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Berg am Irchel

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Berg am Irchel
Wappen von Berg am Irchel
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0023i1f3f4
Postleitzahl: 8415 Berg am Irchel
8415 Gräslikon
Koordinaten: 687394 / 269086Koordinaten: 47° 34′ 0″ N,  36′ 0″ O; CH1903: 687394 / 269086
Höhe: 411 m ü. M.
Kreuzung Haupt-/Dorfstrasse
Höhenbereich: 343–678 m ü. M.[1]
Fläche: 7,01 km²[2]
Einwohner: 589 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 82 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,2 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: Roland Fehr (parteilos)
Website: www.berg-am-irchel.ch
Berg am Irchel
Berg am Irchel
Lage der Gemeinde
Karte von Berg am IrchelHusemerseeDeutschlandDeutschlandDeutschlandDeutschlandKanton SchaffhausenKanton SchaffhausenKanton ThurgauKanton SchaffhausenBezirk BülachBezirk WinterthurAndelfingen ZHBenken ZHBerg am IrchelBuch am IrchelDachsenDorf ZHFeuerthalenFlaachFlurlingenHenggartKleinandelfingenLaufen-UhwiesenMarthalenOssingenRheinau ZHStammheimThalheim an der ThurTrüllikonTruttikonVolken
Karte von Berg am Irchel
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Berg am Irchel ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Mit der neuen Kantonsverfassung wurde die Zivilgemeinde Gräslikon per Anfang 2010 aufgehoben und mit der politischen Gemeinde fusioniert.

Wappen und Fahne

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Blasonierung:

In Blau ein springender silberner Eber

Das Gemeindewappen geht zurück auf das Wappen der Herren von Erzingen-Bettmaringen, die um 1361 Herrschaftsrechte im Dorf hatten; es ist damit verwandt mit dem Wappen von Erzingen im Klettgau. Als Gemeindewappen wurde es 1943 eingeführt.

Die Gemeinde Berg am Irchel gehört zum Zürcher Weinland und liegt an der südwestlichen Grenze des Bezirks Andelfingen. Die über der Thurebene liegende Geländeterrasse von Berg am Irchel steigt gegen den südlich sich erhebenden Irchel an.

Bevölkerungsentwicklung Berg am Irchel seit 1634
700
600
500
400
300
200
100
0
397
1634
564
1671
627
1710
550
1812
468
1850
614
1860
594
1870
496
1888
464
1900
427
1910
464
1920
428
1930
429
1941
405
1950
420
1960
376
1980
573
2000
599
2010
595
2020
589
2024
Quelle: Bundesamt für Statistik[5][6]

Zahlen ab 1860 inkl. Gräslikon (1855 der Gemeinde Berg am Irchel zugeschlagen, vorher Gemeinde Buch am Irchel)

Gemeindepräsident ist Roland Fehr (parteilos, Stand 2026).[7]

Die Wähleranteile bei der Nationalratswahl 2023 (in Klammern Veränderung gegenüber 2019): SVP 54,15 % (+1,44 %), FDP 10,23 % (+2,90 %), glp 9,62 % (−5,53 %), SP 9,28 % (+3,11 %), Die Mitte 5,99 % (+1,41 %), Grüne 3,96 % (−4,12 %), Aufrecht Zürich 2,10 %, EVP 1,73 % (−0,50 %), EDU 1,20 % (−1,66 %), andere (11) 1,72 %.[8]

Luftbild von Werner Friedli, 1954

Gesichert ist die erste urkundliche Nennung als Berge im Jahr 1243. 1268 übertrug Ida von Teufen dem Kloster Kappel die Gerichtsbarkeit über Berg. Gemäss den Memorabilia Tigurina besass im 14. Jahrhundert das Kapitel Embrach die Niedere Gerichtsbarkeit und den Anspruch auf den Grundzehnten. Diese Rechte gingen nach der Reformation an Zürich über. Im 17. Jahrhundert wurde Berg am Irchel Sitz eines eigenen landvögtlichen Gerichts.[9]

In den Jahren 1938/40 wurde die Festung Ebersberg in die Sandsteinschicht des Ebersbergs gebaut, um feindliche Truppen am Überqueren des Rheins zu hindern oder für eine bestimmte Zeit aufzuhalten.

Greifvogelstation Berg am Irchel

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Die Greifvogelstation Berg am Irchel wurde 1956 gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Tierspital und der Vogelwarte Sempach ist eine Pflegestation für Greifvögel entstanden. Die Pflegestation befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Zehntenhauses des Klosters Rheinau. 2008 wurde die Station in die Stiftung PanEco integriert. Seit der Gründung wurden über 3000 Greifvögel gepflegt und deren Pflege dokumentiert (Stand 2010). Dadurch verfügt die Station über wissenschaftliches Material zur Greifvogelpopulation im Zürcher Weinland. Neben der Vogelpflege betreibt die Greifvogelstation Artenschutz, speziell von seltenen Greifvogelarten, Umweltbildung, Führungen, Beratung und Schadenprävention.

Sehenswürdigkeiten

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Persönlichkeiten

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Commons: Berg am Irchel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  4. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
  5. Martin Schuler: Kanton Zürich - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene bis 1850. (CSV; 25 kB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 13. April 2026.
  6. Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 13. April 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  7. Gemeinderat. Website der Gemeinde Berg am Irchel.
  8. Nationalratswahl 2023. Kanton Zürich. 25. Oktober 2023.
  9. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 191, Stichwort Berg (am Irchel)  (Scan der Lexikon-Seite).