Sächsische Münzgeschichte

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Die sächsische Münzgeschichte oder auch meißnisch-sächsische Münzgeschichte umfasst drei großen Perioden: die hochmittelalterliche regionale Pfennigperiode (Brakteatenzeit), die spätmittelalterliche Groschenperiode und die Talerperiode bis zur Einführung der Markwährung 1871/72.[1] Reiche Silbervorkommen, die bei Freiberg schon nach der Mitte des 12. Jahrhunderts entdeckt wurden, verhalfen Sachsen zu einer führenden Position im deutschen Münzwesen.

Die im östlichen Sachsen geprägten Sachsenpfennige sind, wie auch in Walther Haupts Sächsischer Münzkunde, ebenfalls erwähnt. Sie sind auf der Basis der karolingischen Münzreform geprägt worden, auf der auch die älteste meißnische Münzprägung beruht.[2] Die verschiedenen Münznamen dieser Pfennigtypen deuten auf eine noch ungeklärte Stellung innerhalb der Mittelalternumismatik hin.

Hochrandpfennig (Sachsenpfennig)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sachsenpfennig
Sachsenpfennige (Holzkirchen-, Balkenkreuz-, Kleeblattkreuz,- und Krummstabpfennig)

Der als Sachsenpfennig bekannte Pfennigtyp mit angestauchtem Rand des 10. und 11. Jahrhunderts ist neben dem Otto-Adelheid-Pfennig der häufigste Pfennigtyp dieser Zeit. Sachsenpfennige sind die ältesten in Sachsen geprägten Münzen. Die Pfennige der sächsischen Kaiserzeit mit der Inschrift OTTO oder ODDO im Portal einer Kirche sind vermutlich unter Otto I. (936–973) oder bald danach in Magdeburg geschlagen worden und zählen zu der ältesten Pfenniggruppe der sächsischen Hochrandpfennige.

Die Markgrafen von Meißen münzten noch als Ministerialen im Auftrag des römisch-deutschen Reiches. Markgraf Ekkehard I. von Meißen (985–1002) ließ in der Reichsmünzstätte Meißen Pfennige schlagen. Der Denar mit der Inschrift EKKINHARD und MISSNI ist die älteste bekannte meißnische Münze.[3][4]

Sog. Dünnpfennig, 11. Jahrhundert, Reichsmünzstätte Magdeburg

Verfall der Pfennigprägung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umwandlung des Gewichtspfundes in ein Zählpfund in der Regierungszeit des fränkischen Kaisers Heinrich IV. (1056–1106) hatte den Verfall der beidseitig geprägten Pfennige zur Folge. Das Gewichtspfund von 367 g wurde in ein Zählpfund von 240 Pfennigen verwandelt, deren Gewicht sich fortlaufend verringerte.[5] Die leichteren Pfennige wurden im Durchmesser vergrößert. Das zu vermünzende Blech war schließlich so dünn, dass es nicht mehr in einem Arbeitsgang mit dem Unter- und Oberstempel gleichzeitig geprägt werden konnte. Bei der Prägung der sogenannten Dünnpfennige musste deshalb der Rohling gewendet werden um die Gegenseite zu prägen. Dabei beschädigte der Stempeldruck auf die eine Seite das Münzbild der anderen Seite. Um ein gutes Münzbild zu erzielen war es sinnvoll, auf den zweiten Stempelschlag zu verzichten und dazu auch noch den zweiten Arbeitsgang einzusparen.

Wahrscheinlich führte diese Erscheinung zu der etwa 1140 beginnenden Prägung der Brakteaten unter dem Markgrafen Konrad dem Großen (1123–1156).[6]

Brakteatenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markgrafschaft Meißen, Markgraf Otto der Reiche (1156–1190), Brakteat

Der größte Teil der meißnischen Brakteaten ist zwischen 1170 und 1300 von der ersten meißnischen Münzstätte, der Freiberger Münze bereitgestellt worden. Sie war seit dem 13. Jahrhundert die Landeshauptmünzstätte der Wettiner. Neben Pfennigen wurden auch Hälblinge und Viertelchen ausgegeben. Großzahlungen erfolgten in Barrensilber.[7]

Die Brakteaten aller meißnischen und der Oberlausitzer Münzstätten wurden nach einem einheitlichen Prägestil und Münzfuß geschlagen.[8] Der Freiberger Münzmeister war angewiesen, aus der (Prager) Mark Silber zu 253 g nicht mehr als 244 oder 246 Pfennige zu schlagen. Das entspricht einem Durchschnittsgewicht des Pfennigs von reichlich 1 g. Das höchste Durchschnittsgewicht im Brakteatenfund von Puschwitz aus den frühen Prägungen um 1140 betrug jedoch nur 0,811 g. Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts lag das Durchschnittsgewicht bei 0,573 g.[9]

Die Pfennige galten nur im Herkunftsbereich. Man bezeichnet deshalb auch die Brakteatenzeit als Periode des regionalen Pfennigs. Wer aus einem anderen Währungsgebiet kam, um zu handeln, musste die mitgebrachte Währung in einheimische umwechseln. Der Wechsel zählte zu den Einkünften des Münzmeisters.

Die Kosten für die Münzprägung mussten durch einen jährlichen gebührenpflichtigen Umtausch der Pfennige, zwölf alte gegen neun oder zehn neue, gedeckt werden. Im Freiberger Stadtrecht wurde bestimmt, dass nur der Münzmeister oder Richter in eigener Person die verfallenen Pfennige entwerten (brechen) durfte. Die leicht zerbrechlichen Pfennige trug man in Blechdosen.

Siehe auch:

Dynastenbrakteaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrschaft Eilenburg, Otto (1191–1234) Brakteat

Zahlreiche selbständige Dynasten in den wettinischen Gebieten waren im Besitz des kaiserlichen Regals, des Münzrechts. Bezeugt sind: (Tabelle nach Haupt)[10]

Siehe auch:

Die steigende Macht der meißnischen Markgrafen im 14. Jahrhundert führte mit wenigen Ausnahmen zum Ende der Münzprägung kaiserlicher Ministerialen.

Geistliche Brakteaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bistum Naumburg, Berthold II. von Meißen (1186–1206), Brakteat

Die Bischöfe von Naumburg hatten das Münzrecht in Strehla an der Elbe in Gemeinschaft mit dem Markgrafen von Meißen ausgeübt.[11] Auch die Bischöfe von Meißen ließen Münzen prägen. Mit dem Ende des 12. Jahrhunderts sind Bergwerke in Scharfenberg an der Elbe entstanden. Später kommen als mögliche Prägeorte die beiden bischöflichen Burgen Wurzen und Stolpen in Frage.[12] Letzte meißnischen Bischofsbrakteaten wurden gegen Ende des 13. Jahrhunderts geprägt.

Als münzberechtigte Abtei hat das Kloster Pegau in Pegau ebenfalls Brakteaten geprägt, die als unverwechselbares Kennzeichen ein großes Krückenkreuz und meist eine Namensumschrift haben.[13]

Alterseinteilung der Meißner Brakteaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(nach Walther Haupt, S. 34/38)

Konrad I., der Große (1123–1156), ältester Meißner Brakteatentyp
Heinrich der Erlauchte (1221–1288), Brakteat, etwa 1250

Die Chronologie der Meißner Brakteaten ist schwierig. Außer in der Anfangszeit stehen nur ausnahmsweise die Namen der Münzherren auf den Pfennigen. Eine grobe Einteilung kann wie folgt vorgenommen werden:

Zeitraum Abmessung/Merkmal Bemerkung
um 1140/1150 Durchmesser bis 37 mm, flache Prägung Die ältesten Brakteaten wurden mit geschmiedetem Stahlstempeln geprägt. Die Stempelschnitte sind Zeugnisse romanischer Kleinkunst. Das Münzbild reicht bis an den Rand.
nach 1150 bis Ende des 12. Jahrhunderts schrittweise Verkleinerung des Durchmessers bis auf 20 mm Das Münzgewicht verringerte sich kaum. Die Brakteaten waren dicker und damit bruch- und druckfester geworden. Ein breiter und hoher Wulstring, der das Münzbild einfasst, erhöhte die Biegefestigkeit.
um 1200 bis etwa 1250 Durchmesser bis 40 mm, größere Profilierung Der Prägestempel aus Bronzeguss ersparte den Stempelschnitt. Die Gießtechnik erforderte größere Profilierung und größere Durchmesser. Die Brakteaten haben wie vorher einen Versteifungsring, „thronender Fürst“ wurde typisches Münzbild.
etwa ab 1250 bis 1300 „grießliche“ Oberfläche, große Durchmesser Brakteaten wurden durch den hohen Silberertrag der Gruben zur Massenware. Die leicht raue Oberfläche des aus Bronzeguss hergestellten Stempels wurde nicht mehr geglättet.
etwa ab 1300 fast bis zur Hutform ausgebeult Gleich mehrere übereinandergelegte Schrötlinge wurden in einem Prägevorgang umgeformt. Das Münzbild geht in den Rand über.

Unter Markgraf Friedrich II. (1323–1349) endete die regionale Pfennigperiode.

Groschenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich II. (1323–1349), Markgraf von Meißen, Breiter Groschen, Münzstätte Freiberg, Ältester Groschentyp

Nach der Ablösung der Pfennigwährung durch die von Markgraf Friedrich II. 1338/39 eingeführten Breiten Groschen (grossi lati) begann die spätmittelalterliche Groschenperiode. Die neuen Groschen wurde in der Freiberger Münze nach dem Vorbild des seit 1300 in Böhmen geprägten Prager Groschen geprägt.[14] Bei der Umstellung der Währung in der Markgrafschaft Meißen wurden wie im Königreich Böhmen italienische Finanzberater herangezogen.

Die Währungsangleichung an den neuen leichteren rheinischen Gulden als Grundlage für die meißnische Groschenwährung erfolgte von 1368 bis 1369 in Abschnitten. Neben Groschen wurden auch Pfennige und Heller geprägt. Der Groschen galt 9 oder 12 Pfennige, der Pfennig 2 Heller. Die meißnischen Groschen wurden neben dem Prager Groschen die führende Geldeinheit in Mitteleuropa.

Ende des 14. und im 15. Jahrhundert errichteten die Wettiner neben ihrer Hauptmünzstätte in Freiberg weitere Münzstätten in Sangerhausen, Zwickau, Gotha, Leipzig, Weimar, Colditz, Wittenberg und Langensalza, die zum Teil nur zeitweise in Betrieb waren.[15] Die Freiberger Münze blieb bis zu ihrer Schließung Landeshauptmünzstätte.

Kurfürst Ernst, Herzog Albrecht, Herzog Wilhelm III. mit Kurfürstin Margaretha (1475–1482), Spitzgroschen 1475, Münzstätte Colditz (Margarethengroschen)

Die Münzstätte Colditz war Eigentum der Kurfürstin Margaretha, Gemahlin des Kurfürsten Friedrichs II. (1428–1464). Als ein außergewöhnliches Ereignis in der Münzgeschichte Sachsens ist zu werten, dass der Kurfürst seiner Gemahlin als Ausgleich für das ihr zustehende hohe Leibgedinge 1456[16] in Colditz eine Münze errichtete und ihr gestattete, dort eigene Münzen, prägen zu lassen. Die sogenannten Margarethengroschen mit einem zusätzlichen „M“ in der Umschrift bezeugen diese Prägungen.

Infolge der hohen Ausgabenpolitik des Markgrafen Wilhelm I. (1382–1407) wurde Land und Bevölkerung in hohem Maße belastet.

Herzog Albrecht (1485–1500), Goldgulden o. J., Münzstätte Leipzig

Die fremden Städte begegneten der zunehmenden Münzverschlechterung durch Gegenstemplung der noch guthaltigen meißnischen Groschen. Erst 1412 gelang es Friedrich dem Streitbaren (1381–1428), die Stabilisierung der Groschenwährung auf der Grundlage von 20 Schildgroschen auf den rheinischen Gulden durchzuführen.

Für die Zahlungsverpflichtungen des Fernhandels musste Sachsen den rheinischen Goldgulden anerkennen. Seit 1456 wurde er schließlich in der großen Handelsmetropole Leipzig nachgeprägt (siehe Münzstätte Leipzig).

Die Entdeckung neuer reicher Silbervorkommen im oberen Erzgebirge bei Schneeberg und Annaberg führte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu einer weiteren Bergbaupeiode in Sachsen. In den neu errichteten „Bergmünzstätten“ Schneeberg, Zwickau (hier war der Münzbetrieb seit 1449 stillgelegt), Annaberg und Buchholz mussten durch eine umfangreiche Münzprägung die zunehmenden Zahlungsverpflichtungen decken.

Kurfürst Friedrich III. mit den Herzögen Johann und Albrecht, Annaberger Schreckenberger o. J. (1498/1499)
Kurfürst Friedrich III. mit Johann und Herzog Albrecht, Schneeberger Zinsgroschen 1498

Der bis ins 19. Jahrhundert als Rechnungsmünze verwendete meißnische Gulden geht auf die Sächsische Münzordnung vom 9. August 1490 zurück, nach der der Goldgulden in Sachsen auf 21 Groschen gesetzt wurde.

Bartgroschen, Zinsgroschen, Schreckenberger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bartgroschen
Hauptartikel: Zinsgroschen
Kurfürst Friedrich III., Johann und Herzog Georg, Bartgroschen 1492, Münzstätte Zwickau und Schneeberg

Bartgroschen ist der Name des von 1492 bis 1493 in einer Auflage von 205.000 Stück[17] in den Münzstätten Zwickau und Schneeberg geprägten Groschens mit dem bärtigen Brustbild Friedrichs III. (1468–1525). Die Groschen sind die ersten Münzen in der sächsischen Münzgeschichte mit einem Bildnis des Regenten.[18]

Zinsgroschen, Mutgroschen oder Schneeberger sind die Namen der ab 1496[19] geprägten sächsischen Groschenmünzen, mit denen auch gewisse Abgaben (Zinsen) entrichtet wurden. Dieser neue Groschentyp wurde 3½ Jahrzehnte[20] geprägt und war Vorbild für die Groschen des 16. Jahrhunderts.

