Luftstreitkräfte der Republik Polen

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Luftstreitkräfte der Republik Polen
Siły Powietrzne Rzeczypospolitej Polskiej
POL Wojska Lotnicze.svg

Wappen der polnischen Luftstreitkräfte
Aufstellung 1918
Land PolenPolen Polen
Streitkräfte Polnische Streitkräfte
Typ Teilstreitkraft
Stärke 36.450 (16.126[1] Soldaten)
Führungskommando der Luftstreitkräfte Warschau
Kriege Zweiter Weltkrieg
Irakkrieg
Afghanistankrieg 21. Jh.
Insignien
Hoheitszeichen in Schachbrettmuster Roundel of Poland.svg

Die Luftstreitkräfte der Republik Polen (poln.: Siły Powietrzne Rzeczypospolitej Polskiej) sind eine Teilstreitkraft der Polnischen Streitkräfte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Luftstreitkräfte der Republik Polen entstanden 1919 aus Luftgeschwadern der Blauen Armee, dem in Russland auf Seiten der Weißen Armee gegründeten Luftgeschwader des Naczelny Polski Komitet Wojskowy (Oberstes Polnisches Militärkomitee) und den in Polen seit 1918 aufgestellten Luftgeschwadern. Ab 1930 wurde die PZL P.7, ein von PZL in Warschau gebautes Jagdflugzeug eingeführt. Die polnischen Luftstreitkräfte waren damit die erste Luftwaffe, die komplett mit Ganzmetalljägern ausgestattet war.

1954 wurde die Luftwaffe mit den Luftverteidigungskräften zusammengeschlossen (Wojska Lotnicze i Obrony Przeciwlotniczej Obszaru Kraju – WLiOPL OK). 1962 wurde die WLiOPL OK wieder in Luftwaffe (Wojska Lotnicze) und Luftverteidigungskräfte (Wojska Obrony Powietrznej Kraju) geteilt. Am 1. Juli 1990 wurden die Truppengattungen wieder als Luftwaffe und Luftverteidigung der Republik Polen (Wojska Lotnicze i Obrony Powietrznej Rzeczypospolitej Polskiej - WLOP RP) zusammengeführt.

Seit 1. Juli 2004 lautet die amtliche Bezeichnung Luftstreitkräfte der Republik Polen (Siły Powietrzne Rzeczypospolitej Polskiej).

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polenfeldzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Polenfeldzuges besaß die polnische Luftwaffe folgende 392 (Stand 1. September 1939) kampffähige Flugzeuge:[2]

Weitere Flugzeuge waren praktisch ohne militärischen Wert und dienten für die Schulung und Aufklärung.

Bei den Kämpfen vom 1. September 1939 bis zum 17. September 1939 schossen die polnischen Jagd- und Flakeinheiten gemeinsam ca. 250 deutsche Flugzeuge ab. Dabei verlor die polnische Luftwaffe fast alle Jagdflugzeuge. Die Bombereinheiten griffen die deutschen Panzertruppen bis zum 10. September 1939 an. Etwa 80 % aller Bomber gingen verloren. Am 17. September 1939 (sowjetischer Überfall auf Polen) erhielt die polnische Luftwaffe den Befehl, nach Rumänien auszufliegen. Nur ca. 80 Flugzeugen (davon 19 P-37 Łoś) gelang dies. Später benutzte die rumänische Luftwaffe die polnischen PZL P-37 Łoś im Krieg gegen die Sowjetunion.

Polnische Luftstreitkräfte im Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Piloten, die ihre Flugzeuge nach Rumänien ausgeflogen hatten, gelangten einige nach England. Sie wurden auf der Basis eines Militärabkommens zwischen der polnischen Exilregierung und der britischen Regierung am 2. August 1940 in Großbritannien aufgestellt. Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges erwiesen sich die Piloten der Polnischen Streitkräfte im Westen (als Teil der Royal Air Force) als effektiv, so hatten die polnischen Piloten (5 %) etwa 12 % der Abschüsse zu verzeichnen. Das bekannteste Geschwader war die Dywizjon 303.

Luftstreitkräfte der Polnischen Volksarmee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Polen eine Moskau treue Polnische Volksarmee aufgebaut; Polen wurde Mitglied im Warschauer Pakt. Erst unter dem seit 1949 amtierenden polnischen Verteidigungsminister Konstantin Rokossowski, einem polnischstämmigen Sowjet-Marschall, wurden die polnischen Luftstreitkräfte wieder eine eigene Teilstreitkraft. Polen übernahm weitgehend die Standardflugzeuge aus sowjetischer Produktion, Eigenkonstruktionen wie die PZL TS-11 Iskra blieben die Ausnahme.

Standardflugzeug der Luftstreitkräfte wurde ab 1963 die MiG-21 (MiG-21F-13, MiG-21PF und MF sowie MiG-21bis). Ab 1979 verfügten die polnischen Luftstreitkräfte über 37 MiG-23 und seit 1989 auch über 12 MiG-29.

Luftstreitkräfte nach 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Warschauer Pakts wurden die Luftstreitkräfte (unter der Bezeichnung Wojska Lotnicze i Obrony Powietrznej) reorganisiert und Teile des veralteten Fluggeräts verschrottet. Trotzdem stammen auch heute noch große Teile des Fluggeräts aus sowjetischer Produktion. Auf dem NATO-Gipfel in Madrid 1997 wurde Polen ein NATO-Beitritt angeboten. Seit dem 12. März 1999 ist Polen NATO-Mitglied. Bis 2004 übernahmen die polnischen Luftstreitkräfte insgesamt 23 MiG-29 der Luftwaffe der Bundeswehr. Ab 2003 erwarb Polen im Rahmen eines Kompensationsgeschäftes mit den USA 48 F-16-Kampfflugzeuge. Die Ausmusterung der noch vorhandenen Su-22-Bomber ist geplant. Im Dezember 2003 stürzte ein Regierungshubschrauber vom Typ Mil Mi-8 ab, wobei Ministerpräsident Leszek Miller verletzt überlebte.

Am 10. April 2010 stürzte ein Passagierflugzeug der polnischen Luftstreitkräfte vom Typ Tupolew Tu-154M beim Landeanflug auf Smolensk im dichten Nebel ab; es war zu tief angeflogen. Alle 96 an Bord Befindlichen starben dabei, darunter der polnische Präsident Lech Kaczyński, der damalige Kommandeur der polnischen Luftstreitkräfte Andrzej Błasik und zahlreiche weitere hochrangige Polen (siehe Flugzeugabsturz bei Smolensk). Błasiks Nachfolger wurde Lech Majewski. Als Ersatz für die verunglückte Maschine ist in den kommenden Jahren die Beschaffung von Flugzeugen des Typs Gulfstream 550 vorgesehen.[3]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die höchste Militärbehörde der polnischen Luftstreitkräfte ist der Generalstab der Polnischen Armee (Sztab Generalny Wojska Polskiego (SG WP)) in Warschau. Dem Generalstab unterstehen zwei eigenständige Kommandos. Das Allgemeine Kommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Generalne Rodzajów Sił Zbrojnych (DG RSZ)) ist mit der Bereitschaft der Kräfte beauftragt. Das Inspektorat der Luftstreitkräfte untersteht dieser Behörde. Das Einsatzführungskommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych (DO RSZ)) ist für die Militäroperationen zuständig, diesem untersteht das Zentrum für Luftoperationen.
Ministerium der Nationalen Verteidigung (Ministerstwa Obrony Narodowej (MON)) (Warschau)

  • Generalstab der Polnischen Armee (Sztab Generalny Wojska Polskiego (SG WP)) (Warschau)
    • Allgemeines Kommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Generalne Rodzajów Sił Zbrojnych (DG RSZ))[4]
      • Inspektorat der Luftstreitkräfte (Inspektorat Sił Powietrznych)
    • Einsatzführungskommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych (DO RSZ))[5]
      • Zentrum für Luftoperationen - Kommando der Luftkomponente (Centrum Operacji Powietrznych – Dowództwo Komponentu Powietrznego (COP - DKP))

Die Luftwaffenverbände sind dem Allgemeinen Kommando der Polnischen Streitkräfte unterstellt. Nach Bedarf werden Einheiten von denen dem Einsatzführungskommando der Polnischen Streitkräfte unterstellt und in der Luftkomponente für Operationen integriert.

