Truttikon

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Truttikon
Wappen von Truttikon
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ZürichKanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0041i1f3f4
Postleitzahl: 8467
Koordinaten: 696893 / 276277Koordinaten: 47° 37′ 48″ N, 8° 43′ 40″ O; CH1903: 696893 / 276277
Höhe: 465 m ü. M.
Höhenbereich: 430–499 m ü. M.
Fläche: 4,41 km²
Einwohner: 477 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 108 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
5,9 % (31. Dezember 2018)[2]
Website: www.truttikon.ch
Truttikon von Süden

Truttikon von Süden

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Dorfbrunnen und -Laden im Zentrum von Truttikon

Truttikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Zürcher Weinland in einer schwach hügeligen Landschaft. Von der Gemeindefläche dienen 64,5 % der Landwirtschaft, 28,5 % ist mit Wald bedeckt, 1,8 % ist Verkehrsfläche und 4,8 % Siedlungsgebiet.

Politik

Die SVP hat 42,45 %, die SP 13,45 %, die Grünen 9,97 %, die FDP 9,39 %, die EDU 8,48 %, die EVP 5,59 %, die glp 4,57 %, die BDP 2,08 %, die Guten 1,44 % und die CVP 1,01 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2019).[3]

Gemeindepräsident ist Sergio Rämi (Stand 2020).

Wirtschaft

In Truttikon wird verbreitet Wein angebaut.

Geschichte

Luftbild (1964)

Truttikon wurde als Truttaninchova erstmals im Jahr 858 urkundlich erwähnt. Damals gingen durch eine Schenkung Ländereien in Truttikon an das Kloster Rheinau über.

Im Jahr 1556 wurde Truttikon an das Augustinerkloster Kreuzlingen verkauft, dem es bis ins Jahr 1798 gehörte. Die Gemeinde war Teil der Grafschaft Kyburg und kam in Folge durch Erbgang 1452 zur Stadt Zürich.

Durch Beschluss des Kantonsrates wurde die bestehende Zivilgemeinde auf den 1. Januar 1879 in den Stand einer politischen Gemeinde erhoben.

Wappen

Blasonierung

In Rot eine goldene Traube an zweiblättrigem goldenem Rebenzweig

Das Wappen ist eine Neuschöpfung aus der Zeit um 1878, als die Zivilgemeinde von Trüllikon gelöst und in eine politische Gemeinde umgewandelt wurde. Das Wappen symbolisiert den traditionellen Weinbau in Truttikon und ist seit Ende 1930 in seiner heutigen Farbgebung das offizielle Wappen der Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

Weblinks

Commons: Truttikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  3. Wahlen 2019. Abgerufen am 26. Mai 2020.