Aufgrund von Protesten des Nationalen Rates der Ukraine für Fernsehen und Rundfunk wurde sie von der Liste der Preisträger ausgeschlossen.[35]

Beim Women's Forum in Berlin am 21. Juni 2022 erklärte Owsyannikowa 3 Monate nach ihrer Protestaktion, "Ich "bereue nichts." und: "Das Gute wird über das Böse siegen. Und ich werde weiter dafür kämpfen."[36]

Rechtslage in Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstrationen gegen das russische Vorgehen in der Ukraine und dessen Bezeichnung als Krieg werden in Russland durch ein im Schnellverfahren durch das russische Parlament genehmigtes Gesetz vom 4. März 2022 untersagt. Das Gesetz stellt „die Verzerrung des Zwecks, der Rolle und der Aufgaben der Streitkräfte der Russischen Föderation sowie anderer Formationen während militärischer und anderer Sonderoperationen“ unter Strafe. Angedroht werden bis zu 15 Jahre Haft.[37] Die Höchststrafe gilt für Personen, die ihre Taten „aus Gründen des persönlichen Vorteils“ oder „unter Ausnutzung einer offiziellen Position“ begehen, was in Russland so verstanden werden kann, dass diese Formulierung auf Journalisten abzielt, die für ihre Arbeit bezahlt werden.[38][39]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anti-Kriegsaktivist Denis Sacharow wartet vor dem Moskauer TV-Zentrum Ostankino auf Marina Owsjannikowa, um ihr seine Unterstützung auszusprechen.

Unterstützend äußerten sich u. a. der Politologe Abbas Galljamow,[11] der Radio-Swoboda-Korrespondent Danila Galperowitsch,[11] der Ökonom Andrei Netschajew,[11] Alexei Nawalny,[40] dessen Pressesekretärin Kira Jarmysch[41] sowie die Oppositionellen Ljubow Sobol,[41] Lew Schlosberg,[41] Dmitri Gudkow und Ilja Jaschin.[41] Der Doschd-Journalist Timofei Dsjadko verglich Owsjannikowas Aktion mit der Aktion von Natalja Gorbanewskaja bei der Demonstration vom 25. August 1968 auf dem Roten Platz gegen die Unterdrückung des Prager Frühlings.[41]

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete die Tat hingegen als Rowdytum beziehungsweise Hooliganismus („хулиганство“).[42]

Die Nowaja Gaseta verwendete das Bild des Protestes auf der Titelseite ihrer Ausgabe vom 16. März 2022, das dreimal verwendete Wort „Krieg“ jeweils verpixelt. Die Zeitung hatte wegen der eingeführten Militärzensur ihre Online-Berichterstattung zum Krieg vorübergehend reduziert, da sie die Existenz der Zeitung gefährden könnten.[43][44] An vielen Kiosken war das Heft nicht erhältlich.[45]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj betonte, er sei allen Russen dankbar, „die nicht aufhören, die Wahrheit zu sagen“.[46] International wurde Owsjannikowas Aktion von vielen Seiten gelobt. Der französische Präsident Emmanuel Macron bot Owsjannikowa am 15. März 2022 Asyl in Frankreich an. Macron kündigte an, er werde dies beim nächsten Gespräch mit Präsident Putin thematisieren.[47]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Marina Ovsyannikova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Женщине, ворвавшейся в студию программы “Время”, грозит административное дело. In: tass.ru. 14. März 2022, abgerufen am 15. März 2022 (russisch).
  2. a b c d e f g h i j mit Barriere: Christina Hebel: TV-Journalistin Marina Owsjannikowa – »Ich bin jetzt der Feind Nummer eins hier«. In: Der Spiegel. 16. März 2022, abgerufen am 22. März 2022. / ohne Barriere: Christina Hebel: “I’m Enemy No. 1 Here Now”. In: Der Spiegel. 17. März 2022, abgerufen am 25. März 2022 (englisch). / Print-Artikel: »Natürlich habe ich Angst«, In: Der Spiegel Nr. 12 vom 19. März 2022
  3. a b Никита Зырянов (Nikita Syrjanow): Журналистка и выпускница КубГУ вышла с пацифистским плакатом во время прямого эфира новостей на Первом канале. (dt. Journalistin und Absolventin der Staatlichen Universität Kuban trat mit pazifistischem Plakat während der Live-Nachrichten des Ersten Kanals auf). In: Юга.ру. 14. März 2022 (russisch, yuga.ru [abgerufen am 15. März 2022]).
  4. Ukraine-Krieg: Owsjannikowa wird WELT-Korrespondentin. In: persoenlich.com. 11. April 2022, abgerufen am 11. April 2022.
  5. „Welt“ engagiert russische Journalistin Marina Owsjannikowa. In: Meedia. 11. April 2022, abgerufen am 11. April 2022.
  6. Oliver Klasen: Sechs Sekunden gegen Putin: Kriegsgegnerin in Nachrichtensendung. In: sueddeutsche.de. 14. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  7. a b Илья Азар (Ilja Asar): «Когда начинается «Время», многие коллеги выключают звук»: Интервью Марины Овсянниковой, которая ворвалась в прямой эфир Первого канала с плакатом про Украину. (dt. „Wenn Wremja beginnt, schalten viele Kollegen den Ton ab“: Interview mit Marina Owsjannikowa, die mit einem Plakat über die Ukraine in die Live-Sendung des Ersten Kanals platzte). In: Nowaja Gaseta (Hrsg.): novayagazeta.ru. 19. März 2022 (russisch, novayagazeta.ru [abgerufen am 20. März 2022]). „[…] в Чечне жила с 1985-го по 1993-й или 1992-й. Мы уехали оттуда, когда началась стрельба, убежали, когда снаряды начали взрываться под нашими окнами.“
  8. a b Анастасия Степанова (Anastasia Stepanowa): Вице-губернатор Кубани призналась, что ей стыдно за то, что журналистка Овсянникова жила и работала в южном регионе. (dt. Die Vizegouverneurin von Kuban schämt sich dafür, dass die Journalistin Owsjannikowa in der südlichen Region lebte und arbeitete). In: tvkrasnodar.ru. 15. März 2022 (russisch, tvkrasnodar.ru [abgerufen am 20. März 2022]). […] в конце 90-х Марина Овсянникова приехала вместе с родителями из Грозного в Краснодар. (dt. […] Ende der 1990er Jahre kam Marina Owsjannikowa mit ihren Eltern aus Grosny nach Krasnodar.)
  9. a b c Ярослава Гуляева (Jaroslawa Guljajewa): «Роскомсвобода» призвала иностранные компании не отрезать Россию от интернета. (dt. „Roskomswoboda“ forderte ausländische Unternehmen auf, Russland nicht vom Internet abzuschneiden). In: Юга.ру. 10. März 2022 (russisch, yuga.ru [abgerufen am 13. März 2022]).
  10. a b Nico Schwieger: Protest im russischen Staatsfernsehen: Wer ist Marina Ovsyannikova? In: rnd.de. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  11. a b c d «Не завидуйте!» Социальные сети разделились в оценке поступка Марины Овсянниковой. Новые Известия, 15. März 2022.
  12. Муж женщины, выбежавшей с плакатом во время эфира на Первом канале, работает на Russia Today. In: 93.ru, 14. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  13. Journalistin Owsjannikowa will Russland nach Protest im Live-TV nicht verlassen. Der Standard, 17. März 2022, abgerufen am 17. März 2022.
  14. File:Screenshot Protest Marina Ovsyannikova 14. March 2022. In: en.wikipedia.org. 23. März 2022, abgerufen am 16. März 2022 (englisch).
