Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel.

Brandmelder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Optischer Rauchmelder)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Als Brandmelder werden technische Geräte oder Anlagen zum Auslösen eines Alarms im Falle eines Brandes in Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen, Verkehrsmitteln oder Industrieanlagen bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff Feuertelegraph für verschiedene elektrische, mechanische und akustische Geräte verwendet. Brandmelder unterscheidet man zwischen automatischen Brandmeldern, die den Brand anhand physikalischer Eigenschaften erkennen, und nicht-automatischen Brandmeldern, die von Hand betätigt werden müssen. Sinn des Brandalarms ist das Warnen und Wecken von Personen innerhalb eines Gebäudes, das Einleiten von Maßnahmen zur Brandbekämpfung und zum Sach- und Personenschutz meist die Alarmierung von zuständigem Sicherheitspersonal oder der Feuerwehr. Brandmelder werden häufig in Verbindung mit einer Brandmeldeanlage verwendet. In Deutschland müssen Brandmeldeanlagen nach DIN 14675[1] und den Technischen Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen (TAB), die von den einzelnen Landkreisen oder unter Leitung der örtlichen Feuerwehr erstellt,[2] geplant und errichtet werden. In Österreich sind die TRVB 114 und 123 maßgebend. Lokal oder regional kann eine andere Bauordnung zur Anwendung kommen.

Automatische Brandmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Automatischer Brandmelder mit Anbindung an eine Brandmeldeanlage, hier: Melder 2 in der Meldergruppe 7

Automatische Brandmelder können bei Bränden in der Entstehungsphase frühzeitig warnen. Wenn es brennt, kann eine Rauchgasdurchzündung, auch als Rollover bezeichnet, schon nach drei bis vier Minuten erfolgen und somit eine extreme Ausbreitung des Feuers verursachen. Im Internet sind zahlreiche Videos über die zeitliche Dramatik eines Entstehungsbrandes unter den Stichworten „Brandversuch Kinderzimmer“ oder „Room Flashover Videos“ abrufbar.

Ein frühzeitiger Alarm durch einen automatischen Brandmelder ist deshalb nicht nur in aufwändig zu evakuierenden Gebäuden wie Hotels, Einfamilienhäusern mit vielen Kindern, Seniorenheimen, sondern in jeder Wohnung sinnvoll.

Brandgas- oder Rauchgasmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Brandgas- oder Rauchgasmelder schlägt Alarm, wenn die Konzentration von Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid oder anderen Verbrennungsgasen in einem Raum einen bestimmten Wert überschreitet und somit die Gefahr eines Brandes oder einer Rauchgasvergiftung besteht. Sie sind auch in warmen, staubigen oder rauchigen Räumen einsetzbar, in denen Wärmemelder und Rauchwarnmelder versagen.

Ein Kohlenstoffmonoxid-Melder dient beispielsweise dazu, in einem Raum mit einem Kamin die CO-Konzentration zu überwachen und so eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung zu vermeiden.[3]

Wärmemelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wärmemelder, auch Hitzemelder genannt, schlagen Alarm, wenn die Raumtemperatur einen bestimmten maximalen Wert (etwa 60 °C) überschreitet oder die Temperatur überdurchschnittlich schnell ansteigt (Thermodifferenzialauswertung). In der aktuellen Norm wird jedoch nicht mehr zwischen Thermomaximalmeldern und Thermodifferenzialmeldern unterschieden, da jeder Differenzialmelder einen Maximalwert besitzt. Zur Temperaturmessung werden oft Heißleiter eingesetzt.

Wärmemelder werden besonders häufig in rauchigen oder staubigen (aber normal temperierten) Räumen eingesetzt, in denen Rauchwarnmelder versagen, also beispielsweise in Werkstätten oder Küchen. Sie sind preiswerter, reagieren aber träger als Rauchwarnmelder oder Brandgasmelder.

Wärmemelder werden vorwiegend zum Sachschutz (Warenhäuser, Fabrikhallen, Büros) eingesetzt. Beispielsweise werden Sprinkleranlagen durch eine Temperaturerhöhung aktiviert. Für den Personenschutz sind sie weniger geeignet, da eine wache Person den Brand deutlich früher erkennen kann. Eine schlafende Person hingegen würde durch Brandgase ersticken, bevor der Wärmemelder eine Temperaturerhöhung detektieren könnte.

In Deutschland werden sie nach der VdS-Richtlinie 2095 in drei Klassen eingeteilt.

  • Klasse 1 – Einsatz bis zu einer Raumhöhe von 7,5 m.
  • Klasse 2 – Einsatz bis zu einer Raumhöhe von 6,0 m.
  • Klasse 3 – Einsatz bis zu einer Raumhöhe von 4,5 m.

Rauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Optische und photoelektrische Rauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto zu Bild oben:
1: Infrarot-LED
2: schwarze Streulichtkammer (geöffnet)
3: Fotodiode
pinkfarben: Strahlwege

Die häufigsten Brandmelder sind heute die optischen oder photoelektrischen Rauchmelder. Sie arbeiten nach dem Streulichtverfahren (Tyndall-Effekt). Klare Luft reflektiert praktisch kein Licht. Befinden sich aber Rauchpartikel in der Luft und somit in der optischen Kammer, so wird ein von einer Infrarot-LED (1) ausgesandter Lichtstrahl an den Rauchpartikeln gestreut. Ein Teil dieses Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor (Fotodiode, 3), der nicht direkt vom Lichtstrahl beleuchtet wird, und der Rauchmelder spricht an. Ohne (Rauch-)Partikel in der Luft kann der Lichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen. Die Beleuchtung des Sensors durch von den Gehäusewänden reflektiertes Licht der Leuchtdiode oder von außen eindringendes Fremdlicht wird durch das Labyrinth aus schwarzem, nicht reflektierendem Material verhindert (2).[4]

Bei einem Lasermelder wird statt einer einfachen Leuchtdiode (LED) mit einer sehr hellen Laserdiode gearbeitet. Dieses System erkennt schon geringste Partikel-Einstreuungen.

Ionisationsrauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Normalzustand erzeugen die Alphastrahlen der radioaktiven Quelle (meist 241Am) in Ionen. Dadurch kann zwischen zwei geladenen Metallplatten ein Strom fließen. Wenn Rauchpartikel zwischen die Platten gelangen, fangen diese einen Teil der Ionen ein, wodurch die Leitfähigkeit der Luft verringert und somit der Strom kleiner wird. Der Melder schlägt Alarm.

Wegen der Radioaktivität werden Ionisationsrauchmelder nur noch in Sonderfällen eingesetzt, da die Auflagen streng sind. Das Gefährdungspotenzial eines einzelnen Melders ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Entsorgung gering.

Am weitesten verbreitet sind Ionisationsrauchmelder in Angloamerika, dort dürfen sie über den Hausmüll entsorgt werden.