Die Polnischen Luftstreitkräfte sind in drei Truppengattungen verteilt:

  • Fliegertruppen (Wojsk Lotniczych) - werden in Flügeln (Skrzydło, Brigadenäquivalente), Luftstützpunkten (Baza lotnycztwa, deutschen Luftwaffengeschwadern entsprechend) und Geschwadern (Eskadra, deutschen Luftwaffenfliegerstaffeln entsprechend) organisiert. Zum Jahr 2017 verfügen die Fliegertruppen der Polnischen Luftstreitkräfte über zwei taktische Fliegerflügel, ein Transportfliegerflügel sowie ein Ausbildungsfliegerflügel.
  • Fliegerabwehrtruppen (Wojsk Obrony Przeciwlotniczej) - werden in Brigaden (Brygada) und Abteilungen (Dywizjon) organisiert.
  • Radiotechnische Truppen (Wojsk Radiotechnicznych) - werden in Brigaden (Brygada) und Bataillone (Batalion) organisiert.

Die Logistiktruppen der Polnischen Streitkräfte sind in einer teilstreitkraftübergreifenden Organisation, ähnlich der deutschen Streitkräftebasis - dem Unterstützungsinspektorat der Streitkräfte (Inspektorat Wsparcia Sił Zbrojnych), organisiert. Die Ausbildungseinrichtungen für die polnischen Luftstreitkräfte sind organisatorisch im Verteidigungsministerium direkt eingegliedert.

Einsatzführungskommando[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsatzführungskommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych (DO RSZ))

  • Zentrum für Luftoperationen - Kommando der Luftkomponente (Centrum Operacji Powietrznych – Dowództwo Komponentu Powietrznego (COP - DKP)) (Warschau-Pyry)
    • Mobile Einsatzführungseinheit für Luftoperationen (Mobilna Jednostka Dowodzenia Operacjami Powietrznymi - Poznań-Babki) (Poznań-Babki Luftstützpunkt)
    • 22. Kommandozentrale und Leitstelle Tadeusz Henryk Rolski - Bydgoszcz (22. Ośrodek Dowodzenia i Naprowadzania im. płk pil. Tadeusza Henryka Rolskiego - Bydgoszcz) (Luftstützpunkt Bydgoszcz)
    • 1. Regionale Kommandozentrale und Leitstelle „Brigadegeneral Pilot Stanisław Skalski“ (1. Regionalny Ośrodek Dowodzenia i Naprowadzania im. gen. bryg. pil. Stanisława Skalskiego - Kraków-Balice) (Kraków-Balice Luftstützpunkt)
    • 1. Lufteinsatzkoordinierungszentrum (1. Centrum Koordynacji Operacji Powietrznych - Gdynia) (Gdynia Marinestützpunkt)
    • 2. Lufteinsatzkoordinierungszentrum (2. Centrum Koordynacji Operacji Powietrznych - Kraków)
    • 4. Lufteinsatzkoordinierungszentrum (4. Centrum Koordynacji Operacji Powietrznych - Szczecin)
  • einzelne polnische Militärkontingente (Polskie Kontyngenty Wojskowe (PKW)) nach Operationen

Allgemeines Kommando[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines Kommando der Polnischen Streitkräfte (Dowództwo Generalne Rodzajów Sił Zbrojnych (DG RSZ)) (Warschau)

  • Inspektorat der Luftstreitkräfte (Inspektorat Sił Powietrznych)[6]
    • 1. Taktischer Fliegerflügel (1. Skrzydło Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Świdwin)
      • 12. Luftstützpunkt für unbemannte Luftfahrzeuge (12. Baza Bezzałogowych Statków Powietrznych) (Luftstützpunkt Mirosławiec)
        • Luftaufklärungsabteilung (Dywizjon Rozpoznania Powietrznego)
          • Mini-UAV Staffel (Eskadra Mini-BSR, Orbiter UAV)
          • UAV Staffel (Eskadra BSR, Aerostar UAV)
      • 21. Taktischer Luftstützpunkt (21. Baza Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Świdwin)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • (8. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - Su-22M4/UM3K
          • (40.Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - Su-22M4/UM3K
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 22. Taktischer Luftstützpunkt „Brigadegeneral Pilot Stanisław Skalski“ (22. Baza Lotnictwa Taktycznego im. gen. bryg. pil. Stanisława Skalskiego) (Luftstützpunkt Malbork)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 41. Taktische Fliegerstaffel (41. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - MiG-29/UB (ex-Luftwaffe)
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 23. Taktischer Luftstützpunkt (23. Baza Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Mińsk Mazowiecki)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 1. Taktische Fliegerstaffel (1. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - MiG-29/UB
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
    • 2. Taktischer Fliegerflügel (2. Skrzydło Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Poznań)
      • 31. Taktischer Luftstützpunkt (31. Baza Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Poznań-Krzesiny)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 3. Taktische Fliegerstaffel (3. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - F-16C/D Block-52+
          • 6. Taktische Fliegerstaffel (6. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - F-16C/D Block-52+
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 32. Taktischer Luftstützpunkt (32. Baza Lotnictwa Taktycznego) (Luftstützpunkt Łask)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 10. Taktische Fliegerstaffel (10. Eskadra Lotnictwa Taktycznego) - F-16C/D Block-52+
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 16. Jarociner Flugfeldreparaturbataillon „Brigadegeneral Stanisław Taczak“ (16. Jarociński Batalion Remontu Lotnisk im. gen. bryg. Stanisława Taczaka) (Jarocin)
      • Garnisonskommandatur Posen (Komenda Garnizonu - Poznań)
    • 3. Transportfliegerflügel (3. Skrzydło Lotnictwa Transportowego) (Luftstützpunkt Powidz)
      • 1. Transportluftstützpunkt (1. Baza Lotnictwa Transportowego) (Luftstützpunkt Warszawa-Okęcie)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • Hubschrauberstaffel (Eskadra Śmigłowców) - Mi-8S/T, PZL W-3P/WA Sokol
        • Fliegertechnikwartungsgruppe (Grupa Obsługi Technicznej)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 8. Transportluftstützpunkt „Oberst Pilot Stanisław Jakub Skarżyńskie“ (8. Baza Lotnictwa Transportowego im. płk pil. Stanisława Jakuba Skarżyńskiego) (Luftstützpunkt Kraków-Balice)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 12. Fliegerstaffel (12. Eskadra Lotnicza) - PZL M-28TD
          • 13. Fliegerstaffel (13. Eskadra Lotnicza) - CASA C295M
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
        • Flughafenkommandatur Wrocław (Komenda Obsługi Lotniska Wrocław) (Flughafen Wrocław)
      • 33. Transportluftstützpunkt (33. Baza Lotnictwa Transportowego) (Luftstützpunkt Powidz)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych)
          • 14. Fliegerstaffel (14. Eskadra Lotnicza) - C-130E, PZL M-28TD
          • 7. Spezialeinsatzstaffel (7. Eskadra Działań Specjalnych) - Mi-24D, Mi-17-1V
        • Fliegertechnische Gruppe (Grupa Obsługi)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
        • Flughafenkommandatur Bydgoszcz (Komenda Obsługi Lotniska Bydgoszcz) (Flughafen Bydgoszcz)
      • 1. Kampfsuch- und Rettungsgruppe (1. Grupa Poszukiwawczo-Ratownicza) (Luftstützpunkt Świdwin) - W-3RL Sokol
