ATP St. Petersburg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt das ATP-Tennisturnier in St. Petersburg. Zu dem LPGA-Golfturnier siehe St. Petersburg Open (Golf)
Tennis St. Petersburg Open
Logo des Turniers „St. Petersburg Open“
ATP World Tour
Austragungsort St. Petersburg
RusslandRussland Russland
Erste Austragung 1995
Letzte Austragung 2013
Kategorie World Tour 250
Turnierart Hallenturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 32E/32Q/16D
Preisgeld 519.775 US-$
Center Court 12.000 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 21. April 2014
Der Veranstaltungsort des Turniers, das SKK Peterburgski
Center Court im Jahr 2010.

Das ATP Turnier in St.Petersburg (offiziell St. Petersburg Open) war ein Herrentennisturnier, das zwischen 1995 und 2013 in Sankt Petersburg, Russland ausgetragen wurde; es ersetzte das Turnier in Saragossa im Veranstaltungskalender der ATP Tour. Veranstaltungsort war das SKK Peterburgski, gespielt wurde in der Halle auf Hartplatz. Das Turnier lief zuletzt im Rahmen der ATP World Tour 250. Sowohl Termin und Belag des Turniers wechselten, anfangs wurde das Turnier im Frühjahr (meist Anfang März) ausgetragen, zuletzt im Herbst (Oktober oder November) veranstaltet; zunächst wurde auch noch auf Teppich gespielt, aber seit 2008 (wie schon zwischen 2000 und 2003) spielte man auf Hartplätzen.

Während der Saison 2014 wurde bekannt, dass das Turnier von einem Turnier in Tel Aviv abgelöst wird.

Rekordsieger im Einzel mit je zwei Siegen sind Thomas Johansson, Marat Safin und Andy Murray. Im Doppel ist Nenad Zimonjić mit drei Turniersiegen der erfolgreichste Spieler.

Siegerliste[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Jahr Sioeger Finalist Finalergebnis
2013 LettlandLettland Ernests Gulbis SpanienSpanien Guillermo García-López 3:6, 6:4, 6:0
2012 SlowakeiSlowakei Martin Kližan ItalienItalien Fabio Fognini 6:2, 6:3
2011 KroatienKroatien Marin Čilić SerbienSerbien Janko Tipsarević 6:3, 3:6, 6:2
2010 KasachstanKasachstan Michail Kukuschkin RusslandRussland Michail Juschny 6:3, 7:62
2009 UkraineUkraine Serhij Stachowskyj ArgentinienArgentinien Horacio Zeballos 2:6, 7:68, 7:67
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray (2) KasachstanKasachstan Andrei Golubew 6:1, 6:1
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray (1) SpanienSpanien Fernando Verdasco 6:2, 6:3
2006 KroatienKroatien Mario Ančić SchwedenSchweden Thomas Johansson 7:5, 7:62
2005 SchwedenSchweden Thomas Johansson (2) DeutschlandDeutschland Nicolas Kiefer 6:4, 6:2
2004 RusslandRussland Michail Juschny SlowakeiSlowakei Karol Beck 6:2, 6:2
2003 BrasilienBrasilien Gustavo Kuerten ArmenienArmenien Sargis Sargsian 6:4, 6:3
2002 FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean RusslandRussland Michail Juschny 7:5, 6:4
2001 RusslandRussland Marat Safin (2) DeutschlandDeutschland Rainer Schüttler 3:6, 6:3, 6:3
2000 RusslandRussland Marat Safin (1) SlowakeiSlowakei Dominik Hrbatý 2:6, 6:4, 6:4
1999 SchweizSchweiz Marc Rosset DeutschlandDeutschland David Prinosil 6:3, 6:4
1998 NiederlandeNiederlande Richard Krajicek SchweizSchweiz Marc Rosset 6:4, 7:65
1997 SchwedenSchweden Thomas Johansson (1) ItalienItalien Renzo Furlan 6:3, 6:4
1996 SchwedenSchweden Magnus Gustafsson RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow 6:2, 7:64
1995 RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow FrankreichFrankreich Guillaume Raoux 6:2, 6:2

Doppel[Bearbeiten]

Jahr Sieger Finalisten Finalergebnis
2013 SpanienSpanien David Marrero
SpanienSpanien Fernando Verdasco
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dominic Inglot
UsbekistanUsbekistan Denis Istomin
7:66, 6:3
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram
SerbienSerbien Nenad Zimonjić (3)
SlowakeiSlowakei Lukáš Lacko
SlowakeiSlowakei Igor Zelenay
6:2, 4:6, [10:6]
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming (2)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
RusslandRussland Michail Jelgin
RusslandRussland Alexander Kudrjawzew
6:3, 6:75, [10:8]
2010 ItalienItalien Daniele Bracciali
ItalienItalien Potito Starace
IndienIndien Rohan Bopanna
PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi
7:66, 7:65
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming (1)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski
FrankreichFrankreich Jérémy Chardy
FrankreichFrankreich Richard Gasquet
2:6, 7:5, 10:4
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Travis Parrott
SlowakeiSlowakei Filip Polášek
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
IndienIndien Rohan Bopanna
3:6, 7:64, 10:8
2007 KanadaKanada Daniel Nestor (2)
SerbienSerbien Nenad Zimonjić (2)
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
AustralienAustralien Todd Perry
6:1, 7:63
2006 SchwedenSchweden Simon Aspelin
AustralienAustralien Todd Perry
OsterreichÖsterreich Julian Knowle
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
6:1, 7:63
2005 OsterreichÖsterreich Julian Knowle (2)
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
SchwedenSchweden Jonas Björkman
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
4:6, 7:5, 7:5
2004 FrankreichFrankreich Arnaud Clément
FrankreichFrankreich Michaël Llodra
SlowakeiSlowakei Dominik Hrbatý
TschechienTschechien Jaroslav Levinský
6:3, 6:2
2003 OsterreichÖsterreich Julian Knowle (1)
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Nenad Zimonjić (1)
DeutschlandDeutschland Michael Kohlmann
DeutschlandDeutschland Rainer Schüttler
7:61, 6:3
2002 SudafrikaSüdafrika David Adams
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Palmer
Georgien 1990Georgien Irakli Labadze
RusslandRussland Marat Safin
7:68, 6:3
2001 RusslandRussland Denis Golowanow
RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow (2)
Georgien 1990Georgien Irakli Labadze
RusslandRussland Marat Safin
7:5, 6:4
2000 KanadaKanada Daniel Nestor (1)
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
JapanJapan Thomas Shimada
SudafrikaSüdafrika Myles Wakefield
7:65, 7:5
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tarango
TschechienTschechien Daniel Vacek
NiederlandeNiederlande Menno Oosting
RumänienRumänien Andrei Pavel
3:6, 6:3, 7:5
1998 SchwedenSchweden Nicklas Kulti
SchwedenSchweden Mikael Tillström
SudafrikaSüdafrika Marius Barnard
SudafrikaSüdafrika Brent Haygarth
3:6, 6:3, 7:6
1997 RusslandRussland Andrei Olchowski (2)
NeuseelandNeuseeland Brett Steven
DeutschlandDeutschland David Prinosil
TschechienTschechien Daniel Vacek
6:4, 6:3
1996 RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow (1)
RusslandRussland Andrei Olchowski (1)
SchwedenSchweden Nicklas Kulti
SchwedenSchweden Peter Nyborg
6:3, 6:4
1995 TschechienTschechien Martin Damm
SchwedenSchweden Anders Järryd
SchweizSchweiz Jakob Hlasek
RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow
6:4, 6:2

Erfolge deutschsprachiger Spieler[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

David Prinosil (1999), Rainer Schüttler (2001) und Nicolas Kiefer (2005) erreichten das Finale. Auch als Erfolg zu werten ist das Erreichen des Halbfinales von Michael Stich (1997) und Lars Burgsmüller (1996).

Im Doppel verlor das deutsche Duo Michael Kohlmann und Rainer Schüttler 2003 erst im Finale. Auch sehr weit kam Nicolas Kiefer 2002 (mit Andrei Pavel), als er ins Halbfinale einzog.

Österreich[Bearbeiten]

Beste Leistung eines österreichischen Spielers war das Viertelfinale von Stefan Koubek im Jahr 2001.

Das österreichische Duo Jürgen Melzer und Julian Knowle gewann 2005 das Turnier und erreichte ein Jahr später das Finalen. Für Julian Knowle war es nach 2003 (mit Nenad Zimonjić) bereits der 2. Triumph in St. Petersburg. Zudem erreichte Jürgen Melzer (mit Todd Perry) 2007 das Finale.

Schweiz[Bearbeiten]

Marc Rosset erreichte 1998 das Finale und gewann das Turnier ein Jahr später.

Im Doppel erreichte Jakob Hlasek 1995 das Finale.

Weblinks[Bearbeiten]