Vergleich Optische und Ionisations-Rauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ionisationsrauchmelder können praktisch unsichtbare, also kaum reflektierende, Rauchpartikel erkennen, wie sie vorzugsweise bei flammenden Bränden, aber auch in Dieselruß auftreten. Im Gegensatz dazu sind optische Rauchmelder besser zum frühzeitigen Erkennen von Schwelbränden mit relativ großen, hellen und kalten Rauchpartikeln geeignet. Das Detektionsverhalten beider Meldertypen ergänzt sich daher.[5] Ein eindeutiger Vorteil bezüglich Sicherheit vor Falschalarmen (durch Wasserdampf, Küchendämpfe, Zigarettenrauch) kann für keinen dieser Meldertypen ausgemacht werden.

Für den Einsatz als Rauchwarnmelder in Schlaf- und Kinderzimmern, in denen eher mit sich langsam ausbreitenden Schwelbränden gerechnet wird, ist ein optischer Rauchmelder vorzuziehen. Eine häufige Brandursache ist zum Beispiel der im Bett einschlafende Raucher.

Flammenmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UV-Flammenmelder in Industrieausführung

Ein Flammenmelder erkennt das charakteristische Licht einer Flamme im Spektrum Infrarot bis Ultraviolett. Häufig werden mehrere Sensoren in einem Gehäuse vereint und gemeinsam ausgewertet, um einen Falschalarm (beispielsweise Fotoblitz) zu verhindern. Diese Melder reagieren nur, wenn zum einen die Flammenstrahlung (IR, UV) vorhanden ist, zum anderen auf die typische „Flackerfrequenz“ von Flammen und Glut.

Sie werden angewendet, wenn bei Brandausbruch mit einer raschen Entwicklung offener Flammen zu rechnen ist. Besonders geeignet sind sie an Arbeitsplätzen mit einer betriebsbedingten Rauchentwicklung, weil sie nicht bei Rauchentwicklung alarmieren.

Mehrfachsensormelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrfachsensormelder sind Brandmelder, die mit mehreren Sensoren arbeiten. Zur Erkennung kann ein Melder beispielsweise das Erkennungssystem eines optischen Rauchmelders und das Erkennungssystem eines thermischen Melders in einem einzigen Gerät vereinen. Mit Hilfe einer Elektronik (Fuzzy-Logik) werden die Ereignisse ausgewertet. Durch diese Kombination ist ein solcher Melder weniger empfindlich gegenüber Falsch- und Täuschungsalarmen.

Sondermelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lineare Rauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein linearer Rauchmelder besteht aus einer Sendeeinheit und einer Empfangseinheit für infrarotes Licht, welche unter der Decke an der Wand montiert wurde. Der Melder reagiert auf eine durch Rauch erzeugte Abschwächung des Lichtstrahles zwischen Sender und Empfänger, ähnlich einer Lichtschranke.

Lineare Wärmemelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lineare Wärmemelder, die vor allem zur Überwachung von Tunneln oder Garagen eingesetzt werden, sind Sensorkabelmelder. Hierbei wird mit Hilfe eines Sensorkabels eine Temperaturerhöhung detektiert, abhängig von der erhitzten Kabellänge. Eine Temperaturänderung hat eine Widerstandsänderung zwischen den verbundenen Schleifen innerhalb der Sensorleitungen zur Folge. Wenn die Temperatur steigt, fällt der Widerstand (Heißleiter). Dieser Unterschied macht sich an der Auswerteeinheit bemerkbar, die bei der voreingestellten Alarmschwelle eine Alarmmeldung ausgibt. Das Sensorkabel ist hierbei gegen mechanische und chemische Einflüsse sowie Korrosion, Feuchtigkeit und Staub abgeschirmt.

Moderne lineare Brandmelder arbeiten mit Hilfe von Glasfaserkabeln und nutzen den Raman-Effekt zur Temperaturmessung (Faseroptische Temperaturmessung). Vorteile dieser Systeme sind die große Reichweite (mehrere Kilometer mit einer Auswerteeinheit), die hohe Flexibilität, Falschalarmsicherheit und Immunität gegenüber elektrischen Störfeldern.

Eine andere Art der Wärmemessung geschieht über Fühlerrohre, die mit einem Gas oder einer Flüssigkeit gefüllt und in dem zu überwachenden Bereich an der Decke verlegt sind. Werden diese Rohre durch Brand oder die vom Brand erhitzte Luft erwärmt, dehnt sich das Fluid im Rohrinneren aus, und an einer Messeinrichtung wird der Druckanstieg registriert.

Ansaugrauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fehl- und Täuschungsalarme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuerwehr und Anwohner haben immer wieder Probleme mit Falschalarmen. Diese können durch Wartungsmängel und durch eine ungünstige Positionierung oder Einstellung der Melder verursacht werden. Täuschungsalarme können auch auf unübliche Tätigkeiten im Umfeld eines Melders hindeuten. Beispiele sind der Betrieb von Staplern mit Verbrennungsmotoren, aber auch das Rauchen von Tabak und die Verwendung von E-Zigaretten unter einem Melder. Weitere Fehlerquellen sind Wasserdampf (Kochen, Baden, Waschen, Bügeln), Haarspray und Kolophoniumdämpfe (Löten) sowie starke Staubentwicklung. Eine Möglichkeit, Falschalarme zu reduzieren, besteht in der Anwendung eines Brandkenngrößen-Mustervergleiches oder der Wahl einer anderen Detektor-Art, also eines Brandgas- oder Wärmemelders statt eines photoelektrischen Rauchmelders oder umgekehrt.

Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Wartung von Rauchmeldern werden Prüfsprays und Melderpflücker eingesetzt, das sind Teleskopstangen mit Griffansätzen, die ein Öffnen und Reinigen von Meldern in hochgelegenen Decken ermöglichen.

Ein Test sollte nicht mit Zigarettenqualm erfolgen, da im Rauch enthaltene Schwebeteilchen (zum Beispiel Teer und Asche) die Sensoren des Melders verschmutzen und damit Unbrauchbar machen können. Auch von einem Test mit Feuerzeug oder Streichhölzern sollte unbedingt abgesehen werden, da durch die hohen Temperaturen der Rauchwarnmelder beschädigt werden kann. Für eine realitätsnähere Prüfung kann auf spezielle Sprayflaschen mit Prüfgas zurückgegriffen werden. Da die Melder um Strom zu sparen nur in Abständen auf Rauch prüfen, muss der Sprühstoß geräteabhängig über eine längere Zeit andauern.

