Altensteig

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Ortsteil von Dirlewang in Bayerisch-Schwaben siehe Altensteig (Dirlewang).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Altensteig
Altensteig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Altensteig hervorgehoben
48.5863888888898.6047222222222504Koordinaten: 48° 35′ N, 8° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 504 m ü. NHN
Fläche: 53,22 km²
Einwohner: 10.185 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72213
Vorwahl: 07453
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 006
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
72213 Altensteig
Webpräsenz: www.altensteig.de
Bürgermeister: Gerhard Feeß (CDU)
Lage der Stadt Altensteig im Landkreis Calw
Ostelsheim Enzkreis Landkreis Karlsruhe Landkreis Karlsruhe Landkreis Böblingen Landkreis Tübingen Landkreis Rastatt Landkreis Freudenstadt Pforzheim Bad Herrenalb Dobel Höfen an der Enz Unterreichenbach Schömberg (Landkreis Calw) Oberreichenbach (Schwarzwald) Bad Liebenzell Althengstett Calw Bad Teinach-Zavelstein Bad Wildbad Enzklösterle Neuweiler Simmersfeld Altensteig Rohrdorf (Landkreis Calw) Egenhausen Haiterbach Nagold (Stadt) Wildberg (Schwarzwald) Ebhausen Neubulach Gechingen Ostelsheim Simmozheim SimmozheimKarte
Über dieses Bild
Altensteig 2008
Altensteig 1900
Burgruine „Turm“ auf dem Altensteiger Schlossberg. Gut erkennbar der Burghügel mit Mauerresten sowie im Vordergrund der Halsgraben.

Altensteig ist eine Stadt im Landkreis Calw in Baden-Württemberg und eine Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Geografie[Bearbeiten]

Altensteig liegt am Oberlauf der Nagold, einem Nebenfluss der Enz, und an der Ostflanke des Nordschwarzwaldkamms. Stuttgart ist 49 km, Baden-Baden 33 km entfernt (Luftlinie).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Altensteig gehören die ehemalige Stadt Berneck und die ehemaligen Gemeinden Altensteigdorf, Garrweiler, Hornberg, Spielberg, Überberg, Walddorf mit Monhardt und Wart.

Zur Stadt Altensteig in den Grenzen vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehört die Stadt Altensteig. Zu den ehemaligen Gemeinden Altensteigdorf und Wart gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur ehemaligen Stadt Berneck gehören die Stadt Berneck, der Weiler Bruderhaus und die Häuser Bahnhof Berneck. Zur ehemaligen Gemeinde Garrweiler gehören das Dorf Garrweiler und die Häuser Fischhaus und Kohlsägmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Hornberg gehören das Dorf Hornberg, die Burgruine Burg Hornberg und die Häuser Baiermühle. Zur ehemaligen Gemeinde Spielberg gehören das Dorf Spielberg und die Häuser Ziegelhütte. Zur ehemaligen Gemeinde Überberg gehören die Weiler Heselbronn, Lengenloch und Zumweiler. Zur ehemaligen Gemeinde Walddorf gehören das Dorf Walddorf, der Weiler Monhardt, das Haus Chauseehaus und der Ort Elektrizitätswerk.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem Hochwasser im Februar 1990 wurden im Nagoldtal zwischen Altensteig und Ebhausen im Bereich Nonnenwiese kleine steinzeitliche Artefakte gefunden (sogenannte „Lesefunde“), vor allem altsteinzeitliche, wie vorläufige Einschätzungen ergaben, die in der Fachwelt Aufmerksamkeit hervorriefen. Daraufhin führte das damalige Landesdenkmalamt Baden-Württemberg jeweils in den Sommern 1991 und 1995 Grabungen durch. Dabei fand man zahlreiche kleine Steinartefakte wie Kratzer oder Stichel, die ausschließlich der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) angehörten und damit die zeitliche Einordnung der Lesefunde des Jahres 1990 eher in Frage stellten. Die Untersuchung der Grabungsfunde des Landesdenkmalamtes ergab einen ungefähren Zeithorizont von 10.000 bis 8.500 v. Chr. Siedlungsspuren oder -strukturen waren nicht erkennbar oder durch Funde ableitbar. Man geht daher von einem Lagerplatz oder einer Freilandstation nomadisierender Gruppen hauptsächlich der Mittelsteinzeit aus, der womöglich mehrfach vorübergehend aufgesucht wurde.[3][4]

Geschichte[Bearbeiten]

Da Altensteig bis 1570 zur Pfarrei Altensteigdorf gehörte, kann man davon ausgehen, dass Altensteigdorf und seine Pfarre vor Altensteig entstanden sind. Noch bis 1715 wurden die Altensteiger Bewohner auf dem Friedhof von Altensteigdorf begraben[5].

Der Name Altensteig wird erstmals um 1100 urkundlich im Zusammenhang mit Heinrich von Altensteig erwähnt. Die manchmal noch angeführte angebliche Ersterwähnung des Namens Altensteig von 1085 geht auf den Völkerkundler Friedrich Heinz Schmidt-Ebhausen aus dem Jahr 1950 zurück und wurde bald entkräftet.[6][7]

Womöglich steht Heinrich von Altensteig bereits, wie später die Herren von Altensteig, in Zusammenhang mit einer heute weitgehend vergessenen Burg („Zum Thurm“). Diese Burg stand – im Unterschied zur späteren, heute sichtbaren Burg- bzw. Schlossanlage – auf dem Bergsporn des sogenannten Schloßbergs unterhalb des Gewerbegebietes Turmfeld rechts der Nagold. Auf dem Schlossberg sind noch geringe Mauer- und gut sichtbare Grabenreste vorhanden. Der Bergsporn wird von den Straßen Turmsteige und Schloßbergstr. umrahmt, deren Namen noch auf den historischen Ort hinweisen. Möglicherweise entstand Altensteig zunächst als kleiner Burgweiler am Fuße dieser Burg. Die Herren oder Vögte von Altensteig waren Lehensleute der Pfalzgrafen von Tübingen.[8].

Im Juli 1287 fand das „Castrum Altinstage“ – das Alte Schloss – erstmals urkundliche Erwähnung. Zugleich wurde damit sicherlich auch eine Siedlung um das Schloss gemeint. Manche Historiker gehen davon aus, dass die Siedlung 1287 den Status einer Stadt hatte.[9] 1280 geriet Altensteig unter die Herrschaft der Grafschaft Hohenberg. 1398 erwarb Markgraf Bernhard I. von Baden den Ort. 1603 kam Altensteig zum Herzogtum Württemberg und wurde Sitz des Amtes Altensteig, das 1808 in das Oberamt Altensteig umgewandelt wurde. Nach nur zwei Jahren wurde das Oberamt aufgelöst und Altensteig kam zum Oberamt Nagold.

Altensteiger Kirchspiel[Bearbeiten]

Altensteig war jahrhundertelang Sitz des Altensteiger Kirchspiels. Dieses erstreckte sich entlang der ursprünglichen Ausdehnung der Pfarrei von Altensteigdorf und umfasste die Gemarkungen der Ortschaften Altensteig, Simmersfeld, Überberg, Fünfbronn, Beuren, Lengenloch und Ettmannsweiler sowie die Gebiete der heutigen Ortschaften Gompelscheuer und Enzklösterle bis hin zum Hohloh.[10] Entsprechend dem Namen gehörten die erstgenannten Orte lange zur Pfarrei Altensteigdorf und leisteten Frondienste für die Mutterkirche Altensteigdorf.[11] Vor allem bildete dieses Kirchspiel eine rechtsfähige Gemeinschaft ähnlich einer Wald-Genossenschaft oder Markgemeinschaft samt Verwaltung und oberstem Vertretungsorgan[12][13], bei der alle Bewohner mit Bürgerrecht umfangreiche wie kostenlose Nutzungsrechte am Wald hatten, ob zur Waldweide oder Holznutzung (Brenn- und Bauholz) für den eigenen Bedarf.[14] Weiterhin standen ihnen die Bäche sowohl zur Viehtränke als auch zum Fischfang zur Verfügung.[14] Alle Nutzungsrechte erstreckten sich ausschließlich auf den privaten Eigenbedarf. Damit bestanden einige Ähnlichkeiten mit den Rechten und Nutzungsrechten des früheren Dornstetter Waldgedings in der näheren Umgebung des Nordschwarzwaldes.[15]

1303 wurden die Nutzungsrechte des Kirchspiels erstmals genannt, 1830 wurde es aufgelöst.[16] Die realen, landesherrschaftlichen Eigentumsverhältnisse hatten dabei ungewöhnlicherweise keinen einschränkenden Einfluss auf die Nutzungsrechte der "Kirchspielsverwandten" (= Kirchspielsbewohner mit Bürgerrecht).

Historische Gewerbe[Bearbeiten]

Sowohl die Gerberei als auch die Flößerei wurden in Altensteig seit Jahrhunderten betrieben, sind aber mittlerweile gänzlich verschwunden. Die Gerberei wird in Altensteig erstmals 1550 urkundlich erwähnt. 1995 gab die letzte Gerberei in Altensteig ihre Tätigkeit auf.[17] Das weiche Nagold-Wasser und die ausgeprägte Rinderhaltung in der Umgebung wie auch der Baumbestand an Eichen, Fichten und Tannen, deren Rinde für die Gerberlohe verwendet wurde, sorgten für gute Gerbereibedingungen. In Altensteig überwog meist die Lohgerberei.[18]

Die Flößerei auf Enz und Nagold wird 1342 erstmals urkundlich genannt[19], wahrscheinlich ab 1623 war die Nagold dann auch im Altensteiger Raum flößbar gemacht worden.[20]. Am Ausgang des 19. Jahrhunderts hatten das zunehmend in neuen Sägewerken vor Ort verarbeitete Holz, das höhere Marktpreise als das geflößte Langholz erzielte sowie der einfachere und billigere Transport über neue und ausgebaute Verkehrswege wie Eisenbahn und Straßen die Flößerei gegen Ende des 19. Jh. zunehmend verdrängt.[21] Am 1. Februar 1913 wurde schließlich die Flößerei auf Enz und Nagold aufgehoben[22]. Die wiedererrichtete Monhardter Wasserstube unterhalb von Altensteig an der Nagold zeugt noch von der Altensteiger Flößerei.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

  • 1. Juli 1971: Altensteigdorf
  • 1. Januar 1972: Stadt Berneck
  • 1. Januar 1974: Walddorf
  • 1. Juli 1974: Überberg
  • 1. Oktober 1974: Garrweiler
  • 1. Januar 1975: Hornberg, Spielberg und Wart

Religionen[Bearbeiten]

Die Reformation wurde 1556 in Altensteig eingeführt, seitdem ist der Ort evangelisch geprägt. 1927 wurde die erste römisch-katholische Kirche im Ort seit der Reformation geweiht. Die evangelische Kirchengemeinde Altensteig gehört zum Kirchenbezirk Nagold, sie besitzt eine Kirche aus dem Jahr 1773/75.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 22. Februar 2009 wurde Gerhard Feeß (CDU) mit 52,41 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen im zweiten Wahlgang zum neuen Bürgermeister der Stadt Altensteig gewählt. Zuvor war Feeß Bürgermeister der Nachbargemeinde Simmersfeld.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 30,6 % -19,9 9 Sitze -5
CDU 29,8 % +0,8 8 Sitze +1
SPD 13,9 % -1,6 4 Sitze ±0
Andere 25,7 % +25,7 6 Sitze +6

Wappen[Bearbeiten]

In Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange auf hohem grünem Berg eine rot bedachte silberne Burg, zu der ein goldener Weg hinaufführt. Die Altensteiger Stadtfarben sind Gelb-Grün.

Wappen und Siegel der eingemeindeten Stadtteile[Bearbeiten]

Altensteigdorf
Altensteigdorf
Berneck
Berneck
Garrweiler
Garrweiler
Hornberg
Hornberg
Spielberg
Spielberg
Überberg
Überberg
Walddorf
Walddorf*
Wart
Wart

(*)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Das Altensteigerle war eine 15,1 km lange Schmalspurbahn (Spurweite 1000 mm) von Nagold nach Altensteig, die 1891 eröffnet und 1967 stillgelegt wurde.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Das Christophorus-Gymnasium Altensteig (CGA) wurde 1956 von Arnold Dannenmann als Privatschule gegründet, die zum Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands gehörte und seinerzeit Jugenddorf-Christophorusschule Altensteig hieß. Sie wurde sowohl von Internatsschülern als auch von externen Schülern aus Altensteig und den umliegenden Gemeinden besucht. Seit 1991 ist das CGA teilverstaatlicht und seit August 2003 vollständig verstaatlicht [23].

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Laut der Wirtschaftszeitschrift Capital gehört das CGA zu den besten 20 Schulen mit gymnasialer Oberstufe in Deutschland.

Weiterhin bietet Altensteig eine Realschule (Friedrich-Boysen-Realschule), die Grundschule Walddorf, die Grund- und Förderschule Markgrafenschule und die Hauptschule Hohenbergschule.[24]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altensteig liegt an der Westroute (vom Neckar zum Bodensee) der südlichsten Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße. Außerdem liegt Altensteig am Ostweg, einem Fernwanderweg von Pforzheim nach Schaffhausen, der an vielen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem Altensteiger Schloss aus dem 12. Jahrhundert vorbeiführt.

Floß in der Monhardter Wasserstube

Das Neue Schloss wurde 1604 nach Plänen Heinrich Schickhardts erbaut. Altensteig ist daher eine von 21 Mitgliedsstädten der Heinrich-Schickhardt-Kulturstraße.[25] Die Wirtschaft Bäck-Schwarz wurde im Jahr 1459 erbaut und ist eines der ältesten Häuser in der sehenswerten Altstadt.

Der Stadtteil Berneck wird vor allem wegen der Burg (mit 38 Meter hoher Schildmauer) und seines reizvollen Stadtbilds aufgesucht.

Ein besonderer historischer Brauch ist das Altensteiger Fackelfeuer. Jedes Jahr an Heiligabend werden dabei auf dem Helles- und dem Schlossberg mehrere Meter hohe Holzstöße entzündet. Einheimische und Gäste schwenken dazu Handfackeln oder selbst gefertigte Riesenfackeln.

An die Zeit der Flößerei erinnert die historische „Monhardter Wasserstube“. Sie befindet sich in der Nagold zwischen Altensteig und Ebhausen. In den Jahren 1985–1987 wurde sie originalgetreu restauriert nach Plänen aus dem Jahr 1883. Die Wasserstube dokumentiert, wie früher die Nagold hiermit gestaut wurde, um große Mengen Holz als Floßholz aus dem Schwarzwald in entfernte Gebiete zu transportieren.

Ebenfalls mit dem Waldreichtum des Schwarzwaldes und dem Waldbesitz der Einwohner stehen die zahlreichen, zumeist nicht mehr betriebenen Sägemühlen im Umfeld von Altensteig in Verbindung. Oberhalb von Altensteig bzw. auf der Gesamtgemarkung der Stadt Altensteig fanden sich im Nagoldtal und in den darin einmündenden Seitentälern wie dem Zinsbachtal und Köllbachtal (in dem der Stadtteil Berneck liegt) sowie dem Schnaitbach- und Omersbachtal (beide nicht mehr auf der Gemarkung der Stadt) viele frühere Sägemühlen, von denen etliche gar nicht mehr existieren, während andere zu Gastwirtschaften oder Wohnhäusern umgebaut und -gewidmet wurden. Doch speziell die „Kohlsägemühle“ im Zinsbachtal, wenige Kilometer von Altensteig entfernt, wird noch als Gemeinschafts-Sägewerk von derzeit rund 40 Teilhabern aus den umliegenden Dörfern genutzt. Nach einer Restaurierung der alten, oberschlächtigen und metallenen Wasserradanlage – das moderne Sägegatter wird natürlich elektrisch betrieben – und der Erneuerung des Mühlrades finden immer wieder Besichtigungstermine statt. Das derzeitige Mühlen- bzw. Sägegattergebäude wurde ansonsten Ende des 19. Jahrhunderts neu erbaut, die „Kohlmühle“ allerdings bereits 1614 erstmals erwähnt.[26] Neben dem Mühlengebäude befindet sich eine kleine Gastwirtschaft.

Mit der Christophorus-Kantorei ist einer der besten Jugendchöre Deutschlands (3. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2006 in Kiel, 1. Preis 2010 in Dortmund) in Altensteig beheimatet, der den Namen der Stadt durch rege Konzerttätigkeit in Deutschland und der Welt bekannt gemacht hat. Die Christophorus-Kantorei wurde 1962 von Kirchenmusikdirektor Jürg Wieber gegründet, seit 1993 hat Michael Nonnemann die Leitung.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kerstin Arnold: Bauernleben und Herrschaftsstreben. Sozialgefüge, wirtschaftliche Verhältnisse und Herrschaftsstrukturen im Nordschwarzwald (8.–16. Jahrhundert). Tübingen 2002.
  • Christiane-Herzog-Realschule (Hrsg.): Die Felle schwimmen davon. Die untergegangene Lebenswelt des Gebereigewerbes im Oberen Nagoldtal. Nagold 2005.
  • Hans Joachim Kern: Das Kirchspiel Altensteig. Ein Beitrag zur Geschichte der bäuerlichen Waldgenossenschaften. Stuttgart, 1966.
  • Friedrich Kühbauch, Fritz Oechslen, Hans Peter Jäger: Aus der Geschichte Altensteigs und seiner Stadtteile. Stuttgart 1987.
  • Rudolf Metz: Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen im Nordschwarzwald. Lahr 1977.
  • Dietmar Waidelich: Heimatgeschichtliches aus Altensteig und Simmersfeld. Tübingen 1985.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altensteig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 467–471
  3. Clemens Pasda, Eine zweite Ausgrabung auf der „Nonnenwiese“, Gemarkung Walddorf bei Altensteig, Kreis Calw in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1995, Stuttgart 1996, S. 34-38.
  4. Clemens Pasda, Altensteig und Ettlingen: mesolithische Fundplätze am Rand des Nordschwarzwaldes, in: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Fundberichte aus Baden-Württemberg 19/1, Stuttgart 1994. S. 99-144.
  5. Rudolf Metz, Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen im Nordschwarzwald, Lahr 1977. S. 551.
  6. Dietmar Waidelich, Heimatgeschichtliches aus Altensteig und Simmersfeld, Tübingen 1985. S. 7.
  7. Friedrich Kühbauch, Fritz Oechslen, Hans Peter Jäger, Aus der Geschichte Altensteigs und seiner Stadtteile, Stuttgart 1987. S. 22.
  8. Beschreibung des Oberamts Nagold, Stuttgart 1862. S. 126f.
  9. Friedrich Kühbauch, Fritz Oechslen, Hans Peter Jäger, Geschichte Altensteigs', S. 38-39. Die Autoren dieses Bandes zum Stadtjubiläum 1987 vertraten die Meinung, Altensteig sei 1287 bereits eine Stadt gewesen.
  10. Kern, Kirchspiel, S. 2, 7 - 8.
  11. Waidelich, Heimatgeschichtliches, S. 28.
  12. Kern, Kirchspiel, S. 7ff.
  13. Waidelich, S. 37.
  14. a b Waidelich, S. 30.
  15. Kerstin Arnold, Bauernleben und Herrschaftsstreben. Sozialgefüge, wirtschaftliche Verhältnisse und Herrschaftsstrukturen im Nordschwarzwald (8. - 16. Jahrhundert). Tübingen 2002. S. 66 - 69 (Waldgedingsorte und Stadt Dornstetten).
  16. Hans Joachim Kern, Das Kirchspiel Altensteig. Stuttgart 1966, S. 5, 118ff.
  17. Christiane-Herzog-Realschule (Hrsg.). Die Felle schwimmen davon. Die untergegangene Lebenswelt des Gebereigewerbes im Oberen Nagoldtal. Nagold 2005, S. 18, S. 25.
  18. Christian-Herzog-Realschule, Felle, S. 18f.
  19. Rudolf Metz, Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen im Nordschwarzwald. Lahr 1977, S. 105.
  20. Max Scheifele, Als die Wälder auf Reisen gingen. Wald – Holz – Flößerei in der Wirtschaftsgeschichte des Enz-Nagold-Gebiets. Karlsruhe 1996, S. 101f.
  21. Scheifele, Wälder, S. 293ff.
  22. Scheifele, Wälder, S. 306.
  23. Homepage des Christophorus-Gymnasiums Altensteig
  24. Stadt Altensteig: Allgemeinbildende Schulen, abgerufen am 2. März 2011
  25. Kulturstraße des Europarats – Heinrich Schickhardt. Abgerufen am 29. November 2014.
  26. Dokumentation über die Kohlsägemühle im Zinsbachtal. Stadtverwaltung Altensteig, 1989. S. 1-8, S. 19