Robert Gallinowski

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Robert Gallinowski (* 1969 in Aachen[1]) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher, Maler und Lyriker.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Gallinowski wuchs in Aachen auf[2] und besuchte von 1990 bis 1993 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Zusätzlich nahm er privaten Schauspielunterricht bei Angela Winkler. 1992 debütierte Gallinowski am Deutschen Theater in Berlin, von 1993 bis 1996 hatte er ein Festengagement am Theater Bonn, bevor er ans Hamburger Schauspielhaus ging. Weitere Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren das Bayerische Staatsschauspiel in München sowie das Berliner Ensemble und die dortige Volksbühne.[3][4] Ferner wirkte Gallinowski 2009 bei den Bad Hersfelder Festspielen mit.

Seit 1993 ist Robert Gallinowski umfangreich für Film und Fernsehen tätig. Erstmals sah man ihn in der Folge Tod im Kraftwerk aus der Reihe Polizeiruf 110. Es folgten unzählige weitere Rollen, vor allem in Serien wie Balko, Wolffs Revier, Bella Block oder Wilsberg. Im Polizeiruf 110 sah man ihn noch in drei weiteren Folgen, im Tatort wirkte er bislang in elf Episoden mit. Ab 2009 spielte er in acht Folgen von Der Dicke als Hauptkommissar Ole Hansen.

Robert Gallinowski arbeitet auch als Sprecher in Hörspielen, so beispielsweise in Die Nacht der Raben nach dem gleichnamigen Roman von Ann Cleeves (Regie: Mark Ginzler), Außen und Innen von Rhiannon Tise oder Tod im Namen Gottes von Irene Geuer und Paul Elmar Jöris.

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Gallinowski bezeichnet sich als Autodidakt in Sachen Bildende Kunst und beschreibt sich als „chaotischen Konstruktivisten“ und den Stil seiner Bilder als „selbstregulierten Konstruktivismus“. Zu seinen Vorbildern zählt er u. a. Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Robert Mangold und Blinky Palermo. Seine häufig großformatigen Gemälde werden von verschieden breiten, nebeneinanderstehenden Farbflächen beherrscht. Gallinowski beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit asiatischer Kultur, die in seinen Werken Ausdruck findet.[3]

Erstmals ging Gallinowski 1988 in Aachen mit seinen Werken an die Öffentlichkeit. Weitere Ausstellungen, darunter auch Dauerausstellungen, folgten in Berlin, Wolfsburg und Weimar. 2010 war er an der Aachener Kunstroute beteiligt. Zu seinen Werken sind zwei Kataloge erschienen.[3]

Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen großen Raum in Robert Gallinowskis Schaffen nimmt auch das Schreiben von Gedichten ein. Von der Lyrikerin und Schriftstellerin Kerstin Hensel ermutigt, veröffentlichte er 2012 einen Gedichtband unter dem Titel Zwischen Herz und Schlag in einer limitierten Auflage von 200 Exemplaren. Außerdem stellt er seine Gedichte in Lesungen vor.[2][3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Gallinowski ist mit seiner Schauspielkollegin Dagmar Manzel verheiratet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Passagen, Katalog mit Malerei und Grafik, Berlin 2010
  • Robert Gallinowski: Zwischen Herz und Schlag, Lyrische Gedichte, Verlag Die Libristen, Berlin 2012
  • Korrektur-Passagen, Katalog mit Malerei und Gedichten, Berlin 2012

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Verlag Die Libristen nennt Aachen als Geburtsort, IMDb Heidenheim an der Brenz
  2. a b Robert Gallinowski bei ziz-berlin.de (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ziz-berlin.de, abgerufen am 29. März 2015
  3. a b c d Website von Robert Gallinowski (Memento des Originals vom 18. Dezember 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.robert-gallinowski.de
  4. Renaissance-Theater Berlin/Archiv, abgerufen am 29. März 2015