Aus dem Silber der Gruben des Schreckenbergs wurden seit 1498 die neuen nach ihm benannten Schreckenberger zu 3 Groschen nach der Münzordnung vom 18. August 1498 im Feingehalt 861/1000 ausgebracht. Sieben Schreckenberger hatten den Wert eines rheinischen Goldgulden.

Die aus dem Schneeberger Silber gemünzten Zinsgroschen sowie die Schreckenberger dienten der Vorbereitung der ab 1500 nach dem Tiroler Vorbild eingeführten neuen silbernen Guldenwährung, der ersten sächsischen Talermünzen.

Siehe auch:

Talerzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1500 bis zum Beitritt zur Reichsmünzordnung 1571[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurfürst Friedrich III. und die Herzöge Johann und Georg, Gulden (Klappmützentaler) o. J., Mmz. Kreuz (1512–1523), Münzstätte Annaberg

Im ausgehenden 15. Jahrhundert führten neue technische und wirtschaftliche Methoden des sächsischen Bergbaus zu einer ungewöhnlich hohen Silberausbeute. Das führte dazu, dass Kurfürst Friedrich III., der Weise (1486–1525) und sein Bruder Johann der Beständige (1486/1525–1532) in Einvernehmen mit Georg dem Bärtigen (1500–1539) als Stellvertreter seines Vaters Albrecht des Beherzten (1464/85–1500) die sogenannte Leipziger Münzordnung von 1500 verkündeten. Danach soll ein Groschen (Guldengroschen) für einen Gulden (rheinischer Goldgulden) geschlagen und genommen werden. Der Taler (sogenannter Klappmützentaler), zunächst Gulden und Guldengroschen genannt, war das silberne Äquivalent des rheinischen Goldguldens.

Kurfürst Moritz, Guldengroschen 1552, Münzstätte Freiberg. Endgültige Münztrennung seit 1547

Auf Münzen, den Locumtenenstalern des Kurfürsten von Sachsen erscheint 1507 erstmals die Würde des Reichsvikars in Form von „Imperique locumtenens generalis“ (lat. = Reichsgeneralstatthalter). Es sind die erste Vikariatsmünzen Sachsens.[21]

In der Zeit der sächsischen Münztrennung war die in der Leipziger Hauptteilung im Jahr 1485 zwischen den Ernestinern und Albertinern vereinbarte gemeinsame Münzprägung vorübergehend von 1530 bis Ende 1533 aufgehoben. Als die Ernestiner 1547 die Kurwürde an die Albertiner verloren hatten, wurden die bisherigen in brüderlicher Gemeinschaft durchgeführten Münzprägungen endgültig beendet. Der neue Kurfürst Moritz (1541–1547–1553) münzte nur noch in seinem eigenen Namen. Es begann eine neue Periode, eine eigene Münzgeschichte der albertinischen Kurlinie des Hauses Sachsen.

Die Münzprägungen der ernestinischen Linie und späterer Linien und Nebenlinien in den ihnen verbliebenen weitverzweigenden thüringischen Landen sind ebenfalls Teil sächsischer Münzgeschichte, können aber in ihrer Vielfalt gesondert behandelt werden.

Kurfürst August (1553–1586) zentralisierte die Münzprägung indem er sämtliche Landesmünzen zu einer einzigen Münzstätte zusammenfasste. Die neue Münzstätte Dresden wurde zentrale Münzstätte für das gesamte Kurfürstentum. Mit dem Beitritt Augusts zur Reichsmünzordnung 1571 beginnt in Sachen der zweite Abschnitt der Talerwährung.

Den 10 Kreisen, in denen das Heilige Römische Reich Deutscher Nation eingeteilt war, oblag die Kontrolle über die Einhaltung der Reichsmünzordnung.[22]

Prägung nach dem Reichsmünzfuß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurfürst August, Reichstaler 1575, Münzstätte Dresden

Im Jahr 1571 trat Kurfürst August und die Stände des Obersächsischen und Niedersächsischen Reichskreises der Reichsmünzordnung bei.

Die Ausprägung nach dem Beitritt zur Reichsmünzordnung 1571: (Auszug nach Arnold)[23]

Nominal Gewicht (g) Feingehalt (0/00)
Reichstaler zu 24 Groschen 29,23 888,89
½ Reichstaler zu 12 Groschen 14,62 888,89
¼ Reichstaler zu 6 Groschen 7,31 888,89
⅛ Reichstaler zu 3 Groschen 3,61 888,89
124 Reichstaler (Groschen) 2,15 500
Dreier (¼ Groschen) 0,85 312,5
Pfennig (112 Groschen) 0,34 250
Kurfürst Johann Georg I., Vikariatstaler (Breiter Taler, Reichstaler) 1619, Tod des Kaisers Matthias, Münzstätte Dresden

Die silberreichen Kurfürsten von Sachsen konnten es sich leisten, neben Kursmünzen auch umfangreiche Gedenkprägungen herzustellen. Die ab 1612 geprägten sächsischen Vikariatsmünzen sind Gedenkmünzen der Kurfürsten von Sachsen, die sie als Stellvertreter des Kaisers in Reichteilen mit sächsischem Recht während der Erledigung des Kaiserthrons prägen ließen. Sie teilten sich mit den rheinischen Pfalzgrafen in das Reichsvikariat. – Siehe dazu auch Vikariatsmünzen (Pfalz und Bayern).

