Olympische Winterspiele 1960/Eisschnelllauf

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Olympische Ringe

Bei den VIII. Olympischen Spielen 1960 in Squaw Valley wurden acht Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen. Austragungsort war der Olympic Skating Rink. Erstmals wurden Wettkämpfe für Frauen durchgeführt. Die erste künstliche Eisschnelllaufbahn bot ideale Wettkampfbedingungen.

Vorschau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der «Sport-Zürich» gab in seiner Ausgabe Nr. 21 vom 19. Februar 1960 auf Seite 8 eine Vorschau auf die Eisschnelllauf-Bewerbe: Im Gegensatz zum Weltmeisterschaftsformat (Mehrkampfweltmeisterschaften), in dem die vier Distanzen addiert werden, stellen bei Olympia die verschiedenen Strecken jeweils einen Einzelwettkampf dar.
Wenngleich ihre Läufer nicht mehr so frappant überlegen seien wie von 1954 bis 1956, so hätte die Sowjetunion immer noch durchschnittlich zwei bis drei Männer, die gleich schnell seien wie alle Skandinavier und Läufer der anderen Länder zusammen. Der Sprinterkönig sei weiterhin Grischin, der am 4. Januar in Alma Ata seinen Weltrekord über 500 m (40,2 sec.) egalisiert habe. Die Amerikaner würden auf Bill Disney hoffen, der sogar in einem Selektionsrennen auf der Olympiapiste 40,1 sec. gelaufen sei und damit Anspruch auf einen neuen Weltrekord erhebe. Die Norweger würden auf Alv Gjestvang (persönliche Bestmarke: 40,7 sec.) tippen. Für vordere Plätze müssten auch die beiden Sowjetsportler Rafael Gratsch und Boris Stenin und der australische Außenseiter Colin Hickey im Auge behalten werden. Der Tipp Grischin vor Disney und Gratsch ging voll auf.
Auch über 1.500 m sei Grischin der hohe Favorit, obwohl er nicht mehr Weltrekordhalter und von Stenin in Davos geschlagen worden sei. Außerdem habe im Vorjahr (1. März) im vorolympischen Rennen in Squaw Valley der Finne Juhani Järvinen die unwahrscheinliche Zeit von 2:06,3 erzielt, trotzdem sei mit Järvinen nicht der Favorit gegeben, da er dieses Jahr nicht auf Touren gekommen war, und er habe bei den Europa- und Weltmeisterschaften total versagt. Da auch der Olympia-Dritte Toivo Salonen seine Form noch nicht gefunden habe, könnten die Finnen kaum auf eine Medaille hoffen. Wenngleich bei den Sowjets diesmal Juri Michailow, der «Olympia-Co.-Sieger» 1956 mit Grischin, fehle, hätten sie mit Stenin und Gennadi Woronin zwei weitere gute Eisen im Feuer. Zu rechnen sei auch mit Aas, und warum sollten der junge Franzose André Kouprianoff, die Holländer Henk van der Grift und Jan Pesman oder auch Knut Johannesen nicht für eine Überraschung sorgen können?
Über die längeren Strecken sei ein offener Kampf zu erwarten – das Medaillentrio über 5.000 m von 1956 könne derzeit nicht mehr unter die absolute Weltspitze eingestuft werden. Das große Fragezeichen bilde Knut Johannesen, der die größten Chancen haben sollte, sofern er die Formkrise von Davos bis zum Olympiastart überwunden haben sollte. Beobachter würden Waleri Kotow, einen neuen Mann, als den sicheren Sieger betrachten, was wirklich so sein könne, falls er ein gutes Los ziehen würde. Davon könne in Squaw Valley viel abhängen, wenigstens auf den langen Distanzen mit Wettkampfbeginn morgens um acht Uhr, denn schon um elf Uhr könne die Sonnenbestrahlung derart intensiv sein, dass die Kältemaschinen der Eiserweichung nicht mehr Einhalt gebieten könnten. Deshalb seien Überraschungen nicht ausgeschlossen, sei es vom Norweger Torstein Seiersten, dem Schweden Ivar Nilsson, vom Holländer Pesmann oder von Kouprianoff, über deren Leistungsfähigkeit niemand eine Ahnung habe.
Über die 10.000 m wurde ein Nachfolger von Sigge Ericsson gesucht. Von Nikolai Schtelbaums (URS) hätten Meldungen die Runde gemacht, dass er den legendären Andersen-Weltrekord schon zweimal inoffiziell unterboten habe (Anmerkung: Schtelbaum lief im Olympiarennen 16:41,9, was Rang 13 bedeutet hätte, doch wurde er disqualifiziert). - Wiktor Kossitschkin und Kotow seien weitere sowjetische Medaillenanwärter, Holland zählte auf Pesman, der in Davos alleine die 17-Minute-Grenze unterboten hatte, vom gesamtdeutschen Team sei es Helmut Kühnert, der ohne die Strapazen eines Kombinationswettkampfes zu hervorragenden Leistungen fähig ist (Zweite der ewigen Weltbestenliste mit 16:33,2), als weitere Kandidaten wurden Johannesen und Nilsson genannt.
Hinsichtlich der neu am Programm stehenden Damenbewerbe wurde davon ausgegangen, dass dies vier weitere Goldmedaillen für die Sowjetunion bedeuten würde, wobei sich Walentina Stenina (Gattin von Boris Stenin), Klara Gussewa, Tamara Rylowa, Lidija Skoblikowa, Natalja Dontschenko und Sofia Saitsowa die Verteilung der Medaillen unter sich vornehmen würden.