Wer Melder in Betrieb genommen hat, sorgt dafür und weist nach, dass alle Melder mindestens jährlich geprüft worden sind. In Deutschland sind zusätzlich vierteljährliche Inspektionen der Brandmelderzentrale, Meldergruppen und Alarmierungen durch eine Fachkraft vorgeschrieben. Diese müssen nach den Normen DIN 14675 und 14676 sowie DIN/VDE 0833 Teil 1 erfolgen. In Deutschland sind nach DIN 14675 über 2130 Unternehmen zertifiziert. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist zu beachten. In Österreich sind die Normen ähnlich, und die Auslegungen und Prüfungen müssen der TRVB S123 03 entsprechen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Automatische Brandmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Kuriosum kann der 1894 erfundene und patentierte Brandmelder mit einem Vogel im Käfig angesehen werden, der ähnlich wie Kanarienvögel in einer Grube funktioniert, wobei der von der Stange fallende Vogel auf eine Platte fällt und einen elektrischen Alarmkreis schließt.[6]

Erste Hitzemelder gab es um die Jahrhundertwende, Ionisationsrauchmelder wurden in der Schweiz erfunden und ab den 50er Jahren in größeren Stückzahlen produziert, siehe Ionisationsrauchmelder → Geschichte. Photoelektrische Rauchmelder wurden 1972 in den USA erfunden. Die Transistorisierung machte bei allen Arten von Rauchmeldern kleine batteriebetriebene Geräte möglich.

Nicht-automatische Brandmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuertelegraph[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuertelegraph in Wuppertal

Die Vorläufer der Handfeuermelder waren die Feuertelegraphen. Diese unter anderem in Hamburg und Kaiserslautern eingesetzte Technik wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Siemens und Halske produziert. Die Anlage in Kaiserslautern wurde ab 1887 installiert, anfänglich waren nur elf Industriebetriebe an das System angeschlossen. Nach und nach wurden jedoch Privathaushalte mit dieser Technik ausgestattet. In den Meldestellen befand sich eine Kurbel zum Auslösen des Alarmes. Jede Meldestelle hatte ein anderes Codierrad, somit konnte in der Zentrale festgestellt werden, von welchem Ort die Feuermeldung kam. Als Bestätigung, dass die Feuermeldung in der Zentrale aufgelaufen war, ertönte in der Meldestelle ein Signalton. Von der Zentrale aus wurde automatisch oder manuell die Feuerglocke ausgelöst. Diese ertönte in Kaiserslautern zum letzten Mal 1928.

Historischer Handfeuermelder, um 1886 in Berlin erstmals aufgestellt.[7]

Handfeuermelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Handfeuermelder (früher auch Druckknopfmelder, in Deutschland durch DIN 14675, in Österreich durch ÖNORM EN 54-11 in Handfeuermelder umbenannt) ist ein rot lackierter nicht-automatischer Brandmelder. Eine Glasscheibe, die bei Gebrauch eingeschlagen werden muss, schützt den Knopf vor Witterungseinflüssen oder zufälliger Berührung. Das anschließende Drücken des Knopfes löst in der Brandmelderzentrale einen Alarm aus. Ein betätigter Handfeuermelder kann nur durch einen zugelassenen Techniker oder durch die Feuerwehr zurückgestellt werden. So soll ein Missbrauch verhindert werden, welcher strafbar ist. Ein spezielles Piktogramm kennzeichnet den Standort von Feuermeldern in einem Brandschutzplan.

Handfeuermelder gibt es in genormter Explosionsschutz-Ausführung.

Handfeuermelder müssen gemäß anzuwendender Norm EN 54-11 für neu errichtete oder geänderte Anlagen seit September 2008 mindestens mit einem „brennendes Haus“-Symbol beschriftet und stets in roter Farbe gehalten sein (Farbton RAL 3000). Andere Texte wie „Feuerwehr“ oder „Brandalarm“ dürfen nur zusätzlich zum Symbol angebracht werden. Das „brennende(s) Haus“-Symbol darf zudem nicht durch Aufkleber verdeckt werden. Handfeuermelder, die Teil einer bauordnungsrechtlich erforderlichen Brandmeldeanlage sind, gelten in Europa als harmonisiertes Bauprodukt. Hierzu zählen die nicht unmittelbar auf die Feuerwehr aufgeschalteten Anlagen. In diesen Fällen muss der Betreiber über eine ständig verfügbare und im Brandmeldekonzept beschriebene Alarmorganisation sicherstellen, dass nach einer Betätigung eines Handmelders zeitnah eine Intervention erfolgt (Kontrolle des Auslöseortes, Löschmaßnahmen einleiten).

Alarmierungseinrichtungen, die anderen Zwecken als der Brandmeldung dienen, haben blaue Handmelder. Blaue Handmelder geben nur Alarm in einem Objekt (Hausalarm) aus, der nicht zu einem Alarm bei der Feuerwehr oder Polizei führt. Gelbe, graue, blaue und weiße Handmelder lösen eine Rauchabzugsanlage (für diese ist ab den 2010er Jahren nur die Farbe Orange zugelassen) oder eine manuelle Brandbekämpfungseinrichtung (beispielsweise CO2-Löschanlage) aus. Außerdem können sie für die manuelle Abschaltung von Klimaanlagen, Lüftungen, die Auslösung eines Rauchabzuges oder für die Auslösung von Türschließungen (grüner Melder) Anwendung finden. Die Länder haben hier unterschiedliche Bestimmungen. Genaue Vorgaben zur Lage und Anordnung von Handfeuermeldern werden von der VdS 2095 und der DIN VDE 0833-2 jeweils unter Abschnitt 6.2.6 gemacht.

Vor Ende des 20. Jahrhunderts gab es außerdem öffentliche Feuermelder. Dies waren Handfeuermelder, die an Feuerwehrhäusern und auf öffentlichen Plätzen in massiven Gehäusen ähnlich einer Notrufsäule angebracht waren. Eine Sonderform sind Melder, die direkt eine Sirene auslösen. Im Zeitalter von Mobiltelefonen werden sie immer weniger eingesetzt, sind im ländlichen Bereich durchaus noch oft vorzufinden.

Rauchwarnmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Optischer Rauchwarnmelder, an der Decke montiert

Rauchwarnmelder haben eine Sirene und ggf. zusätzliche Signalgeräte eingebaut. Umgangssprachlich hat sich der Begriff „Rauchmelder“ durchgesetzt. Sie sind für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung vorgesehen. Neben Rauchwarnmeldern existieren Wärmemelder, moderne Geräte kombinieren beide Erkennungsverfahren und sichern so unter Einhaltung der Norm auch Brandformen mit geringer oder keiner Rauchentwicklung ab.

