Sauxillanges

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Sauxillanges
Wappen von Sauxillanges
Sauxillanges (Frankreich)
Sauxillanges
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Issoire
Kanton Brassac-les-Mines
Gemeindeverband Agglo Pays d’Issoire
Koordinaten 45° 33′ N, 3° 22′ OKoordinaten: 45° 33′ N, 3° 22′ O
Höhe 418–667 m
Fläche 24,90 km2
Einwohner 1.235 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 50 Einw./km2
Postleitzahl 63490
INSEE-Code

Sauxillanges – Ortsansicht

Sauxillanges ist eine französische Gemeinde mit 1235 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Issoire im Kanton Brassac-les-Mines.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauxillanges liegt an den östlichen Hängen der Limagne etwa 46 Kilometer südöstlich von Clermont-Ferrand und gut zwölf Kilometer (Fahrtstrecke) östlich von Issoire. Usson, eines der schönsten Dörfer Frankreichs ist nur knapp fünf Kilometer entfernt. Nachbargemeinden von Sauxillanges sind

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1.151 1.165 1.114 1.135 1.109 1.082 1.133

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ruinen der Abtei St-Pierre et St-Paul (12. Jahrhundert, Monument historique, Privatbesitz). Die Abtei wurde im Jahr 927 von Acfred, Graf der Auvergne, gegründet; der notwendige Landbesitz wurde bereits von Herzog Wilhelm I. von Aquitanien († 918) gestiftet. Im Jahre 1062 wurde das Kloster auf den Rang eines – von Cluny abhängigen – Priorats zurückgestuft. Pierre de Montboissier, der spätere Petrus Venerabilis trat um das Jahr 1110 im Alter von 14 oder 16 Jahren in das Kloster von Sauxillanges ein.
  • Die Kapelle Notre-Dame-du-Bois (11. Jahrhundert, Monument historique, Privatbesitz) war die ehemalige Privatkapelle des Priors. Ihr spätgotisches Gewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat einige bemerkenswerte Schlusssteine.
  • Auch die Kirche Saint-Jean-Baptiste (10. Jahrhundert, Monument historique) wurde im 12., 15. und 18. Jahrhundert umgebaut. Sie ist nur noch in Teilen erhalten.
  • Ein Haus am Place du Marchidial (16. Jahrhundert, Monument historique) hat noch eine spätmittelalterliche Wendeltreppe.
  • Beim Bau eines Hauses in der Rue de la Halle (15. Jahrhundert, Monument historique) wurde ein Wehrturm der Stadtmauer integriert.
  • Der Regionale Naturpark Livradois-Forez liegt nur wenige Kilometer entfernt.
Sauxillanges – Grande Place

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Achard : Le prieuré Sauxillanges, in: Le Moniteur d'Issoire, 1939–1940, 121 épisodes.
  • J.-P. Chambon: L'onomastique du censier interpolé (ca. 946) dans la charte de fondation du monastère auvergnat de Sauxillanges in: Revue de linguistique romane, Band 68, 2004, S. 105–180.
  • J. Lacombat: En Auvergne au pays des volcans, des lacs, des châteaux, des églises. Sauxillanges, site clunisien (2004)
  • M. Toulemont: Sauxillanges in: Bulletin historique et scientifique de l'Auvergne, Band LXXXV, Nr. 628 (1971), S. 3–68.
  • M. Toulemont: Le prieuré bénédictin de Sauxillanges in: Bulletin historique et scientifique de l'Auvergne, Band LXXXVI, Nr. 702(1973), S. 125–158.
  • C. Vezon: Les réalités architecturales du bâti du prieuré de Sauxillanges, XIIe–XVe siècles (2006)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sauxillanges – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien