Virginijus Sinkevičius

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Virginijus Sinkevičius (* 4. November 1990 in Vilnius) ist ein litauischer linker Politiker, seit 2016 Seimas-Mitglied und seit Ende November 2017 Wirtschaftsminister Litauens. Er ist jüngster Minister in der litauischen Geschichte nach der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 2009 an der Salomėja Nėris-Gymnasium absolvierte Virginijus Sinkevičius von 2009 bis 2012 das Bachelorstudium der Wirtschaft und internationale Beziehungen an der Aberystwyth University. 2012 bildete er sich weiter im Amt des Ministerpräsidenten Litauens. Von 2012 bis 2013 absolvierte er LL.M. (Völkerrecht) an der Maastricht University. Von 2012 bis 2015 war er Autor und Redakteur von The Lithuanian Tribune. 2013 arbeitete er in der litauischen Vertretung in USA. Von 2013 bis 2014 war er Gehilfe des Projektleiters bei Center for European Policy Analysis (CEPA). 2014 arbeitete er als Projektleiter beim litauischen Postunternehmen Lietuvos paštas. Von 2014 bis 2015 nahm er am Programm „Kurk Lietuvai“ teil. Von 2015 bis 2016 koordinierte er ein Projekt. Bis November 2015 arbeitete er in der Investitionsagentur Investuok Lietuvoje.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 2016 ist Virginijus Sinkevičius Seimas-Mitglied. Ab dem 22. November 2016 leitete er den Wirtschaftsausschuss im Parlament. Seit Juni 2017 ist er Mitglied der Kommission der Ethik und ab März 2017 stellv. Leiter der Parlamentsfraktion von Lietuvos valstiečių ir žaliųjų sąjunga. Am 27. November 2017 wurde er zum Wirtschaftsminister Litauens im Kabinett Skvernelis (statt des zurückgetretenen Sozialdemokraten Mindaugas Sinkevičius) von der Präsidentin Dalia Grybauskaitė ernannt.[1][2]

Virginijus Sinkevičius ist LVŽS-Mitglied.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Virginijus Sinkevičius wuchs mit seiner Mutter, Pflegehelferin des Krankenhauses, und einer Schwester auf. Seinen Vater hat er nie gesehen.

Sinkevičius ist verheiratet mit drei Jahre älterer Ukrainerin Kateryna Sinkevičienė, die er in Maastricht (NL) kennen lernte, und hat einen Sohn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ieškant ūkio ministro
  2. [1]