Die harmonisierte Europäische Norm (DIN) EN 14604 legt Anforderungen, Prüfverfahren und Montagetechniken für Rauchwarnmelder fest. In Deutschland gilt ergänzend die DIN 14676, die im Unterschied zur EN 14604 nicht auf die Montage, aber beispielsweise auf die Kopplung mehrerer Rauchwarnmelder eingeht.[8] Gemäß dieser Produktnorm müssen Rauchwarnmelder einige Mindestleistungsmerkmale vorweisen:

  • Die Schalldruckpegel eines Rauchwarnmelders muss mindestens 85 dB(A) in 3 m Entfernung betragen. Es wird auf die Möglichkeit von Hörschäden hingewiesen.
  • Ein Warnsignal muss mindestens 30 Tage vorher wiederkehrend darauf hinweisen, dass die Batterie ausgetauscht werden muss.
  • Eine Funktionsüberprüfung des Melders muss möglich sein, beispielsweise mittels eines Testknopfes.
  • Rauch muss von allen Seiten in die Rauchmesskammer eindringen können, die Einlassöffnungen der Rauchkammer dürfen nicht größer als 1,3 mm sein und müssen einen Schutz vor Insekten und Verschmutzung vorweisen.

Zusätzlich dürfen in der EU nur Rauchwarnmelder verkauft werden, die eine CE-Kennzeichnung sowie die Nummer der EU-Konformitätserklärung angegeben.[9]

Vernetzte Rauchmelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Rauchwarnmelder, die über Funk oder Kabel miteinander vernetzt werden können. Dann schlagen alle Melder Alarm, wenn ein Gerät Rauch entdeckt. So wird man gewarnt, wenn der Alarmton des Melders ansonsten nicht zu hören wäre – beispielsweise, weil der betroffene Raum in einer anderen Etage liegt. Der richtige Fluchtweg muss jedoch offensichtlich bleiben.

Die Anbindung an die Gebäudetechnik (z. B. mittels KNX-System) ermöglicht die Auslösung weiterer Aktionen; so können die Beleuchtung im Fluchtweg eingeschaltet, Jalousien geöffnet oder eine Benachrichtigung per Telefon oder SMS abgesetzt werden.

Die oben genannte Norm EN 14604 lässt Heimrauchmelder nicht für den Einsatz als Brandmelder an einer BMA zu. Im Gegensatz zu Brandmeldern, die über Brandmeldeanlagen Brandausbrüche an die Feuerwehr melden sollen, haben die Heimrauchmelder die vorrangige Aufgabe, Personen in Räumen vor Bränden zu warnen. Wobei besonders schlafende Personen gefährdet sind. Die Heimrauchmelder dienen daher eher dem Personen- als dem Sachschutz.

Installation in Wohnräumen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland sind für Wohnungen die Orte der Platzierung der Rauchwarnmelder in den Landesbauordnungen der Bundesländer auf Basis der Anwendungsnorm DIN 14676 geregelt. Zum einen Flure, sofern es sich um einen Fluchtweg handelt. Ansonsten sind Schlaf- und Kinderzimmer vorgeschriebene Räume, da hauptsächlich nachts die Gefahr besteht, einen Brand im Schlaf nicht rechtzeitig zu bemerken. In mehrgeschossigen Gebäuden sollte in jedem Geschoss mindestens ein Rauchwarnmelder installiert sein. Küche und Badezimmer sollten ausgenommen werden, da Wasserdämpfe zu Falschalarmen führen. Wärmemelder können eine zusätzliche Absicherung schaffen, lösen allerdings im Vergleich zu Rauchwarnmeldern im Brandverlauf sehr spät aus. Für Schwelbrände mit sehr geringer Hitzeentwicklung sind sie daher ungeeignet.

Melder, die mit der Erkennung von Rauch arbeiten, sollten grundsätzlich an der höchsten Stelle des Raumes installiert werden, da Rauch nach oben steigt. Bei der Montage in einem spitz zulaufenden Dachraum (Dachspitz) darf der Melder nicht am obersten Punkt (im Spitz) angebracht werden, da sich durch die aufsteigende warme Raumluft ein sogenanntes Wärmepolster bildet, das dafür sorgt, dass Rauch nie bis an den obersten Punkt gelangt. Gemäß DIN VDE 0833-2 sind Melder deshalb ab einer gewissen Raumhöhe nicht direkt an Decken, sondern mit Abstand „abzupendeln“. Wenn Melder an einem niederen Dachbalken befestigt werden, so sollte dieser zwischen 30 cm und 50 cm niedriger als der höchste Raumpunkt liegen. So kann sich für ein zuverlässiges Auslösen Rauch in ausreichender Konzentration sammeln. Wird der Melder an einer Dachschräge angebracht, ist neben der Montagehöhe zu beachten, dass der Melder waagerecht montiert sein muss. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Rauch durch den Melder hindurchzieht, ohne ein Ansprechen zu bewirken.

Das Anstreichen des Rauchmelders kann dazu führen, dass die Lufteingangsschlitze verstopfen und kein Rauch mehr eindringen kann.

Batteriebetriebene Rauchwarnmelder verwenden Alkali- oder Lithiumbatterien aufgrund der hohen Kapazität und langen Lagerfähigkeit.

Probleme mit Rauchwarnmeldern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2004 wurden bei Aldi, Praktiker und weiteren Märkten wirkungslosen Rauchmelder zum Preis von drei bis vier Euro verkauft. Allein bei Aldi Süd wurden 370.000 solcher Geräte verkauft. Vermutet wird, dass insgesamt mehrere Millionen dieser Geräte auf den deutschen Markt kamen. Bei allen bis Anfang 2005 aufgetauchten fehlerhaften Meldern ist als Produktionsdatum der 10. Mai 2004 ins Gehäuse eingeprägt.[10] Die wurden in China hergestellt und mit gefälschten Prüfsiegeln der Stiftung Warentest oder des VdS versehen.

Käufer der Plagiate verlieren vermutlich nicht ihren Brandversicherungsschutz, da sie im guten Glauben gehandelt haben. Ob allerdings Versicherungen tatsächlich eine Versicherungsleistung ablehnen oder mindern können, ist umstritten.[11]

Rauchwarnmelderpflicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA sind etwa 93 % aller Haushalte mit insgesamt etwa 120 Millionen Rauchwarnmeldern ausgestattet.[12] Seit den 1970er Jahren bestehen Regelungen in zahlreichen US-Bundesstaaten. Im März 2010 teilte das Office of Compliance der USA mit, dass seither die Zahl der Brandtoten um rund 50 % sank.[13] In Kanada, den Niederlanden[12] und Teilen Australiens besteht ebenfalls eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht.[14]

In Großbritannien wurde 1992 eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht eingeführt, die für alle neuen Gebäude mindestens einen Rauchwarnmelder pro Etage fordert.[12] 1987 waren etwa 9 %, 1998 etwa 75 % der britischen Haushalte mit Meldern ausgestattet.[15]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lobbyorganisation „Forum Brandrauchprävention“ setzte sich besonders für eine Rauchwarnmelderpflicht ein, dort haben sich unter anderem Hersteller von Rauchwarnmeldern und Versicherungen organisiert. Das Bundesbaugesetz (BBauG) enthält keine Verordnungen zur Rauchwarnmelderpflicht; dies obliegt den einzelnen Bundesländern.

