Weinstein-Skandal

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Harvey Weinstein (2011)

Beim Weinstein-Skandal im Oktober 2017 berichteten The New York Times und The New Yorker, dass Dutzende von Frauen den US-amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung, der sexuellen Nötigung oder der Vergewaltigung beschuldigten. Viele andere Frauen aus der Filmindustrie berichteten anschließend darüber, ähnliche Erfahrungen mit Weinstein gemacht zu haben. Weinstein bestritt, nicht einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

Kurz nach der Veröffentlichung der Vorwürfe wurde Weinstein von seinem Unternehmen entlassen und aus der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sowie anderen Berufsvereinigungen ausgeschlossen. Seine Frau Georgina Chapman gab die Trennung bekannt. Politiker, die er unterstützt hatte, distanzierten sich von ihm.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harvey Weinstein und sein Bruder Bob Weinstein gründeten die Filmproduktionsfirma Miramax und leiteten sie von 1979 bis 2005.[1] Im März 2005 gründeten die Brüder The Weinstein Company; im September 2005 verkauften sie Miramax.[2]

Gerüchte über Weinsteins „Besetzungscouch“-Praktiken hatten in Hollywood seit Jahren die Runde gemacht; Unterhaltungskünstler machten gelegentlich entsprechende Andeutungen.[3] 1998 sagte Gwyneth Paltrow bei der Late Show with David Letterman, dass Weinstein dazu nötige, „ein oder zwei Dinge zu tun“.[3] 2005 riet Courtney Love jungen Schauspielerinnen in einem Interview: „Wenn Harvey Weinstein dich zu einer Privatparty in das Four Seasons einlädt, geh nicht hin.“[4] 2010 machte ein Artikel mit dem Titel Harvey’s Girls[5] eine Anspielung auf Weinsteins „Besetzungscouch“: „Alle paar Jahre sucht sich Harvey ein neues Mädchen als sein Mäuschen.“[3] 2012 sagte ein Charakter in der Fernsehserie 30 Rock: „Ich habe keine Angst vor irgendjemandem im Showgeschäft, ich habe den Geschlechtsverkehr mit Harvey Weinstein bei nicht weniger als drei Gelegenheiten abgelehnt – von fünf.“[3] Bei der 2013-Oscars-Zeremonie scherzte der Gastgeber Seth MacFarlane bei der Ankündigung der als beste Nebendarstellerin Nominierten: „Glückwunsch, ihr fünf Ladys müsst nicht länger so tun, als würdet ihr Harvey Weinstein attraktiv finden.“[3] Und 2015 schrieb Jordan Sargent in einem Gawker-Artikel Tell Us What You Know About Harvey Weinstein’s ‘Open Secret’,[6] dass „Gerüchte über den mächtigen Produzenten, der sich seine Industriemacht für sexuelle Befriedigung zunutze macht – einvernehmlich oder sonstwie –, dazu tendierten, unausgesprochen zu bleiben, begrenzt auf gedämpftes Getuschel und schäbige Gerüchte-Blog-Kommentare“.[3]

2015 berichtete die New York Times, Weinstein sei von der Polizei befragt worden, nachdem eine 22-jährige Frau ihn beschuldigt hatte, sie unangemessen berührt zu haben.[7] Die Frau war das italienische Model Ambra Battilana Gutierrez. Sie wurde damals von einigen Boulevardmedien als aufstrebende Opportunistin[8][9] und angebliche Erpresserin[10][11] dargestellt und mit den berüchtigten Bunga-Bunga-Partys des früheren italienischen Premierministers Silvio Berlusconi in Verbindung gebracht.[12] Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance Jr., erhob aus Mangel an Beweisen keine Anklage.[13]

Enthüllungen 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über substanzielle Beschuldigungen von sexuellem Fehlverhalten Weinsteins hatten zuerst am 5. Oktober 2017 die Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey von der New York Times berichtet. Ihr Artikel beschuldigte Weinstein der sexuellen Belästigung über drei Dekaden und berichtete von Zahlungen in acht Vergleichen an Schauspielerinnen und Produktionsassistentinnen, Zeitarbeiterinnen und andere Angestellte der Firmen Miramax und Weinstein Company.[14][15]

Am 10. Oktober 2017 berichtete der NBC News-Korrespondent Ronan Farrow im The New Yorker über weitere Anschuldigungen, wonach Weinstein 13 Frauen sexuell genötigt oder belästigt und drei vergewaltigt habe.[16] Farrow sagte, er habe das Material schon Monate früher auf NBC bringen wollen, deutete aber an, dass der Sender unter Druck stand, es nicht zu veröffentlichen.[17] NBC dementierte dies,[18] andere Zeitungen hingegen bestätigten und kritisierten ebendies an NBC.[19][20][21] Farrow zufolge sagten 16 frühere oder derzeitige Führungskräfte und Assistenten aus Weinsteins Umfeld, dass sie Weinsteins unerwünschte sexuelle Avancen beobachtet hätten oder darüber informiert gewesen seien.[16] Vier Schauspielerinnen gaben ihren Verdacht weiter, dass Weinstein sie von Filmprojekten abgezogen hatte oder andere dazu überredete, sie in Filmprojekten nicht zu besetzen, nachdem sie seine sexuellen Avancen zurückgewiesen und sich über ihn beschwert hatten.[16] Der New Yorker veröffentlichte auch den Mitschnitt einer belastenden Tonaufnahme aus einer Sting-Operation der „Special Victims Unit“ des NYPD aus dem Jahr 2015.[16] Darin räumte Weinstein ein, Ambra Gutierrez begrapscht zu haben.[12][22]

Für die Enthüllung des Weinstein-Skandals erhielten im darauffolgenden Jahr Jodi Kantor und Megan Twohey gemeinsam mit Ronan Farrow den Pulitzer-Preis für den Dienst an der Öffentlichkeit.[23]

Weitere Anschuldigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Artikel in der New York Times und im New Yorker erschienen waren, erhoben viele Frauen aus der Unterhaltungsindustrie ähnliche Anschuldigungen gegen Weinstein. Ihren Berichten zufolge lud er junge Schauspielerinnen oder Models in ein Hotelzimmer oder Büro unter dem Vorwand ein, deren Karriere zu besprechen, und verlangte dann Massagen oder Sex von ihnen.[24] Ehemalige Kollegen und Mitarbeiter von Weinstein sagten den Reportern, dass diese Aktivitäten durch Angestellte, den Mitarbeiterstab und Agenten ermöglicht wurden, die diese Meetings anberaumten, sowie Rechtsanwälte und Pressesprecher, die Beschwerden mittels Zahlungen und Drohungen unterdrückten.[24] Eine ehemalige Assistentin meldete sich und verwahrte sich gegen derartige Vorwürfe der „Kollaboration“. Sie und ihre Arbeitskolleginnen hätten selber gelitten und in einem „System von Manipulation und Unterdrückung“ gelebt. Sie mache sich aber im Nachhinein Vorwürfe, jenes „System der Demütigung und Ausbeutung“ nicht früher verlassen zu haben.[25]

Sexuelle Belästigung oder Nötigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Frauen, die angegeben haben, von Weinstein sexuell belästigt oder genötigt worden zu sein, zählen:[26]


(Einträge in alphabetischer Reihenfolge nach Nachname)

Vergewaltigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthony, Argento, Evans, McGowan, Sciorra und eine nicht mit Namen genannte Frau, die vom New Yorker zitiert wurde, haben Weinstein zusätzlich zur sexuellen Belästigung und der sexuellen Nötigung auch der Vergewaltigung beschuldigt.[85][86] Bereits im Oktober 2016 hatte McGowan in einem kryptischen Tweet zum Ausdruck gebracht, dass sie von Weinstein vergewaltigt worden sei. Sie beschuldigte im Oktober 2017 zudem mehrere Personen aus seinem Umfeld der Mitwisserschaft, darunter den gesamten Vorstand der Weinstein Company und Schauspieler Ben Affleck.[87]

Detekteien ehemaliger Mossad-Agenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um einer Veröffentlichung dieser Vorwürfe entgegenzuwirken, beauftragte Harvey Weinstein Sicherheitsdienste, die unter falschen Identitäten betroffene Frauen ausforschten. Den Vertrag mit Black Cube, einem Unternehmen, das größtenteils von früheren Offizieren des Mossad und anderer Geheimdienste betrieben wird, schloss er im Juli 2017.[88] Zwei Detektive trafen sich mit Rose McGowan, die Weinstein der Vergewaltigung beschuldigte – unter anderem auch unter dem Vorwand, Frauenrechtler zu sein. Eine Agentin gab unter falscher Identität vor, ebenfalls betroffen zu sein. Black Cube entschuldigte sich später und kündigte an, die 1,1 Millionen Euro Honorar an Frauenrechtsorganisationen zu spenden.[89] In anderen Fällen befragten von Weinstein beauftragte Journalisten und Detektive Frauen, um zu ermitteln, mit welchen Pressevertretern Kontakte bestanden – und berichteten Weinstein dies.[90]

Weinsteins Entgegnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinstein sagte nach dem Erscheinen des Artikels in der New York Times, er werde eine Auszeit nehmen. Er entschuldige sich für sein Benehmen, das zu viel Leid geführt habe, und wolle seine „Dämonen“ in den Griff bekommen.[91] Seine Beraterin, die Anwältin Lisa Bloom, beschrieb ihn als „alter Dinosaurier, der sich an eine neue Zeit gewöhnen muss“.[92] Bloom wurde für die Handhabung der Verteidigung Weinsteins kritisiert, am 7. Oktober 2017 trat sie als Beraterin zurück.[93] Zwei Tage später heuerte Weinstein die PR-Firma Sitrick and Company an, die auf Krisen-PR spezialisiert ist.[94] Weinsteins Anwalt Charles J. Harder schrieb, sein Klient würde die New York Times verklagen,[95] aber per 15. Oktober vertrat er Weinstein nicht mehr.[96]

Als Antwort auf den New Yorker-Bericht gab eine Sprecherin Weinsteins die folgende Erklärung ab:

“Any allegations of non-consensual sex are unequivocally denied by Mr. Weinstein. Mr. Weinstein has further confirmed that there were never any acts of retaliation against any women for refusing his advances … Mr. Weinstein has begun counseling, has listened to the community and is pursuing a better path. Mr. Weinstein is hoping that if he makes enough progress, he will be given a second chance.”

„Jegliche Anschuldigungen über nicht einvernehmlichen Sex wurden durch Hr. Weinstein unmissverständlich zurückgewiesen. Hr. Weinstein hat weiterhin bestätigt, dass es nie irgendwelche Vergeltungsakte gegen irgendwelche Frauen für das Ablehnen seiner Avancen gab … Hr. Weinstein hat eine Therapie begonnen, hat der Community zugehört und strebt einen besseren Weg an. Hr. Weinstein hofft darauf, dass er, wenn er genügend Fortschritte macht, eine zweite Chance bekommt.“[16]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinsteins mutmaßliche Handlungen wurden nach ihrem Bekanntwerden im Oktober 2017 von zahlreichen Prominenten verurteilt. Es löste auch eine öffentliche Diskussion über die „vorsätzliche Ignoranz und schmähliche Mitschuld bei sexuell aggressivem Verhalten und Belästigungen am Arbeitplatz“ in der Filmindustrie aus, wie es die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bezeichnete.[97]

Heidi Klum äußerte, ein Verhalten wie das von Weinstein sei weder in Hollywood noch anderswo ein Einzelfall. Sie sagte: „Es wäre sicher schwer, eine Frau zu finden – mich eingeschlossen –, die sich noch nie eingeschüchtert oder bedroht gefühlt hat von einem Mann, der seine Macht, Position oder körperliche Statur ausnutzt.“[98]

Die britische Schauspielerin Emma Watson twitterte am 10. Oktober 2017: „Ich stehe hinter all den Frauen, die sexuell belästigt wurden, und bin von ihrem Mut erstaunt. Diese Misshandlungen von Frauen müssen aufhören.“ Watson arbeitete 2011 mit Weinstein für den Film My Week with Marilyn zusammen. Paparazzi-Fotos zeigen, wie die Schauspielerin von Weinstein an beiden Armen festgehalten und in sein Auto bugsiert wird.[99]

Die US-Schauspielerin Alyssa Milano rief nach Bekanntwerden des Skandals dazu auf, über den Mikrobloggingdienst Twitter das Hashtag #MeToo (dt. „ich auch“) zu nutzen, wenn man als Frau sexuelle Übergriffe erlebt habe.[100] Unzählige Frauen folgten mit „#MeToo“ bzw. „#metoo“ dem Vorschlag. In Frankreich rief die Journalistin Sandra Muller dazu auf, sexuelle Übergriffe mit dem Hashtag „#BalanceTonPorc“ bzw. „#balancetonporc“ (dt. „Verpfeif’ dein Schwein“) bekanntzumachen; der Begriff wurde in sechs Tagen 335.000mal aufgegriffen.[101] Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten, begrüßte die Debatte.[102]

Im Gespräch mit Buzzfeed News gab der Regisseur Michael Caton-Jones an, Weinstein habe ihn für den Film B. Monkey durch einen anderen Regisseur ersetzt und es so dargestellt, als habe er sich freiwillig aus dem Projekt zurück gezogen, nachdem er sich mit diesem wegen der Besetzung der Hauptrolle gestritten habe. Weinstein habe die von ihm vorgeschlagene Sophie Okonedo abgelehnt, da er eine „fickbare“ Schauspielerin haben wollte, woraufhin Caton-Jones ihm vorgehalten habe, er solle das Casting des Films nicht ruinieren, „nur um flach gelegt zu werden“. Auf Nachfragen aus der Presse zu seinem vermeintlichen Rückzug aus dem Projekt habe Caton-Jones von den Belästigungsvorwürfen gegen Weinstein berichtet und gesagt „Hier haben Sie Ihr Zitat: Ich caste keine Filme nach Weinsteins Erektion“, worauf ihm mit Lachen entgegnet wurde.[103] Die Schauspielerin Asia Argento, die die Rolle letzten Endes übernahm, gehört zu den Frauen, die Weinstein der Vergewaltigung bezichtigen.

In einem Gastbeitrag in der New York Times berichtete die Schauspielerin Salma Hayek am 12. Dezember 2017 darüber, wie Weinstein ihr für ihr Filmprojekt Frida immer höhere Hürden vorgegeben und zunehmend mit „machiavellistischer Wut“ reagiert habe, als sie wiederholt seine sexuellen Annäherungsversuche abwies. Einmal habe er sogar gedroht, sie umzubringen.[104][105] Maria Wiesner von der FAZ sieht darin eine Bestätigung dafür, dass Weinstein „auf Gewinn, Prestige und Preise verzichtet [hätte], nur um für sein gekränktes Ego Rache zu nehmen“, und stellt sich „unweigerlich die Frage, wie oft ähnliches Verhalten gute Filme verhindert hat“.[106] Weinstein wies die Anschuldigungen Hayeks zurück.

Im Dezember 2017 äußerte „Herr der Ringe“-Regisseur Peter Jackson in einem Interview mit dem Online-Portal „Stuff“, dass er in den 1990er Jahren die Schauspielerinnen Ashley Judd und Mira Sorvino für seine „Hobbit“- und „Herr der Ringe“-Filmprojekte in Betracht gezogen habe, sie jedoch wegen Warnungen der Weinstein-Brüder vor einer Zusammenarbeit mit ihnen nicht mehr für diese berücksichtigte. Mit Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen Weinstein halte er dessen Warnungen rückblickend für den Teil einer „Schmutzkampagne in vollem Gange“ gegen Schauspielerinnen.[107] Ende April 2018 reichte Ashley Judd Klage gegen Weinstein ein.[108]

Bezugnehmend auf die Karriereplanung betroffener Frauen bezeichnete die österreichische Schauspielerin Nina Proll länger andauernde oder wiederholende, einvernehmliche sexuelle Handlungen mit Weinstein als Prostitution.[109]

Geschäftliche und professionelle Vereinigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. Oktober 2017 setzte der Verwaltungsrat der The Weinstein Company Weinstein als Vorstandschef ab.[110] Neun Tage später trat Weinstein von seiner Funktion im Aufsichtsrat zurück.[111] Mehrere Unternehmen beendeten ihre Zusammenarbeit mit The Weinstein Company, darunter Apple,[112] Hachette,[113] Amazon,[114] Lexus, Ovation TV[115] und Netflix.[116]

Kurz nach Weinsteins Entlassung suspendierte die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) die Mitgliedschaft Weinsteins mit sofortiger Wirkung.[117] Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), die den Oscar verleiht, beschloss in einer Dringlichkeitssitzung den Ausschluss Weinsteins. Zudem kündigte sie ethische Verhaltensstandards für ihre Mitglieder an,[118] die im Dezember 2017 als verbindlicher Verhaltenskodex in Kraft traten.[119] Die Producers Guild of America (PGA) beschloss einstimmig, ein Ausschlussverfahren einzuleiten.[120] Zu einer Stellungnahme aufgefordert, äußerte sich Weinstein nicht zu den Vorwürfen, gab stattdessen seine Mitgliedschaft auf, und wurde daraufhin vom PGA-Verband auf Lebenszeit ausgeschlossen.[121] Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Problem der sexuellen Belästigung befasst, und im Januar 2018 einen Leitfaden herausgab.[122] Auch die größte Schauspielergewerkschaft Hollywoods (SAG-AFTRA) veröffentlichte im Februar 2018 einen Verhaltenskodex,[123] und im April 2018 sprach sich die Gewerkschaft dezidiert gegen Arbeitstreffen in Hotelzimmern aus, mit dem Ziel einer Verbesserung der Arbeitssicherheit.[124]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prominente Politiker verurteilten die Weinstein zur Last gelegten Taten. Mehrere US-Politiker, die Weinstein unterstützt hatte, reichten seine Spenden weiter an Wohltätigkeitsorganisationen, darunter die demokratischen Senatoren Al Franken,[125] Charles Schumer,[126] Patrick Leahy und Martin Heinrich.[127]

US-Präsident Donald Trump sagte, er kenne Harvey Weinstein seit Langem und sei überhaupt nicht überrascht über die Vorwürfe.[128] Hillary Clinton, Barack Obama und Michelle Obama verurteilten am 10. Oktober 2017 das über Weinstein berichtete Verhalten.[129] Die Fraktionsvorsitzende der Demokraten Nancy Pelosi bezeichnete die Enthüllungen um Donald Trump als Auslöser für das publik werden des Weinstein-Skandals, der zu einer Flut an Beschwerden über sexuelles Fehlverhalten geführt habe.[130] Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten beschloss Ende November 2017 einstimmig die Durchführung von jährlichen Anti-Sexismus-Seminaren für alle Abgeordneten und deren Mitarbeiter.[131]

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron leitete Schritte ein zur Aberkennung von Weinsteins Verdienstorden der Ehrenlegion.[132] MP Chi Onwurah schrieb an das zuständige Honours Forfeiture Committee, um den formalen Aberkennungsprozess einzuleiten, betreffend Weinsteins Titel als Commander im Order of the British Empire.[133]

Sonstige Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinsteins Ehefrau Georgina Chapman gab nach Bekanntwerden der Vergewaltigungsvorwürfe die Trennung bekannt,[134] suchte sich einen Scheidungsanwalt,[135] und handelte die Scheidung aus.[136] Bob Weinstein sagte in einem Interview, er hätte von dem Ausmaß der mutmaßlichen Vergehen nichts gewusst[137] – und wegen der vielen Frauen in Harveys Leben gedacht, sein Bruder gehe eben ständig fremd.[118]

Weinsteins Alma Mater, die University at Buffalo, entzog ihm die Ehrendoktorwürde.[138] Die Harvard University widerrief die Auszeichnung mit der W. E. B. Du Bois Medaille, welche ihm 2004 verliehen worden war.[139] Vom British Film Institute wurde ihm das Fellowship aberkannt.[140]