      • 2. Kampfsuch- und Rettungsgruppe (2. Grupa Poszukiwawczo-Ratownicza) (Luftstützpunkt Mińsk Mazowiecki) - W-3RL Sokol
      • 3. Kampfsuch- und Rettungsgruppe (3. Grupa Poszukiwawczo-Ratownicza) (Luftstützpunkt Kraków-Balice) - Mi-8RL
    • 4. Ausbildungsfliegerflügel „Brigadegeneral Pilot Witold Urbanowicz“ (4. Skrzydło Lotnictwa Szkolnego im. gen. bryg. pil. Witolda Urbanowicza) - (Luftstützpunkt Dęblin)
      • 41. Ausbildungsluftstützpunkt „Major Pilot Eugeniusz Horbaczewski“ (41. Baza Lotnictwa Szkolnego im. mjr pil. Eugeniusza Horbaczewskiego) (Luftstützpunkt Dęblin)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych) - M-346A, PZL TS-11, PZL SW-4, Mi-2
        • Fliegertechnikwartungsgruppe (Grupa Obsługi Technicznej)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • 42. Ausbildungsluftstützpunkt „Hauptmann Pilot Franciszk Żwirki und Ingeneur Stanisław Wigury“ (42. Baza Lotnictwa Szkolnego im. kpt. pil. Franciszka Żwirki i inż. Stanisława Wigury) (Luftstützpunkt Radom-Sadkow)
        • Fliegerische Gruppe (Grupa Działań Lotniczych) - PZL-130TC-1/TC-2, PZL M-28TD
        • Fliegertechnikwartungsgruppe (Grupa Obsługi Technicznej)
        • Unterstützungsgruppe (Grupa Wsparcia)
      • Militärisches Trainings- und Konditionsionzentrum „Gronik“ (Wojskowy Ośrodek Szkoleniowo-Kondycyjny "Gronik") (Zakopane)
      • Ausbildungszentrum der Höhenrettungs- und Fallschirmtruppe der Luftwaffe (Ośrodek Szkolenia Wysokościowo-Ratowniczego i Spadochronowego Sił Powietrznych) - Poznań-Krzesiny
    • 3. Warschauer Fliegerabwehrlenkflugkörperbrigade (3. Warszawska Brygada Rakietowa Obrony Powietrznej) (Sochaczew-Bielice)
      • 38. Sochaczewer Unterstützungsabteilung „Major Feliks Kozubowski“ (38. Sochaczewski Dywizjon Zabezpieczenia OP im. mjr Feliksa Kozubowskiego) (Sochaczew-Bielice)
      • 32. Wieliszewsker Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung „Divisionsgeneral Gustaw Konstanty Orlicz-Dreszer“ (32. Wieliszewski Dywizjon Rakietowy OP im. gen. dyw. Gustawa Konstantego Orlicz-Dreszera) (Olszewnica Stara)
      • 33. Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung (33. Dywizjon Rakietowy OP) (Gdynia-Grabówek)
      • 34. Schlansker Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung (34. Śląski Dywizjon Rakietowy OP) (Bytom)
      • 35. Skwierzynische Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung (35. Skwierzyński Dywizjon Rakietowy OP) (Skwierzyna)
      • 36. Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung (36. Dywizjon Rakietowy OP) (Mrzeżyno)
      • 37. Sochaczewische Fliegerabwehrlenkflugkörperabteilung (37. Sochaczewski Dywizjon Rakietowy OP) (Sochaczew-Bielice)
    • 3. Breslauische Radiotechnische Brigade (3. Wrocławska Brygada Radiotechniczna) (Wrocław)
      • 3. Sandomiersisches Radiotechnisches Bataillon (3. Sandomierski Batalion Radiotechniczny) (Sandomierz)
      • 8. Lipowiecisches Radiotechnisches Bataillon (8. Szczycieński Batalion Radiotechniczny) (Lipowiec)
      • 34. Niederschlesisches Radiotechnisches Bataillon (31. Dolnośląski Batalion Radiotechniczny) (Wrocław)
      • 34. Chojnicesches Radiotechnisches Bataillon (34. Chojnicki Batalion Radiotechniczny) (Chojnice)
      • Garnisonskommandatur Breslau (Komenda Garnizonu Wrocław) (Wrocław)
    • 1. Grójecer Radioelektronisches Zentrum „Oberstleutnant Jan Kowalewski“ (1. Grójecki Ośrodek Radioelektroniczny im. ppłk Jana Kowalewskiego) (Grójec)
  • Luftwaffendienste unter dem Verteidigungsministerium:
    • Hauptdirektion des Hydrometeorologischen Dienstes der Polnischen Streitkräfte (Szefostwo Służby Hydrometeorologicznej Sił Zbrojnych RP) (Warschau)
    • Hauptdirektion des Militärflugverkehrskontrolldienstes der Polnischen Streitkräfte (Szefostwo Służby Ruchu Lotniczego Sił Zbrojnych RP) (Warschau)
  • Ausbildungseinrichtungen unter dem Verteidigungsministerium:
    • Höhere Offiziersschule der LSK (Wyższa Szkoła Oficerska Sił Powietrznych) (Dęblin)
    • Unteroffiziersschule der LSK (Szkoła Podoficerska Sił Powietrznych) (Dęblin)
    • Luftfahrttechnisches Ausbildungszentrum (Centrum Szkolenia Inżynieryjno-Lotniczego) (Dęblin)
    • Ausbildungszentrum der LSK „Romuald Traugutt“ (Centrum Szkolenia Sił Powietrznych im. Romualda Traugutta) (Koszalin)

Kunstflugteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Fluggeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugzeug Foto Herkunft Typ Version In Dienst Anmerkungen
Kampfflugzeuge
Lockheed Martin F-16 Jastrząb Krzesiny 7RB.JPG Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweck-Kampfflugzeug Gesamt:
F16C bl 52+
F16D bl 52+
48
36
12
MiG-29 Polish Air Force Mikoyan-Gurevich MiG-29A (9-12A) Lofting-1.jpg SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Mehrzweck-Kampfflugzeug TOTAL:
MiG-29A
MiG-29UB
36
28
8
Suchoi Su-22 Sukhoi Su-22UM-3K Fitter at RIAT 2010 arp.jpg SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Bomber Su-22M4K
Su-22UM3K
48
Transportflugzeuge
CASA C-295M CASA C-295 of Polish Air Force, Radom AirShow 2005, Poland.jpg SpanienSpanien Spanien Transportflugzeug C-295M 18 1 verunglückt
am 24. Januar 2008
C-130 Hercules Polski C-130 Hercules.JPG Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Transportflugzeug C-130E 5
PZL M28B Bryza PZL M28 Bryza MW (06).jpg PolenPolen Polen Transportflugzeug M28B 30
Verbindungsflugzeuge
PZL M28B Bryza PZL M28 (Polish AF) Krzesiny 129RB.jpg PolenPolen Polen Verbindungsflugzeug Bryza TD 41 + 12 bestellt
PZL Mielec An-2 An-2 RB1.jpg PolenPolen Polen Verbindungsflugzeug 10 außer Betrieb
Schulflugzeuge
PZL TS-11 Iskra TS-11 Iskra R RB3.JPG PolenPolen Polen Strahltrainer 64
PZL-130 Orlik PZL-130 Orlik 2b.jpg PolenPolen Polen Trainer 38
Alenia Aermacchi M-346 Aermacchi MB-346 three-view silhouette.png ItalienItalien Italien Trainer 2/8 Die ersten beiden wurden im Juli 2017 geliefert. Können auch als modernes Erdkampfflugzeug eingesetzt werden.
VIP-Fluggeräte
Gulfstream 550 Gulfstream Aerospace G-V Gulfstream V AN0426741.jpg Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten VIP G550 2 Der Stückpreis beträgt knapp 50 Millionen US-Dollar.
Embraer 175 Polish-Gov-Embraer-SP-LIG.jpg BrasilienBrasilien Brasilien VIP Embraer ERJ-175 4 SP-LIG, SP-LIH
PZL W-3 W-3.sokół.vip.jpg PolenPolen Polen VIP W-3 Sokół 8
Mil Mi-8 Mi-8 Polish Gov.jpg SowjetunionSowjetunion Sowjetunion VIP Mi-8S 5 Totalverlust eines Mi-8 am 4. Dezember 2003 nahe Warschau (Ministerpräsident Leszek Miller überlebt)
Hubschrauber
PZL SW-4 Puszczyk Krzesiny 120RB.JPG PolenPolen Polen Leichter Hubschrauber 38
PZL W-3 Sokół PZL W-3 Sokol, front, static display, Radom AirShow 2005, Poland.jpg PolenPolen Polen Mehrzweck-Hubschrauber W-3WA
W-3RL
W-3T
41
Mil Mi-2 Krzesiny 106RB.JPG PolenPolen Polen Mehrzweck-Hubschrauber 60
Mil Mi-17 EUFOR, 2009-02-17, współdziałanie kawalerii, KTO Rosomak, Mi-17, 02.jpg RusslandRussland Russland Transport-Hubschrauber 12 + 4 gekauft
Mil Mi-8 Dragon 07 - 25 BKPow (13).jpg SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Mehrzweck-Hubschrauber (SAR) Mi-8T
Mi-8P
Mi-8RL
54
Mil Mi-24 Polish Army Mil Mi-24D Idaszak-1.jpg SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Kampfhubschrauber Mi-24D/E 32 Die Helikopter der Mi-24 Flotte sind modernisiert. Werden voraussichtlich durch die AH-1Z Viper ersetzt und bis 2022 außer Dienst gestellt.