Regelungen in den Bundesländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 2000er Jahren nahmen die Bundesländer nach und nach gesetzliche Vorschriften zur Montage von Rauchwarnmeldern in ihre Bauordnungen auf. In den jeweiligen Landesbauordnungen gilt die Anwendungsnorm DIN 14676 sowie die Gerätenorm DIN EN 14604 als verbindlich. Somit lesen sich die Verordnungen sehr ähnlich. Zeitlich weit auseinander lagen hingegen die Gesetzesbeschlüsse der einzelnen Bundesländer. Ebenfalls weit auseinander liegen die Zeitpunkte des Beginns der Umsetzungspflicht bei Neubauten sowie das Ende der Nachrüstungsfrist bereits bestehender Bauten. Unterschiedlich geregelt ist auch, auf wessen Kosten die Wartung und Überprüfung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder stattfindet. Überwiegend ist dies der Vermieter, in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein jedoch der Mieter, sofern der Vermieter die Kosten nicht freiwillig übernimmt.

Bundesland Landesbauordnung Einführung

Rauchwarnmelder-

pflicht

Ablauf Nachrüstungsfrist Betreff Anteil in Haushalten (Stand: 2014)[16]
Baden-Württemberg Landesbauordnung für Baden-Württemberg
§ 15 Abs. 7[17]
23. Jul. 2013[18] 31. Dez. 2014[17] Zum Schlafen bestimmte Aufenthaltsräume und deren Rettungswege.[17] 57 %
Bayern Bayerische Bauordnung
Art. 46 Abs. 4[19]
01. Jan. 2013[20] 31. Dez. 2017[19] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure zu Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[19] 40 %
Berlin Bauordnung für Berlin (BauO Bln)
Art. 48 Abs. 4[21]
01. Jan. 2017 31. Dez. 2020[21] Aufenthaltsräume (ausgenommen Küchen), Flure über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen. 7 %
Brandenburg Brandenburgische Bauordnung[22] 01. Jun. 2016 31. Dez. 2020[23] Aufenthaltsräume (ausgenommen Küchen), Flure über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen. 25 %
Bremen Bremische Landesbauordnung
§ 48 Abs. 4[24]
01. Mai 2010[25] 31. Dez. 2015[24] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[24] 89 %
Hamburg Hamburgische Bauordnung
§ 45 Abs. 6[26]
01. Apr. 2006[27] 31. Dez. 2010[26] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[26] 69 %
Hessen Hessische Bauordnung
§ 14 Abs. 5[28]
24. Jun. 2005[29] 31. Dez. 2014[28] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[28] 79 %
Mecklenburg-Vorpommern Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern
§ 48 Abs. 4[30]
01. Sep. 2006[31][32] 31. Dez. 2009[30] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[30] 85 %
Niedersachsen Niedersächsische Bauordnung
§ 44 Abs. 5[33]
13. Apr. 2012[33] 31. Dez. 2015[33] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[33] 65 %
Nordrhein-Westfalen Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen
§ 49 Abs. 7[34]
01. Apr. 2013[34] 31. Dez. 2016[34] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[34] 69 %
Rheinland-Pfalz Landesbauordnung Rheinland-Pfalz
§ 44 Abs. 8[35]
31. Dez. 2003[36] 13. Jul. 2012[36][37] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[35] 90 %
Saarland Landesbauordnung
§ 46 Abs. 4[38]
01. Jun. 2004[39] 31. Dez. 2016 Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[38] 59 %
Sachsen Sächsische Bauordnung
§ 47 Abs. 4
01. Jan. 2016 Zum Schlafen bestimmte Aufenthaltsräume und deren Rettungswege. 40 %
Sachsen-Anhalt Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt
§ 47 Abs. 4[40]
22. Dez. 2009[41] 31. Dez. 2015[40] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[40] 60 %
Schleswig-Holstein Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein
§ 49 Abs. 4[42]
01. Apr. 2005[43][44] 31. Dez. 2010[42] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[42] 95 %
Thüringen Thüringer Bauordnung
§ 48 Abs. 4[45]
01. Mai 2004[45] 31. Dez. 2018[45] Schlafräume, Kinderzimmer, Flure als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen.[45] 31 %

Als erstes Bundesland führte Rheinland-Pfalz eine solche Verpflichtung ein, deren Wortlaut zur Grundlage der meisten folgenden Regelungen wurde.

„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“[36]

Eine Nachrüstfrist setzte Rheinland-Pfalz später als einige andere Bundesländer. Die erste Nachrüstfrist setzte Schleswig-Holstein und legte dabei auch eine Aufteilung der Zuständigkeit fest.

„Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen oder Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.“[44]

In Baden-Württemberg wurde die späte Rauchwarnmelderpflicht kurzfristig nach einem Brand in Backnang eingeführt,[46] bei dem eine Mutter und sieben Kinder starben.[47]

Auch im Saarland besteht eine Nachrüstpflicht für Rauchmelder. Der Vermieter muss den Einbau und die Beschaffung übernehmen, der Mieter die jährliche Kontrolle. Der Anschaffungspreis kann auf die Miete umgelegt werden.

Eine Ausnahme bezüglich der Verantwortlichkeit für Einbau, Wartung und Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders bildet Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist in der Landesbauordnung statt vom Eigentümer vom Besitzer die Rede.[30] Relevant wird dieser Unterschied erst, wenn Eigentum nicht vom Eigentümer selbst genutzt wird. Bei Mietwohnungen ist der Mieter der unmittelbare Besitzer einer Wohnung ab dem Moment der Schlüsselübergabe. Somit ist dieser auch in der Pflicht, die erforderlichen Rauchwarnmelder anzuschaffen, zu installieren, zu warten und für deren ständige Betriebsbereitschaft zu sorgen.[48] Demzufolge darf der Mieter die selbst angeschafften Geräte bei einem Aus- oder Umzug wieder abmontieren.[49]

Auch in Nordrhein-Westfalen existiert eine unterschiedliche Einbau- und Wartungspflicht.[50] Die Wartung obliegt in der Regel dem Mieter. Bei Eigentümergemeinschaften und Genossenschaftswohnungen können Unternehmen Einbau und Wartung durchführen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2015 entschieden, dass ein Mieter den Einbau von Rauchmeldern durch den Vermieter dulden muss.[51] Der BGH begründete sein Urteil damit, dass es sich bei dem Einbau von Rauchmeldern um eine bauliche Veränderung im Sinne des § 555b Nr. 4 und 5 BGB handelt.[52]

Kostenübernahme bei vermieteten Wohnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer in Mecklenburg-Vorpommern, wo in vermieteten Räumen die jeweiligen Mieter für die Anschaffung von Rauchwarnmeldern verantwortlich sind (siehe oben), sind die Kosten für die Anschaffung in allen anderen Bundesländern grundsätzlich zunächst vom Eigentümer zu tragen. Die erstmaligen Anschaffungskosten können jedoch wegen Steigerung der Sicherheit der Wohnung gemäß Mietrecht (§ 554 Abs. 2 und § 559 BGB) durch anteilige Erhöhung der jährlichen Nettokaltmiete in einem Umfang von maximal 11 % der Investitionskosten an die Mieter weitergegeben werden. Diese Regelung hat allerdings nur für bestehende Altverträge eine praktische Relevanz und wird daher in Zukunft an Bedeutung verlieren. Auch handelt es sich in solchen Fällen meistens um einen monatlichen Betrag von weniger als einem Euro (Rechnerisch 1,00 Euro Mieterhöhung pro Monat bei Investitionskosten von 109 Euro pro Wohnung).

