Schaumberg (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stammwappen derer von Schaumberg nach dem Scheibler’schen Wappenbuch

Schaumberg (ehemals auch erwähnt als Scowenberc, Schowenberg, Schavenberg, Schawnberg und Schawmburg) ist der Name eins weitverzweigten fränkischen Adelsgeschlechts mit der Stammburg Schaumburg im fränkisch geprägten südlichen Thüringen an der Grenze zu Bayern. Die Herren von Schaumberg zählten unter anderem zur Ministerialität der Grafen von Andechs und späteren Herzöge von Andechs-Meranien und gehörten dem Fränkischen Ritterkreis an. Die Schaumberger übten großen Einfluss auf den fränkischen Raum aus. Das Geschlecht ist 2002 im Mannesstamm erloschen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das castrum schaumburg wurde gemeinsam mit dem castrum sonneberg, dem Herrschaftssitz der Herren von Sonneberg, mögliche Verwandte der Schaumberger, im Zusammenhang mit der Stiftung des Klosters Banz 1071 in einer Abhandlung, die allerdings erst nach 1295 verfasst wurde, erstmals erwähnt. 1174 wurde die Burg Schaumberg im Schalkauer Land als Allod der Burggrafen von Meißen aus der Familie Sterker von Wohlsbach erstmals urkundlich genannt. Die Ersterwähnung derer von Schaumberg erfolgte 1216 in einer Schenkung an das Kloster Banz, in der Heinrich [I.] und Otto [I.] mit dem Stammsitz ihres Geschlechtes auf Burg Schaumberg aufgeführt wurden.[1] Die Burg, die bis zum Aussterben der Grafen von Sterker von Wohlsbach im Jahr 1177 in deren Besitz blieb, kam im Anschluss in den Besitz derer von Schaumberg. Eine Verbindung zwischen den niederadligen Schaumbergern und den gräflichen Sterkern von Wohlsbach durch Heirat ist aufgrund der Ständeordnung unwahrscheinlich, vermutlich hat aber eine Vasallenverbindung bestanden. Im Zuge des Besitzübergangs der Burg Schaumberg dürfte auch die Benamung des Geschlechts erfolgt sein, welches so analog zu den Geschlechtern Giech und Plassenberg nach ihrem Dienstsitz als Ministerialen geschah.[1] Der Kern der Schaumbergischen Herrschaft wurde somit vermutlich mit dem auf die von Sterker-Wohlsbach zurückgehenden Reichslehen im Südwesten den Thüringer Schiefergebirges begründet.[1] Bestätigt wurde das Reichslehensverhältnis 1245 von Kaiser Friedrich II. für Heinrich II. von Schaumberg sowie für seine beiden Söhne Otto II. und Heinrich III.[1]

Bis 1315 erweiterten die Herren von Schaumberg ihre Herrschaft auf das Sonneberger Unterland, wo sie zur Sicherung ihrer Interessen gegenüber den ebenfalls in dieser Region engagierten Vicedomini von Würzburg das „Newe Hus“, die in ihren Ausmaßen eher bescheidene Burg Neuhaus, anlegten.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Aussterben der Herzöge von Andechs-Meranien im Jahr 1248 erhob die Grafschaft Henneberg Anspruch auf das Reichslehen dieser Region. Die Henneberger erhielten die Schaumburg 1260 im Langenstadter Rechtsspruch zugesprochen und verdrängten die Schaumberger auf das Rittergut Niederfüllbach, belehnten aber 1317 die Kinder Heinrichs des Älteren von Schauenberg mit dem verbliebenen Besitz ihrer inzwischen ausgestorbenen Verwandten, der Herrschaft Sonneberg. Daraus entstand die Linie Schaumberg-Rauenstein, die in Rauenstein, auf halbem Wege zwischen Schalkau und Sonneberg, einen neuen Herrschaftssitz anlegte. Diese Burg wurde 1349 als „Ruhestein“ erstmals urkundlich genannt. Heute ist sie eine Ruine. 1343 schloss Markgraf Friedrich II. von Meißen ein Schutzbündnis mit den Schaumbergern und belehnte sie in der Folgezeit mit ihren ehemaligen Besitztümern. So bewirtschaftete die Familie neben ihrem unmittelbaren Eigentum und Geschlechtsgut (Fideikommiss) zeitweise verschiedene Anteile am Reichslehen und zusätzlich ein Mannlehen, das von Generation zu Generation erstritten bzw. gesichert werden musste. Die Schaumberger hatten u. a. eine Fehde mit Lutz Schott von Schottenstein.

Namensträger und Stammlisten derer von Schaumberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stammliste beruht auf den Stammbäumen in den beiden Regestenbänden von Oskar von Schaumberg (vgl. Literatur).

  1. Unbekannter Stammvater der Schaumberger
    1. Heinrich I. von Schaumberg (* um 1165/70; † 1243)
      1. Otto I. von Schaumberg (* um 1190; † wohl vor 1239)
      2. Heinrich II. von Schaumberg (* um 1190/95; † 1250) ⚭ evtl. mit einer Reichsministerialen von Schellenberg
        1. Otto II. von Schaumberg (* um 1215; † 1276) ⚭ N.N., ⚭ II) Eusemia von Windheim
          1. I) Eberhard II. von Schaumberg (* vor 1250; † nach 1276)
            1. Heinrich von Schaumberg zu Schwarzburg († nach 1315)
          2. I) Otto von Schaumberg zu Schwarzburg (* vor 1250; † nach 1315); Domkanoniker, Domkellner und Domprobst des Erzbistums Bamberg
          3. II) N.N. (* um 1272/76)
        2. Heinrich III. von Schaumberg (* um 1215; † 1265) ⚭ Adelheid (* evtl. Förtsch von Thurnau; † nach 1266)
          1. Heinrich IV. von Schaumberg (* um 1240; † 1303) ⚭ Gisela (* evtl. Marschalk von Kunstadt; † 1294 oder später)
            1. Heinrich V. von Schaumberg (* um 1270; † 1335) ⚭ N.N. (* evtl. von Kotzau)
              1. Gisela von Schaumberg (* um 1300) ⚭ vor 1318 mit Heinrich von Walsberg († 1328), ⚭ II) vor 1334 mit Christian von Coburg
              2. Gerhaus von Schaumberg (* um 1300) ⚭ Johann Fliger († 1332), ⚭ II) Johann von Wenkheim († 1385)
            2. Eberhard IV. von Schaumberg (* um 1270; † zw. 1323 bis 1336) ⚭ Mechthild Marschalk von Kunstadt zu Redwitz
              1. Heinrich VIII. von Schaumberg (* um 1290/95; † 1360) ⚭ Christine von Lichtenstein
                1. Eberhard IX. von Schaumberg (* um 1315; † nach 1352)
                2. Heinrich XIV. von Schaumberg (* um 1315; † 1378) ⚭ Anna von Schletten
              2. Erkenbrecht von Schaumberg (* um 1290/95; † 1352) ⚭ N.N.
                1. Eberhard X. (* um 1315; † 1387) mit seinem Tod erlosch 1387 die Linie des Eberhard IV. von Schaumberg im Mannesstamme.
              3. Heinrich IX. von Schaumberg (* um 1295; † 1360) ⚭ Katharina von Seckendorff
              4. Fritz von Schaumberg (* um 1320; † nach 1360)
              5. Heinrich XV. von Schaumberg (* um 1320; † nach 1360)
              6. Eberhard VI. von Schaumberg (* um 1300; † 1360)
              7. Agnes von Schaumberg (* um 1300)
            3. Heinrich Va. von Schaumberg (* um 1270; † 1334) ⚭ Margarethe (* evtl. Marschalk von Kunstadt)
              1. Eberhard VII. von Schaumberg (* um 1300; † 1334) ⚭ N.N. Fligerin (= Voitin von Salzburg)
                1. Heinrich XVI. von Schaumberg (* um 1330; † 1411) ⚭ um 1359 Eva von Maßbach, ⚭ II) um 1381 Sophie von Giech
                  1. Wilhelm I. von Schaumberg (* um 1370; † nach 1382) – Begründer der 1571 im Mannesstamme erloschenen Linie zu Thundorf
                  2. Heinz XXII. von Schaumberg (* um 1375; † nach 1412)
                  3. Hans IV. von Schaumberg (* um 1380; † nach 1416), Deutsch-Ordens-Herr
                  4. Eberhard XIII. von Schaumberg (* um 1385) – Begründer der 1475 im Mannesstamme erloschenen Linie zu Rügheim
                  5. Georg I. von Schaumberg (* um 1390; † nach 1475) – Domherr und ab 1459 Fürstbischof von Bamberg
                  6. Adam I. von Schaumberg (* um 1395; nach † 1423), Deutsch-Ordens-Herr, Bischofsvogt zu Samland und Marschall zu Riga
                  7. Margarete (* um 1395) ⚭ Lamprecht von Seckendorff-Rinhofen
              2. Heinrich X. von Schaumberg (* um 1300; † 1334)
                1. Heinz XVII. von Schaumberg (* um 1325; † 1385) ⚭ Gisela (* evtl. von Coburg), ⚭ II) Margarethe N.N.
                  1. Hans V. von Schaumberg (* um 1345; † 1395/96) ⚭ Anna N.N.
                    1. Georg IV. von Schaumberg (* um 1365; † zw. 1396 bis 1421 in Mitwitz)
                      1. Leonhard I. von Schaumberg (* um 1385) – Begründete die 1593 im Mannesstamme erloschene Linie zu Saalfeld-Döschnitz (Schwarzburg)
                      2. Peter II. von Schaumberg (* 1388; † 1469) – Bischof von Augsburg (1424–1469), Kardinal (Gedenkstein im Augsburger Dom)
                      3. Georg VI. von Schaumberg (* um 1390) Hofmeister zu Augsburg
                      4. Otto V. von Schaumberg (* um 1390) Probst zu Augsburg
                    2. Heinz XXIV. von Schaumberg (* um 1375) – Begründete die Linien zu Haig, Württemberg († 1815), Kleinziegenfeld († 1858) und Stöckigt
                    3. Georg V. von Schaumberg (* um 1375)
              3. Carl I. von Schaumberg (* um 1300; † um 1385) ⚭ Margarethe von Lichtenstein
                1. Apel von Schaumberg (* um 1325; † um 1385) ⚭ Anna von Füllbach – Begründer der 1514 im Mannesstamme erloschenen Linie zu Untermanndorf
                2. Heinz XVIII. von Schaumberg (* um 1325; † nach 1391) – Begründer der 1549 im Mannesstamme erloschenen Linie zu Lichtenfels-Unterfüllbach
                3. Carl II. von Schaumberg (* um 1325; † nach 1381) – Begründer der Linien zu Streufdorf († 1511), Gereuth († 1547), Traunstein († 1659) und Obersiemau († 1767)
                4. Peter von Schaumberg (* um 1330; † um 1389) ⚭ Huse von Mutensheim
                5. Eberhard XI. von Schaumberg (* um 1335; † um 1433), Ab 1406 Chorherr zu St. Burkhard zu Würzburg, 1408 päpstliche Ernennung zum Abt von Kloster Banz
              4. Heinrich XI. von Schaumberg (* um 1300; † 1374) ⚭ Else von Streitberg
                1. Hans II. von Schaumberg (* um 1325; † 1398) ⚭ Katharina von Aufseß, ⚭ II) Anna Fuchs
                  1. Georg II. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1394) ⚭ vor 1394 Dorothea von Schweinshaupten – Begründete die Linie Traustadt-Lisberg, die ab 1549 als Linie zu Strössendorf-Almerswind bezeichnet.
                  2. Michael I. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1392) – Begründete die 1549 im Mannesstamme erloschene Linie zu Strössendorf-Burgkunstadt-Nagel
                2. Heinz XIX. von Schaumberg (* um 1325; † nach 1396)
                  1. Carl IV. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1396) – Begründete mit seinem Bruder Hans VI. die Linien zu Münnerstadt († 1578), Sternberg († 1539) und Roth († 1532)
                  2. Hans VI. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1393)
                  3. Georg III. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1419) – Begründer der Linien Lauterburg-Effelder-Unterleiterbach-Schney († 1694) und Schaumberg († 1762)
                  4. Heinrich XXIIa. von Schaumberg (* um 1350; † 1416) – ab 1415 Bischof von Samland
                  5. Adam II. von Schaumberg (* um 1350) ⚭ Felicitas Voitin von Salzburg
                3. Carl III. von Schaumberg (* um 1325; † 1395) ⚭ Anna N.N.
                  1. Heinz XXIII. von Schaumberg (* um 1350; † nach 1395)
              5. Otto III. von Schaumberg (* um 1300; † nach 1344)
              6. Hans I. von Schaumberg (* um 1300; † 1399)
              7. Eberhard VIII. von Schaumberg (* um 1300; † 1378)
              8. Felicitas von Schaumberg (* um 1300; † nach 1390) ⚭ R. Fuchs zu Eltmann
              9. N.N. von Schaumberg (* um 1300) ⚭ vor 1348 Heinz Münzmeister
            4. Christine von Schaumberg (* um 1270; 1324) ⚭ Siegfried von Stein († 1317), ⚭ II) 1317 Hermann von Thünfeld
            5. Elisabeth von Schaumberg (* um 1270; nach 1324) ⚭ Conrad von Druschendorf
          2. Eberhard III. von Schaumberg (* um 1240; † 1300)
            1. Heinrich VI. von Schaumberg (* um 1265; † nach 1340) ⚭ N.N. von Lichtenstein (Tochter des Apels von Lichtenstein)
              1. Otto IV. von Schaumberg (* um 1300; † 1368) ⚭ vor 1337 Pia von Heldrit, ⚭ II) vor 1356 Kunne von Aufseß
                1. Hans III. von Schaumberg (* um 1320; † 1345)
                2. Heinz XX. von Schaumberg (* um 1320; † nach 1344)
                3. Eberhard XII. von Schaumberg (* um 1320; † um 1390)
                  1. Kaspar von Schaumberg (* um 1350; † 1429), Abt des Kloster Schwarzach – mit ihm erlosch die Linie von Eberhard III. von Schaumberg im Mannesstamme.
                4. Petze von Schaumberg (* um 1320; † nach 1368) ⚭ vor 1368 Volknand Wolf von Landeswehr
                5. Katharina von Schaumberg (* um 1320; † nach 1356)
              2. Heinrich XII. von Schaumberg (* um 1300; † nach 1352)
                1. Heinrich XXI. (* um 1320; † nach 1383) ⚭ Anna von Füllbach
                2. Gerhaus von Schaumberg (* um 1320; † nach 1338)
                3. Felicitas von Schaumberg (* um 1320; † nach 1338)
                4. Gisela von Schaumberg (* um 1320; † nach 1338)
              3. Heinrich XIII. von Schaumberg (* um 1300; † 1349) ⚭ Hedwig N.N.
            2. Eberhard V. von Schaumberg (* um 1270; † nach 1294)
        3. Eberhard I von Schaumberg (* um 1215; † nach 1268); Domkanoniker des Erzbistums Bamberg
    2. Otto Ia. von Schaumberg zu Schauenstein (* wohl um 1175; † nach 1237; ab 1230 nur noch „von Schauenstein“)
      1. Eberhard Ia. von Schauenstein (* wohl um 1200; † nach 1237)
        1. Heinrich IIIa. von Schauenstein (* wohl um 1225; † nach 1271); Domkanoniker und Archidiakon des Erzbistums Bamberg unter Berthold von Leiningen
          1. N.N. (Tochter; * wohl um 1250; † nach 1271) ⚭ mit Konrad von Wolfstriegel, in dessen Besitz Burg Schauenstein über ging.
        2. Tuto von Schauenstein (* wohl um 1225; † zw. 1250 bis 1271)

