Simone Thomalla

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Simone Thomalla, 2011

Simone Thomalla (* 11. April 1965 in Leipzig) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simone Thomalla ist die Tochter des Filmarchitekten Alfred Thomalla und eines Fotomodells.[1] Sie wuchs in Potsdam auf und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten Engagements in Dresden und Berlin.

Film und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Filmdebüt hatte Thomalla 1982 als Franziska Lammertin in dem DDR-Fernsehfilm Abgefunden. In der DEFA-Filmsatire Zwei schräge Vögel (1989) war sie in der Rolle der Petra Anschuetz zu sehen. In den 1990er-Jaheren spielte sie in mehreren Fernsehserien mit, wo sie feste Rollen annahm. In Agentur Herz spielte sie von 1991 bis 1992 die Karin. Von 1993 bis 1995 war sie in Unser Lehrer Doktor Specht die Regine Holle. 1993 war sie in der sechsteiligen ZDF-Miniserie Durchreise – Die Geschichte einer Firma als Monika Helmholtz zu sehen. 1996 bekam sie mit Mona M. – Mit den Waffen einer Frau eine eigene Fernsehserie, sie verkörperte die Titelrolle der Mona Morena. Von 1997 bis 1999 war sie in der Serie Ärzte die Kinderärztin Leah Schönfeld. 1998 war sie in dem Tatort: Berliner Weiße in der Rolle der Tanja Flor zu sehen. 1999 war sie erneut in einem Tatort zu sehen, diesmal in Bienzle und die blinde Wut als Hannelore Schmiedinger.

In den 2000er-Jahren spielte sie verstärkt in Fernsehfilmen mit, nur noch vereinzelt sieht man sie in Episodenrollen von Fernsehserien, unter anderem in Der letzte Zeuge, Siska, Der Alte, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei und Der Bulle von Tölz. In dem Erotikdrama Anna H. – Geliebte, Ehefrau und Hure war sie neben Doreen Jacobi und Thure Riefenstein in der Rolle der Tina zu sehen, an der Seite von Sascha Hehn in Fremde Frauen küsst man nicht als Susanne, in Am Anfang war die Eifersucht mit Stephan Schwartz die Annabelle Schrader, neben Dieter Pfaff und Rita Russek in Ein Vater zum Verlieben (2001) als Hanna und an der Seite von Friedrich von Thun in Unser Papa, das Genie (2002) als Ulrike Stern.

In dem Jugenddrama Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung (2010) war sie Sylvia Weber, die Mutter von Tommy Weber (Jacob Matschenz). In der Sat.1-Fernsehkomödie Bei manchen Männern hilft nur Voodoo (2010) spielte sie Doris Günther, die von ihrem Mann Robert (Sven Martinek) mit Psychopharmaka unterdrückt wird. In dem ZDF-Fernsehfilm Familie Fröhlich – Schlimmer geht immer (2010) verkörperte sie die Petra Fröhlich an der Seite von Jürgen Tarrach.

Seit Juni 2011 ist sie in der ZDF-Filmreihe Frühling in der Hauptrolle der Katja Baumann zu sehen. 2013 sah man sie an der Seite ihre Ex-Manns Sven Martinek in dem ARD-Fernsehfilm Nach all den Jahren als Schriftstellerin Sofie Becker.

Von 2008 bis 2015 bildete sie mit Martin Wuttke das Leipziger Ermittlerduo Saalfeld und Keppler im Tatort des Mitteldeutschen Rundfunks.[2][3] Mit der 700. offiziellen Tatort-Folge Todesstrafe feierte sie am 25. Mai 2008 ihr Debüt als Tatort-Ermittlerin; nach 21 Folgen verabschiedete sie sich am 26. April 2015 mit der Folge Niedere Instinkte.

Anderweitiges und Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 sang Simone Thomalla in der DDR-Pop-Band Jessica als Backgroundsängerin.[4] 1989 wurde ihre Tochter Sophia geboren, die ebenfalls Schauspielerin ist. Mit Sophias Vater, dem Schauspieler André Vetters, war Thomalla von 1991 bis 1995 verheiratet. Von 1995 bis 1999 war sie mit Schauspieler Sven Martinek liiert und von 2000 bis Anfang 2009 lebte sie mit Rudi Assauer in Gelsenkirchen zusammen. Mit ihm drehte sie Werbespots für die Veltins-Brauerei. Für ihren Spot Überraschung erhielten sie 2006 gemeinsam in der Kategorie Bester Werbespot mit Prominenten eine Goldene Kamera. Außerdem traten sie regelmäßig zusammen in der Spielshow Typisch Frau – Typisch Mann bei RTL auf. Zugunsten von UNICEF engagiert sich Thomalla für das Benefiz-Projekt Prominence for Charity.

Seit 2009 ist Thomalla mit dem Handballnationalspieler Silvio Heinevetter liiert.[5] Für die Februar-Ausgabe 2010 des Playboy ließ sie sich ablichten.[6]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Simone Thomalla – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Person von Simone Thomalla BUNTE
  2. Simone Thomalla und Martin Wuttke ermitteln (Memento vom 30. Mai 2008 im Internet Archive) Seite des mdr
  3. Thomalla und Wuttke: Darum wurden sie gefeuert. hna.de, 22. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014.
  4. Leute. In: Berliner Zeitung, 9. Oktober 2010
  5. Assauers-Ex. Simone Thomalla liebt jungen Handballspieler auf news.de am 12. November 2009
  6. Februar-Playboy – Gereifte Ermittlerin und junge Globetrotterin