Leisel

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Dieser Artikel behandelt die rheinland-pfälzische Ortsgemeinde Leisel.
Für den gleichnamigen Zufluss der Bauna siehe Leisel (Bauna).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Leisel
Leisel
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Leisel hervorgehoben
49.7197222222227.2038888888889420Koordinaten: 49° 43′ N, 7° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Birkenfeld
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 8,82 km²
Einwohner: 568 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55767
Vorwahl: 06787
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 050
Adresse der Verbandsverwaltung: Schneewiesenstraße 21
55765 Birkenfeld
Webpräsenz: www.leisel.net
Ortsbürgermeister: Wolfgang Schüßler
Lage der Ortsgemeinde Leisel im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Leisel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Birkenfeld an. Leisel ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt am Leiselbach am Idarwald im Hunsrück. 65 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Nordosten befindet sich Siesbach, im Südosten Wilzenberg-Hußweiler und südwestlich liegt Schwollen.

Geschichte[Bearbeiten]

Leisel wurde 1180 als Lucei erstmals urkundlich erwähnt, als es zum Erzstift Trier gehörte. 1328 gelangte es zur Grafschaft Sponheim. 1437 wurde es ein Kondominat von Pfalz-Zweibrücken und Baden bis es 1776 ganz zu Baden kam.

Überregionale Bekanntheit erlangte die Gemeinde Leisel, weil es dort 1929 zu einem von zwei bekannten Bürgerbegehren im seinerzeitigen oldenburgischen Landesteil Birkenfeld gekommen ist. Allerdings war das Bürgerbegehren in Leisel, anders als ein entsprechendes Verfahren in Kirn-Sulzbach, wohl unzulässig.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Leisel, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 197
1835 321
1871 536
1905 515
1939 475
1950 493
Jahr Einwohner
1961 552
1970 538
1987 534
1997 592
2005 589
2013 568

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Leisel besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten]

Seit 2009 ist Wolfgang Schüssler Ortsbürgermeister. Seine Vorgänger waren:

  • 1945–1969: Emil Hey
  • 1969–1976: Walter Schüßler
  • 1976–1988: Werner Jung
  • 1988–2004: Karl-Heinz Bittig
  • 2004–2009: Klaus Bohrer

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Über rot-silbern geschachtem Schildfuß in Grün ein silbernes Hirschgeweih mit Grind, darin eine goldene Krone“.

Es wurde 1965 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Nordosten verläuft die Bundesstraße 422. In Kronweiler ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Karl Heyl (1812–1893), Reichstags- und Landtagsabgeordneter, geboren in Leisel

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leisel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3.  Christopher Schmidt: Unmittelbare Gemeindedemokratie im mittel- und süddeutschen Raum der Weimarer Republik. Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-8329-2607-6, S. 103.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen