Richard Kruspe

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Richard Zven Kruspe

Richard Zven Kruspe (* 24. Juni 1967 in Wittenberge als Sven Kruspe) ist ein deutscher Musiker, Gitarrist der Band Rammstein und Sänger des von ihm ins Leben gerufenen Band-Projektes Emigrate.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kruspe, der von Freunden auch „Scholle“ genannt wird, wuchs mit seinen Eltern und mehreren Geschwistern, darunter ein älterer Bruder[1], zunächst im brandenburgischen Dorf Weisen[2] bei Wittenberge in der DDR auf. Seine Kindheit beschreibt er - je nach Quelle - bis zum Alter von sieben bzw. zwölf Jahren als schön und sorglos, er habe in einem "intakten Elternhaus" gelebt.[3][2] Seine Eltern ließen sich in diesem - nicht genauer definierten - Zeitraum scheiden, seine Mutter heiratete neu und zog mit ihren Kindern zum neuen Partner nach Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern. Das Verhältnis zu seinem Stiefvater beschrieb Kruspe gegenüber dem Magazin Rock Hard im Jahr 2008 - aber auch in anderen Interviews - als schwierig. Bei Rock Hard räumte er aber ein, dass das Zusammenleben in Teilen auch lehrreich für ihn war:

„Die Situation zwischen ihm und mir ist ganz schön eskaliert, und ich bin oft von zu Hause abgehauen. Manchmal habe ich auf Parkbänken oder im Keller einer Freundin geschlafen und wurde von der Kripo gesucht.(...) Rückblickend muss ich sagen, dass mir mein Stiefvater zumindest eine Grunddisziplin beigebracht hat, die ich bis dahin nicht hatte. Sie kommt mir inzwischen sehr zugute, denn gerade als Musiker besteht ja kein äußerer Zwang, sich jeden Tag hinzusetzen und zu komponieren.“

Richard Z. Kruspe[2]

In seiner Jugendzeit war Kruspe ein erfolgreicher Ringer. Er rang bei der BSG Lok WittenbergeQuelle? und wurde Jugendmeister der DDR.Quelle?

Sein erstes Geld verdiente er nach eigener Aussage als Kassierer an einer Flaschenpfandkasse.[4] Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung als Koch. Hierzu berichtete er 2008 im selben Rock-Hard-Interview:

„Als ich die Chance bekam, woanders eine Lehre zu machen, habe ich sie sofort ergriffen und ging nach Hagenau. Außer einem großen Armeestützpunkt war dort jedoch nichts, sodass ich zweieinhalb Jahre lang meine komplette Freizeit mit Gitarrespielen verbracht habe.“

Richard Z. Kruspe[2]

Weil er neben seinem Beruf ohne die in der DDR notwendige offizielle Spielerlaubnis öffentlich musizierte - er war Gitarrist der Band Das elegante Chaos - und sich darüber hinaus mit selbst hergestelltem Schmuck unerlaubterweise Geld dazuverdiente, geriet er nach eigener Aussage in den Fokus des Ministeriums für Staatssicherheit. Diese wollte diese Vergehen nutzen, um ihn als Inoffiziellen Mitarbeiter zu verpflichten:

„Die haben das über einen Spitzel herausgefunden und mich erpresst, weil ich dafür weder Steuern zahlte noch eine Facharbeiterausbildung hatte. Die Stasi stellte mich vor die Wahl: entweder IM – also inoffizieller Mitarbeiter – werden oder in den Knast gehen. Ich hatte eine Woche Bedenkzeit.(...) Natürlich sollte ich absolutes Stillschweigen bewahren. Genau das habe ich aber nicht getan, sondern stattdessen diese Geschichte in meinem ganzen Bekanntenkreis verbreitet. Mit dem Hintergedanken, dass die merken sollten: Der quatscht zu viel und ist unbrauchbar. Nach einer Woche haben die mich tatsächlich in Ruhe gelassen.“

Richard Z. Kruspe[3][5]

Im Jahr 1988 zog er nach Ost-Berlin in den Bezirk Prenzlauer Berg, wo er in einer Hinterhofwohnung an der Lychener Straße wohnte.[6] Kruspe bezeichnet diese Zeit heute als „einsam“, weil er nie richtig Anschluss fand und viel allein Gitarre spielte. Am 10. Oktober 1989 geriet er zufällig in eine Demonstration gegen das DDR-Regime. Dabei wurde er verhaftet und nach eigenen Angaben drei Tage lang in einer Polizeistation in Berlin-Weißensee festgehalten, stundenlang verhört und auch geschlagen. Über diese Erfahrung sagte er 2001:

„Nach drei Tagen war ich so fertig und kaputt, dass ich gesagt habe ˌes reichtˈ. Vorher hatte ich noch nie mit dem Gedanken gespielt, die DDR zu verlassen. Eines war für mich klar, ich muss weg, ich muss raus hier.“

Richard Z. Kruspe[6]

Zwei Tage später floh er gemeinsam mit einem Freund über die Tschechoslowakei, Ungarn und Österreich nach West-Berlin.[7][6] Dort fühlte er sich jedoch überhaupt nicht wohl, wie er 2011 dem Rolling Stone Magazin berichtete:

„Ich fand es total scheiße in Westberlin. Alles war grau und dunkel, das hat mir Angst gemacht. Ich kam aus einem sehr behüteten Umfeld. In Westberlin war ich einsam und immer unterwegs. Überwiegend auf Konzerten, (ich) habe Nirvana im Loft gesehen und so. Eines Abends lernte ich auf einer Party, auf die ich gar nicht eingeladen war, eine Frau kennen und durch sie den Ex-Trommler der Fehlfarben. Mit dem habe ich dann endlich wieder ein bisschen Musik gemacht. Auf Dauer war auch die Wohnsituation mit drei Leuten in einem Zimmer sehr belastend, und im Osten gab es billigen Wohnraum ohne Ende. Also bin ich wieder zurück.“

Richard Z. Kruspe[8]

Kruspe ging nach dem Mauerfall zunächst nach Schwerin, dort fand er Anschluss zu seinem alten Freund und späteren Rammstein-Kollegen Till Lindemann,[6] der zu diesem Zeitpunkt noch hauptberuflich als Korbflechter arbeitete und nebenbei in der Fun-Punk-Band First Arsch Schlagzeug spielte. Den arbeitslosen Kruspe - er blieb es nach eigenen Angaben fünf Jahre lang[9][10] - zog es jedoch bald wieder nach Ost-Berlin zurück.

1991 wurde er Vater einer Tochter, die aus einer Beziehung mit der Ex-Frau von Till Lindemann stammt. Die Beziehung ging um das Jahr 1993 herum in die Brüche, seine Partnerin trennte sich Kruspe zufolge von ihm.[6]

Zeitweise lebte er in Berlin mit seinen späteren Rammstein-Bandkollegen Oliver Riedel und Christoph Schneider in einer Wohngemeinschaft.

Am 29. Oktober 1999 heiratete er das südafrikanische Model, Schauspielerin und Sängerin Caron Bernstein. Er nahm ihren Nachnamen an und nannte sich Richard Zven Kruspe-Bernstein. Er zog zu seiner Frau nach New York City und lebte dort einige Jahre. Nach der Scheidung 2004 legte er den Zweitnamen wieder ab.

Kruspe wohnt mittlerweile wieder in Berlin.[11][12] Er ist mit der Musikerin Margaux Bossieux liiert und hat mit ihr eine gemeinsame Tochter.[13] Neben den zwei Töchtern hat er noch einen erwachsenen Sohn aus einer anderen Beziehung.[14]

Musikalischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kruspe war nach eigenen Angaben als Kind einer Lehrerin aufgrund seines musikalischen Talents aufgefallen. Da in der DDR jedoch seine sportliche Laufbahn als Ringer als wichtiger erachtet wurde, habe er nie Musikunterricht nehmen dürfen.[3]

Als er im Alter von 16 Jahren mit einigen Freunden die Tschechoslowakei besuchte, kaufte er eine Gitarre, die er eigentlich in der DDR wiederverkaufen wollte, um ein wenig Geld zu verdienen.[3] Am Ende verwarf er diesen Plan und behielt sie. Heute heißt es, er habe begonnen, Gitarre zu spielen, weil ein Mädchen ihn darum bat und er erkannt habe, dass Frauen Männer mögen, die Gitarre spielen können. Kruspe antwortete 2009 der Neuen Osnabrücker Zeitung auf die Frage, ob er als Jugendlicher mit seiner Rock- und Punkmusik auch Mädchen imponieren wollte:

„Wahrscheinlich. Obwohl ich nie Probleme hatte, Mädchen zu bekommen. Ich war nicht der hässliche, schüchterne Typ in der Ecke. Meine Situation war eher so: Ich hatte ganz oft Stubenarrest, und Musik war für mich die einzige Brücke zu flüchten. Ich kann mich genau erinnern, wie ich zu Hause allein in diesem tristen Zimmer gesessen, nach draußen geschaut und Tapes mit Musik von Led Zeppelin, Black Sabbath und AC/DC gehört habe.“

