PD – Berater der öffentlichen Hand

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PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2008
Sitz Berlin
Leitung

Geschäftsführung:Stéphane Beemelmans,[1] Claus Wechselmann
Aufsichtsrat:
Werner Gatzer (Vors.)

Umsatz 11,4 Mio. Euro [2]
Branche Beratungsunternehmen
Website www.pd-g.de

Die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH (PD) ist durch formwechselnde Umwandlung aus der ÖPP Deutschland AG hervorgegangen. Sie ist ein 100%ig öffentliches Beratungsunternehmen für öffentliche Auftraggeber und bietet Beratungsleistungen für öffentlich-private Partnerschaften in den Fragestellungen moderne Verwaltung und Investitionsvorhaben an. Das Unternehmen wurde im November 2008 unter der Federführung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) sowie des damaligen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) als Aktiengesellschaft unter Beteiligung Privater gegründet. Die bisherigen Aktionäre aus der Privatwirtschaft sind 2016 aus der Gesellschaft ausgeschieden.

Gesellschafter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschafter sind ausschließlich juristische Personen der öffentlichen Hand oder deren Einrichtungen.[3]

Unternehmenszweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Unternehmens ist es, bessere Verwaltungsarbeit und mehr Infrastrukturprojekte zu ermöglichen. Dazu berät die Gesellschaft öffentliche Auftraggeber. Öffentliche Auftraggeber, die an der Gesellschaft beteiligt sind, können die ÖPP Deutschland AG im Wege der In-House-Vergabe ohne weitere Ausschreibung beauftragen, § 108 Absatz 4 GWB.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ÖPP Deutschland AG wurde im November 2008 als Aktiengesellschaft unter der Federführung des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) sowie des damaligen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) als Aktiengesellschaft unter Beteiligung Privater gegründet. Ziel der seit 2005 amtierenden Bundesregierungen ist es, den Anteil wirtschaftlicher öffentlich-privater Partnerschaften an öffentlichen Investitionen zu erhöhen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ÖPP Deutschland AG in ihrer früheren Konzeption wurde kritisiert, da Banken, Berater und Baukonzerne Anteile an der Gesellschaft hielten und gleichzeitig von öffentlich-privaten Partnerschaften profitierten. Ulrich Müller, Vorsitzender der Organisation Lobbycontrol, forderte eine Auflösung der ÖPP Deutschland AG, da sie eine Einladung zu Lobbyismus zu Lasten der Bürger sei. Die Vorsitzende von Transparency International Deutschland, Edda Müller, äußerte, dass „klare Auftraggeber- und Auftragnehmerbeziehungen öffentlich-privater Partnerschaften aus Sicht der Korruptionsprävention eindeutig vorzuziehen“ seien.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der ÖPP Deutschland. Abgerufen am 11. November 2016.
  2. https://www.pd-g.de/pd-der-inhouse-berater-der-oeffentlichen-hand/corporate-governance/
  3. Website der Gesellschaft. Abgerufen am 22. Dezember 2016.
  4. Kai Schlieter: Satzungsgemäßes Schmarotzertum. taz.de vom 1. Februar 2012, abgerufen am 1. Februar 2012.