Sandra Studer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sandra Studer, verheiratete Müller (* 10. Februar 1969 in Zürich) ist eine Schweizer Fernsehmoderatorin und Sängerin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter eines Schweizers und einer Spanierin ist in Zollikerberg aufgewachsen.[1] Nach einer Ballett- und Klavierausbildung machte sie als 17-Jährige erste Erfahrungen als Sängerin. Sie studierte Germanistik und Musikwissenschaften an der Universität Zürich. Erste Tonaufnahmen entstanden 1987. 1989 war sie Backgroundsängerin von DJ BoBo bei dem Song «I Love You».

Unter dem Namen Sandra Simó vertrat sie die Schweiz beim Eurovision Song Contest 1991; ihr italienisch gesungenes Lied Canzone per te belegte Platz fünf.[2]

Sie wurde mit TV-Sendungen wie «Takito», «Traumziel» und «Country Roads» zu einer erfolgreichen Fernsehmoderatorin. Sie sprach beim Eurovision Song Contest häufig die deutschsprachigen Kommentare für das Schweizer Fernsehen; 1999 moderierte sie an der Seite von Axel Bulthaupt die deutsche Vorentscheidung für diesen Wettbewerb. Von 2002 bis 2012 moderierte Studer jährlich die Gala für den SwissAward. Daneben tritt sie mit Musical-Programmen im deutschsprachigen Raum auf. In der Fernsehshow The Masked Singer Switzerland belegte sie in der Verkleidung eines Pfaus den zweiten Platz.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 heiratete Studer den heutigen Rechtsanwalt Luka Müller. Sie ist vierfache Mutter und lebt im zürcherischen Meilen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Moderatorin Sandra Studer: «Ich besuchte mit meinem Vater jedes Heimspiel des ZSC. Dass ich die meisten Spiele durchgestrickt habe, war ihm nicht peinlich» (18. September 2021)
  2. Eurovision Song Contest 1991 – Schweiz, Sandra Simo