Richard Z. Kruspe[3]

Von 1987 bis zu seiner Flucht 1989 spielte Kruspe Gitarre in der Band Das Elegante Chaos. Nach dem Mauerfall und seiner Rückkehr nach Ostdeutschland stieg er als Gitarrist bei Lindemanns Band First Arsch ein. In dieser Formation nahm er zusammen mit Lindemann, Sänger Steve Mielke und dem damaligen Feeling-B-Gitarristen Paul Landers 1992 das Album Saddle Up auf. Zudem war er zeitweise Gitarrist bei der Band Die Firma - dort löste er den vorgenannten Landers ab[15] - und bei der Gruppe Das Auge Gottes. Bis 1993 spielte er darüber hinaus in der Crossover-Band Orgasm Death Gimmick, die er 1991 mit drei Gleichgesinnten gegründet hatte.

Anfang der Neunzigerjahre reiste Kruspe zusammen mit Lindemann und Oliver Riedel - damals Bassist bei The Inchtabokatables - erstmalig in die USA und erkundete dort den Südwesten der Staaten. Er hatte sich in den Jahren zuvor immer stärker von amerikanischer Musik begeistern lassen und wollte das Land und die Musikszene selbst erleben. Über diese Reise berichtete er 2001 im Fotobuch Rammstein des Lichtkünstlers Gert Hof:

„Dort habe ich eigentlich erst begriffen, wie wichtig es ist, dass man seine eigene Identität sucht, findet, entdeckt und für sich festhält. (...) Mir wurde klar, dass die Musik, die ich bis dahin gemacht habe, nichts mit mir zu tun hatte. So bin ich nach Deutschland zurückgekehrt, und mir kam die Idee, ein Projekt zu schaffen, dass mit deutscher Musik zu tun hat. Ich wollte versuchen, Maschinen und Gitarren zusammenzubringen, harte Gitarren.“

Richard Z. Kruspe[16]

Zusammen mit Lindemann und Kruspes Mitbewohnern Riedel und Schneider - Letzterer war Ex-Feeling-B-Drummer und zudem Schlagzeuger bei Die Firma, wo Kruspe ihn kennengelernt hatte - gründeten sie ein neues Bandprojekt. Auch Schneider war im Jahr 1993 in den USA gewesen - damals noch mit der Band Feeling B, er war mit dieser Band im Südosten der USA unterwegs. Dort hatte er sich ähnlich wie Kruspe von der Musikszene begeistern lassen und neue Impulse gewonnen.

Das Quartett gab dem Ganzen zunächst den Namen Templeprayers.[17] Während Kruspe komponierte - anfangs noch stark beeinflusst vom Musikstil von US-Metal-Bands wie Pantera -, übernahm Lindemann das Texten der Songs. Diese waren zu Beginn aber trotz des Gedankens von Kruspe, "deutsche Musik zu erschaffen", noch auf Englisch. Anfang 1994 bot sich die Chance, an einem Wettbewerb des Berliner Senats für junge Bands teilzunehmen. Der Hauptpreis war eine Woche in einem professionellen Tonstudio. Teilnahmevoraussetzung war die Abgabe eines Demotapes, das die vier Freunde Kruspe zufolge in seiner Küche aufnahmen:

„Das Problem dabei war, dass wir nur ein 4-Spur-Gerät und einen kleinen Drumcomputer hatten. Till, er kam meistens nachts an, hat also unter der Bettdecke die Sachen eingesungen, weil wir nicht so laut sein durften. Das Demo haben wir dann eingeschickt und sofort gewonnen. Da waren wir noch zu viert - Schneider, Olli, Till und ich.“

Richard Z. Kruspe[18]

Als offizielles Gründungsdatum der später zu Rammstein umbenannten siegreichen Band wird der 1. Januar 1994 genannt. Kruspe gilt bis heute als Hauptinitiator der Gruppe, die durch das Hinzukommen von Rhythmusgitarrist Paul Landers schon kurz nach dem Gewinn des Wettbewerbs im Frühjahr 1994 ein fünftes Mitglied bekam und schließlich durch den anfänglichen Gastkeyboarder Christian "Flake" Lorenz komplettiert wurde. Lorenz stand der eingeschlagenen Musikrichtung zunächst ablehnend gegenüber; aber er war nach eigenen Aussagen und Angaben seiner Bandmitglieder auch derjenige, der explizit deutsche Liedtexte verlangte. Kruspe sah Rammstein trotz all dieser Gründungsschwierigkeiten zunächst nur als Projekt, wie er Ende der Neunzigerjahre in einem Interview mit dem Musiksender Viva sagte.[19]

Der Journalist Peter Richter, häufiger Interviewer bei Rammstein-Making-of-Produktionen und -Dokumentationen, an dieser Stelle im Jahr 2011 Autor für Universal Music, hat sich zu den Anfangsklängen der Band geäußert und sich um einen verbalen Nenner bemüht, wenn es um die Frage nach dem Warum und Woher geht:

„Sturer, auf die Eins geklopfter Viervierteltakt. So wie die Deutschen klatschen. Wenn die Deutschen zum Mitklatschen animiert werden, von einem Schlagersänger zum Beispiel, werden sie, egal wie der Rhythmus eigentlich ist, nach spätestens einer halben Minute in dieses Schema einfallen, in ein Marschieren mit den Handflächen. Kann man in jedem Musikantenstadl beobachten. (...) Was Rammstein letztlich zu Rammstein macht – und was Rammstein gleichzeitig auch immer am heftigsten vorgeworfen wird – das ist, anders gesagt, die Einsicht, dass Deutsche zwar Salsa-Unterricht nehmen können, soviel sie wollen, es wird bei ihnen trotzdem immer so eckig aussehen, dass es klüger wäre, lieber gleich Schuhplattler zu tanzen. Aber zu dieser Einsicht mussten auch sie sich offensichtlich erst gegenseitig ermutigen. Als Paul Landers dazustieß, sagt er, habe das, was einmal Rammstein werden sollte, immer noch stark nach Pantera geklungen. Nach „Hilfs-Pantera“.“

Peter Richter[20]

Nebenprojekt Emigrate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wurde bekanntgegeben, dass Kruspe die Gründung eines parallelen Musikprojekts namens Emigrate plane. Im Interview mit laut.de sagte er dazu:

„Neben Rammstein fehlte mir immer ein gewisser musikalischer Ausgleich. Ich wollte nicht mehr nur der Typ sein, der sich allabendlich umgeben von Feuer und Raketen in eine primär visuelle Welt beamt. Ich bin ja in erster Linie Musiker. Also suchte ich nach einem Projekt, in dem es ausschließlich um die Musik geht. Mit Emigrate habe ich genau diesen Gegenpol gefunden.“

Richard Z. Kruspe[21]

Das Debütalbum trägt ebenfalls den Titel Emigrate und ist am 31. August 2007 erschienen. Kruspe spielt nicht nur E-Gitarre, sondern ist auch der Sänger. Weitere Mitglieder der Band waren Henka Johansson (Clawfinger) und Arnaud Giroux. Verschiedene Single-Auskopplungen folgten (My World, New York City sowie Temptation). Am 14. November 2014 erschien das zweite Emigrate-Album Silent So Long, das Kruspe gemeinsam mit Giroux und dem Apocalyptica-Schlagzeuger Mikko Sirén aufnahm. Kruspe verpflichtete für etliche Songs Gastsänger, unter anderem sind auf dem Album Frank Dellé von Seeed, der mittlerweile verstorbene Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister, Jonathan Davis von Korn, die Sängerin Peaches und Marilyn Manson zu hören.[22] Im Video zur Single-Auskopplung Eat You Alive mit Seeed-Sänger Dellé ist auch Kruspes Partnerin Margaux Bossieux, Bassistin bei der New Yorker Punk-Girl-Band Dirty Mary, zu sehen und zu hören.[23] Sie übernimmt bei einigen Stücken des Albums auch Gesangsparts.

Auf Tournee möchte Kruspe mit Emigrate nach eigenen Angaben nicht gehen. Im bereits genannten Interview mit laut.de sagte er auch:

„Jetzt habe ich eine grandios funktionierende Live-Band (Rammstein) auf der einen Seite und eine Band, mit der ich musikalisch perfekt verschmelze auf der anderen Seite (Emigrate). Alles passt. Also stellt sich für mich doch die Frage: Warum sollte ich diese Balance wieder gefährden? Ich spreche jetzt nur für mich, denn ich weiß, dass es viele Leute gibt, die sich über Emigrate-Konzerte riesig freuen würden. Mir persönlich ist das Risiko eines Balanceverlustes momentan aber noch zu groß. Ich meine, könnte ich mit Emigrate einfach auf die Bühne gehen, ohne dass die Leute Feuer und Spektakel erwarten würden? Ich habe da so meine Zweifel.[24]

Instrumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einer Musikmesse ein Jahr nach dem Mauerfall in Frankfurt wurde er auf eine ESP 901 aufmerksam, kaufte sie und spielt sie heute noch.

Seit 2005 sind beim Gitarrenhersteller ESP drei RZK-Signature-Modelle zu kaufen. Dies sind die ESP RZK I in silber, die ESP-RZK I in Burnt und die ESP-RZK II in Burnt. Die Grundform der ESP RZK I ist eine Stratocaster. In der silbernen Version sind alle Elemente bis auf das Griffbrett in silber gehalten, ein Rammstein-Logo ist auf dem Körper hinter dem Steg angebracht, die Inlays auf dem Griffbrett sind in Form des Rammsteinkreuzes. In der Burnt-Version ist die Gitarre in Beige lackiert. Im Holz des Körpers sind tiefe Kratzspuren in Rot eingeritzt. Der Rand des Körpers ist in einem verbrannten Stil gehalten, der Lack wirft schwarze Blasen. Die Tonabnehmer (EMG 81) sind mit einem roten Deckel versehen. Die Grundform der ESP RZK II ist eine ESP Eclipse (Gibson Les Paul). Sie ist nur in Burnt erhältlich. Im Unterschied zur RZK I sind die Tonabnehmer (Auch EMG 81) hier silberfarben und nicht rot. Anders als bei üblichen Gitarren ist nur ein einziger Poti verbaut, der die Lautstärke der Gitarre regelt. Die Gitarre ist mit einem Tremolo-System ausgestattet.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Richard Z. Kruspe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. noz.de: Rammstein-Gitarrist Kruspe: Ich habe die Stasi ausgetrickst, 30.10.2009, abgerufen am 14. Februar 2017
  2. a b c d rockhard.de: Schwatzkasten mit… Richard Kruspe, Heft 256, September 2008, Heftarchiv abgerufen am 12. Februar 2017
  3. a b c d e noz.de: Rammstein-Gitarrist Kruspe: Ich habe die Stasi ausgetrickst, 30. Oktober 2009, abgerufen am 12. Februar 2017
  4. Viva Jam: Rammstein, Folge 176, 1997, O-Ton ab 24:35 Min.
  5. RP-Online: Rammstein-Gitarrist angeblich von Stasi erpresst.
  6. a b c d e Gert Hof: Rammstein, Die Gestalten Verlag Berlin, 2001, ISBN 3-931126-32-3, S. 16.
  7. zeit.de: Weil wir wissen, wie es war, 10. September 2015, abgerufen am 12. Februar 2017
  8. rollingstone.de: Exklusives Interview mit Richard Kruspe, 8. Dezember 2001, abgerufen am 12. Februar 2017
  9. Viva Jam: Rammstein, Folge 176, 1997, O-Ton ab 16:38 Min.
  10. Ulf Lüdeke: Am Anfang war das Feuer - Die Rammstein-Story, Riva Verlag München, 1. Auflage 2016, ISBN 978-3-86883-677-6, S. 27
  11. Krone.at: Emigrate – Ein Rammstein auf Solopfaden auf Deutsche Welle, abgerufen am 29. November 2014
  12. Emigrate: „Ich muss beweisen, etwas wert zu sein.“, abgerufen am 9. Februar 2015
  13. she-wolf.de: Interview Richard Z. Kruspe, 6. Dezember 2014
  14. bild.de: GZSZ-Star und Rammstein-Sohn drehen Nacktfilm, 21.05.2015
  15. Peter Richter: Rammstein, November 2011 für Universal Music, abgerufen am 12. Februar 2017 über fan-base.de (Echtheit des Artikels vom Autoren bestätigt)
  16. Gert Hof: Rammstein, Die Gestalten Verlag Berlin, 2001, ISBN 3-931126-32-3, S. 19.
  17. Rammstein. In: Motor.de, abgerufen am 9. Januar 2017
  18. Gert Hof: Rammstein, Die Gestalten Verlag Berlin, 2001, ISBN 3-931126-32-3, S. 19.
  19. Viva TV, abgerufen am 5. November 2016 über youtube.com: Sendung Viva Jam - Rammstein, 1997, O-Ton ab 4 Min. 50 Sek.
  20. Peter Richter: Rammstein für Universal, abgerufen über fan-base.de (Echtheit des Artikels vom Autoren bestätigt), 24.02.2017
  21. laut.de: Pack deine Eier und drück! vom 27. November 2014
  22. Universal Music: Erfahrt hier mehr über das zweite Emigrate-Album "Silent So Long", 14. Oktober 2014
  23. metal-hammer.de: Neues Emigrate-Video "Eat You Alive"
  24. laut.de: Pack deine Eier und drück! vom 27. November 2014
  25. Rezension zu Worlds Collide auf HeavyHardes.de