Marcos Baghdatis  |
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| Nationalität: |
Zypern Republik Zypern |
| Geburtstag: |
17. Juni 1985 |
| Größe: |
183 cm |
| Gewicht: |
82 kg |
| 1. Profisaison: |
2003 |
| Spielhand: |
Rechts (beidhändige Rückhand) |
| Trainer: |
Željko Krajan |
| Preisgeld: |
5.468.311 US-Dollar |
| Einzel |
| Karrierebilanz: |
250:171 |
| Karrieretitel: |
4 |
| Höchste Platzierung: |
8 (21. August 2006) |
| Aktuelle Platzierung: |
38 |
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| Doppel |
| Karrierebilanz: |
45:41 |
| Karrieretitel: |
1 |
| Höchste Platzierung: |
93 (7. Januar 2008) |
| Aktuelle Platzierung: |
162 |
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| Mixed |
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| Letzte Aktualisierung der Infobox: 16. Mai 2013 |
| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks) |
Marcos Baghdatis (griechisch Μάρκος Παγδατής - Márkos Pagdatís; * 17. Juni 1985 in Limassol) ist ein zyprischer Tennisspieler.
Baghdatis zog mit 13 Jahren nach Paris und trainierte dort an einer Tennisakademie. 2003 war er der beste Juniorenspieler der Welt - unter anderem gewann er die Juniorenkonkurrenz der Australian Open - und zog wie schon 2002 ins Finale der US Open ein.
Im Jahr 2005 erreichte Baghdatis bei den Swiss Indoors in Basel sein erstes Finale bei einem ATP-Turnier und schaffte als erster Vertreter seines Landes den Sprung unter die Top 100 der Weltrangliste.
Sein bislang größter Erfolg war der Finaleinzug des Endspiels bei den Australian Open 2006, in deren Verlauf er sich unter anderem gegen die gesetzten Spieler Andy Roddick (Nummer 2), Ivan Ljubicic (Nummer 7) und David Nalbandian (Nummer 4) durchsetzte. Das Finale verlor er gegen den Weltranglistenführenden Roger Federer, mit 7:5, 5:7, 0:6, 2:6. Trotz der Niederlage machte Baghdatis einen großen Sprung in der Weltrangliste und rangierte erstmals in seiner Karriere unter den besten 30 Spielern der Welt.
Sein wohl bisher spektakulärstes Match bestritt Baghdatis bei den US Open 2006, wo er in der zweiten Runde auf Andre Agassi traf. In einem langen und umkämpften Match gewann letztlich Agassi in fünf Sätzen.
Ein weiteres spektakuläres Match lieferte sich Baghdatis 2007 im Viertelfinale von Wimbledon mit Djokovic. Das Match dauerte volle fünf Stunden, Baghdatis unterlag schließlich mit 6:7, 6:7, 7:6, 6:4 und 5:7.
Die Saison 2010 begann für ihn mit einem Turniersieg in Sydney. Im Finale besiegte er den Franzosen Richard Gasquet mit 6:4 und 7:6.
Bei den Australian Open 2012 sorgte Baghdatis für einen Eklat. Während der Zweitrundenpartie gegen Stanislas Wawrinka (6:7, 4:6, 7:5, 1:6) zerschlug er aus Wut über ein verlorenes Aufschlagspiel in kurzer Zeit vier Tennisschläger.[1]
Bei den Olympischen Spielen 2012 in London führte er die zyprische Delegation bei der Eröffnungsfeier als Fahnenträger an.
Baghdatis ist in seinem Heimatland Zypern ein Volksheld, er löste mit seinem Einzug 2006 ins Endspiel der Australian Open enorme Euphorie und einen Tennisboom aus. Laut einer Umfrage vor den Australian Open war Baghdatis nach dem damaligen Staatspräsidenten Tassos Papadopoulos die zweitbekannteste Person in Zypern. Einzigartig sind auch seine Fans, die ihn während seiner Spiele lautstark unterstützen, wie es sonst eher bei Fußballspielen üblich ist. Aufgrund seiner großen Popularität entschied die zyprische Regierung, Baghdatis den obligatorischen Militärdienst zu erlassen.
Marcos Baghdatis ist der Sohn eines griechisch-orthodoxen Vaters, der aus dem Libanon kommt. Seine Mutter ist eine griechische Zyprerin. Sein Vater Christos immigrierte nach Zypern, nachdem er Androula kennengelernt hatte. Zudem besitzen seine Eltern ein Bekleidungsgeschäft in Paramytha, einem kleinen Dorf nahe Limassol. Marcos hat drei Geschwister: Schwester Zena und zwei ältere Brüder, Marinos und Petros, die im Davis Cup auch schon für Zypern spielten. Baghdatis ist ein gläubiger Christ, er bekreuzigt sich vor jedem Spiel. Er ist mit der kroatischen Tennisspielerin Karolina Šprem verheiratet. Sie haben eine gemeinsame Tochter.[2]
| Legende |
| Grand Slam |
Tennis Masters Cup /
ATP World Tour Finals |
ATP Masters Series /
ATP World Tour Masters 1000 |
ATP International Series Gold /
ATP World Tour 500 Series |
ATP International Series /
ATP World Tour 250 Series |
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| Titel nach Belag |
| Hartplatz (3) |
| Sand (0) |
| Rasen (0) |
| Teppich (1) |
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| Nr. |
Datum |
Turnier |
Belag |
Finalgegner |
Finalergebnis |
| 1. |
30. Oktober 2005 |
Schweiz Basel |
Teppich (i) |
Chile Fernando González |
7:610, 3:6, 5:7, 4:6 |
| 2. |
29. Januar 2006 |
Australien Australian Open |
Hartplatz |
Schweiz Roger Federer |
7:5, 5:7, 0:6, 2:6 |
| 3. |
18. Februar 2007 |
Frankreich Marseille |
Hartplatz (i) |
Frankreich Gilles Simon |
4:6, 6:73 |
| 4. |
17. Juni 2007 |
Deutschland Halle |
Rasen |
Tschechien Tomáš Berdych |
5:7, 4:6 |
| 5. |
8. August 2010 |
Vereinigte Staaten Washington |
Hartplatz |
Argentinien David Nalbandian |
2:6, 6:74 |
| 6. |
24. Oktober 2010 |
Russland Moskau |
Hartplatz |
Serbien Viktor Troicki |
6:3, 4:6, 3:6 |
AF = Achtelfinale, VF = Viertelfinale, HF = Halbfinale, F = Finale, S = Sieg, Ziffer = Vorrunde
- ↑ Eklat bei den Australian Open – Baghdatis zertrümmert vier Tennisschläger, auf spiegel.de, 18. Januar 2012 (abgerufen am 18. Januar 2012)
- ↑ http://www.atpworldtour.com/News/Tennis/2012/10/Features/Baghdatis-Becomes-A-Father.aspx