Zygmunt Bauman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zygmunt Bauman in Warschau, 2005

Zygmunt Bauman (* 19. November 1925 in Posen, Polen) ist ein polnisch-britischer Soziologe und Philosoph.

Leben[Bearbeiten]

Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges lebte Bauman im westpolnischen Posen. Bei der deutschen Besetzung floh er mit seinen Eltern in die Sowjetunion. Zwischen 1945–1953 war er politischer Offizier (zuletzt als Major) im Korpus Bezpieczeństwa Wewnętrznego (Internes Sicherheitskorps des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit), das u.a. den polnischen antikommunistischen Widerstand bekämpfte. Gleichzeitig war er in den Jahren 1945-1948 unter dem Decknamen "Semjon" als ein Agent des Militärischen Informationsdienstes (Informacja Wojskowa) registriert.[1]

Nach 1956 promovierte er und habilitierte sich 1960 an der Universität Warschau. Dort lehrte er ab 1954 Soziologie. Anfang Januar 1968 trat er aus Protest aus der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei aus, deren Mitglied er seit seinen Studienzeiten gewesen war. Nach den März-Unruhen 1968 und der einsetzenden antisemitischen Hetzkampagne verlor er seine Anstellung an der Universität Warschau und emigrierte nach Israel.

1971 erhielt Bauman einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Soziologie an der University of Leeds in Großbritannien, den er bis 1990 innehatte. Er wurde seit Ende der 1980er Jahre vor allem mit Studien über den Zusammenhang zwischen der Kultur der Moderne und dem Totalitarismus, vor allem dem deutschen Nationalsozialismus und dem Holocaust weltweit auch über die Grenzen des Fachs bekannt. Für Bauman war der Holocaust einer von mehreren Wegen, die die europäische Aufklärung einschlagen konnte. Indem er den Holocaust zum integralen – grundsätzlich jederzeit wiederholbaren – Bestandteil der europäischen Moderne erklärte, gelang ihm gleichsam dessen „Historisierung“. In seine Arbeiten zur Entstehung des Holocaust aus der nach nationalen Kriterien geordneten Staatenwelt der Moderne flossen Thesen des Politologen Benedict Anderson ein.

Während Bauman in den 1990er Jahren zahlreiche Arbeiten zum Diskurs der Postmoderne vorlegte, befasst er sich heute vor allem mit der neuartigen Kontingenz, die die Lebensverhältnisse der „liquiden“, d. h. „verflüssigten“ Moderne kennzeichnet. Zur Betonung des „flüssigen“ Zustandes der Gegenwart charakterisiert Bauman den Unterschied zwischen der „schweren“ Moderne und der „leichten“ Postmoderne, exemplarisch an dem Phänomen der Macht. In Anlehnung an den Entwurf des Panopticon als Schlüsselmetapher moderner Machtverhältnisse von Michel Foucault bezeichnet Bauman den heutigen Zustand der Macht als „post-panoptisch“.[2] Macht bewegt sich für Bauman in der Postmoderne mit der Geschwindigkeit elektronischer Signale, ist also schwer greifbar, exterritorial und physisch unabhängig. Sie rinnt im Sinne von Bauman durch Raum und Zeit, aber vor allem hält sie sich nicht an die nationalen Grenzen, die einst in der Moderne durch Kriege, Grenzkontrollen und von Machtblöcken streng verteidigt wurden.

Aufgrund politischer Ereignisse musste Bauman zweimal in seinem Leben auswandern bzw. flüchten. Vor den Nazis ist er zusammen mit seiner Familie 1939 in die Sowjetunion geflohen und kämpfte als polnischer Soldat gegen die Wehrmacht. Bauman hat tiefgreifende Erfahrungen mit Krieg, Nationalsozialismus, Stalinismus und Demokratie durchlebt, die er in seinen Theorien vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse thematisiert. Totalität, Überwachung, Herrschaft, Ausgrenzung und Anpassung sind immer wiederkehrende Themenmotive in seinen Werken.

Heute lebt Bauman als emeritierter Professor noch immer in Leeds und geht seiner Publikationstätigkeit nach. Er war mit der Autorin Janina Bauman († 2009) verheiratet. Seit ihrem Tod lebt er mit Aleksandra Jasińska-Kania, der Tochter des ehemaligen polnischen stalinistischen Parteichefs Bolesław Bierut, zusammen.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bauman erhielt 1989 den Amalfi-Preis sowie 1998 den Theodor-W.-Adorno-Preis. 2010 wurde er mit dem Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Kommunikation und Humanwissenschaften (gemeinsam mit Alain Touraine) geehrt. Bauman soll im Oktober 2013 den Ehrendoktor der Universität Breslau erhalten.[4]

Werke[Bearbeiten]

Polnische Periode[Bearbeiten]

  • 1957: Zagadnienia centralizmu demokratycznego w pracach Lenina [Fragen des demokratischen Zentralismus in den Werken Lenins]. Warszawa: Książka i Wiedza.
  • 1959: Socjalizm brytyjski: Źródła, filozofia, doktryna polityczna [Der britische Sozialismus: Quellen, Philosophie, politische Doktrin]. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe.
  • 1960: Klasa, ruch, elita: Studium socjologiczne dziejów angielskiego ruchu robotniczego [Klasse, Bewegung, Elite: Eine soziologische Studie zur Geschichte der englischen Arbeiterbewegung]. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe.
  • 1960: Z dziejów demokratycznego ideału [Aus der Geschichte des demokratischen Ideals]. Warszawa: Iskry.
  • 1960: Kariera: cztery szkice socjologiczne [Karriere. Vier soziologische Skizzen]. Warszawa: Iskry.
  • 1961: Z zagadnień współczesnej socjologii amerykańskiej [Fragen der modernen amerikanischen Soziologie]. Warszawa: Książka i Wiedza.
  • 1962 (mit Szymon Chodak, Juliusz Strojnowski, Jakub Banaszkiewicz): Systemy partyjne współczesnego kapitalizmu [Parteisysteme des modernen Kapitalismus]. Warsaw: Książka i Wiedza.
  • 1962: Społeczeństwo, w którym żyjemy [Die Gesellschaft, in der wir leben]. Warsaw: Książka i Wiedza.
  • 1962: Zarys socjologii. Zagadnienia i pojęcia [Umriss der Soziologie. Fragen und Begriffe]. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe.
  • 1963: Idee, ideały, ideologie [Ideeb, Ideale, Ideologien]. Warszawa: Iskry.
  • 1964: Zarys marksistowskiej teorii społeczeństwa [Umriss der marxistischen Gesellschaftstheorie]. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe.
  • 1964: Socjologia na co dzień [Soziologie für den Alltag]. Warszawa: Iskry.
  • 1965: Wizje ludzkiego świata. Studia nad społeczną genezą i funkcją socjologii [Visionen einer menschlichen Welt. Studien über die gesellschaftliche Genese und Funktion der Soziologie]. Warszawa: Książka i Wiedza.
  • 1966: Kultura i społeczeństwo. Preliminaria [Kultur und Gesellschaft. Preliminarien]. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe.

Britische Periode[Bearbeiten]

