ATP Nottingham

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Tennis AEGON 250
ATP World Tour
Austragungsort Nottingham
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Erste Austragung 1995
Kategorie World Tour 250
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Rasen
Auslosung 32E/32Q/16D
Stand: 16. Februar 2014

Die ATP-Turnier von Nottingham (offiziell AEGON 250 zuvor auch Slazenger Nottingham Open, Red Latter Days Open, Samsung Open und 10tele.com Open) ist ein britisches Herren-Tennisturnier.

Der Wettbewerb war Nachfolger des Turniers von Manchester, wurde von 1995 bis 2008 in Nottingham auf Rasen ausgetragen und diente als Vorbereitung für das Turnier von Wimbledon. 2009 wurde das Turnier durch den Wettbewerb von Eastbourne ersetzt. Rekordsieger mit je zwei Turniergewinnen sind Greg Rusedski, Jonas Björkman, Richard Gasquet und Ivo Karlović. Nach der Einstellung des Turniers auf ATP-Ebene wurden in Nottingham im Rahmen der ATP Challenger Tour zwei Turniere ausgetragen, die Aegon Trophy sowie die Aegon Nottingham Challenge.

Im Jahr 2014 wurde bekannt, dass der Herrenbewerb in Eastbourne ab 2015 wieder nach Nottingham zurückkehrt; das Turnier wird weiterhin auf Rasen ausgetragen, allerdings mit einem vergrößerten 48er-Hauptfeld. Wie auch das Turnier in Eastbourne findet das neue Turnier in Nottingham in der Woche vor Wimbledon statt.[1]

Siegerliste[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2015
2009-2014: nicht ausgetragen
2008 KroatienKroatien Ivo Karlović (2) SpanienSpanien Fernando Verdasco 7:5, 6:7, 7:6
2007 KroatienKroatien Ivo Karlović (1) FrankreichFrankreich Arnaud Clément 3:6, 6:4, 6:4
2006 FrankreichFrankreich Richard Gasquet (2) SchwedenSchweden Jonas Björkman 6:4, 6:3
2005 FrankreichFrankreich Richard Gasquet (1) WeissrusslandWeißrussland Max Mirny 6:2, 6:3
2004 ThailandThailand Paradorn Srichaphan SchwedenSchweden Thomas Johansson 1:6, 7:6, 6:4
2003 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Greg Rusedski (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:3, 6:2
2002 SchwedenSchweden Jonas Björkman (2) AustralienAustralien Wayne Arthurs 6:2, 6:7, 6:2
2001 SchwedenSchweden Thomas Johansson IsraelIsrael Harel Levy 7:5, 6:3
2000 FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean SimbabweSimbabwe Byron Black 7:6, 6:3
1999 FrankreichFrankreich Cédric Pioline SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett 6:3, 7:5
1998 SchwedenSchweden Jonas Björkman (1) SimbabweSimbabwe Byron Black 6:3, 6:2
1997 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Greg Rusedski (1) SlowakeiSlowakei Karol Kučera 6:4, 7:5
1996 NiederlandeNiederlande Jan Siemerink AustralienAustralien Sandon Stolle 6:3, 7:6
1995 ArgentinienArgentinien Javier Frana AustralienAustralien Todd Woodbridge 7:6, 6:3

Doppel[Bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2015
2009-2014: nicht ausgetragen
2008 BrasilienBrasilien Bruno Soares
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
6:2, 7:6
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joshua Goodall
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
4:6, 6:3, [10:5]
2006 IsraelIsrael Jonathan Erlich (2)
IsraelIsrael Andy Ram (2)
RusslandRussland Igor Kunizyn
RusslandRussland Dmitri Tursunow
6:3, 6:2
2005 IsraelIsrael Jonathan Erlich (1)
IsraelIsrael Andy Ram (1)
SchwedenSchweden Simon Aspelin
AustralienAustralien Todd Perry
4:6, 6:3, 7:5
2004 AustralienAustralien Paul Hanley
AustralienAustralien Todd Woodbridge
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Leach
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian MacPhie
6:4, 6:3
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan (2)
AustralienAustralien Joshua Eagle
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Palmer
7:6, 4:6, 7:6
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan (1)
BahamasBahamas Mark Knowles
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Johnson
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Palmer
0:6, 7:6, 6:4
2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Johnson (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Palmer
AustralienAustralien Paul Hanley
AustralienAustralien Andrew Kratzmann
6:4, 6:2
2000 SudafrikaSüdafrika Piet Norval
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Johnson (1)
SudafrikaSüdafrika Ellis Ferreira
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Leach
1:6, 6:4, 6:3
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Galbraith (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gimelstob (2)
SudafrikaSüdafrika Marius Barnard
SudafrikaSüdafrika Brent Haygarth
5:7, 7:5, 6:3
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gimelstob (1)
SudafrikaSüdafrika Byron Talbot
KanadaKanada Sébastien Lareau
KanadaKanada Daniel Nestor
7:5, 6:7, 6:4
1997 SudafrikaSüdafrika Ellis Ferreira
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Galbraith (1)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Danny Sapsford
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Wilkinson
4:6, 7:6, 7:6
1996 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Petchey
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Danny Sapsford
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Neil Broad
SudafrikaSüdafrika Piet Norval
6:7, 7:6, 6:4
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Luke Jensen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Murphy Jensen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Galbraith
SudafrikaSüdafrika Danie Visser
6:2, 6:4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ATP announces 2015 ATP World Tour Calendar