Der Obersächsische Reichskreis bemühte sich zwischen 1571 und 1667 um die Einhaltung des Reichsmünzfußes. Der Rückgang im Silberbergbau und die hohen Prägekosten des Kleingeldes und der damit verbundene Kleingeldmangel führten 1619 bis 1623 zur Kipper- und Wipperinflation verbunden mit der Errichtung zahlreicher Kippermünzstätten.

Siehe auch:

Kipper- und Wipperzeit (1620–1623)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurfürst Johann Georg I., 40 Kippergroschen (Kippertaler zu 40 Groschen) 1621, Kippermünzstätte Dresden

Die Monopolstellung der Dresdner Münze wurde mit der Errichtung zahlreicher Kippermünzstätten durchbrochen. Die große Ähnlichkeit mit den von 1498 bis 1571 in Sachsen und Thüringen geprägten hochwertigen Schreckenberger oder Engelsgroschen sollte die Interimsmünzen in Kursachsen beliebt machen. Die Gepräge konnten nicht beanstandet werden, denn es waren keine Talermünzen oder deren Teile, sondern Groschenstücke, also Landmünzen, die der Reichsmünzordnung nicht entsprechen mussten. Die kleinsten Münzen, das waren einseitige Kupferpfennige, produzierte der Kupferhammer Grünthal.[24]

Die völlige Zerrüttung des Finanzwesens zwangen 1623 Kursachsen wieder zum Reichsmünzfuß zurückzukehren. Die Reichsmünzordnung war offiziell nicht aufgehoben worden.

Siehe auch:

Prägung im Zinnaischen- und Leipziger Münzfuß (1667–1690–1763)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurfürst Johann Georg II., Kuranttaler 1678 (Gewicht 23,32 g). Die Kuranttaler wurden nur ausnahmsweise geprägt. (Geprägt auf die Verleihung des Hosenbandordens und auf das St. Georg-Ordensfest)

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kam es zur zweiten oder kleinen Kipperzeit, die allerdings Kurbrandenburg und Kursachsen verhinderten, indem sie in Zinna 1667 einen Münzfuß vereinbarten, der den gestiegenen Silberpreis berücksichtigte.[25] Im selben Jahr war die kurzzeitige Prägung von Landmünzen für die Oberlausitz in der eigens dafür eingerichteten Münzstätte Bautzen wegen Misserfolg abgebrochen worden. Der ⅔ Taler (⅔ Kuranttaler) oder Gulden zu 16 Groschen wurde das neue Hauptnominal. Der Kuranttaler zu 24 Groschen, bisher Reichstaler genannt, wurde bis auf wenige Ausnahmen nicht ausgeprägt. Im Zahlungsverkehr war der Taler eine Rechnungseinheit zu 24 Groschen. Deshalb ist auf den Groschenstücken die Wertangabe 24/EINEN/TALER aufgeprägt. Der genannte Taler ist der nicht geprägte Rechnungstaler. Diese Währung beruhte nicht mehr auf den Beschlüssen des Reichstages, sondern auf der Vereinbarung der Länder Kurbrandenburg und Kursachsen. Der Reichstaler wurde lediglich für die Zahlungsverpflichtung der sächsischen Bergbauverwaltung als Speciesreichstaler zu 28 Groschen weitergeprägt.

Die Ausprägung nach dem Vertrag von Zinna 1667: (Auszug nach Arnold)[26]

Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke), ⅔ Kuranttaler (Gulden) 1696, Münzstätte Dresden. Zwischen diesem geprägten Gulden und dem fiktiven Rechnungsbegriff „Gulden“ (meißnischer Gulden) muss klar unterschieden werden.
König August II., Speciesreichstaler zu 32 Groschen von 1708, weiterhin nach dem Reichsmünzfuß geprägt; mit Königstitel jedoch ohne Bezug auf Polen. Diesen Taler ließ Friedrich August prägen, nachdem er auf den polnischen Thron verzichten musste.
  • Zinnaischer Münzfuß 1667–1690: 10½ Kuranttaler auf die feine Mark
Nominal Gewicht (g) Feingehalt (0/00)
Kuranttaler zu 24 Groschen
⅔ Kuranttaler zu 16 Groschen 16,7 888,89
⅓ Kuranttaler zu 8 Groschen 9,74 760,42
⅙ Kuranttaler 4 Groschen 4,87 760,42
Groschen 1,99 465,28
Dreier (¼ Groschen) 0,90 250
Pfennig (112 Groschen) 0,35 204,86

Der weiter steigende Silberpreis erforderte 1690 erneut eine Währungsanpassung. Das Ergebnis war der Leipziger Münzfuß, den der Regensburger Reichstag 1735 zum neuen Münzfuß erklärte. Die Speciesreichstaler wurden weiterhin im Reichsmünzfuß geprägt, jedoch mit erhöhtem Wert zu 32 Groschen.[27]

  • Die Ausprägung nach dem Leipziger Münzfuß (1690–1763):
  • 12 Kuranttaler auf die feine Mark[28]

Die Ausprägung nach dem Leipziger Münzfuß, das sind die Kuranttaler in den Stückelungen wie vorher, wurden zwischen 1693 und 1733 im Gewicht und im Feingehalt verändert ausgebracht.

Das Kleingeld wurde nach dem Torgauer Münzfuß geprägt. Neue Nominale waren 112 Taler (Doppelgroschen) und 148 Taler (½ Groschen).[29]

Prägung im Wechseltalerfuß 1670/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wechseltaler
Wechseltaler von 1671 (ohne Aufschrift „WECHSELTHALER“), Münzstätte Dresden

In den Jahren 1670/1671 wurden Wechseltaler und deren Teilstücke im Wechseltalerfuß geschlagen.

Der Wechseltaler wurde unter Kurfürst Johann Georg II. (1656–1680) im Wechsel- oder Burgundischen Talerfuß (861/1000 fein) ausgebracht. Der Taler und seine Teilstücke waren als Wechselgeld zur Begünstigung des Leipziger Handels mit Hamburg und den Niederlanden gedacht.[30] Die ersten Gepräge von 1670 tragen deshalb die Aufschrift WECHSELTHALER auf der Rückseite.[31] Der Wechseltalerfuß war in Kursachsen nur 1670 und 1671 gültig.[32]

Sächsisch-polnische Bankotaler nach Burgundischem Fuß (1702)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bankotaler
Hauptartikel: Beichlingscher Ordenstaler
Sächsisch-polnischer Bankotaler von 1702, Münzstätte Leipzig, sogenannter Beichlingscher Ordenstaler

August der Starke (1694–1733) ließ 1702 in der Leipziger Münze dreierlei im Münzbild unterschiedliche Bankotaler prägen. Sie entsprachen im Wert den nach dem Burgundischen Fuß geprägten polnischen Talern und waren folglich etwas geringhaltiger als die Taler, die nach dem Reichsfuß geprägt wurden. Es sind geringerhaltige sächsische Taler, aber auch normale polnische Taler.[33]

Die Prägung der Bankotaler wurde vom Großkanzler Wolf Dietrich Graf von Beichlingen durchgeführt. Auf dem sogenannten Beichlingschen Ordenstaler war nur das Ordenskreuz, aber nicht der Dänische Elefantenorden dargestellt, wie das bei den beiden anderen Talern der Fall war.

Beichlingen wurde unterstellt, dieses Kreuz sei das des Dänischen Danebrogordens, dessen Ritter er war, und der Taler eine Beleidigung des Königs. Der Graf, dem auch die Verantwortung für die Ausprägung der minderwertigen Roten Seufzer von 1701 und 1702 zugeschoben wurde, fiel in Ungnade.[34][35] Die Prägung aller drei Bankotaler wurde noch im Jahr ihrer Ausgabe eingestellt.

Prägung im Konventionsmünzfuß (1763–1838)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zerrüttung des Münzwesens während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) erforderte dringend eine Münzreform. Die preußischen Kontributionen und die Münzverfälschung durch Friedrich II. (1740–1786) als Mittel zur Kriegsfinanzierung hatten zum völligen Zusammenbruch des Geldwesens in Sachsen und Polen geführt.

Kurfürst Friedrich Christian, Konventionsspeciestaler 1763, mit Umschrift X EINE FEINE MARCK, Münzstätte Dresden

Am 14. Mai 1763 führten Kursachsen und die ernestinischen Fürstentümer den Konventionsmünzfuß, auch 20-Gulden-Fuß genannt, ein. Aus der Mark Feinsilber zu ca. 234 g prägte man in Sachsen:

  • 10 Konventionsspeciestaler = 20⅔-Taler = 40⅓-Taler = 80⅙-Taler = 160112-Taler (Doppelgroschen) = 320124-Taler (Groschen) = 960148-Taler (Halbgroschen).

