Allenbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Allenbach (Begriffsklärung) aufgeführt.

Allenbach (Hunsrück) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz (Deutschland) und gehört zur Verbandsgemeinde Herrstein.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Als Ellenbach erstmals 1265 erwähnt gehörte Allenbach damals zur Grafschaft Sponheim. 1601 wurde aus der Ellenburg das Allenbacher Schloss, das heute im Ortskern von Allenbach steht. Im Februar 1898 wurde das Schloss vom Idarer Kaufmann Max Purper gekauft. In der Nähe des Schlosses befindet sich die Evangelische Schlosskirche, in der sich seit 1832 eine Stumm-Orgel befindet. Bis zur kommunalen rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform von 1969 gehörte der Hunsrückort zum Landkreis Bernkastel mit seiner Kreisstadt Bernkastel-Kues.

Zu Allenbach gehören die Ortsteile Hüttgeswasen und Trahnenweier, wo sich der Tränen-Weiher befindet, den Kriemhild der Sage nach um Siegfried weinte.

Im Hüttgeswasen zu Allenbach lebte und arbeitete etwa 12 Jahre lang der Holzfäller und Köhler Johann Peter Petri, genannt Schwarzer Peter, der als Räuber zu trauriger Berühmtheit gelangte. Er erfand im Zuchthaus das Kartenspiel Schwarzer Peter.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Keltische Wallanlage auf dem Ringskopf bei Allenbach
  • Allenbacher Schloss
  • Schlosskirche zu Allenbach im Ortskern des Ortes
  • Historische Mahlmühle
Eingang Ringwall bei Allenbach
Eingang Ringwall bei Allenbach
Ringwall Info
Ringwall Info

[Bearbeiten] Bürgermeister

Die ehemaligen Ortsvorsteher, bzw. seit 1932 Ortsbürgermeister, der Gemeinde sind:

  • F. Näher (1892–1912)
  • K. Keßler (1912–1916)
  • J. Purper (1928–1932)
  • K. Müller (1932–1945)
  • W. Fuchs (1945–1946)
  • K. Schmidt (1946–1947)
  • F. Röper (1948–1956)
  • A. Cullmann (1956–1960)
  • O. Paulus (1960–1974)
  • E. Steuer (1974–2004)
  • Siegfried Burmann seit 2004

[Bearbeiten] Literatur

  • Ernst Probst: Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald; Mainz-Kostheim, 2005

[Bearbeiten] Weblinks


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