ATP Zagreb

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Tennis PBZ Zagreb Indoors
Logo des Turniers „PBZ Zagreb Indoors“
ATP World Tour
Austragungsort Zagreb
KroatienKroatien Kroatien
Erste Austragung 1996
Kategorie World Tour 250
Turnierart Hallenturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 28E/32Q/16D
Preisgeld 485.760 
Center Court 6.400 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 8. Februar 2014
Der Dom športova, die Veranstaltungshalle des Turniers.

Das internationale Tennisturnier PBZ Zagreb Indoors ist ein jährlich im kroatischen Zagreb ausgetragenes ATP-Turnier. Das erste Turnier wurde 2006 ausgetragen; bereits in den 1990er Jahren wurde in Zagreb ein Hallenturnier veranstaltet, das Croatian Indoors. Die erste Austragung dieses Turniers fand 1996 statt und wanderte nach zwei Saisonen für ein Jahr nach Split; anschließend fand das Turnier sieben Jahre lang nicht statt.

Ein deutschsprachiger Spieler konnte sich bisher noch nicht in die Siegerliste des Einzelbewerbes eintragen. Erster Turniergewinner wurde mit Ivan Ljubičić gleich ein Kroate und auch bei den Austragungen 2009, 2010 sowie 2013 konnte sich mit Marin Čilić ein Kroate in die Siegerliste eintragen; er ist damit einziger mehrfacher Titelträger. Auch 2011 konnte mit Ivan Dodig ein weiterer Kroate das Turnier gewinnen, was die Dominanz der kroatischen Tennisspieler bei diesem Turnier bestätigt. Das Hallenturnier der 90er dominierte Goran Ivanišević, der alle drei Austragungen im Einzel gewann und zusätzlich einmal im Doppel siegreich war.

Das Turnier findet Ende Februar bis Anfang März statt und dauert eine Woche. Das Gesamtpreisgeld beträgt 467.800 €. Der Sieger erhält 74.000 € und 250 Punkte für die Weltrangliste. Turnierdirektor ist Branimir Horvat.

Bisherige Sieger[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Austragungsort Jahr Sieger Finalgegner Ergebnis
Zagreb 2014 KroatienKroatien Marin Čilić (4) DeutschlandDeutschland Tommy Haas 6:3, 6:4
2013 KroatienKroatien Marin Čilić (3) OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer 6:3, 6:1
2012 RusslandRussland Michail Juschny SlowakeiSlowakei Lukáš Lacko 6:2, 6:3
2011 KroatienKroatien Ivan Dodig DeutschlandDeutschland Michael Berrer 6:3, 6:4
2010 KroatienKroatien Marin Čilić (2) DeutschlandDeutschland Michael Berrer 6:4, 6:75, 6:3
2009 KroatienKroatien Marin Čilić (1) KroatienKroatien Mario Ančić 6:3, 6:4
2008 UkraineUkraine Serhij Stachowskyj KroatienKroatien Ivan Ljubičić 7:5, 6:4
2007 Zypern RepublikRepublik Zypern Marcos Baghdatis KroatienKroatien Ivan Ljubičić 7:64, 4:6, 6:4
2006 KroatienKroatien Ivan Ljubičić OsterreichÖsterreich Stefan Koubek 6:3, 6:4
1999–2005: keine Austragung
Split 1998 KroatienKroatien Goran Ivanišević (3) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Greg Rusedski 7:63, 7:65
Zagreb 1997 KroatienKroatien Goran Ivanišević (2) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Greg Rusedski 7:6, 4:6, 7:6
1996 KroatienKroatien Goran Ivanišević (1) FrankreichFrankreich Cédric Pioline 3:6, 6:3, 6:2

Doppel[Bearbeiten]

Austragungsort Jahr Sieger Finalgegner Ergebnis
Zagreb 2014 RumänienRumänien Horia Tecău (2)
NiederlandeNiederlande Jean-Julien Rojer
DeutschlandDeutschland Philipp Marx
SlowakeiSlowakei Michal Mertiňák
3:6, 6:4, [10:2]
2013 OsterreichÖsterreich Julian Knowle
SlowakeiSlowakei Filip Polášek
KroatienKroatien Ivan Dodig
KroatienKroatien Mate Pavić
6:3, 6:3
2012 Zypern RepublikRepublik Zypern Marcos Baghdatis
RusslandRussland Michail Juschny
KroatienKroatien Ivan Dodig
KroatienKroatien Mate Pavić
6:2, 6:2
2011 BelgienBelgien Dick Norman
RumänienRumänien Horia Tecău (1)
SpanienSpanien Marcel Granollers
SpanienSpanien Marc López
6:3, 6:4
2010 OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
DeutschlandDeutschland Philipp Petzschner
FrankreichFrankreich Arnaud Clément
BelgienBelgien Olivier Rochus
3:6, 6:3, [10:8]
2009 TschechienTschechien Martin Damm
SchwedenSchweden Robert Lindstedt
DeutschlandDeutschland Christopher Kas
NiederlandeNiederlande Rogier Wassen
6:4, 6:3
2008 AustralienAustralien Paul Hanley
AustralienAustralien Jordan Kerr
DeutschlandDeutschland Christopher Kas
NiederlandeNiederlande Rogier Wassen
6:3, 3:6, [10:8]
2007 DeutschlandDeutschland Michael Kohlmann
DeutschlandDeutschland Alexander Waske
TschechienTschechien František Čermák
TschechienTschechien Jaroslav Levinský
7:65, 4:6, [10:5]
2006 TschechienTschechien Jaroslav Levinský
SlowakeiSlowakei Michal Mertiňák
ItalienItalien Davide Sanguinetti
ItalienItalien Andreas Seppi
7:66, 6:1
1999-2005: keine Austragung
Split 1998 TschechienTschechien Martin Damm
TschechienTschechien Jiří Novák
SchwedenSchweden Fredrik Bergh
SchwedenSchweden Patrik Fredriksson
7:6, 6:2
Zagreb 1997 KroatienKroatien Saša Hiršzon
KroatienKroatien Goran Ivanišević
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Keil
SudafrikaSüdafrika Brent Haygarth
6:4, 6:3
1996 BelgienBelgien Libor Pimek
NiederlandeNiederlande Menno Oosting
TschechienTschechien Martin Damm
NiederlandeNiederlande Hendrik Jan Davids
6:3, 7:6

Weblinks[Bearbeiten]