Willingshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Willingshausen
Willingshausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Willingshausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 51′ N, 9° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 248 m ü. NHN
Fläche: 59,95 km²
Einwohner: 4845 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34628
Vorwahlen: 06691 und 06697Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HR, FZ, MEG, ZIG
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 026
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 2
34628 Willingshausen
Webpräsenz: www.willingshausen.de
Bürgermeister: Heinrich Vesper (FDP)
Lage der Gemeinde Willingshausen im Schwalm-Eder-Kreis
Kassel Landkreis Fulda Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Kassel Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Waldeck-Frankenberg Vogelsbergkreis Vogelsbergkreis Werra-Meißner-Kreis Knüllwald Homberg (Efze) Frielendorf Schwarzenborn (Knüll) Neukirchen (Knüll) Oberaula Ottrau Schrecksbach Willingshausen Schwalmstadt Gilserberg Jesberg Neuental Bad Zwesten Borken (Hessen) Morschen Malsfeld Wabern (Hessen) Felsberg (Hessen) Spangenberg Melsungen Körle Guxhagen Edermünde Gudensberg Niedenstein FritzlarKarte
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Willingshausen ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen (Deutschland). Der namensgebende Ort der Gemeinde, das Dorf Willingshausen, liegt zwischen den Orten Merzhausen und Wasenberg, dem Verwaltungssitz und größten Ort der Gemeinde.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Willingshausen liegt im Süden der Schwalm am gleichnamigen Fluss und seinen rechten Nebenflüssen Antreff und Leimbach. Der Rathaussitz befindet sich in Wasenberg, welches zwischen dem Ort Willingshausen und Treysa liegt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willingshausen grenzt im Norden an die Stadt Schwalmstadt, im Nordosten an die Gemeinde Frielendorf, im Osten an die Stadt Neukirchen und die Gemeinde Schrecksbach (alle im Schwalm-Eder-Kreis), im Süden an die Stadt Alsfeld und die Gemeinde Antrifttal (beide im Vogelsbergkreis), sowie im Westen an die Stadt Neustadt (Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie besteht aus den neun Ortsteilen Gungelshausen, Leimbach, Loshausen, Merzhausen, Ransbach, Steina, Wasenberg (Sitz der Gemeindeverwaltung), Willingshausen und Zella.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ursprüngliche Gemeinde Willingshausen bildete am 31. Dezember 1971 zusammen mit Gungelshausen, Merzhausen und Zella die neue Gemeinde Antrefftal. Diese wurde am 1. Januar 1974 aufgelöst und in eine neue Gemeinde eingegliedert, die auch die Orte Leimbach, Loshausen, Ransbach, Steina und Wasenberg aufnahm.[2] Diese neue Gemeinde erhielt den Namen Willingshausen, obwohl der namengebende Ort nicht der größte der neuen Gemeinde war und ist und auch nicht zentral gelegen ist.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Von 23 Sitzen entfallen auf:
  • SPD: 9
  • FDP: 2
  • CDU: 6
  • BGL/FWG : 6
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 9 47,1 15 46,8 14 49,4 15
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,2 6 24,1 7 22,9 7 19,8 6
BGL / FWG Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft Willingshausen 25,8 6 19,2 6 18,5 6 19,1 6
FDP Freie Demokratische Partei 9,4 2 9,5 3 11,8 4 11,7 4
Gesamt 100,0 23 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 60,9 54,5 53,5 61,7

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Loshausen fanden bis 2008 jedes Jahr zwei Musikfestivals statt: Am ersten Wochenende im August das World Music Festival des Klangfreunde e. V., sowie "Rock im Park" des Loshäuser Guldurfereins im Juli, welches seit 2009 nicht mehr stattfindet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 254 HombergFulda durchquert das Gemeindegebiet im Osten. Zur Anschlussstelle Alsfeld-West an der A 5 KasselFrankfurt (Main) sind es ca. 15 km. Die Gemeinde gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an. Die Bahnhöfe Treysa und Neustadt an der Main-Weser-Bahn sind jeweils etwa 6 km vom Ortsteil Wasenberg, dem am nächsten gelegenen, entfernt.

Regenerative Energien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Anfang März 2010 wird in Willingshausen-Ransbach eine Biogasanlage (2,1 MWel) betrieben. Sie speist pro Stunde etwa 350 Nm³ Biomethan in das örtliche Gasnetz ein[6]. Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt von lokalen Landwirten, einem Projektentwickler und den Städtischen Werken Kassel.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten Wasenberg
  • Kindergarten Willingshausen
  • Kindergruppe Storchennest Loshausen

Neuigkeiten und Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Wasenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Mit dem Beginn der Umbauarbeiten im Eingangsbereich hat eine umfangreiche Sanierung des Rathauses begonnen. Mit der Schaffung eines neuen Warteraumes -im Erdgeschoss- sollen in Zukunft die Wartezeiten, für die ansässigen Gemeindeglieder, angenehmer gestaltet werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Willingshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Willingshausen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411 f.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG