Bezirk Bergedorf

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Hamburger Bezirk Bergedorf; zum gleichnamigen Stadtteil siehe Hamburg-Bergedorf.
Wappen von Bergedorf
Wappen von Hamburg
Bergedorf
6. Bezirk von Hamburg
Bezirk Harburg Bezirk Altona Bezirk Eimsbüttel Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Wandsbek Bezirk Bergedorf Bezirk Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Neuwerk (zu Bezirk Hamburg-Mitte)Lage des Bezirks in Hamburg
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Koordinaten 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O53.48333333333310.210Koordinaten: 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O.
Höhe 10 m ü. NHN
Fläche 154,8 km²
Einwohner 122.815 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 793 Einwohner/km²
Postleitzahl 21029, 21031, 21033, 21035, 21037, 21039, 22113
Vorwahl 040
Adresse der
Verwaltung
Bezirksamt Bergedorf
Wentorfer Straße 38
21029 Hamburg
Website www.hamburg.de/bergedorf
Politik
Bezirksamtsleiter Arne Dornquast (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksversammlung)
SPD CDU Grüne Linke AfD
19 14 6 4 2
Verkehrsanbindung
Autobahn A1 A25
Bundesstraße B5 B207
Regionalverkehr RE1
S-Bahn S2Hamburg S2.svg S21Hamburg S21.svg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Bezirk Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Hamburg Altengamme Curslack Neuengamme Kirchwerder Ochsenwerder Spadenland Tatenberg Moorfleet Allermöhe Neuallermöhe Reitbrook Billwerder Lohbrügge BergedorfGliederung des Bezirks Bergedorf
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Der Bezirk Bergedorf ist der südöstliche der sieben Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg.[1] Im Vergleich zu den anderen Bezirken zählt er die wenigsten Einwohner auf größter Fläche und verfügt über die umfangreichsten Grün- und Ackerflächen.

Geschichte[Bearbeiten]

Seitdem das Gesetz über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 21. September 1949 am 11. Mai 1951 in Kraft trat, ist der Bezirk Bergedorf einer von insgesamt sieben Bezirken in der Einheitsgemeinde Hamburg.

Neben der ehemaligen Stadt, dem heutigen Stadtteil Bergedorf, wurde der Bezirk gebildet aus den Gebieten der seit 1395 zu Hamburg gehörenden Marschlande, der seit 1868 zu Hamburg gehörenden Vierlande, dem seit 1768 hamburgischen Reitbrook und dem bis 1938 preußischen Dorf Lohbrügge.

Zur Geschichte der ehemaligen Stadt und des heutigen Stadtteils → Geschichte Bergedorfs

Geschichte der Eisenbahn im Gebiet des Bezirks[Bearbeiten]

Nach Eröffnung der ersten Bahnlinie Norddeutschlands, der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn, im Jahre 1842 wurde 1846 als erste überregionale Strecke die Berlin-Hamburger Eisenbahn eingerichtet. Die am Anfang des 20. Jahrhunderts gegründeten Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (1906) und Vierländer Eisenbahn nach Zollenspieker (1912) mussten 1953 wieder eingestellt werden. Stattdessen wurde 1959 (1958) die S-Bahn-Strecke (Gleichstrom-Betrieb) zwischen Bergedorf und (Berliner Tor) Hamburg-Hauptbahnhof und 1969 die Strecke von Bergedorf bis nach Aumühle eröffnet. 1996 schließlich wurde die Strecke Hamburg–Bergedorf–Berlin elektrifiziert. Seit 1975 führt die Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e. V. an mehreren Betriebstagen im Jahr einen Museumsbahn-Betrieb auf der Strecke der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn durch.

Politik[Bearbeiten]

Wahlbeteiligung: 37,8 %
 %
40
30
20
10
0
39,3
28,5
12,3
9,2
4,5
2,2
2,0
1,3
0,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,6
+0,1
+2,8
+2,7
+4,5
-1,4
-0,7
+1,3
-0,7
Sitzverteilung in der
Bezirksversammlung Bergedorf 2014
     
Von 45 Sitzen entfallen auf:

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Bergedorf gehört der Bezirk Bergedorf zum Wahlkreis Bergedorf.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Der Bezirk war bis zur Auflösung der Ortsamtsbereiche am 1. März 2008 in das Kerngebiet (mit Bergedorf und Lohbrügge) und in den Ortsamtsbereich Vier- und Marschlande (mit Allermöhe, Altengamme, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg) unterteilt. Seit dem 1. Januar 2011 gehört der neue Stadtteil Neuallermöhe zum Bezirk.

Die Stadtteile im Einzelnen[Bearbeiten]

Zeitpunkt der Zugehörigkeit zu Hamburg: Die Marschlande sind bereits 1395 von Hamburg aufgekauft worden. Reitbrook stieß erst 1768 hinzu. Die beiderstädtische Verwaltung für Bergedorf und in der Folge für die Vierlande endete 1868; seitdem gehören diese Gebiete ausschließlich zu Hamburg. Lohbrügge trat erst 1938 im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes dem Hamburgischen Staatsgebiet bei.
Stadtteil Fläche in km² Einwohner
(2009)[2][3]
Karte
Allermöhe 8,7 km² 15.388 Lage von Hamburg-Allermöhe
Altengamme 15,6 km² 2.192 Lage von Hamburg-Altengamme
Bergedorf 11,3 km² 40.638 Lage von Hamburg-Bergedorf
Billwerder 9,5 km² 1.318 Lage von Hamburg-Billwerder
Curslack 10,6 km² 3.742 Lage von Hamburg-Curslack
Kirchwerder 32,4 km² 9.023 Lage von Hamburg-Kirchwerder
Lohbrügge 13,0 km² 38.657 Lage von Hamburg-Lohbrügge
Moorfleet 4,3 km² 1.129 Lage von Hamburg-Moorfleet
Neuallermöhe 4,2 km² 23.539 Lage von Hamburg-Neuallermöhe
Neuengamme 18,6 km² 3.462 Lage von Hamburg-Neuengamme
Ochsenwerder 14,1 km² 2.303 Lage von Hamburg-Ochsenwerder
Reitbrook 6,9 km² 480 Lage von Hamburg-Reitbrook
Spadenland 3,4 km² 494 Lage von Hamburg-Spadenland
Tatenberg 3,1 km² 512 Lage von Hamburg-Tatenberg

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Bezirk Bergedorf gibt es folgende sechs Naturschutzgebiete:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lichtwark-Heft – Das Kultur-Magazin aus Bergedorf, Lohbrügge, den Vier- und Marschlanden. Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bezirk Bergedorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) vom 6. Juli 2006. Freie und Hansestadt Hamburg. Abgerufen am 9. Oktober 2014.
  2. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
  3. Statistik Nord
  4. Naturschutzgebiet Boberger Niederung
  5. Naturschutzgebiet Die Reit
  6. Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen
  7. Naturschutzgebiet Zollenspieker
  8. Naturschutzgebiet Kiebitzbrack
  9. Das Kiebitzbrack
  10. Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft