Trautmann (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelTrautmann
OriginaltitelThe Keeper (ehemals Trautmann)
ProduktionslandDeutschland, Großbritannien, Irland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge120 Minuten
Stab
RegieMarcus H. Rosenmüller
DrehbuchRobert Marciniak, Marcus H. Rosenmüller und Nicholas J. Schofield
MusikGerd Baumann
KameraDaniel Gottschalk
SchnittAlexander Berner
Besetzung

Trautmann ist ein deutscher Spielfilm von Marcus H. Rosenmüller, der am 14. März 2019 in die deutschen Kinos kam. Die Premiere erfolgte am 1. Oktober 2018 auf dem Zurich Film Festival.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erzählt die Geschichte von Bert Trautmann, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in einem britischen Lager beschließt, in England zu bleiben. Er spielt als deutscher Torhüter in der englischen Fußballliga und wird schließlich bei Manchester City zur Legende.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FilmFernsehFonds Bayern förderte das Kinodrama im Dezember 2012 mit 50.000 Euro für die Projektentwicklung und ab Juli 2015 im Rahmen des Sonderprogramms Internationale Koproduktionen mit 2 Millionen Euro.[2]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten begannen am 6. Juni 2017 und dauerten bis zum 11. August 2017.[3] Für die Dreharbeiten wurden Amateur-Fußballer in München und Augsburg gesucht[4], die im Rosenaustadion und im Karl-Mögele-Stadion die Fußballszenen darstellten.[5] Für weitere Szenen im Manchester der 1950er-Jahre diente ein Hinterhof im Glockenbachviertel in München.[6]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich sollte der Film am 8. November 2018 in die deutschen Kinos kommen. Neuer Starttermin ist der 14. März 2019. Die Premiere erfolgte am 1. Oktober 2018 auf dem Zurich Film Festival.[1]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„So verkleben sich Heldenporträt und Liebesdrama zur Schmonzette, die der historischen Figur kaum gerecht wird. Dabei hätte gerade in deren gebrochener Biografie der Reiz des Stoffes gelegen, in der Metamorphose vom Rassisten zum Kämpfer für Toleranz und die deutsch-britische Verständigung. Doch Rosenmüller verschenkt die Chance auf eine Parabel über die Wandlungsfähigkeit des Menschen zugunsten eines gefälligen Feel-Good-Movie.“

Kaspar Heinrich: Spiegel Online[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Trautmann. In: ZFF – Gala Premieren. Zurich Film Festival, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  2. Geförderte Projekte. FilmFernsehFonds Bayern, abgerufen am 17. Mai 2018.
  3. Trautmann bei crew united
  4. Wer spielt mit Trautmann? Für einen Film über den legendären Torhüter werden Komparsen gesucht. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 5. Mai 2017, abgerufen am 6. August 2017.
  5. Ina Kresse: Im Rosenaustadion wird für den Trautmann-Kinofilm gedreht. In: Lokales (Augsburg). Augsburger Allgemeine, 4. August 2017, abgerufen am 6. August 2017: „Ein Kinofilm über den Torhüter Bert Trautmann wird in der Rosenau und im Karl-Mögele-Stadion gedreht.“
  6. Michael Schleicher: Bert Trautmann – der Feind, der zum Helden wurde. Besuch bei den Dreharbeiten von „Trautmann“. In: Kultur. Münchner Merkur, 19. Juli 2017, abgerufen am 6. August 2017: „Von München nach Manchester sind es in diesen Tagen kaum mehr als 43 Schritte.“
  7. Kaspar Heinrich: Fußball-Biopic "Trautmann". Der Krieg zeigt keine Spuren. In: Kultur. Spiegel Online, 14. März 2019, abgerufen am 14. März 2019: „Marcus H. Rosenmüller verkitscht in seinem Filmporträt die Geschichte von Torwartlegende Bert Trautmann und spielt dessen Nazivergangenheit herunter.“