Abschlusskommentar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der »Sport Zürich« kommentierte in seiner Nr. 26 vom 29. Februar 1960, auf Seite 3, ab Spalte 3, Mitte, die Eisschnelllauf-Bewerbe und war bezüglich der Herren der Auffassung, dass diese, wie auch die Welt- und Europameisterschaften der letzten zwei Jahre, erkennen ließen, dass die Sowjet-Vorherrschaft abgebröckelt ist. Noch verfüge die UdSSR über das stärkste Team, das Siegen werde ihm schwerer gemacht, die 4:1-Goldmedaillen-Verteilung von 1956 hat sich auf 3:2 verändert. Es sei mit Wiktor Kossitschkin nur ein neuer Klassemann herausgebracht worden, die anderen wären der Aufgabe nicht gewachsen gewesen. Von der besten Seite habe sich Norwegen gezeigt, die Schweden seien als Mannschaft wesentlich besser geworden, wenngleich sie noch keinen (neuen) Sigge Ericsson (Sigvard Ericsson) haben. Holland habe mit Pesman einen guten Nachwuchsmann, die USA würden über gute Sprinter verfügen. Die Finnen hätten etwas enttäuscht, vor allem sei Ex-Weltmeister Järvinen diese Saison einfach nicht in Fahrt gekommen. Die große Neuentdeckung der Saison sei der Franzose Kouprianoff, der sich tüchtig gezeigt habe, aber seine Stärke sei die Vielseitigkeit, weshalb ihm weniger Olympiamedaillen als solche im Vierdistanzen-Total bei Europa- und Weltmeisterschaften winken würden, was auch auf Helmut Kuhnert zuträfe. Die neu eingeführten Damenbewerbe hätten erwartungsgemäß vor allem der Sowjetunion geholfen, doch hätten die Medaillengewinne durch andere Läuferinnen von Fortschritten des Damen-Eisschnelllaufs außerhalb der UdSSR gezeugt. Mit der Einführung der Damenkonkurrenzen sei ein neuer Markstein gesetzt, alle Befürchtungen seien zunichte gemacht worden, vor allem hätten die sowjetischen Läuferinnen keinesfalls einen Sonderbewerb für sich allein absolviert, sie hätten nicht ausschliesslich die Hauptrollen gespielt. Neue Nationen und Namen hätten sich ins Blickfeld geschoben. Dass täglich zwischen 4.000 und 10.000 sehr interessierte Zuschauer das Oval umstanden haben, hätte gezeigt, dass das Interesse weit größer als erwartet war. Vielleicht würde sich eine neue Entwicklung im amerikanischen Eisschnelllaufen anbahnen, man werde auch mit den Japanerinnen und jungen mitteldeutschen Läuferinnen rechnen müssen.

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athlet Zeit (s)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Jewgeni Grischin 40,2
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Bill Disney 40,3
3 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Rafael Gratsch 40,4
4 SchwedenSchweden SWE Hans Wilhelmsson 40,5
5 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Gennadi Woronin 40,7
6 NorwegenNorwegen NOR Alv Gjestvang 40,8

Olympiasieger 1956: Jewgeni Grischin (URS)
Datum: 24. Februar, 9 bis 11 Uhr[1][2]
46 am Start; 44 klassiert

Grischin, schon Olympiasieger 1956, stellte den Weltrekord ein. Auf seine Bitte hin wurde noch vor Ende der Spiele ein weiterer 500-m-Lauf organisiert, bei dem er mit 39,6 Sekunden eine Fabelzeit erzielte, die jedoch nicht als Weltrekord anerkannt wurde.
Der Österreicher Franz Offenberger belegte im Olympiabewerb mit neuem nationalen Rekord von 43,0 Sekunden den 29. Platz. Außerdem wurde Hermann Strutz in 44,4 Vierzigster.

Die übrigen Läufer der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. ex aequo Terry McDermott (USA) & Toivo Salonen (FIN) 40,9; 9. Fumio Nagakubo (JAP) 41,1; 10. Henk van der Grift (NED) & Yuri Malyshev (URS) & Eddie Rudolph (USA) 41,2; 13. Colin Hickey (AUS) 41,3; 15. André Kouprianoff (FRA) 41,5; 16. Juhani Järvinen (FIN) 41,8; 20. ex aequo Helmut Kuhnert & Herbert Söllne & Günther Tilch (alle EUA) 42,3; 24. Manfred Schüler (EUA) 42,5; 27. Johnny Sands (CAN) 42,8; 30 Ralf Olin (CAN) 43,1; 32. Mario Gios (ITA) 43,3; 33 Jan Pesman (NED) 43.4; 36. Antonio Nitto (ITA) 43,7; 38. Terry Monaghan (GBR) 44,0; 39. Renato De Riva (ITA) 44,1; 44. und Letzter: Jang Yeong (KOR) 50,0

Laut UPI-Meldung war Grischin in einem Trainingslauf am Morgen des 16. Februar eine Zeit von 40,0 sec. gelaufen, die jedoch nicht als Weltrekord anerkannt wurde. Auf Rang 2 landeten ex aequo die im selben Paar angetretenen Disney und Nagakubo (40,6).[3]
Am sonnenbeschienenen, beste Eisverhältnisse aufweisenden 400-m-Oval hätte es beinahe einen neuen Weltrekord gegeben, doch setzte Grischin in der letzten Kurve schlecht auf, rutschte mit einem Fuß etwas ab, was ihn 2 Zehntelsekunden gekostet haben dürfte. Es wurden fünf neue nationale Rekorde (40,3 nun für die USA) aufgestellt. Die Entscheidung fiel im 15. Paar, gleich danach gab es beim Lauf von Gratsch nochmals Spannung, die weiteren konnten die 41-Sekunden-Marke nicht unterbieten bis auf vielleicht Bill Carow (Sturz). Grischin hatte einen Vorteil, dass er auf der Außenbahn beginnen konnte. Er und Disney waren die ersten 100 Meter in 10,0 sec. gestoppt worden, danach begann der US-Läufer aber stark mit den Armen zu rudern, während Grischins Stil, bis auf den Ausrutscher, immer sauber blieb.
Es wurde auf der Nebenfront auch von Unmut bei den US-Läufern berichtet, die sich im Vergleich zu den Vorbereitungen bei den Sowjetläufern weit hintenaus sahen und sich nicht optimal betreut fanden. Wörtlich hieß es, „sie hätten von den Sowjetdelegierten mehr an Trainingsratschlägen als von den eigenen Leuten erhalten“, „die Trainer hätten ihnen zwar gesagt, wann sie nicht trainieren dürfen, aber für günstige Trainingsstunden nicht gesorgt“ und letztlich „wären den Läuferinnen Schlafunterkünfte neben einer lärmigen Bar zugewiesen worden, während sich die Funktionäre die ruhigsten Räume ausgesucht hätten.“[4]

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athlet Zeit (min)
1 NorwegenNorwegen NOR
Sowjetunion 1955Sowjetunion URS
Roald Aas
Jewgeni Grischin
2:10,4
3 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Boris Stenin 2:11,5
4 FinnlandFinnland FIN Jouko Jokinen 2:12,0
5 FinnlandFinnland FIN
SchwedenSchweden SWE
FinnlandFinnland FIN
Jouko Järvinen
Per Olof Brogren
Toivo Salonen
2:13,1

Olympiasieger 1956: Jewgeni Grischin & Juri Michailow (beide URS); diese hielten auch den olympischen Rekord in 2:08,6, während der Finne Juhani Järvinen Weltrekordhalter in 2:06,3 in Squaw Valley war
Datum: 26. Februar, 9 bis 11 Uhr[5]
49 am Start; 45 im Klassement

Von den Österreichern wurde Hermann Strutz in 2:19,4 min 24., Franz Offenberger gab nach einem Sturz auf.[6]
Wie 1956 gab es erneut einen ex-aequo-Sieg. Der Weltrekord stand nicht in Gefahr, denn es blies ein hindernder Querwind von rund 40 km/h, so dass die Vorteile des sehr guten Eises nicht zur Geltung kamen.
Manfred Schüler im zweiten Paar war der erste Läufer unter 2:20, seine 2:18,3 wurden von Olle Dahlberg im vierten Paar egalisiert und von Juoko Jokinen im nächsten Paar (mit Kurt Stille) unterboten. Der aktuelle Vierkampf-Weltmeister von Davos, Stenin (am 7. Februar 1960[7]), war mit 2:11,5 in eine neue Kategorie vorgedrungen, es folgte aber das Paar Järvinen – Aas; bis zur 700-m-Marke waren sie noch auf selber Höhe, doch plötzlich löste sich der Norweger und sprintete trotz Gegenwinds davon und erreichte neuen Landesrekord.
Grischin, mit dem Australier Hickey in einem Paar, sprintete schon vom Start weg, war nach 300 m um eine Sekunde schneller als Aas, schien nach 1.000 m einen neuen Weltrekord entgegenzusteuern, doch in der Schlussrunde traf ihn der Gegenwind voll, er wurde sichtlich langsamer. Einen neuen nationalen Rekord lief auch Kouprianoff.[8]

Die übrigen Läufer der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder (Anmerkung: beim Schweden Per-Olof Brogren ist es fraglich, ob er in 2:13,1 Fünfter oder in 2:13,3 Siebter wurde):
7. ex aequo Per-Olof Brogren (SWE) & André Kouprianoff (FRA) 2:13,3; 9. Helmut Kuhnert (EUA) 2:13,6; 14. Colin Hickey (AUS) 2:16,1; 15. Wim de Graaff (NED) 2:16,5; 18. Manfred Schüler (EUA) 2:18,3; 19. Mario Gios (ITA) 2:18,6; 20. Fumio Nagakubo (JAP) 2:18,7; 25. Antonio Nitto (ITA) 2:19,6; 26. Terry Monaghan (GBR) 2:19,9; 27. Renato De Riva (ITA) 2:20,6; 31. Harald Norden (EUA) 2:22,1; 36. Ralf Olin (CAN) 2:23.5; 38. Günther Tilch (EUA) 2:24,8; 41. Jang Yeong (KOR) 2:25,3; 45. und Letzter: Larry Mason (CAN) 2:35,3

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athlet Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Wiktor Kossitschkin 7:51,3
2 NorwegenNorwegen NOR Knut Johannesen 8:00,8
3 NiederlandeNiederlande NED Jan Pesman 8:05,1
4 NorwegenNorwegen NOR Torstein Seiersten 8:05,3
5 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Waleri Kotow 8:05,4
6 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Oleg Gontscharenko 8:05,6

Olympiasieger 1956 sowie Welt- und Olympiarekordhalter: Boris Schilkow (URS) – Karriere beendet; Weltrekord in 7:45,6 am 9. Januar 1955 auf der Eisbahn von Medeo; Olympiarekord 7:48,7
Datum: 25. Februar, 9 bis 13 Uhr[9]
Gemeldet 42 Läufer, davon 37 aus 15 Ländern am Start; alle klassiert.
Aus Österreich kamen Franz Offenberger und Hermann Strutz, die jeweils einen japanischen Läufer als Gegner hatten. Strutz lief 8:21,9 Minuten, was die zweitbeste je gelaufene Zeit eines Österreichers war. Offenberger kam in 8:38,2 Minuten ins Ziel. Es herrschte böiger Seitenwind, so dass Spitzenzeiten ausblieben, der Weltrekord über 7:45,6 Minuten von Boris Schilkow wurde dadurch weit verfehlt.
Die Eisverhältnissen waren diesmal nicht optimal.
Das Rennen entwickelte sich zu einem erbitterten Duell zwischen den sowjetischen und norwegischen Läufern, wobei sich Jan Pesman überraschend zwischen die Favoriten schob. Der Viertplatzierte Seiersten präsentierte sich wiederum mit der ihm nachgesagten sprichwörtlichen Verlässlichkeit, denn er war auch in der Vergangenheit immer vorne zu finden gewesen, doch ein Sieg in einem bedeutenden Wettbewerb war ihm noch nie gelungen. Bessere Platzierungen waren von Kotow und Gontscharenko erwartet worden. Ersterer hatte nach seinem 5.000-m-Sieg bei den Weltmeisterschaften in Davos als großer Favorit gegolten (Gesamtrang vier vor Kossitschkin).
Während Kossitschkin, der die Goldmedaille exakt an seinem 22. Geburtstag errang, angab, dass ihn der Wind nicht gestört habe, waren die meistern anderen Läufer der Ansicht, dass er ihnen mehrere Sekunden gekostet habe.
Im ersten Paar waren Järvinen und der Kanadier Mason zu sehen, schon im dritten Paar Gontscharenko, dessen Zeit bereits vom Nächsten, Seiersten, unterboten wurde. Mit Johannesen gab es eine norwegische Doppelführung. Im elften Paar waren Kossitschkin und Pesmann an der Reihe, die vorerst einen Fehlstart produzierten. Dann aber zeichnete sich bald die Überlegenheit des Sowjetläufers ab, der nach 1.000 m bereits eine Sekunde, nach 2.000 m fünf Sekunden und letztlich fast 10 Sekunden vor Johannesen lag und außerdem Pesman um 125 m abgehängt hatte. Kotow im 15. Paar schien Johannesen ernsthaft gefährden zu können, wurde aber Opfer seines Anfangstempos, er erlitt im mittleren Abschnitt eine Schwächeperiode. Kouprianoff, der sensationelle Vizeweltmeister vor 18 Tagen in Davos, bestätigte seine gute Form, seine 8:10,4 bedeuteten neuen französischen Rekord.[10][11]
Die übrigen Läufer der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. ex aequo Ivar Nilsson (SWE) & Keijo Tapiovaara (FIN) 8:09,1; 9. André Kouprianoff (FRA) 8:10,4; 10. Raymond Gilloz (FRA) 8:11,5; 11. Terry Monaghan (GBR) 8:15,3; 12. Kjell Bäckman (SWE) 8:16,0; 14. Arnold Uhrlass (USA) 8:18,0; 15. Juhani Järvinen (FIN) 8:19,2; 16. Mario Gios (ITA) 8:20,3; 18. Hermann Strutz (AUT) 8:21.9; 22. Helmut Kuhnert (EUA) 8:25,1; 23. Takeo Mizoo (JAP) 8:28,7; 25. Roald Aas (NOR) 8:30,1; 26. Renato De Riva (ITA) 8:32,4; 27. Kurt Stille (DEN) 8:33,0; 28. Ralf Olin (CAN) 8:36,8; 29. Franz Offenberger (AUT) 8:38,2; 31. Antonio Nitto (ITA) 8:40,4; 32. Sepp Biebl (EUA) 8:48,0; 34. Choi Yeong-bae (KOR) 8:57,8; 36. Heinz Wolfram (EUA) 9:18,2; 37. und Letzter: Larry Mason (CAN) 9:23,5

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athlet Zeit (min)
1 NorwegenNorwegen NOR Knut Johannesen 15:46,6 (OR)
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Wiktor Kossitschkin 15:49,2
3 SchwedenSchweden SWE Kjell Bäckman 16:14,2
4 SchwedenSchweden SWE Ivar Nilsson 16:26,0
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR Terrence Monaghan 16:31,6
6 NorwegenNorwegen NOR Torstein Seiersten 16:33,4

Olympiasieger 1956 und olympischer Rekordhalter (16:35,9): Sigvard Ericsson (SWE) – Karriere beendet
Datum: 27. Februar, 8 bis 13 Uhr[12]
Gemeldet 41 Läufer, davon 30 am Start; 29 klassiert (Disqualifikation Nikolai Schtelbaums (URS))

3.000 Besucher wurden Zeugen, als zum ersten Mal die Zeitgrenze von 16 min unterschritten wurde. Der bisherige Weltrekord von Hjalmar Andersen vom 10. Februar 1952 in Hamar (16:32,6 Minuten) wurde durch die ersten Fünf im Klassement unterboten.
Die Bahn in Squaw Valley brachte den Beweis, dass sie die beste der Welt ist. 30 Mann in 15 Paaren benötigten 4 ½ Stunden für ihre Konkurrenz. Das spiegelglatte Eis hielt bis zum 12. Paar die richtige seifige Konsistenz, erst dann wurde die Sonne zu stark. Die Unterschreitung der 16-Minuten-Grenze war ein Ereignis, das mit dem ersten Meilenlauf auf der Aschenbahn unter vier Minuten zu vergleichen war. Bereits unter 17 Minuten zu bleiben, einer Marke, die oft an Welt- oder Europameisterschaften nicht erreicht worden ist, war 16 Läufern, somit mehr als der Hälfte, gelungen.
Als Kuhnert im ersten Paar 16:43,4 erzielt hatte, erahnte man den fälligen neuen Weltrekord, der schon im zweiten Paar durch Bäckman im Duell mit dem Dänen Stille, den er nach 8 km überholte, fiel. Der mit so vielen Vorschusslorbeeren bedachte Schtelbaums im dritten Paar dürfte in der Aufregung seines ersten internationalen Starts den Wechsel von der Innen- auf die Außenbahn vergessen haben, was seine Disqualifikation zur Folge hatte. Seine Zwischenzeiten hätten allerdings lediglich gereicht, um unter die ersten Zehn zu kommen. Bereits im 4. Paar (Johannessen contra Arnold Uhrlass) fiel die Goldentscheidung: Der Norweger begann zwar mit einer 40-sec.-Runde, denn danach lief er nur mehr eine Runde mit 38,5 sec., 18 Runden mit 38,0 sec., drei mit 37,5 sec. und einmal 37,0 sec., ehe er eingangs der Schlussrunde seinen langen Spurt anzog. Sei US-Gegner wurde nach 7 km überrundet; schon nach 2,4 km war Johannesen um eine Sekunder schneller als Bäckman, dies steigerte sich nach 4,8 km auf 8 sec., nach 7,6 km auf 18 sec. Eine Besonderheit spielte sich danach ab, denn Johannesen, der zwar von seinem Olympiasieg überzeugt war, verließ nach Absolvieren seiner Auslaufrunden das Stadion, ohne sich der Presse zu stellen und kehrte ins olympische Dorf zurück, um sich schlafen zu legen, wartete somit auch nicht die Zeiten seiner Konkurrenten ab. Kurios war auch, dass die norwegischen Betreuer bei ihren Anweisungen hatten improvisieren müssen, denn Johannesen war schneller als es geplant gewesen war, gelaufen.
