Bezirk Wandsbek

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Wappen von Bezirk Wandsbek
Wappen von Hamburg
Bezirk Wandsbek
5. Bezirk von Hamburg
Bezirk Harburg Bezirk Altona Bezirk Eimsbüttel Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Wandsbek Bezirk Bergedorf Bezirk Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Neuwerk (zu HH-Mitte)Lage des Bezirks in Hamburg
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Koordinaten 53° 34′ 55″ N, 10° 5′ 3″ O53.58194444444410.08416666666720Koordinaten: 53° 34′ 55″ N, 10° 5′ 3″ O.
Höhe 20 m ü. NHN
Fläche 147,6 km²
Einwohner 417.225 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 2827 Einwohner/km²
Postleitzahl 22041–22089
Vorwahl 040
Adresse der
Verwaltung
Bezirksamt Wandsbek
Schloßstraße 60
22041 Hamburg
Website www.hamburg.de/bezirk-wandsbek
Politik
Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksversammlung)
SPD CDU Grüne Linke AfD FDP
23 17 8 4 3 2
Verkehrsanbindung
Autobahn A24
Bundesstraße B75
Regionalverkehr RRegionalbahn Signet HVV.svg
S-Bahn S1Hamburg S1.svg S11Hamburg S11.svg
U-Bahn U1Hamburg U1.svg U3Hamburg U3.svg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Hamburg Schleswig-Holstein Bezirk Hamburg-Mitte Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Eimsbüttel Eilbek Marienthal Wandsbek Jenfeld Tonndorf Steilshoop Bramfeld Farmsen-Berne Rahlstedt Wellingbüttel Sasel Volksdorf Bergstedt Wohldorf-Ohlstedt Duvenstedt Lemsahl-Mellingstedt Poppenbüttel HummelsbüttelGliederung des Bezirks Wandsbek
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Zeitpunkt der Zugehörigkeit zu Hamburg: Die Walddörfer Wohldorf-Ohlstedt und Volksdorf gehörten schon recht früh, nämlich 1437, zu Hamburg. Das Walddorf Farmsen folgte 1589. Eilbek stieß 1830 hinzu und Berne 1874. Die restlichen 13 Dörfer bzw. Orte, also der weitaus größere Teil des Bezirks, wurden im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes dem Staatsgebiet zugeordnet.
Das Stormarnhaus, Sitz des Bezirksamtes Wandsbek

Wandsbek ist der fünfte[1] Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Der aus 18 Stadtteilen bestehende und mit rund 411.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadtbezirk liegt im Nordosten Hamburgs. Namengebend ist der gleichnamige Stadtteil im Südwesten des Bezirks.

Geschichte[Bearbeiten]

Seitdem das Gesetz über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 21. September 1949 am 11. Mai 1951 in Kraft trat, ist der Bezirk Wandsbek einer von insgesamt sieben Bezirken in der Einheitsgemeinde Hamburg.

Zur Geschichte der Stadt und des späteren Stadtteils Wandsbek siehe Hamburg-Wandsbek.

Verwaltung[Bearbeiten]

Wahlbeteiligung: 41,3 %
 %
40
30
20
10
0
37,9
29,3
13,2
7,2
5,5
3,9
1,9
0,7
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,6
+2,3
+2,2
+2,0
+5,5
-3,3
± 0,0
-0,5
+0,4

Bezirksamt Wandsbek[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Wandsbek ist seit 1949 Sitz der bezirklichen Verwaltung und der Bezirksversammlung des Bezirkes Wandsbek. Seinen Sitz hat das Bezirksamt in dem 1929 von dem bekannten Architekten Fritz Höger erbauten Stormarnhaus. Neben der Bezirksversammlung gliedert sich das Bezirksamt in folgende Dezernate:

  • D1 Dezernat Steuerung und Service
  • D2 Dezernat Bürgerservice
  • D3 Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
  • D4 Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Bezirksamtsleiter:

Stadtteile[Bearbeiten]

Historisch ist bei der Verwaltungsgliederung Wandsbeks zwischen dem Bezirk Wandsbek, dem Kerngebiet Wandsbek (bis 2007) und dem Stadtteil Wandsbek zu unterscheiden.