Im Rahmen des Strategic Airlift Capability-Programms werden von Polen und den anderen Teilnehmerstaaten zudem drei C-17 Globemaster III betrieben, die für den militärischen strategischen Lufttransport genutzt werden können.

Stützpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 Baza Lotnicza – Warschau
  • 3 Baza Lotnicza – Breslau
  • 6 Baza Lotnicza – DęblinOffiziershochschule
  • 8 Baza Lotnicza – Krakau
  • 12 Baza Lotnicza – Mirosławiec
  • 21 Baza Lotnicza – Świdwin
  • 22 Baza LotniczaMalbork
  • 23 Baza Lotnicza – Mińsk Mazowiecki
  • 31 Baza Lotnictwa Taktycznego – Poznań-Krzesiny, Stützpunkt von Kampfflugzeugen für Umschulung und Bodenangriff (F-16), 3. und 6. Staffel des 2. Taktischen Luftgeschwaders
  • 32 Baza Lotnicza – Łask, Stützpunkt von Kampfflugzeugen für QRA-Aufgaben (F-16), 10. Staffel des 2. Taktischen Luftgeschwaders
  • 33 Baza Lotnicza – Powidz, Stützpunkt von Transportfliegern (C-130), 14. Luftstaffel, 7. Staffel Spezielle Aktionen (7 Eskadra Działań Specjalnych)
  • 43 Baza Lotnicza – Gdynia
  • 44 Baza Lotnicza – Siemirowice

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Polnische Luftstreitkräfte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jerzy B. Cynk:
    • The Polish Air Force at War: The Official History Vol.1 1939–1943 (Schiffer Military History, 2004).
    • The Polish Air Force at War: The Official History Vol.1 1943–1945.
  • Adam Zamoyski: The Forgotten Few: The Polish Air Force in the Second World War. 1995, ISBN 978-0781804219.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Podstawowe informacje o budżecie resortu obrony narodowej na 2010 rok.
  2. Cajus Bekker: Angriffhöhe 4000; Janusz Piekalkiewicz: Luftkrieg über Europa; Jerzy Cynk: Sily lotnicze Polski i Niemiec; Dariusz Stefaniak: Eigene Dokumente.
  3. Kate Sarsfield: Poland selects Gulfstream G550 for VIP transport. In: Flightglobal.com. 17. November 2016, abgerufen am 19. November 2016 (englisch): „Gulfstream has secured an order from the Polish government for two G550 business jets to be used for VIP transport missions.“
  4. Dowództwo Generalne Rodzajów Sił Zbrojnych (Generalkommando der Streitkräfte). Ministerstwo Obrony Narodowej (Ministerium für nationale Verteidigung), abgerufen am 14. Oktober 2017 (polnisch).
  5. Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych - Struktura (Operatives Kommando der Streitkräfte - Struktur). Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych (Operatives Kommando der Streitkräfte), abgerufen am 14. Oktober 2017 (polnisch).
  6. Siły Powietrzne (Luftwaffe). Consulting Service Sp. z o.o. (Domainregistrar), abgerufen am 14. Oktober 2017 (polnisch).