  • 1972: Between Class and Elite. The Evolution of the British Labour Movement. A Sociological Study. Manchester: Manchester University Press ISBN 0-7190-0502-7 (polnisches Original 1960)
  • 1973: Culture as Praxis. London: Routledge & Kegan Paul. ISBN 0761959890
  • 1976: Socialism: The Active Utopia. New York: Holmes and Meier Publishers. ISBN 0841902402
  • 1976: Towards a Critical Sociology: An Essay on Common-Sense and Emancipation. London: Routledge & Kegan Paul. ISBN 0710083068
  • 1978: Hermeneutics and Social Science: Approaches to Understanding. London: Hutchinson. ISBN 0091325315
  • 1982: Memories of Class: The Pre-history and After-life of Class. London/Boston: Routledge & Kegan Paul. ISBN 0710091966
  • c1985 Stalin and the peasant revolution: a case study in the dialectics of master and slave. Leeds: University of Leeds Department of Sociology. ISBN 0907427189
  • 1987: Legislators and interpreters – On Modernity, Post-Modernity, Intellectuals. Ithaca, N.Y.: Cornell University Press. ISBN 0801421047
  • 1988: Freedom. Philadelphia: Open University Press. ISBN 0335155928
  • 1989: Modernity and The Holocaust. Ithaca, N.Y.: Cornell University Press. ISBN 080142397X
    (dt. Übers. Dialektik der Ordnung. Die Moderne und der Holocaust, Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 1992. ISBN 3-434-50015-4)
  • 1990: Paradoxes of Assimilation. New Brunswick: Transaction Publishers.
  • 1990: Thinking Sociologically. An introduction for Everyone. Cambridge, Mass.: Basil Blackwell. ISBN 0631163611
    (dt. Übers. Vom Nutzen der Soziologie, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000, ISBN 3-518-11984-2)
  • 1991: Modernity and Ambivalence. Ithaca, N.Y.: Cornell University Press. ISBN 0801426030
    (dt. Übers. Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit, Hamburg: Junius, 1992, ISBN 3-88506-204-6)
  • 1992: Intimations of Postmodernity. London, New York: Routhledge. ISBN 0415067502
    (dt. Übers. Ansichten der Postmoderne, Hamburg: Argument-Verlag 1995, ISBN 3-88619-239-3)
  • 1992: Mortality, Immortality and Other Life Strategies. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745610161
    (dt. Übers. Tod, Unsterblichkeit und andere Lebensstrategien, Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch-Verlag, 1994, ISBN 3-596-12326-7)
  • 1993: Postmodern Ethics. Cambridge, MA: Basil Blackwell. ISBN 0-631-18693-X
    (dt. Übers. Postmoderne Ethik, Hamburg: Hamburger Edition, 1995, ISBN 3-930908-22-0)
  • 1994: Dwa szkice o moralności ponowoczesnej [Zwei Skizzen über postmoderne Moral]. Warszawa: IK.
  • 1995: Life in Fragments. Essays in Postmodern Morality. Cambridge, MA: Basil Blackwell. ISBN 0631192670
    (dt. Übers. Flaneure, Spieler und Touristen. Essays zu postmodernen Lebensformen, Hamburg: Hamburger Edition, 1997, ISBN 3-930908-30-1)
  • 1996: Alone Again – Ethics After Certainty. London: Demos. ISBN 1-898-30940-X
  • 1997: Postmodernity and its discontents. New York: New York University Press. ISBN 0745617913
    (dt. Übers. Das Unbehagen in der Postmoderne, Hamburg: Hamburger Edition 1999, ISBN 3-930908-45-X) [Rezensionen: Gerd Roellecke in: FAZ, 23. März 1999; C. Geulen in: SZ, 27./28. März 1999]
  • 1997: Ciało i przemoc w obliczu ponowoczesności [Körper und Gewalt angesichts der Postmoderne]. Toruń: Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu Mikołaja Kopernika. ISBN 83-231-0654-1
  • 1997: (mit Roman Kubicki, Anna Zeidler-Janiszewska) Humanista w ponowoczesnym świecie – rozmowy o sztuce życia, nauce, życiu sztuki i innych sprawach [Ein Humanist in der postmodernen Welt – Gespräche über die Kunst des Lebens, die Wissenschaft, das Leben der Kunst und andere Themen]. Warszawa: Zysk i S-ka. ISBN 83-7150-313-X
  • 1998: Work, consumerism and the new poor. Philadelphia: Open University Press. ISBN 0335201555
  • 1998: Globalization: The Human Consequences. New York: Columbia University Press. ISBN 0745620124
    (dt. Übers. Der Mensch im Globalisierungskäfig, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2003, ISBN 3518121251).
  • 1999: In Search of Politics. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745621724
    (dt. Übers. Die Krise der Politik. Fluch und Chance einer neuen Öffentlichkeit, Hamburg: Hamburger Edition 2000, ISBN 3-930908-60-3)
  • 2000: Liquid Modernity. Cambridge: Polity Press ISBN 074562409X
    (dt. Übers. Flüchtige Moderne, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2003, ISBN 3-518-12447-1)
  • 2001: Community. Seeking Safety in an Insecure World. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745626343
    (dt. Übers. Gemeinschaften: Auf der Suche nach Sicherheit in einer bedrohlichen Welt, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2009, ISBN 978-3518125656)
  • 2001: The Individualized Society. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745625061
  • 2001 (mit Keith Tester): Conversations with Zygmunt Bauman. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745626645
  • 2001 (mit Tim May): Thinking Sociologically, 2nd edition. Oxford: Blackwell Publishers. ISBN 0631219293
  • 2002: Society Under Siege. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745629849
  • 2003: Liquid Love: On the Frailty of Human Bonds, Cambridge: Polity Press. ISBN 0745624898
  • 2003: City of fears, city of hopes. London: Goldsmith's College. ISBN 1904158374
  • 2004: Wasted Lives. Modernity and its Outcasts. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745631649
    (dt. Übers. Verworfenes Leben. Die Ausgegrenzten der Moderne, Hamburg: Hamburger Edition 2005, ISBN 3-936096-57-0/ Bonn: Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung 2005, ISBN 3-89331-649-3)
  • 2004: Europe: An Unfinished Adventure. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745634036
  • 2004: Identity: Conversations with Benedetto Vecchi. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745633080
  • 2005: Liquid Life. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745635148
    (dt. Übers. Leben in der flüchtigen Moderne, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2007, ISBN 978-3518125038)
  • 2006: Liquid Fear. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745636802
  • 2006: Moralność w niestabilnym świecie [Moral in einer instabilen Welt]. Poznań: Księgarnia św. Wojciecha. ISBN 83-7015-863-3
  • 2007: Liquid Times: Living in an Age of Uncertainty. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745639879
    (dt. Übers. Flüchtige Zeiten: Leben in der Ungewissheit, Hamburg: Hamburger Edition, 2008, ISBN 978-3936096927)
  • 2007: Consuming Life. Cambridge: Polity Press. ISBN 0745639798
    (dt. Übers. Leben als Konsum, Hamburg: Hamburger Edition, 2009, ISBN 978-3868542110)
  • 2008: Does Ethics Have a Chance in a World of Consumers? (Institute for Human Sciences Vienna Lecture Series). Cambridge, Mass.: Harvard University Press. ISBN 978-0674027800
  • 2008: The Art of Life. Cambridge: Polity Press. ISBN 0-7456-4326-4
    (dt. Übers. Wir Lebenskünstler, Berlin: Suhrkamp, 2010, ISBN 978-3868542110)
  • 2009: Living on Borrowed Time: Conversations with Citlali Rovirosa-Madrazo. Cambridge: Polity. ISBN 978-0745647388
  • 2009 (mit Anna Zeidler-Janiszewska, Roman Kubicki): Życie w kontekstach. Rozmowy o tym, co za nami, i o tym, co przed nami [Leben in Kontexten. Gespräche über das, was hinter uns liegt, und das, was vor uns liegt]. Warszawa: Wydawnictwo Akademickie i Profesjonalne ISBN 9788361408772
    (dt. Auszüge des Buches veröffentlicht in: telegraph. ostdeutsche zeitschrift # 120/121 (Juni 2010))
  • 2009: Quel diverso che ci fa paura. La Repubblica 16. November 2009, p. 37
  • 2011: Jochen Rack: Leben und Konsum. Gespräch mit Zygmunt Bauman. In: Sinn und Form 4/2011, S. 532-543
  • 2013: Daten, Drohnen, Disziplin. Ein Gespräch über flüchtige Überwachung. Zygmunt Bauman und David Lyon. Suhrkamp