Die 18 Stadtteile des Bezirks Wandsbek lauten wie folgt:

Stadtteil Fläche
in km²
Einwohner
(2008)[2]
Karte
Bergstedt 7,1 9.568 Lage von Hamburg-Bergstedt
Bramfeld 10,1 50.397 Lage von Hamburg-Bramfeld
Duvenstedt 6,8 6.238 Lage von Hamburg-Duvenstedt
Eilbek 1,7 20.374 Lage von Hamburg-Eilbek
Farmsen-Berne 8,3 33.501 Lage von Hamburg-Farmsen-Berne
Hummelsbüttel 9,2 17.043 Lage von Hamburg-Hummelsbüttel
Jenfeld 5,0 25.264 Lage von Hamburg-Jenfeld
Lemsahl-Mellingstedt 7,9 6.530 Lage von Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt
Marienthal 3,3 11.771 Lage von Hamburg-Marienthal
Poppenbüttel 8,1 22.104 Lage von Hamburg-Poppenbüttel
Rahlstedt 26,6 86.894 Lage von Hamburg-Rahlstedt
Sasel 8,4 22.574 Lage von Hamburg-Sasel
Steilshoop 2,5 19.418 Lage von Hamburg-Steilshoop
Tonndorf 3,9 12.824 Lage von Hamburg-Tonndorf
Volksdorf 11,6 19.893 Lage von Hamburg-Volksdorf
Wandsbek 6,0 32.544 Lage von Hamburg-Wandsbek
Wellingsbüttel 4,1 9.847 Lage von Hamburg-Wellingsbüttel
Wohldorf-Ohlstedt 17,3 4.419 Lage von Hamburg-Wohldorf-Ohlstedt

Bis zum 1. Februar 2007 gliederte sich der Bezirk in das Kerngebiet Wandsbek und vier Ortsamtsbereiche, verwaltet vom Bezirksamt Wandsbek und den vier jeweilig unterstellten Ortsämtern der insgesamt 18 Stadtteile:

Mit der in Kraft getretenen Bezirksverwaltungsreform wurden die genannten Ortsämter aufgelöst. An ihrer Stelle wurden Kundenzentren, soziale Dienstleistungszentren und Wirtschafts- und Bauzentren eingerichtet. Aufgrund der Größe ist Wandsbek der einzige Bezirk, der zwei Wirtschafts- und Bauzentren erhält.

Wahlkreise[Bearbeiten]

Für die Wahl zur Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Wandsbek wurde der Bezirk Wandsbek in vier Wahlkreise eingeteilt:

Wahlkreis Einwohner Wahlkreis-
nummer
Karte
Wahlkreis Wandsbek 102.279 11 Lage des Wahlkreises Wandsbek
Wahlkreis Bramfeld-Farmsen-Berne 102.979 12 Lage des Wahlkreises Bramfeld-Farmsen-Berne
Wahlkreis Alstertal-Walddörfer 118.100 13 Lage des Wahlkreises Alstertal-Walddörfer
Wahlkreis Rahlstedt 86.413 14 Lage des Wahlkreises Rahlstedt

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Council of Waltham Forest mit Schild über Schwestergemeinden

Der Bezirk Wandsbek ist mit dem Bezirk Waltham Forest in London verschwistert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler im Hamburger Bezirk Wandsbek

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Pommerening: Wandsbek – Ein historischer Rundgang. Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-9807460-6-9.
  • Georg-Wilhelm Röpke: Wandsbek – das Buch. Buchverlag Otto Heinevetter, Hamburg 1994, ISBN 3-929171-51-1.
  • Michael Pommerening, Joachim W. Frank: Das Wandsbeker Schloss - Rantzau, Brahe und die Familie Schimmelmann. Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-9807460-3-8.
  • Helmuth Fricke, Michael Pommerening, Richard Hölck: Die Kirchen am Wandsbeker Markt. Hamburg 2002, ISBN 3-9807460-2-X.
  • Michael Pommerening, Sebastian Weber: Mit Claudius durch Wandsbek – Eine Zeitreise mit Volker Lechtenbrink. Hamburg 2008, ISBN 978-3-9807460-5-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bezirk Wandsbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) vom 6. Juli 2006. Freie und Hansestadt Hamburg. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  2. Hamburger Stadtteil-Profile 2008 – Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Version vom 31. Januar 2012 im Internet Archive) (PDF)