Buddy-Film

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Buddy-Film oder Buddy-Movie ist ein Filmgenre mit zwei Hauptcharakteren gleichen Geschlechts. Der Begriff leitet sich vom englischsprachigen Wort Buddy ab, was so viel wie Freund oder Kumpel bedeutet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Charakteristik

Die Akteure sind durch ein zwischenmenschliches Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnis, ein Ereignis oder eine Situation zum gemeinschaftlichen Handeln quasi gezwungen, um die Lösung der verbindenden Problematik – meist am Ende der Geschichte – in Teamarbeit erreichen zu können.

Zum größten Teil werden für die handelnden Duos Personen verwendet, die bezüglich Weltanschauung, Herkunft, Temperament, Phänotyp, Statur, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf unterschiedlichen Stufen stehen. Der dadurch entstehende Konflikt zwischen beiden Personen und die Interaktion mit dem jeweiligen Gegenüber bietet unter anderem auch Spielraum für komödiantische Elemente, weshalb solche Filme meist im Komödien-Genre angesiedelt sind. Oft besteht eine Nähe zum Actionfilm und speziell auch dem Roadmovie.

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] Bekannte Leinwandpaare

Schon zu Stummfilmzeiten wurde das ungleiche Paar durch die Laurel-und-Hardy-Filme populär. Sie unterschieden sich durch ihre Statur und Lösungsansätze, waren aber stets auf einander angewiesen. Ein ähnliches Paar machte in den 1970er Jahren die Leinwand unsicher: das Prügelduo Bud Spencer und Terence Hill.

In den 1960er Jahren startete Billy Wilder mit dem Film Der Glückspilz die Zusammenarbeit des Leinwandpaars Jack Lemmon und Walter Matthau, die im Anschluss in zehn weiteren Produktionen zusammen wirkten. Dazu zählt auch Wilders letzter Film Buddy Buddy.

[Bearbeiten] Fernsehserien

Das erfolgreiche Konzept der Buddy-Movies wurde auch für Fernsehserien angewendet. Besonders erfolgreich wurden Starsky & Hutch und Männerwirtschaft, letztere Serie basiert thematisch auf dem gleich gelagerten Film „Ein seltsames Paar“.

[Bearbeiten] Filmbeispiele

[Bearbeiten] Siehe auch

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