Gerechnet wurde in Konventioskurant. 1 Taler (Reichstaler) war eine Rechnungseinheit zu 24 Groschen.[36] Die Konventionsmünzen vom Groschen bis hin zum Konventionsspeciestaler blieben während der gesamten Geltungsdauer des Konventionsmünzfußes an Schrot und Korn stabil.[37]

An Goldmünzen wurden vor allem für den Fern- und Großhandel Dukaten, 5 Taler (Augustd’or) und 10 Taler (Doppel-Augustd’or) geprägt. Sie blieben ebenfalls im Gewicht und Feingehalt ohne Änderung. Weitere Gepräge sind die als Land- oder Scheidemünzen[38] eingruppierten Heller, Pfennige, 3-, 4- und 8 Pfennige. Sowohl die Goldmünzen als auch die Pfennigmünzen waren kein Konventionsgeld.[39]

Von 1804 bis 1825 erfolgte die gesamte Kupferausmünzung für Sachsen in der Münzstätte Grünthal, die sich im „Althammer“ der Saigerhütte Grünthal befand und als Nebenmünzstätte der Dresdner Münze errichtet wurde.

Prägung im 14-Taler-Fuß (1839–1856)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Friedrich August II., Doppeltaler 1847, mit Umschrift 2 THALER VII EINE F. MARK 3½ GULDEN / VEREINSMÜNZE

Nach der Einführung des Deutschen Handels- und Zollvereins gründeten die Zollvereinsstaaten 1837/38 in München und Dresden den Deutschen Zollverein, der den preußischen (Graumannschen) 14-Taler-Fuß annahm. Danach wurden einheitliche Doppeltaler oder 3½-Guldenstücke geprägt.[40]

Aus der Mark Feinsilber prägte man im Königreich Sachsen im 14-Taler-Fuß:

  • 7 Doppeltaler = 14 Vereinstaler

Prägung im 30-Taler-Fuß (1857–1871) (1872)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Johann, Doppeltaler 1861 mit Umschrift 2 VEREINSTHALER XV EIN PFUND FEIN

Im Jahr 1857 erfolgte in Wien der Beitritt Österreichs und Liechtensteins zum deutschen Münzverein. Mit dem Wiener Münzvertrag wurde die Dezimalrechnung eingeführt. Die Mark wurde durch das Zollpfund zu 500 g ersetzt und der Taler neben dem Doppeltaler als Vereinsmünze ausgegeben. Aus dem Zollpfund zu 500 g wurden 30 Vereinstaler geprägt. Nach diesem Münzfuß wurde in Sachsen in der Dresdener Münze bis zur Einführung der Reichswährung geprägt.[42]

Die Gründung des Kaiserreichs ohne Österreich und Lichtenstein ermöglichte eine einheitliche Währung. Das Münzrecht übte das Deutsche Reich im Auftrag ihrer Bundesstaaten aus. Mit der Ausgabe der neuen Markmünzen in Gold und Silber endete die sächsische Münzgeschichte, obwohl im sächsischen Königreich bis 1886 in der Münzstätte Dresden und anschließend in Muldenhütten bei Freiberg noch bis 1953 eine Münzstätte in Betrieb war.[43]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walther Haupt: Sächsische Münzkunde. Dt. Verlag d. Wiss., Berlin 1974.
  • Paul Arnold: Walter Haupt und seine „Sächsische Münzkunde“. In Numismatische Hefte. Nr. 20, Dresden 1986.
  • Paul Arnold, Harald Küthmann, Dirk Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. Augsburg 1997.
  • Paul Arnold: Die sächsische Talerwährung von 1500 bis 1763. In: Schweizerische numismatische Rundschau. Band 59, 1980, S. 50–94.
  • Paul Arnold: Die Genealogie der meißnisch-sächsischen Landesfürsten. In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996.
  • Gerhard Krug: Die meißnisch-sächsischen Groschen 1338–1500. Berlin 1974.
  • Lienhard Buck: Die Münzen des Kurfürstentums Sachsen 1763 bis 1806. Berlin 1981.
  • Arthur Suhle: Die Münze. Von den Anfängen bis zur europäischen Neuzeit. Leipzig 1969.
  • Tristan Weber: Die sächsische Münzprägung von 1500 bis 1571. H. Gietl, Regenstauf 2010.
  • Claus Keilitz: Die sächsischen Münzen 1500–1547. H. Gietl, Regenstauf 2010.
  • Wieland Clauß, Helmut Kahnt: Die sächsisch-albertinischen Münzen 1611–1694. Regenstauf 2006.
  • Julius Erbstein, Albert Erbstein: Erörterungen auf dem Gebiete der sächsischen Münz- und Medaillen-Geschichte bei Verzeichnung der Hofrath Engelhardt’schen Sammlung. Dresden 1888.
  • Rudolf Lorenz: Die Münzen des Königreichs Sachsen 1806–1871 und des Großherzogtums Warschau 1807–1815. Berlin 1968.
  • Christian A. Kohl: Talerteilstücke des Kurfürstentums Sachsen. Typenkatalog albertinische Linie 1546–1763. Leipzig 1994.
  • N. D. Nicol, Marian S. More, Fred J. Borgmann: Standard Catalog of German Coins 1601 to present.
  • Karlheinz Blaschke: Geschichte Sachsens im Mittelalter. Unionverlag, Berlin 1990.
  • Heinz Fengler, Gerd Gierow, Willy Unger: transpress Lexikon Numismatik. Berlin 1976.
  • Friedrich von Schrötter, N. Bauer, K. Regling, A. Suhle, R. Vasmer, J. Wilcke: Wörterbuch der Münzkunde. Berlin 1970. (Nachdruck der Originalausgabe von 1930)
  • Helmut Kahnt: Das große Münzlexikon von A bis Z. Regenstauf 2005.
  • Johann Friedrich Klotzsch: Versuch einer Chur-Sächsischen Münzgeschichte. 2 Teile. Chemnitz 1779/1780.
  • Kurt Jaeger: Die Münzprägungen der deutschen Staaten vom Ausgang des alten Reiches bis zur Einführung der Reichswährung (Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1871/73). Band 10: Königreich Sachsen 1806–1873 und Herzogtum Warschau 1810–1815. Basel 1969.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996 S. 10.
  2. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 12.
  3. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 13.
  4. Arthur Suhle: Die Münze. Von den Anfängen … S. 93.
  5. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 19.
  6. mcsearch.info: Oberlausitz, Markgrafschaft unter Meißen. Konrad I., der Große 1127–1156. Brakteat, Bautzen. Berger 2922. (Markgrafschaft Meißen). Fd. Puschwitz 11.
  7. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996 S. 10: Hälblinge und Viertelchen
  8. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 31.
  9. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 24.
  10. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 58.
  11. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 56.
  12. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 57.
  13. mcsearch.info Pegau, Abtei. Siegfried von Rekkin, 1185–1224. Brakteat. Slg. Löbb. 376. Slg. Hohenst. 814. Slg. Bonh. 961. Berger 2070.
  14. coinarchives: Friedrich II. (1323–1349), Markgraf von Meißen, Breiter Groschen, Freiberg. Ältester Groschentyp.
  15. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996 S. 10: Münzstatten neben der Landeshauptmünzstätte
  16. Gerhard Krug: Die meißnisch-sächsischen Groschen … S. 83.
  17. Walter Haupt: Sächsische Münzkunde. S. 89.
  18. Gerhard Krug: Die meißnisch-sächsischen Groschen. S. 119.
  19. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 90.
  20. Gerhard Krug: Die meißnisch-sächsischen Groschen … S. 102.
  21. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 167.
  22. Paul Arnold: Kurfürst August (1553–1586) und das sächsische Münzwesen. In: Numismatische Hefte. Nr. 20, Dresden, 1986.
  23. Paul Arnold: Die sächsische Talerwährung von 1500 bis 1763. … S. 71.
  24. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde. S. 136.
  25. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996 S. 11.
  26. Paul Arnold: Die sächsische Talerwährung von 1500 bis 1763. … S. 80.
  27. Paul Arnold: Die sächsische Talerwährung von 1500 bis 1763. … S. 86.
  28. Paul Arnold: Kurfürst August (1553–1586) und das sächsische Münzwesen. In: Numismatische Hefte. Nr. 20, Dresden, 1986, S. 63.
  29. Paul Arnold: Die sächsische Talerwährung von 1500 bis 1763. … S. 8: Torgauer Fuß
  30. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 154.
  31. acsearch: Wechseltaler 1670 mit Aufschrift WECHSELTHALER
  32. Paul Arnold: Walther Haupt und seine „Sächsische Münzkunde“. In: Numismatische Hefte. Nr. 20, Dresden 1986, S. 55.
  33. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 169/170.
  34. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde …, S. 170.
  35. Johann Friederich Klotzsch: Versuch einer Chur-Sächsischen Münzgeschichte …, 1770, S. 750.
  36. Paul Arnold u. a.: Großer Deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. 1997, S. 256: Verordnung vom 14. Mai 1763.
  37. Lienhard Buck: Die Münzen des Kurfürstentums Sachsen 1763 … S. 61.
  38. Lienhard Buck: Die Münzen des Kurfürstentums Sachsen 1763 … S. 41.
  39. Lienhard Buck: Die Münzen des Kurfürstentums Sachsen 1763 … S. 38.
  40. Paul Arnold u. a.: Großer Deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. 1997, S. 256.
  41. Walther Haupt: Sächsische Münzkunde. …, S. 257.
  42. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996, S. 11: Wiener Münzvertrag
  43. Paul Arnold: Die Genealogie … In: Numismatischer Verein zu Dresden e. V. (Hrsg.): Dresdner numismatische Hefte. Nr. 1/1996, S. 11: seit 1887 Münzstätte Dresden, bis 1953 Münzstätte Muldenhütten