Wikipedia:Wikiprojekt HassOnlineHarassment

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Stop digitale Gewalt
Protest march against bigotry and hate speech
Understanding Harassment

The Edit-A-Thon on Online Harassment - gender related hate speech in the digital world - is supported with a rapid grant by Art and Feminism. As a consequence of experiences by IT-Women the aim is to show how hate speech works. Together with the Webgrrls community a supporting network focusses on helping women not to shut up, but to support women in the Information Technology sector. The Edit-A-Thon supposed taking place as a side event of the CSW64 (Commission on the Status of Women) at the UN in New York March 12th 2020 (m:Grants:Project/Rapid/Online_Harassment,_Art_and_Feminism).
As the CSW64 was closed down due to COVID-19 Crisis the event was scaled down and took place mainly online on Zoom.

Der Edit-a-thon war geplant als Side-Event der CSW64 zur UN-Weltfrauenkonferenz in New York und fand am 12. März 2020 von 17-20 Uhr im Co-working Space WeWork nahe Grandcentral statt. Aufgrund von COVID-19 wurde die Veranstaltung in einem kleinen Format mit viel Platz und hauptsächlich über Zoom online durchgeführt.

The Edit-a-thon will take place the 12th of March from 5-8 pm at the Co-working Space WeWork near Grandcentral NYC. 450 Lexington Ave, entrance is on 45th St between Lexington and Park Ave (with a big WeWork sign above the doorway). You'll head up to the 4th floor upon arrival.

Support/ Förderung[Quelltext bearbeiten]

The project is supported with a rapid grant by Art+Feminism. This non-profit organization directly addresses the inequality of gender, feminism, and the arts on Wikipedia. Through building a global community and hosting edit-a-thons around the world, we strive to close the gaps in content and with editors.

Das Projekt wird mit einem Rapid Grant von Art+Feminism gefördert. Art+Feminism ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich mit der Ungleichheit von Gender und Feminismus in den Künsten und in der Wikipedia befasst. Website: www.artandfeminism.org

Eventkalender Art and Feninism International Events Art and Feminism

Participation/ Teilnahme[Quelltext bearbeiten]

Please sign here for participation. Please take your laptop or tablet to the event.

Bitte hier eintragen zum Mitmachen. Zur Veranstaltung bitte Laptop mitbringen.

The introduction talk will be on zoom at 5.15 pm NY-time, please join at 5 pm here.

Die Einführung wird auf Zoom um 22.15 Uhr deutsche Zeit durchgeführt, bitte hier um 22 Uhr einwählen falls nicht vor Ort.


Nr. Name verbindliche
Anmeldung vor Ort
mache online mit Rolle(n)
1 Medea7 x x Initiatorin, Organisatorin*
2 Grizma x teilnehmend
3 Olgazi x teilnehmend
4 Reisen8 x teilnehmend
5 Katrin0703 x Organisatorin*
6 Captainsgrrl x x Organisatorin*
7 Friedebe x teilnehmend
8 Melannia x teilnehmend
9 Leserättin x teilnehmend
10 1rhb x teilnehmend
11 Countess Sofia x teilnehmend
12 Johannnes89 x teilnehmend
13 FriekeM x teilnehmend
14 New York-air x teilnehmend
15 Youth For Future x teilnehmend
16 189elsandy x teilnehmend
17 Lipp0959 x teilnehmend
18 Elena Patrise x teilnehmend
19 An. von UN Women Germany x teilnehmend
20 T. von UN Women Germany x teilnehmend
Editathon on Online Harassment
Papa hat Mama getötet
(Paris 2020)
Online Harassment Editathon am 12.3.2020
Online Harassment of Women Journalists
Event Editathon Online Harassment 2020
Arbeitstisch beim Editathon
beim Aufbau im Coworking space WeWork NYC nahe GrandCentral
Badge for Editathon on Online Harassment

Dashboard[Quelltext bearbeiten]

Hier findest Du das Dashboard zur Veranstaltung. Es startet am 11. März 2020.

Here's the Dashboard for the event. It starts to count on March 11th 2020.

Hintergrund[Quelltext bearbeiten]

engl.: Online Harassment - gender related hate speech in the digital world,
dt.:Online Harassment - genderbezogene Hassrede in der digitalen Welt

As women face severe harassment in online communities it is important to create articles on online platforms with informations and help. The attacks on women are - other than the attacks on men - often sexist and pornographic. This form of violence consists of online hate speech and/or death threat. The increasing use of it is made possible by the fact, that todays society is still based on patriarchal structures and rape culture. As a consequence women are much less present in these communities and men take over with their interests and positions.

At the webgrrls.de community the last event outlined the topic. The talk and further information in German can be accessed here.

Begrifflichkeit[Quelltext bearbeiten]

Der titelgebende Ausdruck Harassment entstammt dem Englischen und bedeutet in wörtlicher Übersetzung Schikane oder fortwährende sexuelle Belästigung. Diese Form der Diskriminierung ist oft stark sexistisch geprägt und weit verbreitet in digitalen Medien, Webseiten, Blogs, Internetforen und sozialen Netzwerken.

In das Spektrum der Online-Diskriminierung fallen außerdem:

Entwicklung[Quelltext bearbeiten]

Eine Studie, die im Zeit-Artikel zitiert wird:

Die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet hat im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen. Laut einer Forsa-Studie im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW gab die Mehrheit der mehr als 1.000 Befragten (78 Prozent) an, schon einmal Hassrede oder Hasskommentare im Internet gesehen zu haben, zum Beispiel auf Webseiten, in Blogs, in sozialen Netzwerken oder in Internetforen. Zum Vergleich: 2017 waren es 67 Prozent, im Jahr davor 65 Prozent. Die Studie wird seit 2016 erhoben.[1]

21.01.20: Kampf gegen Hate-Speech Nach üblen Beschimpfungen im Netz zog Grünenpolitikerin Künast vor Gericht. Nach einem ersten Misserfolg hat sich das Blatt gewendet - zumindest in Teilen.[2]

27.09.19: Politikerin Renate Künast startet eine Bewegung gegen Hate Speech im Netz. Hashtag #NoHateSpeech [3] Viele weitere Beiträge wie z.B. 12.02.20: SZ: Bayern hat jetzt einen Hate-Speech-Beauftragten. Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb soll sich künftig um die Bekämpfung von Hass im Netz kümmern.[4]

12.11.2019: Netzpolitik.org: Hate Speech - Der blinde Fleck. Der Deutsche Juristinnenbund macht Druck auf die Regierung, entschiedener gegen Hass im Netz vorzugehen. Die Forderungen machen klar, wie wenig Behörden Frauenhass bisher bewußt wahrgenommen haben. Der Verein stellte eine Reihe von Vorschlägen vor, wie die Regierung Täterinnen sanktionieren und Betroffene besser schützen solle. Er fordert zudem, die Kategorie Geschlecht müsse mehr in den Blick. "Frauen sind mehr und anders von Hate Speech betroffen als Männer!“, sagte die Präsidentin des djb, Maria Wersig.[5][6]

28.11.2019: Stuttgarter Zeitung: Hasstiraden gegen koreanische Popstars. Der Suizid zweier Sängerinnen wirft ein Schlaglicht auf das alltägliche Leid vieler Frauen. [7]

07.03.19: Stuttgarter Zeitung: Männliche Hassbotschaften im Netz - Frauen sind ihre Feinde. Hassbotschaften und Gewaltandrohungen von Männern gegen Frauen nehmen drastisch zu. Die Opfer sind oft Prominente. Stuttgart - Ob die Autorin Margarete Stokowski, die feministische Kolumnen schreibt, Sängerin Lena Mayer-Landrut, Journalistinnen wie Dunja Hayali und Anja Reschke, die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus oder die Fußballkommentatorin Claudia Neumann: Sie alle werden im Netz mit Hate Speech konfrontiert. Stokowski erhält häufig sogar Gewalt- und Vergewaltigungsdrohungen von Männern, einer wünschte der Feministin gar den Tod.[8]

03.07.19: Aargauer Zeitung: Gegen Hassbotschaften - Lena wegen Einsatz gegen Hass im Internet ausgezeichnet. Die Sängerin und Influencerin Lena Meyer-Landrut hat 2010 für Deutschland den ESC gewonnen. Seither hatte sie immer wieder mit Hassbotschaften im Internet zu kämpfen - und sie hat sich dagegen gewehrt. Nun wurde sie für ihr Engagement ausgezeichnet. Für ihr couragiertes Eintreten gegen Mobbing und Hass im Internet ist Lena Meyer-Landrut mit dem Bildungspreis der Hochschule Ansbach ausgezeichnet worden.[9]