Im sechsten Paar hätte Järvinen zwar Johannesen nicht gefährden, aber auch den Andersen-Rekord unterbieten können, wenn er nicht in der allerletzten Runde gestürzt wäre; trotzdem konnte er, der schnell wieder hoch kam, seinen diesmal enttäuschenden Widerpart Pesman (Sieger auf dieser Distanz bei den vor zwei Wochen beendeten Weltmeisterschaften in Davos) deutlich distanzieren. Die letzte Medaillenentscheidung fiel schon im nächsten Paar, also kurz vor Bewältigung eines Drittels der Gesamtkonkurrenz. Alle Hoffnungen der Sowjetunion hatten hier auf Kossitschkin geruht, denn vom noch ausstehenden Wladimir Schilykowski (Endrang 20 in 17:13,9) hatte es geheissen, dass er sich nicht in bester Form befände. Kossitschkin war sich dieser Rolle bewusst, er griff Johannesens Fabelzeit resolut an, hatte nach 4 km sogar einen Vorsprung von 2 Sekunden, der aber nach 6,5 km auf wenige Zehntelsekunden schrumpfte, und auf den letzten 2 km konnte er nicht so viel wie der Norweger zusetzen. Bis zum 12. Paar gab es noch einige gute Zeiten unter 16:40, danach ging es bergab, allerdings war die von Schilykowski erreichte Zeit nicht nur dem weicher werdenden Eis geschuldet, ihm war nach dem sechsten Kilometer die Luft ausgegangen.[13][14]
Die übrigen Läufer der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. Olle Dahlberg (SWE) 16:34,6; 8. Juhani Järvinen (FIN) 16:35,4; 9. Keijo Tapiovaara (FIN) 16:32,2; 10. Ross Zucco (USA) 16:37,6; 11. André Kouprianoff (FRA) 16:39,1; 12. Jan Pesman (NED) 16:41,0; 13. Helmut Kuhnert (EUA) 16:43,4; 14. Renato De Riva (ITA) 16:45,7; 17. Kurt Stille (DEN) 17:00,0; 18. Mario Gios (ITA) 17:06,3; 19. Hermann Strutz (AUT) 17:06,5; 21. Shuji Kobayashi (JAP) 17:20,8; 23. Roald Aas (NOR) 17:26,8; 26. Jang In-won (KOR) 17:45,7; 27. Ralf Olin (CAN) 17:50,9; 29. und Letzter Heinz Wolfram (EUA) 18:37,0

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletin Zeit (s)
1 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA Helga Haase 45,9 (OR)
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Natalja Dontschenko 46,0
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Jeanne Ashworth 46,1
4 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Tamara Rylowa 46,2
5 JapanJapan JPN Hatsue Takamizawa 46,6
6 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS
PolenPolen POL
Klara Gussewa
Elwira Seroczynskaja
46,8

Weltrekordhalterin: Tamara Rylowa (URS) in 45,6 am 11. Januar 1955 in Medeo
23 Läuferinnen am Start, 22 klassiert
Datum: 20. Februar; 9 bis 10 Uhr

Haase erreichte eine hervorragende Zeit und verfehlte den Weltrekord nur um 0,3 Sekunden.[15]
Die übrigen Läuferinnen der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
8. Fumie Hama (JAP) 47,4; 9. Doreen Ryan (CAN) 47,7; 10. Kathy Mulholland (USA) 47,9; 11 Iris Sihvonen (FIN) 48.7; 13. Françoise Lucas (FRA) 48,6; 15 Christina Scherling (SWE) 48.7; 17. Margaret Robb (CAN) 50,0; 18. Sigrit Behrenz (EUA) 50,2; 20. Natascha Liebknecht (EUA) 51,4; 21 Kim Gyeong-hoe (KOR) 53,2; 22. und Letzte: Han Hye-ja (KOR) 53,8

Die Installierung von Eisschnelllaufen für Frauen war von der Sowjetunion initiiert worden und die Geschlossenheit des Ostblock führte den Antrag zum Erfolg. Im ersten Bewerb ging die Rechnung der Sowjetunion nicht auf, denn nebst Haase gab es auf dem Bronzerang eine US-Läuferin. Haase hatte sich in Ruhe und Stille in Davos auf das Ereignis vorbereitet, war sogar den Weltmeisterschaften aus dem Wege gegangen, um ihren Trainingsplan nicht stören zu lassen. Ihre teilweise ausgezeichneten Ergebnisse in Davos dürften von der Konkurrenz nicht ganz ernst genommen worden sein. Damit konnte man von einem Meilenstein sprechen, der Mythos der sowjetischen Unbesiegbarkeit wurde zerstört. Als überraschend stark erwiesen sich auch die Japanerinnen.[16]

1000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletin Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Klara Gussewa 1:34,1 (OR)
2 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA Helga Haase 1:34,3
3 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Tamara Rylowa 1:34,8
4 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Lidija Skoblikowa 1:35,3
5 JapanJapan JPN
PolenPolen POL
Hatsue Takamizawa
Helena Pilejczyk
1:35,8

Weltrekordhalterin: Tamara Rylova (URS) in 1:33,4 am 12. Januar 1955 in Medeo
22 am Start, 20 klassiert
Datum: 22. Februar; 9 bis 10.30 Uhr

22 am Start, 20 klassiert
Die übrigen Läuferinnen der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. Fumie Hama (JAP) 1:36,1; 8. Jeanne Ashworth (USA) 1:36,5; 9. Eevi Huttunen (FIN) 1:37,2; 10. Iris Sihvonen (FIN) 1:37,3; 11. Christina Scherling (SWE) 1:37,5; 13. Doreen Ryan (CAN) 1:38,1; 14. Françoise Lucas (FRA) 1:38,4; 15. Jeanne Omelenchuk (USA) 1:39,8; 17. Natascha Liebknecht (EUA) 1:43,5; 18. Sigrit Behrenz (EUA) 1:43,8; 20. und Letzte: Han Hye-ja (KOR) 1:48,8

Das Rennen verlief für die Sowjetunion äußerst glücklich, denn die polnische 1.500-m-Silbermedaillengewinnerin Seroczyńska war mit denselben Zwischenzeiten wie die zu diesem Zeitpunkt führende Gussewa gestoppt worden. Als sie aber in der Zielkurve zu einem Endspurt ansetzte, rutschte sie weg; sie war zwar sofort wieder hoch, lief dann laut schluchzend langsam dem Ziel zu. Dieses Missgeschick rettete auf alle Fälle mit Bronze für Rylowa eine zweite Medaille für die Sowjetunion.
Gussawa war vor dem Lauf nicht gerade optimistisch gewesen, da sie im ersten Paar hatte laufen müssen, damit alle Konkurrentinnen auf ihre Zeit zielen konnten.[17]

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletin Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Lidija Skoblikowa 2:25,2 (WR)
2 PolenPolen POL Elvira Seroczynska 2:25,7
3 PolenPolen POL Helena Pilejczyk 2:27,1
4 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Klara Gussewa 2:28,7
5 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Walentina Stenina 2:29,2
6 FinnlandFinnland FIN Iris Sikvonen 2:29,7

Weltrekordhalterin: Khalida Schchegolejewa (URS) in 2:25,5 am 30. Januar 1953 in Medeo
23 Läuferinnen am Start, alle klassiert
Datum: 21. Februar; 9 bis 11 Uhr

Die übrigen Läuferinnen der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. Christina Scherling (SWE) 2:31,5; 8. Helga Haase (EUA) 2:31,7; 9. Elsa Einarsson (SWE) 2:32,9; 10. Fumie Hama (JAP) 2:33,3; 11. Jeanne Ashworth (USA) 2:33,7; 13. Doreen Ryan (CAN) 2:34,5; 16. Inge Görmer (EUA) 2:36,5; 17. Françoise Luca (FRA) 2:36,6; 20. Margaret Robb (CAN) 2:48,6; 21. Kim Gyeong-hoe (KOR) 2:48,6; 22. Gisela Toews (EUA) 2:51,1; 23. und Letzte: Han Hye-ja (KOR) 2:55,6 (Anmerkung: Bei den auf den Rängen 20 und 21 zeitgleich klassierten Läuferinnen Margaret Robb und Kim Gyeong-Hoe, die im selben Paar liefen, entschieden die Referees, dass die Kanadierin vorangelegen ist)

Auch im zweiten Frauenbewerb erfüllten sich die sowjetischen Hoffnungen hinsichtlich Medaillensammeln nicht ganz. Zwar wurde mit Skoblikowa die Siegerin gestellt, die den bisherigen Weltrekord verbesserte (bei Minus 8 Grad und Windstille gab es ideale Verhältnisse), wobei sie ihre persönliche Bestmarke um 5,4 sec. steigerte. Die große Überraschung war Seroczyńska auf Rang 2, die den bisherigen Weltrekord nur um 0,2 sec. verfehlte. Helga Haase schien im Endspurt nicht über genug Kraftreserven zu verfügen.[18]

3000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletin Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Lidija Skoblikowa 5:14,3 (OR)
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion URS Walentina Stenina 5:16,9
3 FinnlandFinnland FIN Eevi Huttunen 5:21,0
4 JapanJapan JPN Hatsue Takamizawa 5:21,4
5 SchwedenSchweden SWE Christina Scherling 5:25,5
6 PolenPolen POL Helena Pilejczyk 5:26,2