Weitere Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobilitierungen und dynastische Ehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschlecht von Schaumberg verzweigte sich weit im unterfränkischen und oberfränkischen Raum, wurde in die Reichsritterschaft in den Kantonen Rhön-Werra und Gebürg immatrikuliert und 1860 in den königlich-bayerischen Freiherrenstand erhoben.[2] Das Geschlecht erlosch im Mannesstamm 2002. Die Schaumberger haben mit anderen ehemaligen Adelsgeschlechtern dynastische Ehen geschlossen wie etwa mit deren von Bibra, Giech, Guttenberg, Hanstein, Heßberg, Rosenberg und Sparneck.

Wappen derer von Schaumberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung zu Stammwappen und gemehrtes Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Das ursprünglichste Stammwappen derer von Schaumberg zeigt sich geteilt, oben von Silber und Rot gespalten, unten blau. Das gemehrte Wappen zeigt vier Felder; Feld 1 und 4 enthalten das ursprüngliche Wappen, Feld 2 und 3 sind gespalten: vorne in Silber eine schwarze Schafschere, hinten in Silber ein roter Sparren.

Wappengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Anzahl der Sparren, zu den Grundfarben und zu anderen Details existieren offenbar Varianten. Die zunehmende Komplexität von Wappenschildern und Helmzieren war nicht nur ein gewisser Modetrend des Adels, um den eigenen Stand entsprechend zu präsentieren, sondern zeigte auch sehr eindrucksvoll den übernommenen Besitz eventuell schon vorangegangener ausgestorbener Linien anderer Adelsgeschlechter. Die von Schaumberg übernahmen Besitz der Herren von Sonneberg.

Die Schaumberger haben mit ihrem Wappen Einzug in Gemeinde- und Landkreiswappen gefunden. Das Wappen des Landkreises Sonneberg griff beispielsweise die geschichtlichen Wurzeln auf, ebenso die Gemeinde Effelder-Rauenstein und deren Vorgängergemeinde Rauenstein, in Oberfranken die Gemeinde Pettstadt. Völlig identisch ist außerdem das Wappen von Westerstetten, dies deutet darauf hin, dass die Herren von Westerstetten mit den Schaumbergern verwandt waren.

Ortschaften mit Hinweisen auf die Schaumberger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Schaumburg mit Schalkau, Schloss Almerswind, Gut Katzberg und Rittergut Ehnes, Schloss Mupperg in Mupperg, Burg Neuhaus in Neuhaus-Schierschnitz, Schloss Effelder, Burg Rauenstein und Rauenstein in Effelder-Rauenstein, Grümpen und Theuern, Bachfeld, Siegmundsburg, Schloss Unterlind in Unterlind (Landkreis Sonneberg), Schweickershausen (Landkreis Hildburghausen), Ilmenau (1476–1498)

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberfranken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahorn (bei Coburg) mit Schloss Ahorn, Lauterburg bei Rödental-Oberwohlsbach, Niederfüllbach und Weißenbrunn vorm Wald (Landkreis Coburg), Heunischenburg bei Kronach, Schloss Strössendorf, Wasserschloss Mitwitz, Oberes Schloss (Mitwitz) und Mitwitz, Burg Fürth am Berg sowie Tschirn (Landkreis Kronach), Schney bei Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), Burg Wiesentfels bei Hollfeld (Landkreis Bayreuth)

Unterfranken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rothhausen und Thundorf (Landkreis Bad Kissingen), Schloss Gereuth im Untermerzbacher Ortsteil Gereuth (früher Schaumbergsgereuth) im Landkreis Haßberge, Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt)

Mittelfranken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Veldenstein bei Neuhaus an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land, Schloss Marloffstein

Oberbayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichstätt, Schloss Hirschberg und Burg Nassenfels im Landkreis Eichstätt

Epitaphien der Schaumberger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alban von Dobeneck: Geschichte des ausgestorbenen Geschlechtes der von Sparneck (Teil 1 und 2). In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Bayreuth 1905/1906.
  • F. Kipp: Silvester von Schaumberg, der Freund Luthers. In: G. Berbig: Quellen und Darstellungen aus der Geschichte des Reformationsjahrhunderts. Leipzig 1911.
  • B. Röttger: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Landkreis Wunsiedel und Stadtkreis Marktredwitz. München 1954.
  • Oskar von Schaumberg: Regesten des fränkischen Geschlechts von Schaumberg 1216 - 1300, Band 1, Coburg 1930.
  • Oskar von Schaumberg: Regesten des fränkischen Geschlechts von Schaumberg 1300 - 1400, Band 2, Coburg 1939.
  • Thomas Schwämmlein: Die Herren von Sonneberg und von Schaumberg. Zu den Beziehungen zweier niederadliger Familien zwischen Obermain und Thüringer Schiefergebirge, In: Geschichte in Franken – Jahrbuch des Vereins Colloquium Historicum Wirsbergense – Heimat- und Geschichtsfreunde in Franken e.V., Bd. 3, CHW (Hrsg.), Lichtenfels 2019, S. 7 – 26.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Schwämmlein (2019), S. 10 – 12
  2. Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon Band 8, S. 99.
  3. a b Peter Braun: Die Herren von Sparneck – Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Bayreuth 2002.