Weltweite Kampagne[Quelltext bearbeiten]

Die No-Hate-Speech-Kampagne Deutschland ist seit 2013 international aktiv. https://no-hate-speech.de/de mit Definition, Nennung von Gesetzen, Helpdesk „Wie reagieren“, kontern etc. Koordinator’innen der Kampagne sind seit 2016 die Neuen deutschen Medienmacher*innen des No Hate Speech Movement des Europarates in Deutschland. Bis Ende 2017 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Koordination im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“. Seit 2018 wird das Projekt zudem von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der ZEIT Stiftung, Facebook, Twitter und der FAZIT Stiftung unterstützt.

Informationen und Angebote für Betroffene[Quelltext bearbeiten]

Infos zur Misogynie

Bundeszentrale für politische Bildung:

Infos zu Hate Speech

Infos zu Cybermobbing

von klicksafe.de Portal der Landesanstalt für Medien NRW: Hate Speech im Netz

Hilfsangebote/Gesundheitszentren:
Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin e.V.HilfetelefonThemis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und GewaltFamily Justice Center

Filme[Quelltext bearbeiten]

von der bpb Bundeszentrale für politische Bildung: Lösch dich! So organisiert ist der Hate im Netz, 40 min, Deutschland 2018, WebVideo, Regie und Drehbuch: Patrick Stegemann, Darstellung: Mitwirkende: Rayk Anders, Patrick Stegemann u.a.

LenaLove D 2015, 95 Min., Regie: Florian Gaag, Darstellung: Emilia Schüle, Jannik Schümann, Sina Tkotsch, Kyra Sophia Kahre, Kinostart: 22. 9.2016. Hass im Netz: Attacken auf eine 16-Jährige.

Vortrag beim Chaos Computer Club 35C3 Doku auf Youtube

Vorschläge zum Bearbeiten[Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Edit-a-thons wollen wir nach Klärung der Relevanzkriterien Artikel über Online Harassment und Antidiskriminierung im weitesten Sinne verfassen. Hier sammeln wir eine Liste von Artikeln, die überarbeitet oder neu angelegt werden sollte, um beim Edit-a-thon zügig arbeiten zu können. Hinter den neu anzulegenden Artikeln findet sich ggf. der Link zum bereits vorhandenen anderssprachigen Artikel. Es finden sich Vorschläge zu Personen, die im Bereich der Antidiskriminierung bzw. in der Bekämpfung von Online Harassment tätig sind. Außerdem sind Begriffe, Organisationen und Initiativen aufgelistet, die in diesem Kontext eine Rolle spielen.

Die Bearbeitung/Verbesserung/Aktualisierung der Vorschläge ist sowohl online als auch offline erwünscht bzw. möglich.

Dabei sollen die Grundprinzipien der Wikipedia gewahrt sein: Neutralität, freie Inhalte, keine persönlichen Angriffe, respektvoller Umgang miteinander auf Augenhöhe.

Personen[Quelltext bearbeiten]

India Knight (author) • Alice Hasters (author) • Sheila Mysorekar (author) • Véronique Reymond (author) • Hannes Ley (author) • Lara-Sophie Milagro (actor) • Andreas Merx (Diversity) • Maximiliane Marie-Charlotte Häcke (podcast) • Samiah El Samadoni (Ombudsman) • Branwen Okpako (director) • Ashley Judd (en) (actor) • Rosanna Arquette (en) (actor) • Tarana Burke (en) (activist) • Eva Andrades (antidiscrimination) • Constanze Schnepf (antidiscrimination) • Petra Follmar-Otto (DIMR) • Saideh Saadat-Lendle (antidiscrimination) • Bastian Finke (MANEO) • Ferat Koçak (politician) • Ursula Owen (publisher) • Christa Goede[10]Bianca BiwerZoë Quinn (en) (GamerGate) res. GrizmaBrianna Wu (en) (GamerGate) • Katja KriegerSibel SchickHanna GleissTeresa SündermannLeena SimonJenny-Kerstin BauerNadine BrömmeBarbara DjassiKatharina MoseneJohanna MelletinAnna-Lena von Hodenberg

Begriffe[Quelltext bearbeiten]

Digitale GewaltCyberstalkingCounterspeechEthnosexismusToxische NarrativeSafe Space (en) res. Benutzerin:LeserättinenHassbotschaftGewaltdrohungFair im NetzGefahr für Leib, Leben oder FreiheitEignungsdeliktUnterlassungsverfügungSpy AppInteraktionsdokumentationRubbernecking enZugriff auf AccountsManipulation von smarten GerätenHate Speech Gesetz • Bestehender Abschnitt zu GamerGate (en) verdient Ausbau zu eigenem Artikel • Nein heißt nein • KI gegen Hass[11]NetzDGMeldepflichtRollbackZivilcourage zeigenCybersecurity

Organisationen[Quelltext bearbeiten]

neue deutsche OrganisationenAntidiskriminierungsverband DeutschlandZentrum für demokratische KulturAmaro Foro e.V.Fearless Democracy e.V.Bühne für MenschenrechteCivic.netVolkssolidarität - Beratung für Männer gegen Gewalt (im Hauptartikel eingebaut von New York-air)[12]

Hinweis: ichbinhier e. V. und Frauen gegen Gewalt e. V. herausgenommen, da es hierzu bereits Artikel gibt.

Initiativen[Quelltext bearbeiten]

Online Civil Courage Initiativedas-nettz.deTime's Up (movement) enHeForSheNetz ohne GewaltNetzforma* e.V. - Verein für feministische Netzpolitik • hassmelden.de

Vorschläge zum Aktualisieren[Quelltext bearbeiten]

HassredeMansplainingNetiquetteWeinstein-SkandalMeToosexualisierte GewaltSchutzräumeHasskriminalitätDoxingEtiquetteUpskirting (fehlt noch in der deutschen Wikipedia) • BildmontagenRenate KünastAnne RothRevenge PornIdentitätsdiebstahlPanikattackeVergewaltigungstraumaHateAidNo-Hate-Speech Kampagne DeutschlandNetzwerkdurchsetzungsgesetzAmadeu Antonio Stiftung

Aktivitäten in der Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

EtiquetteHarassment

Reservierungen[Quelltext bearbeiten]

Bitte hier eintragen:


Ergebnisse[Quelltext bearbeiten]

Literatur[Quelltext bearbeiten]

(ein Anfang)
  • Shagun Jhaver, Sucheta Ghoshal, Amy Bruckman, Eric Gilbert: Online Harassment and Content Moderation: The Case of Blocklists. (abstract) In: ACM Transactions on Computer-Human Interaction. March 2018.

Weblinks[Quelltext bearbeiten]

Commons: Online harassment – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise / References[Quelltext bearbeiten]

  1. ZEIT ONLINE: Hate Speech: User nehmen mehr Hass im Internet wahr. In: Die Zeit. 5. Juli 2018, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 1. März 2020]).
  2. Kampf gegen Hate-Speech: Teilerfolg für Renate Künast vor Gericht. (zdf.de [abgerufen am 5. März 2020]).
  3. Melanie Amann, DER SPIEGEL: Renate Künast startet Appell gegen digitale Gewalt - DER SPIEGEL - Netzwelt. Abgerufen am 5. März 2020.
  4. Maximilian Gerl, Dietrich Mittler: Bayern hat einen Hate-Speech-Beauftragten. Abgerufen am 5. März 2020.
  5. Deutscher Juristinnenbund e.V. - Policy Paper / Mit Recht gegen Hate Speech – Bekämpfung digitaler Gewalt gegen Frauen. Abgerufen am 5. März 2020.
  6. Hate Speech - Der blinde Fleck. In: netzpolitik.org. 12. November 2019, abgerufen am 5. März 2020 (deutsch).
  7. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Hasstiraden gegen koreanische Popstars. Abgerufen am 16. März 2020.
  8. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Männliche Hassbotschaften im Netz: Frauen sind ihre Feinde. Abgerufen am 5. März 2020.
  9. Lena wegen Einsatz gegen Hass im Internet ausgezeichnet. Abgerufen am 5. März 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  10. Hasskommentare. In: Christa Goede. 25. Juli 2019, abgerufen am 26. Februar 2020 (deutsch).
  11. Mit KI gegen Hasskommentare | Gunda-Werner-Institut. Abgerufen am 10. März 2020.
  12. Beratung für Männer gegen Gewalt. 5. Februar 2020, abgerufen am 29. März 2020.