Weltrekordhalterin: Rimma Schukowa (URS) in 5:13,8 am 23. Januar 1953 in Medeo
20 Läuferinnen am Start, alle klassiert
Datum: 23. Februar; 9 bis 11.30 Uhr

Die übrigen Läuferinnen der «Top Ten» sowie weitere wichtige Läufer und Beste ihrer Länder:
7. Elwira Seroczyńska (POL) 5:27,3; 8. Jeanne Ashworth (USA) 5:28,5; 9. Tamara Rylowa (URS) 5:30,0; 10. Yoshiko Takano (JAP) 5:30,9; 13. Inge Görmer (EUA) 5:37,5; 14. Doreen Ryan (CAN) 5:39,7; 15. Françoise Lucas (FRA) 5:42,5; 16. Margaret Robb (CAN) 5:43,5; 17. Gisela Toews (EUA) 5:48,3; 20. und Letzte: Kim Gyeong-hoe (KOR) 6:08,2

Für den Abschlussbewerb hatten mehrere Damen verzichtet, darunter auch die zweifache Medaillengewinnerin Haase, die sich auf den kurzen Strecken sehr verausgabt hatte.
Die Bahn war wieder in gutem Zustand (Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, sonnige Witterung). Nach sieben Läuferinnen hatte Vierkampf-Weltmeisterin Stenina mit beachtlichem Vorsprung geführt. Die Entscheidung fiel erst im letzten Lauf, in dem sich Skoblikowa gegen Seroczyńska lange Zeit in einem gleichwertigen Duell abhetzten, dann aber griff die konditionell stärkere Russin zwei Runden vor Schluss scharf an und zog unangefochten zu ihrem zweiten Olympiasieg.[19]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was heute geschieht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 24. Februar 1960, S. 10.
  2. »Das Programm der Winterspiele«; »Sport-Zürich« Nr. 20 vom 17. Februar 1960, Seite 3, Spalte 2
  3. «Grischin lief über 500 m „Traumzeit“»; «Sport Zürich» Nr. 21 vom 19. Februar 1960, Seite 12, Spalte 4
  4. »Jewgeni Grischin wieder Olympiasieger im 500-m-Eisschnelllaufen« und »Krach bei den amerikanischen Eisschnellläufern«; »Sport Zürich« Nr. 24 vom 26. Februar 1960, Seite 2, Spalten 2 und 3, Mitte, sowie Seite 3, Spalte 3
  5. Was heute geschieht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Februar 1960, S. 10.
  6. Aas und Grischin im toten Rennen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Februar 1960, S. 10.
  7. Spalte 4, unten: «Stenin Weltmeister». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1960, S. 10.
  8. »Der Russe Grischin und der Norweger Aas teilen sich in den ersten Platz im 1500-m-Eisschnelllaufen« und »Krach bei den amerikanischen Eisschnellläufern«; »Sport Zürich« Nr. 25 vom 27. Februar 1960, Seite 3, Spalten 2 und 3, Mitte, sowie Seite 3, Spalte 3
  9. Was heute geschieht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 25. Februar 1960, S. 10.
  10. »Zweiter Russensieg im Eisschnelllaufen durch Viktor Kossitschkin über 5000 m«; »Sport Zürich« Nr. 25 vom 27. Februar 1960, Seite 5, Spalten 2 und 3, Mitte
  11. Kositschkin distanzierte alle Läufer. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Februar 1960, S. 10.
  12. Was heute geschieht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Februar 1960, S. 10.
  13. Johannesen: Weltrekord. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 28. Februar 1960, S. 28.
  14. »Norweger Knut Johannesen Wunder-Schnellläufer aller Zeiten«; »Sport Zürich« Nr. 26 vom 29. Februar 1960, ab Seite 2, Spalten 4 und 5, Mitte
  15. Eine Zehntelsekunde entschied. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 21. Februar 1960, S. 20.
  16. «Die Deutsche Helga Haase Überraschungssiegerin des 500-m-Eisschnelllaufens der Frauen»; «Sport Zürich» Nr. 22 vom 22. Februar 1960, Seite 4, Spalte 4
  17. «Klara Gussewa Siegerin im Schnelllauf 1000 m»; «Sport Zürich» Nr. 23 vom 24. Februar 1960, Seiten 7 und 8, beginnend Seite 7, Spalte 5 unten
  18. «Die Russin Lydia Skoblikowa vor zwei Polinnen im 1500-m-Eisschnelllaufen der Damen»; «Sport Zürich» Nr. 22 vom 22. Februar 1960, Seite 7, Spalte 2, unten
  19. «Zweiter Olympiasieg von Lidia Skoblikowa im Schnelllauf»; «Sport Zürich» Nr. 23 vom 24. Februar 1960, Seite 13, Spalte 2 und 3, Mitte