Bezirk Bergedorf
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Bergedorf Bezirk von Hamburg |
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| Koordinaten | 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O53.48333333333310.210Koordinaten: 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O | ||||||||||||
| Höhe | 10 m ü. NHN | ||||||||||||
| Fläche | 154,8 km² | ||||||||||||
| Einwohner | 121.541 (31. Dez. 2011) | ||||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 785,1 Einwohner/km² | ||||||||||||
| Postleitzahl | 21029, 21031, 21033, 21035, 21037, 21039 + 22113 | ||||||||||||
| Vorwahl | 040 | ||||||||||||
| Adresse der Verwaltung |
Bezirksamt Bergedorf Wentorfer Straße 38 21029 Hamburg |
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| Website | www.bergedorf.de/ | ||||||||||||
| Politik | |||||||||||||
| Bezirksamtsleiter | Arne Dornquast (SPD) | ||||||||||||
| Sitzverteilung (Bezirksversammlung) | |||||||||||||
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| Verkehrsanbindung | |||||||||||||
| Autobahn | |||||||||||||
| Bundesstraße | |||||||||||||
| Regionalverkehr | |||||||||||||
| S-Bahn | |||||||||||||
| Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein | |||||||||||||
Der Bezirk Bergedorf ist der südöstlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Vergleich zu den anderen Bezirken zählt er die wenigsten Einwohner auf größter Fläche und verfügt über die umfangreichsten Grün- und Ackerflächen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Seitdem das Gesetz über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 21. September 1949 am 11. Mai 1951 in Kraft trat, ist der Bezirk Bergedorf einer von insgesamt sieben Bezirken in der Einheitsgemeinde Hamburg.
Neben der ehemaligen Stadt, dem heutigen Stadtteil Bergedorf, wurde der Bezirk gebildet aus den Gebieten der seit 1395 zu Hamburg gehörenden Marschlande, der seit 1868 zu Hamburg gehörenden Vierlande, dem seit 1768 hamburgischen Reitbrook und dem bis 1938 preußischen Dorf Lohbrügge.
Zur Geschichte der ehemaligen Stadt und des heutigen Stadtteils → Geschichte Bergedorfs
Geschichte der Eisenbahn im Gebiet des Bezirks [Bearbeiten]
Nach Eröffnung der ersten Bahnlinie Norddeutschlands, der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn, im Jahre 1842 wurde 1846 als erste überregionale Strecke die Berlin-Hamburger Eisenbahn eingerichtet. Die am Anfang des 20. Jahrhunderts gegründeten Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (1906) und Vierländer Eisenbahn nach Zollenspieker (1912) mussten 1953 wieder eingestellt werden. Stattdessen wurde 1959 (1958) die S-Bahn-Strecke (Gleichstrom-Betrieb) zwischen Bergedorf und (Berliner Tor) Hamburg-Hauptbahnhof und 1969 die Strecke von Bergedorf bis nach Aumühle eröffnet. 1996 schließlich wurde die Strecke Hamburg – Bergedorf – Berlin elektrifiziert. Seit 1975 führt die Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e.V. an mehreren Betriebstagen im Jahr einen Museumsbahn-Betrieb auf der Strecke der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn durch.
Politik [Bearbeiten]
vom 20. Februar 2011
Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört der Bezirk Bergedorf zum Wahlkreis Bergedorf.
Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]
Der Bezirk war bis zur Auflösung der Ortsamtsbereiche am 1. März 2008 in das Kerngebiet (mit Bergedorf und Lohbrügge) und in den Ortsamtsbereich Vier- und Marschlande (mit Allermöhe, Altengamme, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg) unterteilt. Seit dem 1. Januar 2011 gehört der neue Stadtteil Neuallermöhe zum Bezirk.
Die Stadtteile im Einzelnen [Bearbeiten]
| Stadtteil | Fläche in km² | Einwohner (2009)[2][3] | Karte |
|---|---|---|---|
| Allermöhe | 11,9 km² | 15.388 | |
| Altengamme | 15,6 km² | 2.192 | |
| Bergedorf | 11,3 km² | 40.638 | |
| Billwerder | 9,5 km² | 1.318 | |
| Curslack | 10,6 km² | 3.742 | |
| Kirchwerder | 50,7 km² | 9.023 | |
| Lohbrügge | 13,0 km² | 38.657 | |
| Moorfleet | 4,3 km² | 1.129 | |
| Neuallermöhe | 23.539 | ||
| Neuengamme | 18,6 km² | 3.462 | |
| Ochsenwerder | 14,1 km² | 2.303 | |
| Reitbrook | 6,9 km² | 480 | |
| Spadenland | 3,4 km² | 494 | |
| Tatenberg | 3,1 km² | 512 |
Naturschutzgebiete [Bearbeiten]
Im Bezirk Bergedorf gibt es folgende sechs Naturschutzgebiete:
- Naturschutzgebiet Boberger Niederung in Lohbrügge[4]
- Naturschutzgebiet Die Reit in Reitbrook, Marschlande[5]
- Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen in Kirchwerder und Neuengamme, Vierlande[6]
- Naturschutzgebiet Zollenspieker in Kirchwerder und Neuengamme, Vierlande[7]
- Naturschutzgebiet Kiebitzbrack in Kirchwerder und Neuengamme, Vierlande[8][9]
- Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft in Altengamme, Vierlande[10]
Siehe auch [Bearbeiten]
- Liste der Kulturdenkmäler im Hamburger Bezirk Bergedorf
- Gedenkstätten im Bezirk Bergedorf
- Liste der Stolpersteine in Hamburg-Bergedorf
Literatur [Bearbeiten]
- Lichtwark-Heft - Das Kultur-Magazin aus Bergedorf, Lohbrügge, den Vier- und Marschlanden. Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549.
Weblinks [Bearbeiten]
- Webauftritt des Bezirks Bergedorf
- Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengefasst mit Öffnungszeiten, Kontaktdaten und weiterführenden Links
- Virtuelle Rundgänge / 360-Grad Ansichten in Bergedorf
- Geotouristische Objekte im Bezirk Bergedorf
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, abgerufen am 7. März 2011
- ↑ Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
- ↑ Statistik Nord
- ↑ Naturschutzgebiet Boberger Niederung
- ↑ Naturschutzgebiet Die Reit
- ↑ Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen
- ↑ Naturschutzgebiet Zollenspieker
- ↑ Naturschutzgebiet Kiebitzbrack
- ↑ Das Kiebitzbrack
- ↑ Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft
Altona | Bergedorf | Eimsbüttel | Hamburg-Mitte | Hamburg-Nord | Harburg | Wandsbek
Allermöhe | Altengamme | Bergedorf | Billwerder | Curslack | Kirchwerder | Lohbrügge | Moorfleet | Neuallermöhe | Neuengamme | Ochsenwerder | Reitbrook | Spadenland | Tatenberg