Betreffend der jährlichen Wartung ist bisher strittig, ob die Kosten hierfür über die Betriebskostenabrechnung auf Mieter umlegbar sind. So entschied das Arbeitsgericht Dortmund, dass die Leasing- und Anmietkosten wie ein käuflicher Erwerb zu betrachten sind und deshalb ebenso wenig umlagefähig sind wie die Anschaffungskosten selbst. Weiter vertritt das Gericht die Auffassung, dass Wartungskosten auf einen Mieter umgelegt werden können, wenn die Parteien eine entsprechende mietvertragliche Vereinbarung geschlossen haben. Weist der Mietvertrag eine solche Vereinbarung nicht auf, obliegt die Wartungspflicht den Mietern, so dass Wartungskosten vermieterseitig nicht geltend gemacht werden können.[53] Streit gab es bereits mehrfach in der Frage, ob etwaige regelmäßige Kosten auf Mieter umlegbar sind, wenn die Rauchwarnmelder nicht gekauft, sondern durch den Eigentümer gemietet sind, und wenn es hierzu keine eindeutige Regelung im Mietvertrag gibt. Hierzu gab es in der Vergangenheit auch unter Gerichten unterschiedliche Rechtsauffassungen und verschiedene Amtsgerichte urteilten, dass Mietkosten nicht umlegbar seien.

Mit dem Landgericht Magdeburg hat 2011 erstmals ein Landgericht entschieden, dass nicht nur die Kosten für die Wartung, sondern auch die Kosten der Anmietung von Rauchwarnmeldern zu den umlagefähigen Betriebskosten im Sinne des § 2 Nr. 17 BetrkV gehören.[54][55] Das Landgericht Hagen vertrat in seinem am 4. März 2016 ergangenen Urteil die Auffassung, dass zwar die Wartungskosten für Rauchmelder umlagefähige Betriebskosten sind, jedoch nicht die Kosten für die Anmietung von Rauchwarnmeldern.[56] Das Landgericht ließ Revision zu. Seitdem gibt es kein bekanntes höherinstanzliches Urteil über diese Frage. Mit dem Abschluss von neuen Mietverträgen, in denen die Kostenübernahme der Wartung vertraglich eindeutig geregelt wird, verliert die Frage in Zukunft an Bedeutung.

Erfolgsmessung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland sank ohne Rauchwarnmelderpflicht die Anzahl bei Bränden verstorbener Personen von 1991 bis 2003 um 43 %.[57] Die Rauchwarnmelderpflicht steht in der Kritik, da sie durchgesetzt wurde, obwohl keine statistische Grundlage über einen tatsächlichen Sicherheitszuwachs durch Rauchwarnmelder vorlag und die Todesfälle auch ohne ein solches Gesetz von etwa 800 im Jahr 1980 kontinuierlich bis auf unter 400 im Jahr 2010 sanken.[58]

Deutscher Rauchmeldertag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Verkaufsförderung und Einflussnahme auf die Politik wird von verschiedenen Brandschutzorganisationen seit 2006 ein Freitag, der 13. zum Rauchmeldertag ausgerufen. Der Aktionstag wird von Feuerwehren, Schornsteinfegern, Versicherungen und Brandmelderherstellern unterstützt. Verbraucher werden durch Aktionen und Presseinformationen zum Kauf von Rauchmeldern motiviert und außerdem gezielt Vermieter und Wohnungsbesitzer angesprochen. Am 13. März 2009 fand der vom Forum Brandrauchprävention in der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und dem Deutschen Feuerwehrverband initiierte Rauchmeldertag statt. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens produzierte dazu Videofilm, um auf die Gefahren von Rauchgas in der heimischen Wohnung hinzuweisen.[59]

Rauchwarnmelderpflicht in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesland Inkrafttreten
Burgenland 8. Januar 2013
Kärnten 1. Oktober 2012
Niederösterreich[60] 1. Februar 2015
Oberösterreich[61] 1. Juli 2013
Salzburg[62] 1. Juli 2016
Steiermark 1. Januar 2013
Tirol 1. September 2013
Vorarlberg 1. Januar 2013
Wien 1. Januar 2013

In Österreich bedingt die OIB-Richtlinie 2 (als aktuelle Bauordnung in den meisten Bundesländern verpflichtend) in Aufenthaltsräumen von Wohnungen (ausgenommen Küchen) den Einbau von Rauchwarnmeldern.[63]

In allen Bundesländern gelten diese Regelungen nur für Neubauten. Nur in Kärnten galt eine Übergangsfrist, bei der auch bestehende Bauten nachgerüstet werden müssen.[64]

Rauchwarnmelder in der Schweiz und Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz ist die Installation von Rauchmeldern nicht verpflichtend. Einige Versicherungen bieten jedoch Rabatte an, wenn ein Rauchwarnmelder installiert wurde.[65]

In Liechtenstein empfiehlt das Amt für Bevölkerungsschutz die Verwendung von Rauchwarnmeldern.[66]

Rauchwarnmelder in Luxemburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgesehen von öffentlichen Einrichtungen wie Kinderheimen, Kindertagesstätten, Sporthallen besteht in Luxemburg keine gesetzliche Installationspflicht für Rauchwarnmelder. Nur etwa 10 % der Wohnungen sind mit Rauchmeldern ausgerüstet. Auf kommunaler Ebene kann jedoch eine Warnmelderpflicht festgesetzt werden.[67]

Qualitätssicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie andere Brandmelder können auch Rauchwarnmelder vom VdS geprüft werden und das VdS-Prüfzeichen erhalten. Die Liste aller VdS-zertifizierten Rauchwarnmelder ist frei einsehbar.[68]

In Deutschland müssen Rauchwarnmelder die Kriterien der Gerätenorm DIN EN 14604[69] erfüllen. Geprüft wird das von technischen Prüforganisationen (z. B. dem TÜV Rheinland in Kooperation mit der KRIWAN Testzentrum GmbH[70]). Getestet wird unter anderem die konstante Raucherkennung und die Brandempfindlichkeit bei vier verschiedenen Testbränden.[70]

Verbraucher können sich zudem am Q-Logo orientieren. Dieses Qualitätszeichen ist eine eingetragene Marke des Vereins „Forum Brandrauchprävention e.V.“[71]. Es soll Sicherheit, Langlebigkeit und Qualität von Rauchwarnmeldern belegen und wird an Geräte vergeben, die nicht nur die obligatorische Produktnorm DIN EN 14604 erfüllen und vom Hersteller ein CE-Zeichen erhalten, sondern auch der schärferen Richtlinie 14/01 der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) entsprechen.

Rauchwarnmelder im Test[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung Warentest prüft regelmäßig Rauchmelder. Im Jahr 2016 wurden 20 Rauchmeldern mit und ohne Funkvernetzung getestet, nur die Hälfte erreichte Testnote gut. Diese sind ab 20 Euro erhältlich und beinhalten eine Lithium-Batterie für zehn Jahre.[72] Der von der EPS Vertriebs GmbH importierte Melder FireAngel ST-630 vom Hersteller Sprue Aegis fiel im Nachhinein durch eine sehr kurze Batterielebensdauer auf, entstanden durch einen Produktionsfehler.[73]

Der einzige Funkmelder im Test 2018[72] fiel durch, weil er bei dichtem Rauch nicht anschlug, oder viel zu spät. Besser waren drei Funkmelder aus den Vorgängertests für 65 Euro.

Hersteller in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hekatron produziert ausschließlich in Sulzburg
  • Pyrexx produziert in Deutschland
  • EI Electronics produziert ausschließlich in Shannon (Irland)[74]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Huybensz: Geschichte und Entwickelung des Feuerlöschwesens der Stadt Wien: mit besonderer Berücksichtigung der gegenwärtigen Organisation der Wiener städtischen Feuerwehr; mit Approbation des Bürgermeisters der Reichshauptstadt Wien; mit einem Plane der Feuerwehr-Eintheilung und des Feuertelegraphen-Netzes etc. von Wien / nach amtl. Quellen bearb. von Max Huybensz, Wien [u. a.] 1879.
  • Wolfgang J. Friedl (Hrsg.): Fehlalarme minimieren – Brand- und Einbruchmeldeanlagen – Brandlöschsysteme. VDE Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-8007-1938-X.
  • Fritz J. Schmidhäusler: Brandfrüherkennung: Verfahren, Techniken, Alternativen. Moderne Industrie, Landsberg/Lech 1994, ISBN 3-478-93101-0.
  • Heinz Luck (Hrsg.): Proceedings der 10. Internationalen Konferenz über Automatische Branderkennung (AUBE'95). Verlag Mainz, Aachen 1995, ISBN 3-930911-46-9 (englische und deutsche Fachartikel).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Feuermelder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Brandmelder – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DIN 14675:2012-04(D): Brandmeldeanlagen - Aufbau und Betrieb (PDF).
  2. DIN: Übersicht über technischen Aufschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen aus ganz Deutschland
  3. Unsichtbares Gas: Warum Kohlenmonoxid so gefährlich ist. Spiegel online, 31. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  4. Alles über Rauchmelder. In: selber machen. 14. Juni 2012; (Bebilderte Erklärung der einzelnen Bauteile eines photoelektrischen Rauchmelders).
  5. E.L. Milarcik, S.M. Olenick, R.J. Roby: A Relative Time Analysis of the Performance of Residential Smoke Detection Technologies, Fire Technology 44(4), p. 337–349, 2008.
  6. Robert William Jacob Kraus in New York u. John Koster in Brooklyn (N.-Y., V. St. A.): Patentschrift von 1894: Verfahren und Vorrichtung zum Geben eines Signals beim Auftreten von Rauch oder schädlichen Gasen. 22. Februar 1896;.
  7. Nachguss aus dem Jahr 2000, zu sehen u. a. in Havelberg am Salzmarkt
  8. Information des Arbeitsausschusses „Brandmelde- und Feueralarmanlagen“ NA 031-02-01 des FNFW vom 16. August 2006 (PDF; 288 KB) Deutsches Institut für Normung. Abgerufen am 14. November 2013.
  9. |wayback=20140812205158 Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht (Memento des Originals vom 12. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alarmanlage.de, alarmanlage.de, abgerufen am 12. August 2014.
  10. Gefährliche Fälschungen mit Gütesiegel auf www.sueddeutsche.de.
  11. Udo Rosowski: Rauchwarnmelder in Wohnungen: Rechtsfolgen aus der gesetzlichen Einbauverpflichtung in einzelnen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung von Wohnungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG), Grin-Verlag 2009, ISBN 978-3-640-29517-3.
  12. a b c rauchmelder-lebensretter.de abgerufen 12. Juni 2012 (Memento des Originals vom 13. Juni 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rauchmelder-lebensretter.de
  13. Smoke detectors provide fast early warning of danger (PDF; 79 kB), United States Congress Office of Compliance, 2010.
  14. Internationaler Vergleich der Rauchmelderpflichten (Memento vom 17. August 2012 im Internet Archive); in Rauchmelder-Lebensretter.de; abgerufen am 22. August 2012.
  15. Reducing residential dire fatalaties (Memento vom 23. Februar 2013 im Internet Archive) (PDF; 207 kB), Killalea D, NFPA, 1999, S. 10.
  16. Anteil der Haushalte mit Rauchmeldern in Deutschland nach Bundesland im Jahr 2014, abgerufen am 11. März 2015.
  17. a b c Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) in der Fassung vom 5. März 2010. juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  18. Einbaupflicht für Rauchwarnmelder. Architektenkammer Baden-Württemberg. 25. Juli 2013. Archiviert vom Original am 29. August 2013. Abgerufen am 17. November 2013.
  19. a b c Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007. Bayerische Staatskanzlei. Abgerufen am 17. November 2013.
  20. Gesetz zur Änderung der Bayerischen Bauordnung und des Baukammerngesetzes. Bayerische Staatskanzlei. 11. Dezember 2012. Abgerufen am 17. November 2013.
  21. a b Drittes Gesetz zur Änderung der Bauordnung für Berlin 28. Juni 2016 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Oberste Bauaufsicht, PDF, Abruf 15. Dezember 2016
  22. Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) (PDF; 300 kB) Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2013. Abgerufen am 17. November 2013.
  23. Gesetz zur Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung und zur Änderung des Landesimmissionsschutzgesetzes (PDF) Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg. Abgerufen am 18. Juni 2016.
  24. a b c Gesetz zur Neufassung der Bremischen Landesbauordnung und Änderung des Bremischen Ingenieurgesetzes vom 6. Oktober 2009 (PDF; 332 kB) Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Abgerufen am 17. November 2013.
  25. Begründung zum Gesetz zur Neufassung der Bremischen Landesbauordnung und Änderung des Bremischen Ingenieurgesetzes vom 6. Oktober 2009 (PDF; 734 kB) Stadt Bremerhaven. Abgerufen am 17. November 2013.
  26. a b c Hamburgische Bauordnung (HBauO) vom 14. Dezember 2005. 14. Dezember 2005. Abgerufen am 14. September 2015.
  27. Hamburgische Bauordnung 2006 (PDF; 922 kB) Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. April 2006. Abgerufen am 17. November 2013.
  28. a b c Hessische Bauordnung (HBO) in der Fassung vom 28. Mai 2018. juris. Abgerufen am 31. Mai 2020.
  29. Gesetz zur Änderung der Hessischen Bauordnung (HBO). In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 23. Juni 2005 (https://rauchmelderpflicht.net/rauchmelderpflicht-hessen/ Rauchmelderpflicht.net [abgerufen am 13. Januar 2020]).
  30. a b c d Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V). Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern. Abgerufen am 17. November 2013.
  31. Rauchwarnmelder. Hansestadt Wismar. Abgerufen am 17. November 2013: „seit September 2006 eine gesetzliche Pflicht“
  32. Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V). Verlag C. H. Beck. Abgerufen am 17. November 2013: „Inkrafttreten … am 1. September 2006“
  33. a b c d Niedersächsische Bauordnung (NBauO). In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem. juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  34. a b c d Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen. Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 17. November 2013.
  35. a b Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO). juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  36. a b c Einbau von Rauchwarnmeldern. Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Archiviert vom Original am 25. Oktober 2013. Abgerufen am 17. November 2013.
  37. Änderungs-Dokumentation. Wolters Kluwer. Abgerufen am 17. November 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wkdis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  38. a b Landesbauordnung (LBO) (PDF; 427 kB) Saarland. 11. Dezember 2012. Abgerufen am 17. November 2013.
  39. Landesbauordnung (LBO) (PDF; 385 kB) Saarland. 19. Mai 2004. Abgerufen am 17. November 2013.
  40. a b c Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt (BauO LSA). juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  41. Gesetz zur Änderung der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt. 21. Dezember 2009, S. 717–719 (PDF des Landtags Sachsen-Anhalt; 1,89 MB [abgerufen am 17. November 2013]).
  42. a b c Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO). juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  43. Gesetz- und Verordnungsblatt 2009 Nr. 2. In: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein. Abgerufen am 17. November 2013: „Einführung einer Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen“
  44. a b Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO). In: Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein 2009. Nr. 2, 19. Februar 2009, S. 6–47 (PDF vom Landtag NRW; 628 kB [abgerufen am 17. November 2013]).
  45. a b c d Thüringer Bauordnung (ThürBO). juris. Abgerufen am 17. November 2013.
  46. In Neubauten müssen Warnmelder ab sofort installiert werden. Stuttgarter Nachrichten. 10. Juli. Abgerufen am 17. November 2013.
  47. Backnang: Die erschütternden Details der Todesnacht. Hamburger Morgenpost. 5. April 2013. Abgerufen am 17. November 2013.
  48. „Rechte und Pflichten für Vermieter in Bundesländern mit gesetzlicher Verpflichtung zur Installation von Rauchmeldern“ auf Rauchmelder retten Leben; abgerufen am 12. August 2014
  49. Rauchmelderpflicht in Mecklenburg-Vorpommern auf Alarmanlage.de (Memento vom 12. August 2014 im Internet Archive); abgerufen am 12. August 2014
  50. Landesbauordnung NRW § 49 Abs. 7, abgerufen am 17. April 2015.
  51. BGH, Urteil vom 17. Juni 2015, Az. VIII ZR 216/14, Volltext.
  52. BGH, Pressemitteilung Nr. 97/2015 vom 17. Juni 2015.
  53. AG Dortmund, Urteil vom 30. Januar 2017, Az. 423 C 8482/16, Volltext.
  54. LG Magdeburg, Urteil vom 27. September 2011, Az. 1 S 171/11, Volltext.
  55. LG Magdeburg, Pressemitteilung Nr. 065/11 vom 12. Dezember 2011.
  56. LG Hagen, Urteil vom 4. März 2016, Az. 1 S 198/15, Volltext.
  57. Statistisches Bundesamt: GENESIS-Datenbank.
  58. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Brandmelder-Pflicht: Viel Schall um Rauch. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 2. September 2016.
  59. Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen: Webseite - Video
  60. Rauchmelder ab Februar 2015 Pflicht auf ORF vom 5. Januar 2015, abgerufen am 10. Januar 2015.
  61. LGBl. Nr. 36/2013 Oö. Bautechnikverordnung 2013 – Oö. BauTV 2013
  62. Österreich: Rauchmelderpflicht nun auch im Land Salzburg auf ELV Journal vom 13. August 2016, abgerufen am 1. Juli 2017.
  63. OIB-Richtlinie 2, Abschnitt 3.11. In: OIB-Richtlinie 2. Österreichisches Institut für Bautechnik, März 2015, abgerufen am 3. August 2017.
  64. Rauchmelderpflicht in Österreich, abgerufen am 10. Januar 2015.
  65. Brandschutzvorschriften in der Schweiz auf: Schweizer Portal, abgerufen am 22. August 2012.
  66. Sicherheitstipps (Memento vom 14. November 2011 im Internet Archive) (PDF; 461 kB) Amt für Bevölkerungsschutz, abgerufen am 22. August 2012.
  67. Vom Nutzen der Rauchmelder, Tageblatt online, abgerufen am 22. August 2012.
  68. Liste aller Rauchwarnmelder Zertifikat-Inhaber (VdS).
  69. KRIWAN Testzentrum: Brandmeldetechnik – Prüfung und Zertifizierung.
  70. a b TÜV Rheinland und KRIWAN Testzentrum kooperieren auf dem Gebiet der Prüfung von Rauchwarnmeldern | de | TÜV Rheinland. In: www.tuv.com. Abgerufen am 9. Februar 2016.
  71. Q-LABEL - Das Qualitätszeichen für Rauchmelder. In: www.rauchmelder-lebensretter.de. Abgerufen am 25. Mai 2020.
  72. a b Rauchmelder: Gute Melder ab 20 Euro – der teuerste im Test versagt. In: test.de. 11. Februar 2019; (20 Geräte in 2016 getestet, 17 in 2018. Stichprobenartig wurde manche ein weiteres Mal geprüft.).
  73. Rauchmelder Fireangel ST-630 - Der Feuerengel piept zu früh. In: Stiftung Warentest. 5. Dezember 2018;.
  74. About • EI Electronics. Abgerufen am 29. Januar 2020 (britisches Englisch).
Dieser Artikel wurde am 21. September 2012 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.