  15. Russlandanalysen 118 (PDF; 295 kB) der Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen, 17. November 2006.
  16. Pjotr Sauer: ‘They’re lying to you’: Russian TV employee interrupts news broadcast. In: theguardian.com. 14. März 2022, abgerufen am 15. März 2022 (englisch).
  17. Protest im russischen TV: Das sagt die Kriegsgegnerin sueddeutsche.de, Süddeutsche Zeitung, 15. März 2022.
  18. Protest im russischen Staatsfernsehen: Wer ist Marina Owsjannikowa? Redaktionsnetzwerk Deutschland, 15. März 2022.
  19. Janita Hämäläinen: Marina Ovsyannikova im russischen TV: »Auch ich habe Kremlpropaganda verbreitet«. In: Der Spiegel. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  20. ‘They’re lying to you’: Russian TV employee interrupts news broadcast. 14. März 2022, abgerufen am 15. März 2022 (englisch).
  21. Protest gegen Putins Krieg: Welle der Anerkennung für mutige TV-Mitarbeiterin. In: FAZ.NET. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  22. Brandon Marrow: The woman who protested the war in Ukraine on Russian state TV is missing. In: The Week, 15. März 2022.
  23. Nach Protest im russischen Staatsfernsehen: Marina Ovsyannikova soll 30.000 Rubel Strafe zahlen. In: rnd.de. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
    Andrej Sokolow, Ulf Mauder, Florian Schillat: Nach Live-Protest im Staats-TV: Russische Journalistin zu Geldstrafe verurteilt. In: stern.de. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  24. Protest im Staats-TV: Russische Demonstrantin zu Geldstrafe verurteilt. In: tagesschau.de. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  25. Andrew Roth, Pjotr Sauer: Marina Ovsyannikova: Russian journalist fined for live broadcast protest. In: The Guardian, 15. März 2022.
  26. EXCLUSIVE State TV protester tells Russians: open your eyes to Ukraine war propaganda. In: reuters.com. 16. März 2022, abgerufen am 16. März 2022 (englisch).
  27. Anti-Kriegs-Heldin fürchtet um ihre Sicherheit. In: oe24.at. 16. März 2022, abgerufen am 16. März 2022.
  28. Sie ist jetzt eine Nationalheldin. In: journal21.ch. 16. März 2022, abgerufen am 25. März 2022.
  29. Александр Минкин: Спасти честь страны. In: novayagazeta.ru. 15. März 2022, abgerufen am 25. März 2022 (russisch).
  30. Russland: Marina Owsjannikowa ruft zu Protest gegen Ukrainekrieg auf. In: Der Spiegel. 20. März 2022, abgerufen am 20. März 2022.
  31. Russland: Marina Owsjannikowa wegen angeblicher »Diskreditierung« der Armee angeklagt. In: Der Spiegel. 25. März 2022, abgerufen am 25. März 2022.
  32. Deniz Yücel: „Das ist der Krieg des russischen Volkes“. In: Die Welt. 9. Mai 2022, abgerufen am 10. Mai 2022 (Interview mit Marina Owsjannikowa).
  33. SPRAVDI. Abgerufen am 2. Juni 2022.
  34. „Welt“ engagiert Owsyannikowa – Ukrainer empört. Abgerufen am 2. Juni 2022.
  35. Ovsyannikova’s press conference cancelled. Abgerufen am 2. Juni 2022 (englisch).
  36. Russische Journalistin nach Kriegsprotest: "Ich bereue nichts" ORF.at, 21. Juni 2022, abgerufen 21. Juni 2022.
  37. Депутат Госдумы Пискарев предложил ввести статью с наказанием до 15 лет колонии за «фейки о российской армии». (Der Abgeordnete der Staatsduma, Piskarjow, schlug vor, einen Artikel einzuführen, der bis zu 15 Jahre Gefängnis für „Fälschungen über die russische Armee“ bestraft.) Nowaja Gaseta, 28. Februar 2022, abgerufen am 3. März 2022.
  38. Und immer noch ist 15 Jahre ein "Fake". In: Nowaja Gaseta, 4. März 2022.
  39. 15 Jahre ist Fake. In: Nowaja Gaseta, 3. März 2022.
  40. ‘This will lead to our country’s collapse’. Alexey Navalny’s address to the Russian public as the state seeks new charges against him. In: Meduza. 16. März 2022, abgerufen am 17. März 2022 (englisch).
  41. a b c d e Сеть бурно отреагировала на протестную акцию Марины Овсянниковой. Delfi / Deutsche Welle, 15. März 2022.
  42. Marina Ovsyannikova: Russian journalist tells of 14-hour interrogation. In: bbc.com vom 16. März 2022.
  43. „Nowaja Gazeta“ nahm die Arbeit zur Berichterstattung über die Feindseligkeiten wieder auf. Nowaja Gaseta, 16. März 2022.
  44. Glaubt nicht die Propaganda. Nowaja Gaseta, 15. März 2022.
  45. Es gibt kein offizielles Verbot. Warum die neueste Ausgabe von „Nova“ nicht an allen Kiosken angekommen ist und was man dagegen tun kann. novayagazeta.ru, 16. März 2022.
  46. Protestaktion in Russland: TV-Mitarbeiterin sorgt für Aufsehen. In: ORF.at, 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.
  47. Russland: Marina Owsjannikowa – die Frau, die live im Staatsfernsehen protestierte. In: Der Spiegel. 15. März 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 15. März 2022]).