Mehr als 300 Hollywood-Künstlerinnen riefen am 1. Januar 2018 in den Tageszeitungen New York Times und La Opinión dazu auf, sich der Initiative „Time’s Up“ (deutsch Die Zeit ist um)[141] anzuschließen. Sie versprachen, künftig auch weniger begüterten Frauen wie Arbeiterinnen, Kellnerinnen und Zimmermädchen Schutz vor und Rechtshilfe nach sexuellen Übergriffen zu bieten.[142][143][144]

Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strafrechtliche Ermittlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das New York City Police Department und das Londoner Metropolitan Police Service gaben am 12. Oktober 2017 bekannt, die Vorwürfe gegen Weinstein würden untersucht.[145] Die britische Untersuchung betrifft Beschwerden von drei Frauen wegen Nötigung, die dem Vernehmen nach in London in den späten 1980ern, 1992, 2010, 2011 und 2015 stattgefunden haben.[146]

Bürgerrechtliche Ermittlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Attorney General von New York, Eric Schneiderman, leitete Ermittlungen betreffend The Weinstein Company ein, und forderte hierzu zahlreiche Dokumente mittels einer Subpoena an.[147] Am 11. Februar 2018 gab das Büro des Staatanwalts in einer Presseerklärung bekannt, dass Anklage gegen TWC, Harvey Weinstein und Robert „Bob“ Weinstein eingereicht wurde.[148] Am 8. Mai 2018 trat Eric Schneiderman von seinem Amt als New Yorker Generalstaatsanwalt zurück, nachdem mehrere Ex-Partnerinnen gegen ihn Misshandlungsvorwürfe erhoben hatten.[149]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Veranstalter der traditionellen Bonfire Night in Edenbridge enthüllten Anfang November 2017 eine zur Verbrennung bestimmte Figur, die „H. Weinstein“ mit heruntergelassener Hose, eine Oscar-Statue und einen BH haltend zeigt. Eine Frauenfigur hält ihm aus dem Hintergrund eine offene Filmklappe mit der Aufschrift „The Last Cut / Scene #4“ vor den Schritt. Ihre Hände, ein aufblitzender Stern und seine verzogenen Lippen deuten das Abschneiden seines Genitals an.[150]

Der Autor David Mamet erwähnte im Februar 2018, ein Theaterstück namens Bitter Wheat über Weinstein geschrieben zu haben.[151]

Im März 2018 enthüllte der anonyme Straßenkünstler „Plastic Jesus“ eine goldene Weinstein-Skulptur, die auf einem Sofa sitzt, und eine Oscar-Statue in der Hand hält. Das Casting Couch genannte Werk stand kurzzeitig auf dem Hollywood Boulevard und wurde dann wieder abgebaut.[152]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Februar 2018 wurde auf dem britischen Fernsehsender Channel 4 die Dokumentation Working with Weinstein gezeigt.

Am 1. März 2018 war die Erstausstrahlung der Dokumentation Weinstein: The Inside Story auf dem britischen Fernsehsender BBC One zu sehen.

Im April 2018 wurde bekannt, dass die Produktionsfirma Plan B von Brad Pitt, zusammen mit Annapurna Pictures, die Filmrechte an den Enthüllungen des Weinstein-Skandals erworben hat.[153]