Literatur zu Bauman[Bearbeiten]

Englischsprachig[Bearbeiten]

  • Richard Kilminster, Ian Varcoe (Hrsg.), Culture, Modernity and Revolution: Essays in Honour of Zygmunt Bauman. London: Routledge, 1995. ISBN 0415082668
  • Peter Beilharz, Zygmunt Bauman: Dialectic of Modernity. London: Sage, 2000. ISBN 0761967354
  • Dennis Smith, Zygmunt Bauman: Prophet of Postmodernity (Key Contemporary Thinkers). Cambridge: Polity Press, 2000. ISBN 0745618995
  • Keith Tester, The Social Thought of Zygmunt Bauman. Houndmills, Basingstoke: Palgrave MacMillan, 2004. ISBN 1403912718
  • Tony Blackshaw, Zygmunt Bauman (Key Sociologists). London/New York: Routledge, 2005. ISBN 0415355044
  • Keith Tester, Michael Hviid Jacobsen: Bauman Before Postmodernity: Invitation, Conversations and Annotated Bibliography 1953–1989. Aalborg: Aalborg University Press, 2006. ISBN 8773077380
  • Keith Tester, Michael Hviid Jacobsen, Sophia Marshman, Bauman Beyond Postmodernity: Conversations, Critiques and Annotated Bibliography 1989–2005. Aalborg: Aalborg University Press, 2007. ISBN 8773077836
  • Anthony Elliott (Hrsg.), The Contemporary Bauman. London: Routledge, 2007. ISBN 0415409691
  • Michael Hviid Jacobsen, Poul Poder (Hrsg.), The Sociology of Zygmunt Bauman: Challenges and Critique. London: Ashgate, 2008. ISBN 0754670600.

Deutschsprachig[Bearbeiten]

  • Harald Welzer (Hg.): Auf den Trümmern der Geschichte. Gespräche mit Raul Hilberg, Hans Mommsen und Zygmunt Bauman. Tübingen: edition diskord, 1999, ISBN 3-89295-659-6
  • Thomas Kron: Moralische Individualität. Eine Kritik der postmodernen Ethik von Zygmunt Bauman und ihrer soziologischen Implikationen für eine soziale Ordnung durch Individualisierung. Opladen: Leske + Budrich, 2001 ISBN 381003097X.
  • Jens Kastner: Politik und Postmoderne – Libertäre Aspekte in der Soziologie Zygmunt Baumans. Münster: Unrast Verlag, 2002. ISBN 3-89771-403-5
  • Boris Krause: Solidarität in Zeiten privatisierter Kontingenz. Anstöße Zygmunt Baumans für eine Christliche Sozialethik der Postmoderne. Münster: Lit, 2005, ISBN 3-8258-8880-0
  • Matthias Junge: Zygmunt Bauman: Soziologie in der Spannung zwischen Moderne und Postmoderne. Eine Einführung. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2006. ISBN 3531149202
  • Matthias Junge / Thomas Kron (Hgg.): Zygmunt Bauman. Soziologie zwischen Postmoderne und Ethik. Opladen: Leske + Budrich (utb), 2002. ISBN 3825222217
  • Matthias Junge: Zygmunt Bauman. - In: Aktuelle Theorien der Soziologie. Hrsg. von Dirk Kaesler. München: C.H.Beck 2005. ISBN 3-406-528228
  • Thomas Kron / Melanie Reddig: „Zygmunt Bauman“. In: Stephan Moebius, Dirk Quadflieg (Hg.): Kultur. Theorien der Gegenwart. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2006. ISBN 3-531-14519-3
  • Andreas Hetzel: „Zygmunt Bauman: Moderne und Ambivalenz/Ansichten der Postmoderne“, in: Gerhard Gamm/Andreas Hetzel/Markus Lilienthal: Interpretationen. Hauptwerke »Sozialphilosophie«, Stuttgart 2001 (Reclam), S. 290-311.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten]

  1. Piotr Gontarczyk: Towarzysz "Semjon". Nieznany życiorys Zygmunta Baumana. (PDF; 7,9 MB) „Biuletyn IPN”, 6/2006. S. 74-83
  2. vgl. Bauman, Zygmunt: Flüchtige Moderne, Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, S. 18.
  3. http://wiadomosci.onet.pl/kraj/corka-boleslawa-bieruta-zdradza-nieznane-fakty-nt-,1,5333128,wiadomosc.html
  4. Gerhard Gnauck: Ehrendoktor mit Hindernissen, Die Welt. 23. August 2013.