Ein Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel „Citizen Harvey“ wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2018 präsentiert.[154]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bob Weinstein: All Thanks to Max. In: Vanity Fair. April 2003, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  2. Eugene Hernandez: Weinstein’s Leaving Miramax, Will Form New Company; Brothers Taking Dimension Label, Leaving All Film Libraries at Disney. In: IndieWire. Penske Business Media, 30. März 2005, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  3. a b c d e f The hints of Weinstein’s behavior that went ignored. In: Axios. 14. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017 (englisch).
  4. Courtney Love warnte schon 2005 vor Weinstein. In: Kurier. 17. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  5. Courtney Enlow: Harvey’s Girls. In: Pajiba. 21. Dezember 2010, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  6. Jordan Sargent: Tell Us What You Know About Harvey Weinstein's „Open Secret“. In: Gawker. 4. Februar 2015, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  7. Marc Santora, Al Baker: Harvey Weinstein, Producer, Questioned by New York Police After Groping Accusation. In: The New York Times. 30. März 2015, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  8. Benjamin Maack, Anna-Sophie Schneider: Harvey Weinstein: Warum viele Frauen so lange geschwiegen haben. In: Spiegel Online. 12. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  9. Jenna Amatulli: How gossip media smeared Weinstein accuser Ambra Battilana Gutierrez. In: The Huffington Post. 10. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  10. Nick Squires: Italian beauty queen says her life was made a misery after claiming harassment by Harvey Weinstein. In: The Telegraph. 13. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  11. Weinstein accused of molesting model. In: Page Six. 30. März 2015, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  12. a b Harvey Weinstein: Das ist auf dem Mitschnitt zu hören. In: Stern. 11. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  13. Harvey Weinstein: New Yorker Staatsanwalt verteidigt Verzicht auf Anklage. In: Spiegel Online. 12. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  14. Allegations of sexual abuse have ended Harvey Weinstein’s career. In: The Economist. 14. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017 (englisch).
  15. a b c d e f Jodi Kantor, Megan Twohey: Harvey Weinstein Paid Off Sexual Harassment Accusers for Decades. In: The New York Times. 5. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  16. a b c d e f g h i j k Ronan Farrow: From Aggressive Overtures to Sexual Assault: Harvey Weinstein’s Accusers Tell Their Stories. In: The New Yorker. 10. Oktober 2017, abgerufen am 10. Oktober 2017.
  17. Brian Flood: Ronan Farrow taunts NBC News with secret photo from interview with Weinstein accuser network spiked. In: Fox News. 24. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.
  18. Carolin Gasteiger: Harvey Weinstein und die Medien: Mächtiger Einfluss. In: SZ. 12. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  19. Ali Yashar, Lydia Polgreen: Wie der US-Sender NBC die Missbrauchs-Verbrechen des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein vertuscht hat. In: The Huffington Post. 13. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  20. Marc Pitzke: US-Medien und der Weinstein-Skandal: Gewusst und verschwiegen. In: Spiegel Online. 12. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  21. Paul Farhi, Washington Post: Weinstein ist ruiniert. In: Süddeutsche Zeitung. 13. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  22. Harvey Weinstein: Full transcript of the ‘horrifying’ exchange with Ambra Gutierrez. In: Australian Broadcasting Corporation. 11. Oktober 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  23. Pulitzerpreis für Enthüllungen zu Harvey Weinstein. In: Zeit.de. 16. April 2018, abgerufen am 3. Juni 2018.
  24. a b Sam Levin, Rory Carroll: ‘Pack of hyenas’: how Harvey Weinstein’s power fuelled a culture of enablers. In: The Guardian. 13. Oktober 2017, abgerufen am 13. Oktober 2017.
  25. Harvey Weinstein beutete auch seine Mitarbeiterinnen aus. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 17. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  26. Sara M Moniuszko, Cara Kelly: Harvey Weinstein scandal: A complete list of the 85 accusers. In: USA Today. 22. März 2018, abgerufen am 25. April 2018.
  27. Strike star Amber Anderson claims Harvey Weinstein ‘offered sex in return for furthering her career’. METRO UK, 16. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017.
  28. Harvey Weinstein: More women accuse Hollywood producer of rape. In: BBC News. 15. Oktober 2017, abgerufen am 15. Oktober 2017.
  29. Kate Beckinsale über Harvey Weinstein: „Wusste nicht, ob er mich missbraucht hat“. In: Kurier. 14. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  30. Annabelle Tukia: Kiwi model Zoe Brock describes assault by Harvey Weinstein. In: Newshub. 9. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  31. Massage therapist claims Weinstein sexually assaulted her: Part 3. In: ABC News. Abgerufen am 17. Oktober 2017.
  32. a b c d Ellen Gabler, Megan Twohey, Jodi Kantor: New Accusers Expand Harvey Weinstein Sexual Assault Claims to Four Decades. In: The New York Times. 30. Oktober 2017, abgerufen am 1. November 2017.
  33. a b c d e f g Yohana Desta, Hillary Busis: These Are the Women Who Have Accused Harvey Weinstein of Sexual Harassment and Assault. In: Vanity Fair. 12. Oktober 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
  34. Gene Maddaus: Alexandra Canosa Accuses Harvey Weinstein of Repeated Sexual Assaults. In: Variety. 1. Mai 2018, abgerufen am 12. Mai 2018.
  35. Marisa Coughlan Comes Forward With Harvey Weinstein Story: "He Wanted to Barter Sex for Movie Roles". In: The Hollywood Reporter. 18. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017 (englisch).
  36. Matthew Weaver: Oscars to discuss response to Harvey Weinstein allegations. In: The Guardian. 12. Oktober 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  37. Neue Enthüllungen um Weinstein: Cara Delevingne sollte eine Frau küssen. In: n-tv. 12. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  38. Rebecca Keegan: Paz de la Huerta Says Harvey Weinstein Raped Her Twice. Will That Bring Him to Justice? In: Vanity Fair. 3. November 2017, abgerufen am 3. November 2017.
  39. Daniel Miller, Meg James, Kim Christensen: How Harvey Weinstein used his fashion business as a pipeline to models. In: Los Angeles Times. 21. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  40. Lisa O’Carroll: Harvey Weinstein: English actor says alleged sexual assault ruined her film career. In: The Guardian. 12. Oktober 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  41. a b c d e f Jodi Kantor, Rachel Abrams: Gwyneth Paltrow, Angelina Jolie and Others Say Weinstein Harassed Them. In: The New York Times. 10. Oktober 2017, abgerufen am 10. Oktober 2017.
  42. a b Monica Hesse, Dan Zak: Violence. Threats. Begging. Harvey Weinstein’s 30-year pattern of abuse in Hollywood. In: The Washington Post. 14. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  43. Alice Evans: Did rejecting Harvey Weinstein’s sinister advances shut down my career – and my husband’s? In: The Telegraph. 13. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  44. Sam Reed: Angie Everhart Says Harvey Weinstein Pleasured Himself in Front of Her. In: Hollywood Reporter. 13. Oktober 2017, abgerufen am 15. Oktober 2017.
  45. Rebecca Rubin: Claire Forlani Says She ‘Ducked’ and ‘Dived’ to Escape Harvey Weinstein Encounters. In: Variety. 12. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  46. Hannah Ellis-Petersen: Actor Romola Garai felt ‘violated’ after Harvey Weinstein encounter. In: The Guardian. 10. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  47. Vanessa Friedman: Fashion Breaks Its Silence on Harvey Weinstein Scandal. In: New York Daily News. 13. Oktober 2017, abgerufen am 16. Oktober 2017 (englisch).
  48. "Sie war so eingeschüchtert": Wollte Weinstein Greens Karriere zerstören? In: n-tv. 14. Oktober 2017, abgerufen am 17. Oktober 2017.
  49. Jackie Strause: Harvey Weinstein Accuser Says He "Orally Forced Himself on Me". In: The Hollywood Reporter. 24. Oktober 2017, abgerufen am 24. Oktober 2017.
  50. Daryl Hannah reveals how she turned down Harvey Weinstein’s sexual advances towards her. In: Metro. 28. Oktober 2017, abgerufen am 30. November 2017 (englisch).
  51. Selma Hayek: Hayek describes Weinstein abuse. In: The New York Times. 13. Dezember 2017, archiviert vom Original am 13. Dezember 2017; abgerufen am 20. Oktober 2017.
  52. Lena Headey Details Encounter With Harvey Weinstein: „I got into my car and I cried“
  53. Jodi Guglielmi: Natasha Henstridge Says She Was Harassed by Weinstein. In: People. 15. November 2017, abgerufen am 23. November 2017 (englisch).
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